22 Jul 2018

Termitencloud & Co. - Stand der Dinge

Submitted by ebertus

Zum Zuge des Offshore-gehens der Termiten wurde (vorerst) auch die bereits mit knapp 30 GB Inhalt bestückte Termitencloud abgeschaltet. Das soll nicht so bleiben! Es sind in dem Zusammenhang jedoch gewisse Rahmenbedingungen zu beachten, mögen genau diese Prämissen im Folgenden diskutiert werden.


Vorab und zur Definition:

Wenn hier von Providern  gesprochen wird, dann sind damit und in der Regel die sog. Hostingprovider gemeint. Also alle diejenigen, welche Speicherplatz für Daten und Anwendungen sowie die für die Einrichtung und den Zugriff notwendigen Werkzeuge bereitstellen. Und zu diesen Hostingprovidern gehören nicht nur diejenigen, auf denen man seine private Website, seinen Blog oder seine Cloud hosten kann, sondern auch die Großen der (sozialen?) Netze, die Facebooks, die Googles und Twitters etc.

Noch nicht so im Fokus stehen die sog. Accessprovider, also diejenigen, welche uns  den Zugang zum Internet, die sogenannte letzte Meile bereitstellen. Diese Provider schützt zur Zeit noch das sogenannte Providerprivileg, brauchen (ja dürfen) sie sich und bis auf eng gefasste Ausnahmen nicht um die Inhalte kümmern, welche durch ihre Leitungen, ihre Infrastruktur geschickt werden.

Das Perfide, aber auch das skurrile an dieser Situation ist die Tatsache, dass der gute tiefe Staat sich bereits jenseits aller proklamierten, gern gehypten Sicherheitsphilosophie, jenseits der gängigen technischen Schutzvorrichtungen befindet und über den sog. Staatstrojaner alle Systeme ganz legal infiltrieren darf. Mehr noch, sind die seit Snowden  zumindest rudimentär bekannten Abgriffe  a la NSA oder BND weiterhin zulässig, dieses Agieren und was den global genutzten Frankfurter Internetknoten DE-CIX betrifft, kürzlich gar von einem Höchstgericht bestätigt wurde.

 

Eine weitere Begriffsbestimmung:

"Selfhosting" meint im engeren Sinne das Hosten auf einem physikalisch im eigenen Umfeld (Wohnung, Keller etc.) angesiedelten Rechner, herkömmlich auch Server genannt. Dieses Selfhosting unterscheidet sich damit deutlich von dem Betreiben einer gemieteten Webspace oder gar eines gemieteten Servers bei einem Hostingprovider. Einen Accessprovider braucht man zwar immer noch, nur ist der eben und wie weiter oben erwähnt, noch nicht so weitgehend komplett in die Zensurinfrastruktur eingebunden. Außerdem und nicht nur perspektivisch, jederzeit auch jetzt schon real umsetzbar ist das Tunneln der Verbindung via VPN.

Dieses Selfhosting auf dem eigenen Server in der privaten Umgebung war vor einigen Jahren eher ein Feld zum experimentieren. Ein Server, der von mir in 2009/2010 für einige Monate im Keller betrieben wurde, er war groß und laut, sonderte ordentlich Wärme ab und der Stromverbrauch war auch nicht gerade gering. Dazu kam der bescheidene und dennoch damals gängige Upload von bestenfalls 1 Mbit/sec bei einem zu dieser Zeit ebenso gängigen 16.000er DSL.

Heute ist das im Prinzip und in vielen geografischen Lagen ganz anders. Mini-PC's oder Barebones verbrauchen nahezu keinen Strom, sind (fast) lautlos und der mögliche Upload beträgt (manchmal gegen Aufpreis) oft bereits zwischen 10 und 50 Mbit/sec. Lediglich die providerseitige kurzfristige Trennung der Verbindung spätestens alle 24 Stunden (dynamische IP-Vergabe) hat sich für den privaten Nutzer eines asymetrischen DSL nicht wirklich  geändert. Insofern und wenn man den letzten Punkt akzeptieren kann, ist es an der Zeit, ein richtiges Selfhosting mal wieder ernsthaft zu erwägen, gar zu betreiben.

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Zurück zur Cloud und den anderen Features, mit denen die großen, meist multinational agierenden Hostingprovider derzeit und zunehmend schmücken; den direkten Zugriff durch NSA, BND & Co. zumindest implizit mit eingeschlossen. Und noch unterhalb der Dienste haben die sogenannten sozialen Medien hierzulande und EU-weit spätestens seit dem NetzDG und der DSGVO  ihre eigenen Zensur-Infrastrukturen etabliert; hier beispielsweise, oder dort ... und immer in ach so hehre Beweggründe verpackt.

Demnächst - noch nicht final beschlossen, aber auf gutem Weg - kommen das sog. Leistungsschutzrecht (LSR) incl. der Einschränkung von Verlinkungen und schlußendlich diese sog. Uploadfilter. Schon irgendwie makaber, werden doch viele Webseitenbetreiber durch manchmal an Drückerkolonnen erinnernde Zumutungen und Aufmerksamkeit erheischende Warnmeldungen auf die angeblich notwendige hohe Verbindungssicherheit via dieser oft kostenpflichtigen SSL-Zertifikate (https) getrimmt - und gleichzeitig sollen dann die Hostingprovider verpflichtet werden, via dieser Uploadfilter doch bitteschön alles zu prüfen, inhaltlich zu prüfen und ggf. zu blockieren. Der Weg ist dann ein kurzer, die gegen das LSR, die Linkverbote und einen nicht zulässigen Upload verstoßenden User  zu sanktionieren, gar blockwartig melden.

Insofern kommen, allerdings (pseudo)demokratisch  verpackt, nun Zensurinfrastrukturen auf uns zu, die man ansonsten doch gern mit den Chinesen, dem Iran oder anderen sog. Schurkenstaaten in Verbindung bringt.

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Unter Berücksichtigung des Vorgenannten scheint mir eine dezentrale, auch lokal orientierte Infrastruktur nicht nur sinnvoll, sondern beinahe notwendig; perspektivisch in der Relevanz gar noch zunehmend. Nutzer von Facebook, Google, Twitter oder Youtube wechseln zunehmend auf Plattformen, welche der vorauseilenden Zensur, diesem faktischen Milgram-Experiment noch nicht verpflichtet sind.

