25 Jan 2019

Venezuela

Submitted by Heinz

Kommentare

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... jaja, man liest die nachrichten aus den pro-und kontra gesichtspunkten aus einer zum glück noch bi-polaren welt ... oder dem konstrukt des kalten krieges ... oder dem kampf um die globale weltherrschaft mit seinen gegenkräften ...

gaby weber ist für mich fast die einzige, die in lateinamerika vor ort ist ... klug ist ... und integer ... doch es gibt noch mehr quellen >>> aber ehrlich: ich bin an der grenze der überforderung bei den weltweit massenhaften - komplizierten konflikten ... was jedoch NICHT heißt, dass mich internationale entwicklungen nicht sehr interessieren ... aber ich schaffe es einfach nicht auf soooooooooooooooooooooooooo vielen hochzeiten der konflikte gleichzeitig zu tanzen ... und damit muß ich leben ... und prioritäten setzen, die bei mir auch mit dem besten verständnis der deutschen sprache zu tun haben ...

aber zum inhalt - über den ich nur GROBES weiß ... besonders bin ich noch von allende-pinochet geprägt ... da war ich noch ganz tief drin ... auch durch viele chilenen, die in der ddr nach 73 lebten

gaby weber schriebe einen artikel über brasilien und bolsonaro ... natürlich KEINEN unterstützenden, aber einen erklärenden - es war ja eine legitime wahl der bevölkerung: DAS ist der erste unterschied zu venezuela ... doch sie schrieb auch über die KORRUPTION der sozialisten ... und das ist etwas wie ein oxymoron für mich ... und ich kenne es aus der ddr: korruption+lüge verträgt sich nicht mit sozialismus ... dann ist der weg in die opposition ganz schnell über den KONSUM gegangen, wenn es keine wirklich menschlich-sozialistischen werte gibt, die geld und konsum zur befriedigung von glück, bildung, freiheit in den hintergrund stellen ...

kurz: ich weiß nichts über die realpolitik von maduro - ich weiß, welche interessen die globalisierungs-imperisalisten weltweit haben - russische flugzeuge stehen in venezuela vor ort ... die zustimmung und ablehnung hält sich fast die waage ...

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bei telepolis wird diskutiert:

"Wäre peinlich für die USA, wenn sie nicht mal mehr in Südamerika einen Putsch hinkriegen, wo es ja schon in Syrien nicht geklappt hat.

"Erdogan verdirbt den Appetit beim West-Verspeisen von Venezuelas Sozialismus.
Aber auch West-Linken hat er ein schwer verdauliches Steak Realpolitik serviert. Der Mann überrascht!"

ob das stimmt? ich weiß es nicht - klingt aber glaubhaft ... was mich jedoch nicht zum kapitalismus-freund macht:
https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Erdogan-Bruder-Maduro-bl...

Bild des Benutzers ebertus

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Vorerst kein weiterer Text hier von mir!

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Allende Reloaded?
 

und in "erinnerung" an kuba und chile ... mal wieder dieser kontinent auf der speisekarte bestimmter kräfte steht ... wahrscheinlich wird eh mehr ^über bande^ gespielt - solange die ^europawahl^ und der brexit im terminkalender steht ... der "kampf gegen rechts" zur farce verkommen ist ... und die straßen immer gelber werden ... syrien und afghanistan sind für die medien wohl gerade nicht von interesse ... ABER für mich gilt IMMER mehr: verfolge die spur des mossad (haha, die ist so blass sichtbar ... also nicht einfach) in der GANZEN welt = tshirts der bolsonaro-söhne )

ABER: es ist nichts wie es scheint: KOLONIALISIERUNG ist immer noch oder immer wieder attraktiv ... nur "irgendwie" anders ... eher global und nicht als "privatbesitz" ... sondern so als "system-verständnis von "demokratie für abgehängte - die fleißg immer weiter abgehängt werden ..."

es gibt auch fakten:

"Der Verteidigungsminister des Vereinigten Königreichs, Gavin Williamson, sagte dem Sunday Telegraph in einem anderen Zusammenhang am 30. Dezember 2018, dass die Krone der Entkolonialisierung, die seit der Suez-Affäre von 1956 die Whitehall-Doktrin war, ein Ende setze. London bereite sich vor, einen neuen Militärstützpunkt in der Karibik zu eröffnen (das Königreich hat solche derzeit nur in Gibraltar, Zypern, Diego Garcia und auf den Falkland-Inseln). Er könnte in Montserrat (West Indies) sein oder, was wahrscheinlicher ist, in Guyana und sollte im Jahr 2022 einsatzbereit sein [7].
In einem Interview am 3. Januar 2019, auf dem SBT-Sender, hat Präsident Bolsonaro Verhandlungen mit dem Pentagon erwähnt, um einen US-Militärstützpunkt in Brasilien zu akzeptieren. Diese Aussage hat innerhalb der Streitkräfte, für welche das Land doch fähig ist, sich allein zu verteidigen, eine starke Opposition ausgelöst.
Bei seiner Amtseinführung am 2. Januar 2019 begrüßte der neue Präsident den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu. ..."

https://www.voltairenet.org/article

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Allende Reloaded?
 

... als hätte ich die hier verlinkten artikel schon VOR meinem kommentar gelesen ...

