11 Mär 2019

Wagenknecht geht ...

Submitted by ebertus

Nein, die Linkspartei verläßt sie nicht, eine neue origin linke Partei gründet sie ebenfalls nicht. Stattdessen zieht sie sich bei "Aufstehen" zurück; und scheint (mir) damit ein Stück weit verbrannt.

Viel zu oft hat sie sich von der eigenen Partei und den sog. Qualitätsmedien vorführen lassen, statt wie Oskar damals in 1999 einen Schlußstrich zu ziehen.

Man mag über die Größenordnung des Wagenknecht-Flügels in der Linkspartei gern spekulieren, aber ihr Austritt, ihre Neuorientierung würde eben diese Linkspartei -wie auch schon die SPD- auf deren originäre Funktion als systemfromme Mitläuferschaft reduzieren.

Ob eine neue, linke Partei davon profitiert, das weiss niemand, bräuchte diese Partei -against all odds- mehr Rückrat gegenüber allfälligen Diffamierungen als es eine Gallionsfigur (und eben Glamourgirl) bieten kann.

Ergo, und ich hatte das bereits als Manko von "Aufstehen" kritisiert: Ohne ein effizientes, alternatives Mediennetzwerk, welches die Etablierten und ihre (Qualitäts)medien immer mal wieder zum Aufjaulen bringt; ist des Hasen Tod und ob der vielen Hunde dann nur noch eine Frage der Zeit.

Kommentare

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... darüber habe ich in letzter zeit - auch wegen #aufstehen, den gelbwesten, dem framing-papier der ard ... viel nachgedacht.

in zeiten, wo fakten fast keinen (juristischen) wert mehr besitzen - betrifft dies vor allem natürlich auch INHALTE - die seltenst klar formuliert werden und keiner taktischen hintergrundagenda folgen >>> gilt um so mehr das erkennen der verwendeten FORM(EN)

>>> schnee ist kein regen und kein eis und kein hagel ... hat aber alles den gleichen inhalt >>> das wasser

die partei "die linke" hat nicht mal mehr die gleiche inhaltliche grundlage - versucht aber der "formhalber" dies unter einen hut zu bringen: geht NICHT (gut) = MERKT JEDER = verliert vertrauen und sinn (wären dies hoch- und tiefdruckgebiete von wetterlagen = gute nacht)

#aufstehen war ein versuch des eingreifens und wollte einen ausgleich zwischen hochwasser und dürre bewirken ... doch es waren nur die zauberlehrlinge am werk (leider hat sich wagenknecht auf praktischem, sozialen bewegungsgebiet auch an sachen beteiligt, in denen sie nicht der meister ist!!!)

unter dem strich ist es leider eine weitere schwächung der "linken" - die sie auf jeden fall hätte vermeiden müssen, solange sie unter dem label "linkspartei" aktiv ist

:: in gefahr und höchster not, ist der mittelweg der tod ::

ps. aus meiner bescheidenen sicht heraus schaffen es nur die ALTERNATIVEN ... seien es nun medien oder künstler oder andere kollektivformen

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Antwort auf marie  zum Kommentar inhalt UND! FORM!
 

dass "Aufstehen" zuletzt rund 170.000 Follower hatte.

Mit diesem Pfund sollte man wuchern können, alternative und gerade auch mediale Strukturen aufbauen und natürlich eine Parteigründung initiieren. Wie es die mittlerweile eingemeindeten Grünen in den 80ern vorgemacht haben, so braucht eine alternative Bewegung neben dem Spielbein (die außerparlamentarische Bewegung) auch ein Standbein (die legislative Repräsentanz). Insofern und weil gerade diese notwendige Doppelfunktion nicht ernsthaft betrieben wurde, so kann man Wagenknecht et al. eine gewisse Naivität vorwerfen.

So richtig ihre inhaltlichen Positionen waren; und noch sind. Was soll das jetzt werden? Was soll/kann jetzt aus Wagenknecht politisch noch werden? Für die Linkspartei und die Systemmedien ist sie nun wirklich auf das Glamour Girl reduziert, jedwede Häme und Verachtung bezüglich ihrer Landung als Papiertiger/Bettvorleger eingeschlossen.