Und Plattformbetreiber, insbesonders kleine und alternative verlagern ihre Domain und ihr Webhosting schon mal in die Schweiz, nach Rußland gehen offshore - nach Mittelamerika, in die Karibik oder eben nach Island; wie die Termiten. Und sie anonymisieren sich zusehens, nicht wegen der Planung eines Terroranschlages, sondern weil sie den nach wie vor in allfälligen Sonntagsreden gern beschworenen Datenschutz ernst nehmen - jenseits skurriler, im Grunde das Gegenteil bezweckender und absolut systemfromm daherkommenden Datenschutzkarikaturen wie das NetzDG oder die DSGVO.

Wo Licht ist, in Form von echtem Datenschutz daherkommend, da ist auch schon mal Schatten. Offshore-Hosting ist nicht billig, teurer als vergleichbare Angebote im Rechtsraum der EU. Insofern war sich beim Umzug der Termiten und insbesondere was den verfügbaren Speicherplatz angeht auf das Wesentliche zu beschränken; es beim Betreiben und beim Nutzen dieser Website bislang keine negativen Auswirkungen zeigt. Die jährlichen Kosten sind aktuell kaum höher als bei dem bisherigen Provider in Deutschland. Ein kleiner Exkurs mag verdeutlichen, wie die Problematik des teuren Speicherplatzes ein Stück weit eingefangen werden kann:

Auf der gleichen Hostingplattform (bislang, wie auch jetzt, offshore) wird von mir der Blog "privatausgabe.net" betrieben, werden dort primär Urlaubs- und Wandertouren durch Europa und Nordamerika dokumentiert. Das Bedarf an Speicherplatz an sich ist relativ gering, wenn da nicht die vielen Videos wären; und das mit steigender Tendenz. Um diese Anforderung zu adressieren wäre ein Mehrfaches des jetzt offshore angemieteten Speicherplatzes notwendig, scheinen mir die dafür anfallenden Kosten nicht sinnvoll darstellbar.

Klar, man könnte die Videos zu Youtube oder Vimeo etc. auslagern und von dort aus dann in die "privatausgabe.net" einbinden. Nur widerstrebt es mir, meine privaten Inhalte den Datenkraken auszuliefern, von denen dann abhängig zu sein. Bei Youtube ist mir außerdem das klamauckige Werbeumfeld zuwider und Vimeo kostet richtig Geld, sobald es über die für meine Anforderungen nicht ausreichenden Freigrenzen hinaus geht.

Die Lösung dieser technisch nicht ganz trivial umsetzbaren Anforderung liegt im oben erwähnten Selfhosting. Auf einem Mini-PC läuft eine virtuelle Linux-Maschine, welche den notwendigen Webserver zur Verfügung stellt, über den dann die dort gespeicherten Videos ausgeliefert werden. Das kleine Teil verbraucht kaum Strom, ist nahezu geräuschlos, steht unter meinem Schreibtisch und bietet viel, viel Speicherplatz. Die Netzanbindung -und hier ist ausschließlich der Upload relevant- erfolgt derzeit mit 10 Mbit/sec und ist gegen einen geringen Aufpreis gar auf 40 Mbit/sec steigerbar.

Praktisch stellt es sich so dar, dass der Anwender auf einen Link (ggf. ein Bild) im Blog klickt und dann, wie man es von Youtube kennt, zu einer Videoseite geführt wird, auf der das Anrissbild einschließlich dem Button zum Starten angezeigt wird. Nur eben ohne Kommerz und Klamauck auf dieser Seite; bestenfalls mit wenigen Erläuterungen - etwa so ...

Rein technisch funktioniert das dann wie von anderen Video-Einbettungen, von Youtube oder Vimeo her bekannt.

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Abschließend noch der spekulative Blick über den Tages-Tellerrand. Der kleine Mini-PC ist mit dem gelegentlichen Servieren der Videos natürlich nicht ausgelastet und auch die aktuelle Bandbreite ermöglicht einen ruckelfreien Upload. Mehr ist möglich, und daher habe ich gleich mal zu Testzwecken eine zweite virtuelle Linux-Maschine aufgesetzt, dort die Termitencloud auf der Basis von Nextcloud installiert.

Auch das ist Selfhosting ... (soweit der Server "up" ist)


Anmelden mit den bisherigen Accounts ist noch nicht möglich, grundsätzlich jedoch schon. Aber es gibt weitere Anforderungen. Im Unterschied zu der genannten, eher passiven Bereitstellung von Videos "lebt" diese Cloud in einem ggf. produktiven Einsatz dann natürlich, müsste das DSL (Upload und Download) wohl etwas verstärkt werden.

Aber es gibt noch andere, nicht so leicht durch einen DSL-Upgrade behebbare Problematiken. Das System ist hochgradig auf genau dieses, mein Umfeld bezogen. Wenn meine Frau -mal etwas übertrieben- beim Staubsaugen den falschen Stecker zieht, dann ist das System down. Und wenn jemand unverschlüsselte private Daten in der Cloud ablegt, dann kann ich mir als Herr über die Installation diese Inhalte mit genügend krimineller Energie auch anschauen. Das ist nicht jedermans Sache, wenngleich die Admins der Hostingprovider das auch bisher schon konnten, im Zuge dieser kommenden Uploadfilter dann gar müssen.

Insofern, nun wirklich zum Ende hier kommend, schwebt mir vorerst eine nichtöffentliche, auf die teilnehmenden Termiten beschränkte Bereitstellung von Inhalten vor. Wer etwas hochladen möchte, kann das dann auch tun, allerdings vorerst in einem kleinen Rahmen und nicht zuletzt, um das System zu testen und besser kennenzulernen. Ich gehe fest davon aus, dass die Halbwertzeit gerade von alternativen Beiträgen und Sichtweisen im Netz -nicht nur bei Youtube- immer geringer werden wird. Das betrifft dann weniger und wie meist in der Vergangenheit die hehren Urheberrechte (bestenfalls vorgeschoben), sondern primär kritische Hinterfragungen und alternative Sichtweisen zur dieser doch so alternativlos angepriesenen Gesellschaftspolitik.

Zum Schmunzeln: Bei Facebook soll kürzlich ein Text (ggf. Auszug) der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung gesperrt worden sein, wurde wohl als Hate-Speech klassifiziert. Ein Kandidat also für die Termitencloud ....?