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Irgendwo gelesen,
 

einerseits hat sie einen fehler nun endlich - viel zu spät - korrigiert und damit eine vorlage für häme ihrer gegner geliefert, denn keiner von denen würde dies als notwendige fehlerkorrektur lesen wollen = eine abgabe an die basis mit der beteuerung ihrer weiteren unterstützung für die inhalte ...

ihr outfit paßt eher für einen wettbewerb der öffentlichen eliten - auch das ist eine FORMsache, die ganz offensichtlich ist

in der "jungen welt" sagt sie, sie werde durch "öffentliche auftritte" die bewegung unterstützen = auch dies ist quatsch aus meiner sicht: durch öffentliche auftritte hat sie sich ein gutes image erarbeitet + hoffnungen geweckt ... auf realität ... doch da kam NIX ... außer die gründungsbewegung mit 170.000 unterschriften ... die im luftleeren raum nun selbst die sache auf den boden bringen müssen ... will sie mit denen ihre "auftritte" inhaltlich abstimmen??? keine ahnung, was in ihrem kopf los ist ... ihre inhalte und worte werden an bedeutung verlieren ... sie wird nur noch eine von vielen sein ... wenn auch unverwechselbar - wie jutta ditfurth auf ihre art ... viele kleine "indianerstämme mit häuptlingInnen" ...

so bleibt die vielfalt bei der globalisierung erhalten ... hahahahaha ... nur attac muß verschwinden ... und meine liebe volksbühne undundund ...

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Das die schöne Sarah - wie auch ihr erfahrener Olle - originär sozialdemokratische Standpunkte besetzen könnte vieleicht unstrittig sein.

Das es bei den LINKEN nooooch schlimmere Finger - z.B. die antideutsche Fraktion - gibt, könnte ebenso unstrittig sein......, macht ihre Sozen-Position zu nazionalen Arbeitsplätzen aber keineswegs glaubwürdiger.

Das die Abschlachterei von Aufständischen, oder gar Friedenswilligen in der historischen Betrachtung zur deutsch-sozialdemokratischen Kernkompetenz gehört, klingt schon provokanter - ist aber belegbar.

Der Gedanke das Sarah ihre traditionelle Sozen-Sozialisation mit der aktuellen (Absetz) "Bewegung" fortsetzt, liegt seeeehr nahe:

die schöne Sarah wird sich für einen bevorstehenden Job als teutonische Innenministerin qualifizieren?

Die Schiene vom Straßenkampf in die bezahlte Erb-Politik ist eine neuzeitliche, fleißig erübt wie ausgefahrene, Rattenlinie - so meine Prognose zum Thema des Artikels und Sarahs "politischer" Zukunft.

In diesem Sinne möchte ich noch gern bemerken:

......ich bin für die gezielte Verarmung von Parteibonzen - gerade wenn sie sich auch noch rot getüncht haben ist das sehr wichtig.

Es ist auch voll mitmenschlich die Sarah vor der Noske-Fischer-Linie zu bewahren.....

Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Die Abschlachterei von Aufständischen
 

... die natürlich politisch unkorrekt und schlimmeres sind ... genau aber in die zeiten passen

ein ganz realer fakt ist SO wohl auch nie "gedacht" worden ... aber er tritt auf die politische bühne:

italien und das chinesische seidenstraßenprojekt mögen sich gegenseitig >>> also langweilig wird es nicht werden :-)))

https://cooptv.wordpress.com/2019/03/10/projekt-seidenstrasse-machtkampf...

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Antwort auf marie  zum Kommentar mir fallen nur provokationen ein
 

Provokationen sind geil - jedenfalls so lange sie Denkvorgänge  in Menschen initiieren oder beschleunigen.

Für Geostrategen sind Provokationen ohne Kanonenboot natürlich total weltfremd - denkende, oder gar Menschen ohne Angst sind dazu auch noch die pure Horrorvorstellung für diese Spezialisten der Perversion.

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»Man mag über die Größenordnung des Wagenknecht-Flügels in der Linkspartei gern spekulieren, aber ihr Austritt, ihre Neuorientierung würde eben diese Linkspartei -wie auch schon die SPD- auf deren originäre Funktion als systemfromme Mitläuferschaft reduzieren.«

Wer in diesem unserem Staate ein politisches Amt bekleiden will, braucht eine Partei. Ich will hier gar nicht auf den Wahlkampf von Hermann verweisen. Der hatte keine Chance von mehr als 1%, weil er politisch in seinem Wahlkreis völlig unbedarft und unbekannt war. Es gibt da einen Fall von links, ich glaube Frankfurt/Oder. Da war ein  Mitglied der Linken mit Direktmandat aus der Partei ausgetreten und hatte unabhängig kandidiert. Weil er bekannt war, wie ein bunter Hund und seinen Wahlkreis und dessen Probleme kannte, hatte er ca. 10% bekommen – beachtlich.

Wenn Sahra Wagenknecht im Parlament mitmischen will, wird sie in der Linken bleiben müssen. Jegliche Spekulationen auf Sonderwege sind darum obsolet, insbesondere, weil sie zur ZeIt gesundheitlich schwächelt.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Politker
 

so schrieb ich weiter oben, braucht eine Bewegung hierzulande auch eine legislative Repräsentanz.

Mit Hermanns Wahlkampf ist das nur bedingt vergleichbar, weil nicht nur Wagenknecht, auch andere von "Aufstehen" durchaus bekannt sind, mit rund 170.000 Unterstützern einen gewissen Erwartungshorizont besitzen. Und die gesundheitlichen Gründe jetzt vorzuschieben, das ist -sorry, böse gedacht- irgendwie wohlfeil.

Nein, dass Wagenknecht eben diese notwendige legislative Repräsentanz nicht gesehen hat, nicht sehen wollte, das nenne ich naiv. Gleiches gilt für die ebenso notwendigen alternativen Medienstrukturen. Auch da kam wenig bis nichts, lediglich die Nachdenkseiten leisteten einen gewissen Support; werden jetzt und so ist das, wenn man eher bzw. primär auf die Person statt auf die Sache setzt, nun ebenfalls nicht wenig enttäuscht sein.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Auf jeden Fall
 

»... weil nicht nur Wagenknecht, auch andere von "Aufstehen" durchaus bekannt sind, mit rund 170.000 Unterstützern einen gewissen Erwartungshorizont besitzen.«

Im Prinzip ja, aber bundestweit ist das nahe 1% wirklich wenig. Vor allem kostet so ein Schlachtenfest. Das macht man nicht nur mit bekannten Namen. In der Vergangenheit konnte sich die Linke, als es die noch gab, auf die Gewerkschaften und die organisierte Arbeiterschaft verlassen. Das ist heute sehr viel anders.

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nach "rechts", auf einen Text bei Sezession.

Den Argumenten mag ich mich, ganz ohne Angst, der Querfront verdächtigt zu werden, weitgehend anschließen. Mehr noch, so fügt der Autor einen weiteren und nicht unwesentlichen, bislang großmedial eher unterbelichteten Punkt in die laufende Diskussion ein, der es wert ist im Auge behalten zu werden.

"Für die sozial und popular orientierte Rechte birgt das verbriefte, nicht weiter nur gemutmaßte Ende der nationalstaatlichen, kommunitaristischen und »populistischen« Linken eine ungeheure Chance. Und die AfD kann das Ost-Superwahljahr 2019 mit seinen Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg nun entschlossen als einzige Kraft bestreiten, die entlang der Grundpfeiler Identität, Sicherheit und Solidarität operiert.

Insbesondere in den »neuen Bundesländern« der Bundesrepublik glaubten viele Linkswähler nämlich hartnäckig, die Partei Die Linke wäre Wagenknecht und Wagenknecht wäre die Partei Die Linke – damit dürfte Schluß sein, und die Linke wird zwischen Erzgebirge und Ostseestrand sukzessive auf ihren kosmopolitischen, urbanen, antifaschistischen Mehrheitsflügel zurechtgestutzt."


Keine Frage, insbesondere die Linkspartei dürfte ohne Wagenknecht in führender Position auf ihre Position als systemkonforme Reservewährung am Katzentisch der Demokratiesimulation zurechtgestutzt werden. Personen und Inhalte dieser verbliebenen Linkspartei stehen dem mehr als nahe, was SPD und Grüne auch für sich beanspruchen. Da wird die eine Krähe der anderen kein Auge auskratzen ...

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Blick über den Zaun,
 

Eine politische Vision ist die Antwort auf die Vergangenheit

2018 war Barbara Syrbe (siehe dort) nicht mehr als Landrätin angetreten. Doch selbst 2011 wurde sie nach der Gebietsreform in MeckPomm als linke Landrätin gegen die CDU Finanzministerin wieder gewählt – Respekt. Den Erfolg der AfD hier im Osten sehe ich nicht als Gegenpart zur Linken, sondern eher als Versagen der CDU/SPD im MV und in DE. Die Abstinenz von Politik und festhalten am Status Quo eines Atlantik Vasallen schadet der sozialen Entwicklung der deutschen Staaten und Europa. Dies ist durchaus zu vergleichen mit dem Niedergang des römischen Imperiums im 5. Jahrhundert, als jeder gegen jeden opponierte und es keine gemeinsame politische Vision mehr gab.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Politische Vision
 

dass Wahlanalysen zu den nun bei der AfD gelandeten ehemaligen Wählern der Linkspartei nicht korrekt sind.