Kommentare

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So urteilt das BVG Leipzig.

Dumm nur, daß jedes Staatsorgan auf der Grundlage des GG handelt, auch auf der Grundlage von Artikel 10 GG.

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 10

(1) Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.
(2) Beschränkungen dürfen nur auf Grund eines Gesetzes angeordnet werden. Dient die Beschränkung dem Schutze der freiheitlichen demokratischen Grundordnung oder des Bestandes oder der Sicherung des Bundes oder eines Landes, so kann das Gesetz bestimmen, daß sie dem Betroffenen nicht mitgeteilt wird und daß an die Stelle des Rechtsweges die Nachprüfung durch von der Volksvertretung bestellte Organe und Hilfsorgane tritt.
 
Die aktuelle Praxis der Staatsorgsne nach Art. 10 Satz 2 GG erinnert mich stark an die Rechtsbeugung, die wir schon mal hatten. Trump versucht das in den USA auch gerade. Der BND hatte schon im letzten Jahrtausend für die USA und gegen die BananenRepublikDeutschlnd BRD spioniert – auch gegen deutsche Unternehmen. Früher nannte man sowas Hochverrat.

 

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Fernmeldegeheimnis gilt nicht
 

wird heute "Abhören unter Freunden" benannt - das klappt immer und überall, das begreift inzwischen sogar die physische Frau Kanzlerin.

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Zweifelsfrei ist die letzte Meile am Draht das Eigentum der Telekom. Darum ist es relativ leicht, eine permanente Leitung zu überwachen. Das war schon so, als der Laden noch elektromechnisch funktionierte.

Alternativ können wir auch noch den Mobilfunk in unser Kalkül einbeziehen. Dem gehört sowieso die Zukunft, oder jeder Haushalt bräuchte einen direkten Glasfaseranschluß. Das ist in der Fläche aber teuer und dauert bei der wirtschaftliberalen Regierung sowieso zu lange.

Vodafone GIGACUBE

Das ist keine permanente Telfonnummer, sondern lediglich ein WLAN Knoten.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Alternativen
 

Den hatte ich vergessen zu erwähnen, wird er doch zukünftig wohl der Standard sein.

Klar die Preise für größere Datenmengen und höhere Bandbreiten müssen noch etwas fallen; aber das wird schon. Die Fritzboxen -zumindest. diejenigen, welche nicht durch einen Provider gebrandet, sondern frei erworben werden- kann man bereits seit einiger Zeit mit einem USB-Stick betreiben, der eine gängige Mobilfunk-Simkarte beinhaltet;

die dann natürlich einen passenden Tarif bereitstellen muss.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Ja, der Mobilfunk ...
 

Fritzboxen lassen sich zügig "befreien".

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Alternativen
 

soll - unsere Frau Nachbarin hat's mit einem geliehenen Würfel getestet - sogar hier funzen.......

Allerdings - öffentliche IP Adressen werden aktuell nicht unterstützt. Bei den GigaCube Tarifen ist automatisch eine private IP Adresse hinterlegt - damit wäre also ein hiesiger Server per GIGACUBE hier von außen unererreichbar.

Per SAT kann ich eine öffentliche IP durch Zusatzkosten bekommen......

 
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Antwort auf fahrwax  zum Kommentar GIGACUBE
 

Kannst du mir den von dir geschilderten Zusammenhang bitte langsam zum Mitdenken verhackstücken bitte.

  1. Der GigaCube ist ein weißer Zylinder und ein WLAN-Knoten und hat darum eine hinterlegte IP-Adresse, damit er in einem Internetpfad angepeilt werden kann.
  2. Die User internetten und Interagieren via WLAN über diesen Knoten.
  3. Wer der User ist, ist dem Knoten wurscht.
  4. Ein User kann darum auch ein Server sein.

Wo liegt da mein Irrtum?

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Verhackstücken
 

bei den FAQ zu dem Teil:

https://www.vodafone.de/hilfe/router/gigacube.html#unterstuetzen-die-gigacube-tarife-oeffentliche-ip-adressen

Darum kann auf den verbundenen Server - von außen - nicht zugegriffen werden. Glaube ich jedenfalls bisher......

Darauf schwören täte ich nicht.

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Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Guckst du mal
 

aber indirekt kommen wir über jeden Knoten via MobilNummer.

Da müssen wir unsern Admin löchern, wie das über Nameserver gehen könnte.

Ich vertraue da auf die Entwicklung

  1. Die Frage ist bekannt;
  2. FAQ von Vodafon hat sie vorerst beantwortet;
  3. das ist dann der nächste Schritt, den die Entwickler gehen werden;
  4. weil der Bedarf da ist.
  5. Vodafone und alle anderen Provider hängen mit DSL bei der Telekom an der letzten Meile - zähneknirschend !!!
  6. Die werden alles unternehmen, um sich freizuschwimmen.

Bei deiner Nachbarin funkt das, noch weiter am Arsch der Welt geht auch, wenn eine Antenne mit negativer Dämpfung angeschlossen wird – ist also gut für die ländliche Region, wo die Telekom mit Glasfaser gar nicht hin will. Diese Regionen sollen zwar in den nächstn Jahren nachgerüstet werden für ein schnelles DSL. Bis die Politiker ihren Arsch aus dem Sessel gehieft haben, ist der Zug längst abgefahren.

Hier noch'n paar Daten:

Linux User 11/2017

Vergleich

 

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Direkt nicht,
 

das ich neuerdings - trotz nichtöffentlicher IP - über den Umweg myfritz.net auf meine fritzbox und auch daran angestöpselte Speicher Zugriff über's Internet habe.

Die myfritz app scheint es zu ermöglichen - ich teste das die Tage noch einmal aus der Ferne, kann es selbst kaum fassen........

 

Die Nachbarn nutzen gewöhnlich einen Vodafon (Telefon / Internet) Vorläufer von Gigacube, mit Zusatzantenne und bescheidenem Datendurchsatz bei häufigem Ausfall.

Der von ihnen geliehene Kubus brachte es im Test sogar ohne Zusatzantenne schon deutlich besser.....

Vor 5 - 6 Jahren brachte ich hier auch mit einer angeblich geilen Richtantenne per Funk nichts auf die Beine - seitdem gibt's hier bei uns die Satellitenanbindung. Dafür kannste dir auch einen sich selbstausrichtenden Parabolspiegel auf's Autodach schnallen - nur bezahlen kann unsereins das nicht.