Würde aber gleichzeitig bedeuten, dass die gern kritisierten Positionen von Wagenknecht zur Flüchtlingspolitik garnicht den Stellenwert haben, wenn es darum geht, ehemals linke Wähler von der AfD zurückzuholen. Insofern und daher wird das Wahljahr 2019 mit Sicherheit spannend.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Würde bedeuten,
 

Kommt wohl drauf an, welche du gelesen hast:

RosaLuxemburgStiftung: 19. Deutschen Bundestag

Böll Stiftung: Bundestagswahl 2017

Sahra Wagenknecht ist nicht die LINKE an sich, die älteren Wähler im Osten können politische Parolen vermutlich besser differenzieren, weil sie in verlogenem Parteisprech Übung haben. Wenn Parteischranzen schon am Wahlabend vor der TV-Kamera die Schuld am schlechten Ergebnis den Flüchtlingen zuschieben, glauben das nur Idioten.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Wahlanalyse
 

Zur Steigerung der Aussagekraft von Wahlanalysen empfiehlt sich, seit das Orakel von Delphi vom Markt genommen wurde, das Hinzuziehen einer Portion Kaffeesatz.

Die Zusammensetzung von Gremien zur Wahrung der Iherrschenden nteressen der übergesetzlich Gleicheren ist eine demagogische Verklärung ihrer realen Aufgabenstellung.

Dieses >>Framing<< erklärt die verdeckt feudalistische Machtkonzentration zu "Demokratie" und liefert so die Rechtfertigung für Ungleichheit, Unfreiheit & kannibalistische Konkurrenz:

 

Die Einführung der repräsentativen Demokratie diente von Beginn an der Sicherung der Eigentumsordnung und der Erzeugung einer Illusion von Demokratie durch Etablierung einer Elitendemokratie. Diese Ideologie einer Elitendemokratie durchzieht als Mittel einer Demokratieverhinderung das gesamte vergangene Jahrhundert bis heute.

Eigentlich sollte leicht zu erkennen sein, dass die Idee politisch umfassend kompetenter, rationaler und dem Allgemeinwohl verpflichteter Eliten nicht mehr als eine Phantasie selbstdeklarierter Eliten ist. Mit dieser ideologischen Fiktion wollten sie die politische Entmündigung des "dummen" Volkes rechtfertigen. Auch die politischen Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte belegen noch einmal, dass, in den Worten von Ingeborg Maus, die Bürger zumeist keineswegs den Grad politischer Dummheit aufweisen, der dem der politischen Funktionseliten auch nur annähernd gleichkäme.“

Rainer Mausfeld

https://www.heise.de/tp/features/Wir-leben-in-einer-Zeit-der-Gegenaufklaerung-4178715.html?seite=3

 

Diese Legitimierung der bestehenden Herrschaft durch die Formel "Demokratie" ist ebenso wenig schlüssig wie die von Gott eingesetzte Monarchie. Diese beiden Narrative sollen Denken und Rebellion unterbinden - mehr nicht.

"Wahlanalysen" die sich um nicht vorhandene Wahlmöglichkeiten ranken lähmen gezielt das Denkvermögen des vorgeblichen "Souverän".

 

Der intelligente Weg, Menschen passiv und fügsam zu halten, besteht darin, das Spektrum akzeptabler Meinungen strikt zu begrenzen, aber eine sehr lebhafte Debatte innerhalb dieses Spektrums zu ermöglichen – und sogar kritischere und abweichende Ansichten zu fördern. Das gibt den Menschen das Gefühl, dass freies Denken stattfindet, während die Voraussetzungen des Systems immer wieder durch die Grenzen des zulässigen Bereichs der Debatte verfestigt werden.“

Noam Chomsky Link:   https://www.rubikon.news/artikel/die-medien-gaukler

 

 

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Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Visionen & Analysen
 

Der scheindemokratische Karren simuliert seine Scheinbewegung durch willfährige Wagenknechte Säue die durch das Dorf getrieben werden.

Die Gefahr durch allzu Aufmüpfige wird gern mit dem abwertend gemeinten Aufdruck >>Populismus<< ausgestattet. Wie reale Demokratie, also ein horizontales Rätesystem, von Populismus unterscheidbar sein könnte ist mir derzeit nicht einsichtig.