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erscheint mir, was Selfhosting angeht, ein wesentlicher Gesichtspunkt zu sein.

So ein Barebone (Mini-PC) ist, bei bescheidenem Aufwand, jederzeit zu ersetzen / zu verfielfältigen - damit (für böswillige Herrschaften) entsprechend schlecht komplett aus dem Netz zu nehmen????

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Antwort auf fahrwax  zum Kommentar DEZENTRAL
 

Heinz und ich haben gar an diesen "raspberry" gedacht, kleiner geht's kaum, und ist einfach reproduzierbar.

Nur musste und muss ich dann dochmal an Linux ran, bin schon auf halben Wege ...

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Ja, klein und fein ...
 

Linux dann auch noch - Herausforderungen ohne Ende.....

(da baue ich jetzt erstmal deine sporadische Schlafgelegenheit, mit derzeit angenehmer Raumtemperatur von 18 Grad C, um - finde ich deutlich überschaubarer.....)

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Ja, klein und fein ...
 

Du hast an Raspberry gedacht und ich an Odroid.

Da ist ein lüfterloser XU4Q die erste Wahl, evtl. kombiniert mit HC1.

Allerdings wollte Odroid im Juni einen N1 auflegen, den es aber nicht geben wird, weil die dafür geplanten Speicher nicht mehr gefertigt werden. Dafür soll es im September einen N2 mit gleicher Leistung und anderen Speichern geben – eben Next Generation.

ODROID XU4 ab € 79,95

ODROID-XU4Q

ODROID-HC1 : Home Cloud One

Odroid-N1: Bis zu zwei Festplatten an einem Mini-Rechner

Minirechner Odroid-N1 kommt doch nicht, Odroid-N2 angekündigt

Bastelrechner besser stapeln im NAS

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Kjein, fein, schnell und neu
 

dürfte die Zukunft gehören. Nicht nur stand-alone, sondern auch als (Mini)Server.

Wobei man zu den verschiedenen, jeweils aufgerufenen Preisen (+- 100 Euro) ja noch Einiges dazu rechnen muß; Gehäuse, Festplatte, ggf. RAM-Speicher.

Meine Erfahrungen mit der Firma Zotac sind da vergleichbar ... gut! Habe in den letzten zwei Jahren von deren Z-Boxen im Familien- und Freundeskreis insgesamt sechs Stück aufgebaut. Der letzte, den hier  und zu 130 Euro das Teil erst vor wenigen Wochen. Keine High-End Geräte, nichts für Spieler (deren Graphikkarte allein das Mehrfache kosten kann) aber für den normalen Einsatz mehr als ausreichend. Ergänzt werden muß das Teil um RAM-Speicher (max. 8 GB) und um eine Festplatte. WLan ist bei dem genannten Gerät bereits vorhanden, die von mir aufgebauten Vorgänger hatten das noch nicht. Und klar, ohne Tastatur, Maus und Bildschirm geht es auch nicht, hat man das jedoch nicht selten aus bisherigen Installationen.

Ich sehe daher diese Raspberrys oder Odroids eher im Hintergrund, (gestapelt) als Miniserver beispielsweise.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Kjein, fein, schnell und neu
 

Die oben im Blog erwähnte, in einer virtuellen Linuxmaschine laufende Termitencloud basiert hardwareseitig auf einem Zotac-ID18, den hier. Bereits gut zwei Jahre alt, das Teil und bislang anderweitig genutzt. Er ist nun umgewidmet, bestückt mit 16 GB Hauptspeicher und einer 256 GB SSD. Tastatur, Maus und Bildschirm sind für den Einsatz als Server nicht erforderlich, weil das Teil im Netz hängt und über UltraVNC fernbedienbar ist. WLan hat und braucht der nicht, weil per LAN-Kabel direkt am Router hängend.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Hardware konkret
 

Wegen der schnelleren Ein-, Ausgaben hatte ich an den Odroid N1 gedacht, der denn wohl ein Odroid N2 wird. Der Raspberry hat immer noch (nur) USB 2.0 und keine USB 3.0, geschweige denn zwei Serial ATA Anschlüsse.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar E/A-Gabe
 

Noch nicht auf dem Markt, aber bereits in der Fertigung.

Den Odroid N1 oder N2 wird es nicht geben, dafür gibt es demnächst den Odriod H2 LÜFTERLOS

Odroid H2

Lesen -> ODROID H2

 

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Odroid H2
 

ist da im Text zu lesen. Und Zotac wird ebenfalls erwähnt:

"Dafür bekommt man anders als bei Bastelplatinen auch ein Gehäuse und ein Netzteil mit dazu"

Mit meinen beiden Bastelrechnern (Zotac ID18) und ebenfalls mit Celeron bin ich recht zufrieden. Den dort noch vorhandenen Lüfter höre ich nicht wirklich. Und klar, sind nicht die schnellsten, aber sie sollen ja kein Desktop-Ersatz sein, sondern ebenso wie dieser Odroid eher dienen, servieren, Hintergrunddienste erledigen.

Auf dem einen dieser Zotacs (16 GB Ram / 256 GB SSD) ist ein minimales Win 7 als Bootpartition installiert und darauf ein virtuelles, als Server konfiguriertes Linux Mint unter VMware. Habe da im letzten 8 Monaten viel gelernt und Nextcloud  läuft dort mindestens ebensogut wie vorher beim Webhoster. Besser gar, weil ich nun wegen dem Core-Zugriff unter Linux in der Lage bin, bei Apache, PHP und MySQL etwas Finetuning zu machen. Das wäre wegen der allfälligen Restriktionen beim Provider nur möglich, wenn man dort und zu den entsprechenden Kosten einen eigenen  Server mietet.

Da kann der Odroid H2 mal kommen!

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Zotac ZBOX CI327 nano
 

zu den absoluten Bastel-PC's, bereits mit Gehäuse und Netzteil.

Mann sollte aber wissen, dass bei den im heise-link angegebenen Preisen weder RAM noch Festplatte enthalten sind. Das kommt dann noch oben d'rauf und ebenso ist kein Betriebssystem enthalten. Entspricht in etwa dem Zotac-BI323, den ich vor einigen Monaten zur Nutzung im Familienumfeld aufgebaut habe. Mit etwas RAM und einer kleinen SSD kommt man da auf rund 200 Euro. Tastatur, Maus und Bildschirm gehen eh' separat, hat man unter Umständen bereits.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Eben, die Alternative
 

Versuch mal, eine SSD am Raspberry zu installieren; das geht sicher über die USB-Schnittstelle, allerdings noch einige Zeit nur USB2.0. Rechne bei den Bastelrechnern alles zusammen, was du für einen Server brauchst, bist du auch schnell mal bei 200 Euronen.

Die echte Alternative Odroid H2 kommt im Endausbau auch nicht billiger.

So what?

Der Vorteil der Einplatinenmikros liegt eher bei der Prozeßsteuerung beim Einbau in Maschinen, die eine Infrastruktur bereits mitbringen; mal abgesehen vom Lerneffekt beim Spielen mit den Dingern.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Odroid H2
 

Ein Bericht, eher etwas für Insider, der mich schmunzeln macht.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Ha, ha, ha ...
 

Dem fehlt ein dreiwöchiges Retreat in einem Meditationscamp:

Meditation

und nicht nur rumsitzen

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Erfahrungen
 

.......findet derzeit (zeitgemäß, dem kapitalistischen Stand der Entwicklung & sogar Karlchen Marx angemessen) in Camps für gewaltfreien Widerstand statt.

An diesem Wochenende als Live-Event von militant Lehrnfähigen im Hambie:

 

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Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Meditation
 

Die eigentliche Bedeutung der Meditation ist: «Wahrnehmen was ist.»

Dem Unternehmen RWE kann ich nicht wirklich einen Vorwurf machen, die handeln gemäß ihrem fiskalischen Auftrag mit der Absicht zur Gewinnerzielung. Der Vorwurf geht an die Politiker in NRW und BRD, die zwar der Zivilbevölkerung einen Ballon aufblasen und von Kohleausstieg faseln, den dann aber nicht konsequent mit praktischen Forderungen umsetzen, an die sich Unternehmen wie RWE zu halten haben.

In diesem Sinne: Mamma Dilemma, die keine Politik betreibt, sondern herrscht.

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Das ist noch kein RASPBERRY PI 4, aber bis 2019 wohl das aktuelle Preis/Leistungs-Optimum.

Hier ein paar Daten:

Kofler: Raspberry Pi 3B+

ct:  Raspberry Pi 3B+

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Weder fanatische, christliche Abtreibungsgegner, noch fanatische Rechte auf Twitter-Ersatz.

Auch Axel Jones, den man vor einigen Wochen im Netz weitgehend abgeklemmt hat, er war nicht so das Ziel meines regelmäßigen Reinschauens. Perspektivisch jedoch und jenseits strafrechtlicher Relevanz zeigt nun auch diese Meldung, wie das schöne, neue Internet zuküftig reguliert werden wird. Es läuft eine Art Milgram-Experiment, wird die mit Sicherheit noch steigende Zensurdosis streng privatwirtschaftlich verabreicht und ist daher rechtlich kaum angreifbar.

Es herrscht Vertragsfreiheit, Kunden dürfen auch abgelehnt werden.

Und immer mehr, eigentlich rein kommerziell orientierte Unternehmungen achten zunehmend auf ideologisch korrekte, politisch korrekte Geschäfte. Offensichtlich können sie es sich (noch) leisten. Ich gehe allerdings davon aus, dass dies mittelfristig kontraproduktiv wirken wird, dass die sogenannten Rechten -und in welchem Rahmen man sie auch definieren mag- irgendwann und nicht nur bei allfälligen Wahlen eine kritische Masse bilden werden. Mal schauen, wie schnell bei den jetzt ideologisch korrekt, gut und edel agierenden Unternehmen dann auch wieder die Outlaws willkommen sind.

"Spiel' nicht mit den Schmuddelkindern" neu definiert; und mit Sicherheit variabel gehandhabt ...

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Beides nicht meins
 

Ich verstehe das Problem nicht.

Jeder, der ein Auto hat weiß, daß er ein Ersatzfahrzeug braucht, wenn sein Wagen mal in die Werkstatt muß. In der Regel halten die Werkstätten dafür Fahrzeuge vor. Bei jeder wichtigen technischen Anlage gibt es zur Sicherheit bei Ausfall eine Ersatzkomponente, mit der ein Notfall überbrückt werden kann. Wir nennen das eine technische Redundanz.
Bei der InformationsTechnik und in der Kommunikation, zu der auch der Journalismus zählt, ist das nicht anders.

Die Agentur meldet einen Notfall und hat außer den Kosten für den Kadi keinerlei Argument vorzuweisen – das ist mir zu billig.

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Beides nicht meins
 

meine etwas breitflächigen recherchen zu kunst und kultur brachten mich vor allem zur der (anhängigen) staatssekretärin beim bundeskanzleramt und das kreuz-und querlesen bracht für mich die erkenntnis klar ans licht: es wird massiv an gesetzen und verordnungen gebastelt, die eine begrenzung der gedankenfreiheit in staatlich kontrollierten "öffentlichen raum" anstreben - sei es durch rein politisch begründete preisverleihungen, oder kündigungsgründe/neubesetzungen, geld- und raumvergaben und begleitend mediale interpretationen.

erfreulich dabei ist, dass die kulturaffine sz aus dem mainsteam heraus dieses thema (und die person) kritisch analysiert - will heißen, es gibt im mittelstand kräfte, die es sich materiell/sozial bestens gehen lassen - aber ihren vertsand und kulturellen anspruch aufrecht behalten wollen und hoffentlich laut ihre kritik an den totalitären tendenzen äußern werden.

https://www.sueddeutsche.de/kultur/monika-gruetters-kulturstaatsminister...

ansonsten ist es ein primitivst ideologisches trauerspiel (hanna-ahrendt-preis an pussy-riot nur als beispiel) mit den flackernden "leuchtürmen" humboldt-forum und elbphilharmonie als elitäre event-fassaden davor, bei der jeder integere profi nur die flucht ergreifen kann:

Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy trat nach zwei Jahren aus dem Expertenbeirat des deutschen Großprojekts in Berlin aus, weil sie ihn als bloße "pro-forma-Veranstaltung" empfindet.

https://www.tagesspiegel.de/kultur/streit-ums-humboldt-forum-kunsthistor...

heute: viel eigenlob und gleichzeitiger kampf gegen populismus (ein lob auf die könige ist progressive kultur.PUNKT!!! ... kritisch fragen=populismus oder schlimmeres.DOPPELPUNKT: "ihr blödes volk, begreift das endlich^^!"

https://www.tagesspiegel.de/kultur/kanzlerin-lobt-kulturvielfalt-merkel-...