 

"Demokratie ist eine Institution, in der man vor allem vor einem Angst hat: dem Volk. Versuchen Politiker einmal, die Stimmung, die Bedürfnisse und Ängste der Bevölkerung einzufangen, werden sie mit einem vernichtenden Schimpfwort belegt: „Populisten“. Als normal gilt eher, am Volkswillen vorbei zu regieren, nach dem Motto: „Wir lassen ihnen gern ihren Willen, solange sie nicht ernsthaft erwarten, dass wir uns danach richten.“ Anlässlich der Europawahl steht in verschiedenen Ländern wieder der populistische Gottseibeiuns vor der Tür. Und muss durch eine massive Kampagne der „Anständigen“ und „Vernünftigen“ ausgetrieben werden. Freilich gibt es Rechtsradikale, die man sich lieber nicht an der Macht wünscht; aber die „schwarzen“, „roten“ und „grünen“ Parteien, die den Kontinent dem Kapital ausgeliefert haben, sind Böcke, die man ebenfalls nicht zu Gärtnern machen sollte."

https://www.rubikon.news/artikel/angst-vor-dem-volk

 

Bild des Benutzers Heinz

Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Kommende und gehende Knechte
 

Warum reitest du so auf dem Wörtlein Demokratie herum? Wir haben doch sehr viel passendere Wörter für die real existierende Vertikalherrschaft von selbst ernannten Funktionseliten. Allen voran die von Karl Jaspers geprägte »Parteienoligarchie«. Gefolgt von der »Postdemokratie« nach Colin Crouch. Auch die wechselseitige Bezeichnung ist nicht immer schönfärberisch. So hat Gabriel die schöne Bezeichnung »PACK« für Andersdenkende in die politische Debatte eingeführt. Sei bitte nicht so einseitig und erweitere deinen Schreibstil etwas.

Bild des Benutzers fahrwax

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Differenzanalyse
 

.....betrachte ich als persönliche Herausforderung. Da stehe ich nicht drüber.....

Schreib-Stiel und Person pflegen eine Symbiose die in mir 'abgeht wie ein Zäpfchen'.

Könnte schon einen gewissen Suchtfaktor haben diese verdammte Symbiose - soviel Zäpfchen gönne ich mir jedenfalls ganz ernsthaft, solange die Kacke sich schon wieder im Laufen übt........

 

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Differenzanalyse
 

Pack, Pack, Pack!

Pick, Pick, Pick!

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Antwort auf hadie  zum Kommentar Ein Huhn, ein Huhn ...
 

Legt ein Huhn ein Ei – gacker gacker gacker

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»Aufstehen«: Optimismus in Hamburg, Abrechnungen im Netz

https://www.jungewelt.de/artikel/351146.sammlungsbewegung-entt%C3%A4usch...

ÜBRIGENS ist die "junge welt" immer noch das gefährlich größte medium im lande ... diese "gefahr" muß natürlich gebannt werden

"Verehrte Leserin, geneigter Leser: Die Zeitung, die Sie entweder gerade in den Händen halten oder auf unserer Webseite lesen, ist gefährlich. Sie bedroht, so will es das Bundesamt für Verfassungsschutz, die »freiheitlich-demokratische Grundordnung«. Sie ist sogar ein solch großes Risiko für den Bestand der BRD, dass deren Geheimdienste ihr Ressourcen, Personal und Geld widmen. Im jährlichen Bericht der Spitzelbehörde heißt es, die jW sei »das auflagenstärkste Printmedium im Linksextremismus«."

https://www.jungewelt.de/artikel/351095.deutsche-zust%C3%A4nde.html

"gefährlich-interessant" ist auch deser artikel zur "deutschen geschichtsaufarbeitung"

"Ein Jubiläum jagt das nächste, die bestallten Geschichtsdeuter finden kaum Ruhe. Gilt es doch, Traditionen festzulegen und weiterhin, was als gut und richtig anzusehen ist und was nicht. Auf welchem Niveau das passiert, ist mitunter erschreckend. Zur Buchmesse in Leipzig lädt das dortige Aufarbeitungsmuseum »Runde Ecke« Jahr für Jahr zur Vorstellung von Büchern, deren Titel Programm sind."

https://www.jungewelt.de/artikel/351104.erinnerungspolitik-goldene-20er-...

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https://twitter.com/search?f=tweets&q=%23aufstehen&src=typd

1989

2019

jede junge generation hat mit den gleichen problemen zu tun ...

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Weil es auch um eine Bewegung geht: unser Fast-Freund Sönke Paulsen hat eine ganz beachtliche Seite über die Musik der Gelben Westen online gestellt.

http://presselinks.gedaechtnisbuero.de/die-musik-der-gelben-westen/

Antwort auf hadie  zum Kommentar Die Musik der Gelben Westen
 

genau das habe ich meinen soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo engagierten "linken friedensfreunden immer wieder erzählt - wenn sie ihre langweiligen aktionen absolviert haben ...........

die musizierenden und singenden gelbwesten sind meine freunde im geiste :-)))