... und bist du nicht willig ... dann kommt die verwaltung

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Antwort auf marie  zum Kommentar allgemeines zu "medien und kultur"
 

"es wird massiv an gesetzen und verordnungen gebastelt, ..."

wobei mich das Inhaltliche, und soweit (für mich erkennbar) diesseits eines formalen Strafrechts, erst mal nicht weiter interessieren muss; bestenfalls kann. Das Diffamieren von Personen und das zunehmend gebastelte  Sanktionieren jedweder abweichenden Meinung sei den neuen, den neulinken McCarthys vorbehalten.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Auch meine Erkenntnis
 

Wenn Politiker ein Medium haben, mit dem sie ihren Dünnpfiff verbreiten können, ist Geld genug da, um das zu fördern. Beispiele sind der Film mit der Wochenschau und die Göbbelsschnauze. Konkurrenten hatten die noch nicht, weil der Rundfunk staatlich kontrolliert und die Filmschaffenden in der Reichsfilmkammer stramm stehen mußten.

Abweichler wurden einfach geächtet.

In diesem Sinne wehre ich mich gegen den Begriff «neulinken McCarthys.»

Es ist das Wesen eines totalitären (postdemokratischen) Staates, egal ob links oder rechts.

Totalitär ist jegliche vertikale Struktur, also jede Herrschaftsstruktur. Da wundert nicht, daß sich das Parteienspektrum der Bundestagsparteien bis auf die LINKE, die sich bisher jeglicher Politik verweigert, im Politischen Kompass im herrschftlich/asozialen Bereich wiederfindet.

Die abhängig Beschäftigten der Parteien im Bundestag optimieren die Machtfülle ihrer Institution,

so einfach ist das.

Dabei unterscheiden sie sich überhaupt nicht von den privaten Institutionen, die genau das Gleiche tun. Siehe:

Institutionenökonomik

und

Neue Institutionenökonomik.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Wann hat das begonnen?
 

.......kennen nur eine Meinung und viele Möglichkeiten alle missliebigen anderen zu diffamieren.

"Säuberungen" sind die probate Methode von Adolf, Stalin, McCarthy und ihren weichgezeichneten "demokratischen" Adepten.

Das die jeweilige Entourage, der Hofstaat dazu gern im Chor die Melodien seiner Herrschaft tremoliert, entspricht seiner / ihrer Bestimung als gefälliger Enddarmbewohner.

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Wann hat das begonnen?
 

... dass er von "rechts" kommt, steht ja fast wie in stein gemeißelt (und dabei historisch immer erfolgreich war) fest und wird von (links-liberalen) populisten gern (rechten) populisten vorgeworfen ... ALSO: alle benutzen ihn - doch SOLLTEN SIE DAS TUN??? machen sie sich eher angreifbar - oder ist jeder verzicht darauf schon eine niederlage für die sache???

"Umgekehrt bedeutet dies aber auch, dass wir die Fantasie als Gegenmittel gegen die drohende Erstarrung unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit wiederentdecken müssen. Neben Bildern, Musik und Filmen, die die Imagination auf eher unspezifische Weise stimulieren, muss auch die politische Utopie wieder ihren Platz im geistigen Leben finden. Konstantin Wecker sang dazu in seinem Lied „Wer nicht genießt, ist ungenießbar“

„Die Herren pokern, ihre Welt schneit unsere Herzen langsam ein. Jetzt kann nur noch die Fantasie die Sterbenden vom Eis befreien.“
Sein großer französischer Kollege Jacques Brel sang in den 70er-Jahren, kurz vor seinem Tod: „Die Welt schläft ein aus Mangel an Unvernunft“. In gewisser Weise ist es nur „Unvernunft“, was sie wieder erwecken kann. Gemeint ist damit natürlich die kreative Rebellion gegen einen Status Quo, der nur scheinbar vernünftig ist.
Wo das Mögliche unsere Welt aber krankgemacht hat, wie sollte sie wieder gesunden, wenn nicht durch das „Unmögliche“?"

https://demokratievolution.wordpress.com/2018/10/09/die-neue-wirklichkeit/

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Auch meine Erkenntnis
 

mein jahrzehntelanger geliebt+gelebter freiheits-kunst-raum-traum fehlt mir unendlich sehr - die strafgesetze haben mich nie wirklich interessiert ... nur deren mögliche unentdeckte ignoranz

der bundesdeutsche alltag ist ja eher von sprüchen wie: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“ geprägt.

für mich sieht es eher so aus:
"Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wer keine Visionen hat, sollte zum Arzt gehen, denn es fehlt ihm etwas, das wesentlich zum menschlichen Potenzial gehört. Gesund zu sein bedeutet heil zu sein, ganz zu sein. Wem eine so wesentliche menschliche Fähigkeit fehlt, wie die, Visionen zu spinnen (also Bilder einer im Außen noch nicht existierenden Realität zu entwerfen), der ist mitnichten psychisch gesund."

wie in einem spannenden artikel von Roland Rottenfußer beschrieben ist:

https://demokratievolution.wordpress.com/2018/10/09/die-neue-wirklichkeit/

ps. z.b. stehen da auch sachen drin, wegen denen ich nicht zuletzt aus fast allen blogs rausfliege ...

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Antwort auf marie  zum Kommentar unterschiedliche interessen
 

«der bundesdeutsche alltag ist ja eher von sprüchen wie: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“ geprägt.»

Wikiquote: "Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen." - Von Schmidt auf Anfrage bestätigt in einem Brief vom 26. Februar 2009 an die Fachschaft Sozialwissenschaften St.-Ursula-Gymnasium Attendorn. Schmidt will das "damals aber nicht mit Blick auf Willy Brandt formuliert" haben. Ein Jahr später äußerte er im Interview mit Giovanni di Lorenzo, wahrscheinlich habe er den Satz "in einem Interview gesagt. Das muss mindestens 35 Jahre her sein, vielleicht 40. Da wurde ich gefragt: Wo ist Ihre große Vision? Und ich habe gesagt: Wer eine Vision hat, der soll zum Arzt gehen. Es war eine pampige Antwort auf eine dusselige Frage." (ZEITmagazin 4. März 2010)

Der bundesdeutsche Alltag war damals von wichtigeren Dingen geprägt, als von dusseligen Fragen.

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Gemeinplätze
 

ich persönlich finde die frage nach visonen nicht dusselig - sondern als eine mögliche vorlage für mögliche kluge und richtungsweisende antworten ...

deine antwort an mich bestätigt wohl eher den behäbigen, satten umgang mit dem status quo bzw. die tiefe verinnerlichung dieser pampigen antwort >>> also braucht ihr euch im westen doch nicht aufzuregen ... welche "wichtigen dinge" dinge haben euch denn damals beschäftigt? atomkrieg, rinderpest, vogelgrippe, berufsverbote, raf+sicherheitsgesetze+aktivierung des verfassungsschutzes ... naklar: und alles visionslos + geheim ... die weichen wurden gut gestellt und euer fokus auf das häuslebauen gerichtet ...

Antwort auf marie  zum Kommentar pampige antwort
 

war auch so ein knaller von wahlslogan

... und experimente mit der experimentiermasse wahlvolk wurden hochgefahren ...

experimente an der basis: pfui ... es sind BOTSCHAFTEN in die gesellschaft und haben NIX - aber auch gar nix mit den (gegenteiligen) interessen und haltungen der mächtigen absender zu tun ... ich lach mich noch tot über die ständigen enttäuschungen über nicht eingehaltene wahlversprechen ... sorry ... aber manchmal finde ich "wessis" ganz doll komisch ... aber wenig unterhaltsam ^^

Antwort auf marie  zum Kommentar "keine experimente"
 

übrigens meine ich mit "wessis" natürlich nicht alle menschen, die in den alten bundesländern geboren/sozialisiert wurden - sondern diejenigen von ihnen, die zwar SUPERDETAILLIERT+SUPERTENDENZIELL über alle wirklichen und auch zu ideologisch aufgeblasenen skandalen der ex-ddr "informiert" wurden ... und das als die höhe ihres erkenntnisstandes der "wahrheit" unreflektiert verinnerlicht haben ... und zwar ganzganzdoll tief - als hätten sie selbst dort gelebt ...

also: tolle ganz "realitätsechte" medien von der wirklichen realität gar nicht unterscheiden können ... ja, oft nicht mal wollen ...

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Antwort auf marie  zum Kommentar pampige antwort
 

Damals lebte ich in Karlsruhe und uns bewegten so Belanglosigkeiten, daß Leute, die glaubten Kommunisten zu sein, sogenannte Funktionsträger auf offener Straße umlegten. Dein Hinweis auf «behäbigen, satten umgang» zeigt nur, daß du keine Ahnung hast und lediglich daherfaselst.

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Deutscher Herbst
 

... visionäre kommunisten auf der jagd nach funktionsträgern des systems ... da waren selbst die häuslebauer vor ihren fernseher geängstigt ... bzw. faselten sich in die terrorängste hinein, obwohl sie gar keine funktionsträger waren ... nur ängstliche kleine lämmchen, die einfach in ruhe und behäbigkeit leben wollten

klar war jedoch, was wirklich kommunisten waren interessierte sie nicht - wußten sie nicht - nur die kriminellen, bösen wurden ihnen als "kommunisten" präsentiert ... ja, das waren die mit visionen, die berufsverbote bekamen ... ganz doll bäh ... lieber noch einen bausparvertrag und beim chef den mund halten und ackern ...

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Antwort auf marie  zum Kommentar soso
 

Funktioniert offensichtlich immer noch. Personen diffamieren, statt inhaltlich argumentieren. Das konnte der olle Marx auch schon. Herzlichen Glückwunsch zu deinen gelernten Lektionen.

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sollte man wissen, wer über die Provider hinaus alles kontrolliert; nach wie vor ...

Norbert Häring  bringt einen interessanten Ausschnitt, entnommen dem neuen Buch von Werner Rügemer. Manches war (mir) bekannt, anderes durchaus neu. Insbesondere die nach wie vor gegebene Abhängigkeit des Internet von den USA; nebst allfälliger Einbindung der privatwirtschaftlich agierenden Big Player in Sachen Kommerz, Überwachung und all' den anderen Schweinereien.

"Steve Jobs (Apple), William Gates (Microsoft) und Jeff Bezos (Amazon) überführten in aller Selbstverständlichkeit die im ARPANET entwickelten Technologien auf den zivilen Bereich."

Antwort auf ebertus  zum Kommentar In dem Zusammenhang
 

der usprung als militärobjekt ist auch völlig aus dem blick verloren gegangen - selbst wenn das posten von katzenbildern und marketing nun für jedes menschlein was schönes bieten kann ... und die ursprünglichen nebeneffekte es geschafft haben, dass nun auch wirklich fast JEDER damit spielen will ... ganz feine sache ... diese datenmengen auf den riesen rechnern, wenn die erst mal strukturiert ausgewertet sind und in den "richtigen" hände ihrer auftraggeber dann deren SPIELZEUG zum laufen bringen ...

Antwort auf marie  zum Kommentar militärobjekt
 

... ist manchmal möglich

>>> wenn viele faktoren zusammenkommen (das gilt auch für revolutionen, sammelbewegungen .... ) ... und die sind deutschlandweit in berlin-kreuzberg in einiger hinsicht BESTENS gegeben

Beim Image packen
Google-Campus Der erfolgreiche Protest gegen den Internetriesen kann als Lehrstück für erfolgreichen Protest gegen Tech-Konzerne betrachtet werden

https://www.freitag.de/autoren/bennyk/google-campus-verwundbar-durch-ima...

Antwort auf ebertus  zum Kommentar In dem Zusammenhang
 

... naja, nicht ganz ... :-)

zufällig oder zum glück fehlt mir die internetaffine begabung und auch der ehrgeiz, mich da rein zu knieen, ist nur eine harmlose episode in meinem leben geblieben ... deshalb telefoniere ich auch viel lieber, obwohl mir klar ist, dass auch dies nicht unter zwei ohren bleibt ... und briefe schreiben habe ich geschätzt ... die auch geöffnet werden können ... und persönliche treffen (ohne handyklingeln) sind auch aus der mode gekommen >>> aber wer weiß??? vielleicht sind meine alten vorlieben ja bald wieder die zukunft abseits der überwachungskameras ... ?

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gibt es nicht mehr, der Kanal wurde vom Hoster (Vimeo) gelöscht.

Ok, nicht immer mein Fall, was die hier auch gern erwähnte und verlinkte junge Dame (soweit kein Fake-Avatar) da von sich gibt. Faktisch ist das von Ihr Benannte eher selten, oft kaum zu bestreiten. Beispielsweise dieses bei Youtube  immer noch abrufbare Video zum sogenannten Schußbefehl  ist in seiner basalen, formalen Aussage erstmal Stand der Dinge für souveräne Staaten jedweder Couleur. Und Frauke Petry ist ja eh' nicht mehr in der AfD.

Interessanter im Kontext hier ist die Tatsache, dass auch Vimeo politisch unkorrekte Inhalte bzw. Kanäle mittlerweile sanktioniert, gar komplett entfernt. Habe dort vor einiger Zeit einen (kostenlosen) Account zu Testzwecken für die eigenen Videos angelegt. Wäre dieser Account kostenpflichtig, so hätte ich ihn spätestens jetzt gekündigt.

Stattdessen, und das ist der Punkt (hier), wird Selfhosting immer wichtiger, ist technisch mittlerweile relativ einfach realisierbar und auch kostenseitig vertretbar. Einmal mehr und soweit der Server demnächts -umzugsbedingt- nicht gerade für einige Tage down ist, ein schönes Beispiel  für dieses Selfhosting.

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Nicht mehr lange wohl, ab 2019 auch auf dem eigenen Server!

Die aktuelle Folge von MMM startet genau mit dieser Ankündigung und weitere Plattformen werden wohl folgen (müssen). Daher hier schon mal der Link auf KenFM  und nicht direkt auf Youtube; von wo der Beitrag aktuell noch abgerufen wird.

Muss mich bestätigt fühlen, wenngleich der eigene Server auch gewisse Nachteile mit sich bringt.

1. Man braucht einen Accessprovider für die letzte Meile zum eigenen Server

2. Man braucht einen entsprechenden Upload, reichen 10mbit wie auf meinem Server bei KenFM garantiert nicht

3. Man Braucht eine feste IP, oder einen zuverlässigen DynDns-Account/Provider

4. Man braucht eine Domain, welche von einem Provider zur Verfügung gestellt werden muß


All das kostet und macht angreifbar, wenngleich sich für die genannten Punkte 3. und 4. zukünfig noch mehr Offshore-Möglichkeiten ergeben dürften. Aber eben zu entsprechenden Kosten.

Was insbesondere den ersten Punkt angeht -soweit der eigene Server auch physikalisch und geografisch der eigene ist, nicht bei einem Provider gehostet und jederzeit abgeklemmt werden kann- so wird dies zukünftig das nächste Schlachtfeld sein. Accessprovider und wie oben im Blogtext erwähnt, sind aktuell und was die durch ihre Leitungen geschickten Inhalte betrifft noch außen vor, müssen wie Provider für Strom, Gas, Wasser oder Abwasser einfach nur weiterleiten und sind von der Haftung für strafrechtlich relevante Inhalte befreit.

Das wird sich mit Sicherheit ändern! Chinesische Verhältnisse westernstyle  dürften absehbar folgen

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar KenFM on Youtube
 

Ich bin selbst nicht so tief in der Netzwerktechnik verankert, um das Dilemma lösen zu können. Mir fällt vorerst nur ein grundsätzlicher IT-Weg ein: Einfache Internetseite -> Ref (eigene PrivatServerInhalte), ggf mit Ref (Ref ...) in einem P2P Verbund.

-> Zensur und alternative DNS

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Herausforderungen
 

werden sich in der globalisierten Netzwelt die Inhalte nicht so leicht blockieren lassen.

Jede Sperre oder Modifikation des DNS-Systems und anderer Komponenten (Domainvergabe, Routing, Webhosting etc.) erzeugt mit Sicherheit eine hohe Zahl negativer Seiteneffekte; was schon allein die global agierenden Unternehmen nicht hinnehmen werden. Insofern müssen diese zensurellen Aktivitäten eher vorsichtig umgesetzt und durch formalrechtliche Einhegungen ergänzt werden.

Ok, die (erneute) Verhängung von Todesstrafen wegen der Nutzung eines Feindsenders  wird es hierzulande nicht so schnell wieder geben, aber eher subtile, verdeckte Maßnahmen dürften dann noch mehr um sich greifen.

Schlußendlich, und ich betone es immer wieder, ist es eine Frage der Kosten - und wer diese trägt. KenFM hat ja eingangs des letzten MMM sehr deutlich gemacht, das eine dahingehende Serverinfrastruktur schon etwas kosten wird. Schon wegen der für große Zugriffszahlen notwendigen Bandbreite sind physisch "eigene" Server hierzulande kaum zu betreiben; mal abgesehen von der mit Sicherheit noch weiter ausgeweiteten rechtlichen Thematik, den damit einhergehenden Restriktionen und Strafandrohungen.

Insofern wird man diese eigenen  Server wohl nur offshore  mieten und betreiben können.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Technisch gesehen
 

Ein altes Spiel

Nachdem sich die Städte von den Fürsten emanzipiert hatten und reichsunmittelbar wurden, bildeten die norddeutschen Städte ein Handelsnetzwerk, die Hanse. Aber bereits die Hanse fiel den Interessen der Fürsten wieder zum Opfer. Neueren Datums ist WikiLeaks, die versuchen durch Beweglichkeit und das Netzwerk Tor öffentlich zu bleiben und der Omnipotenz der Staatsbesetzer zu entkommen.

Nutzung verschlüsselter und dezentraler Internetkommunikation ff.

Ich fürchte, da haben wir als Einzelkämpfer wenig Chancen; um den Aufwand betreiben zu können, brauchen wir mehr Unterstützer, also mehr Mitglieder, die dabei aktiv mitarbeiten. Aus heutiger Sicht sieht das bei den Termiten eher schlecht aus, weil zu wenige Mitglieder hier aktiv sind – eben einzelkämpferische Anarchisten und Individualisten. Da hilft nur, die Information so zu »entschärfen«, daß sie den Häschern der Staatsfrommen durch die Maschen geht.