“Die Kunst des Krieges”
Israel, lizenziert zum Töten
von Manlio Dinucci

https://www.voltairenet.org/article204848.html

"Die Wieder-Kolonisierung"
von Thierry Meyssan

https://www.voltairenet.org/article204739.html

"Die kommende entsetzliche Zerstörung des "karibischen Beckens""
von Thierry Meyssan

https://www.voltairenet.org/article204655.html

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Sicher, wieder ein Stellvertreter-Kalte Krieg. Warum haben wir das Gorbatschow "Gemeinsame Europaeische Haus" nur abgelehnt. Noch heute gehoert der DE-Regierung der Hintern dafuer versohlt.
Aber Venezuelas "Sozialismus des 21. Jh." ist sicher das Allerletzte an autoritaeren sozialistischen Versuchen (von Ortega gar nicht zu sprechen), die vor allem eines im Blick haben: Entmachtung der Menschen, stattdessen alle Macht der Nomenklatura. Das haben die Venezolaner massenhaft verstanden. Da muss Uncle Sam und CIA gar nicht gross wuehlen, um die Mehrheit der Menschen gegen das diktatorische Regime aufzubringen. Ich frage mich nur, wie Linke in DE und EU da noch Sympathien aufbringen koennen. In Panama haben wir jetzt Zehntausende von Fluechtlingen aus Venezuela. In Kolumbien etwa 2 Mio, Peru 1 Mio, Ecuador und andere auch etwa 0,5 Mio Fluechtlinge. Die Rothemden, die Maduro unterstuetzen, sind staatliche Angestellte, die geschätzte 15% der Bevoelkerung ausmachen. Ihr Einkommen verdanken sie Maduro und gehen durch ihn sozusagen durchs Feuer, aehnlich wie die Repressionsorgane des Staates. Marie kennt das sicher aus eigener DDR-Anschauung. Diktatoren muessen ihr autoritaeres Regime immer durch massenhafte Beschaeftigung von staatlichen Angestellten stuetzen, die dann in den Medien massenhafte Unterstuetzung dokumentieren muessen. Leider keine Zeit, um mehr kommentieren zu koennen. Jedenfalls Eines ist sicher: Das massenhafte Aufbegehren fuer politische Freiheit ist die Grundlage gesellschaftlicher Veraenderung, sei es gegen den Kapitalismus, sei es gegen autoritaere sogenannte sozialistische Systeme. Dieses Aufbegehren kann von Aussen geschuert werden, ja, hat aber nur dauerhaften Erfolg, wenn es ein bewusster freiheitlicher Akt der Menschen ist.

Antwort auf Hermann Gebauer  zum Kommentar Venezuela
 

danke für deine antwort - denn genau das interessiert mich

ja, auch ich bin aus dem ddr-system rausgeflogen - weil ich diesen tanz um das goldene kalb, welches gar nicht mehr strahlen konnte, nicht blind mittanzen wollte - doch die gefräßige riesenkuh kapitalismus betanze ich auch gar nicht

zumindest hat gorbatschow als augenöffner gedient - und die welt von naivität befreit ... leider nicht mehr ... aber auch nicht weniger: ABER: es war dringend an der zeit und ist durch ihn passiert

>>> mich bringt dies nur zu einem "theoretischen" problem: stalin - mit dem ich mich nie beschäftigt habe, weil ich ihn pauschal abgelehnt habe und nichts sinnvolles bei ihm vermutet habe ... was du über madura schreibst erinnert mich an ihn ... doch vielleicht ist dies zu einfach ... vielleicht weiß ich zu wenig darüber ... was mich unsicher macht, dass ich kluge und integere menschen kenne, die ein stalin-bild rumhängen haben ... warum auch immer?

vielleicht findest du ja mal etwas mehr zeit über lateinamerika zu schreiben

tschüß marie

Antwort auf marie  zum Kommentar vor-ort-antwort
 

Liebe Marie, ich habe Deinen Kommentar erst jetzt gelesen. Bin augenblicklich viel mit dem "deutschen Wesen" beschaeftigt, auch aufgrund meines Wahlbuches "Die kranke deutsche Demokratie". Ich frage mich schon lange, warum ist der Durchschnittsdeutsche so und nicht anders. Ich meine doch, es gibt so etwas wie den typischen Deutschen. An der Gelbwesten-Bewegung kann man das absehen, oder auch an Katalonien. In Afrika und Lateinamerika habe ich jedenfalls auch immer wieder gesehen, dass Unterdrueckte aufstehen, was in DE leider selten der Fall war. Und wenn, wie im Bauernkrieg, kommt ein Herr Luther daher und redet den Menschen ein, dass alle Obrigkeit von Gott kommt und deshalb nicht infrage gestellt werden darf. Ich traeume davon, ueber das Deutsche Wesen einen Roman-Zyklus zu schreiben, der bis ins Mittelalter zurueckgeht. Wenn Du so willst, ist es eine Auseinandersetzung mit meiner 68er Generation und warum wir als Kollektiv so versagt haben. Wir haben ja nicht einmal die Wende als Chance gesehen, etwas Neues in DE auf die Beine zu stellen.
LG aus Panama

Antwort auf Hermann Gebauer  zum Kommentar Lateinamerika
 

es gibt: teile und herrsche ... intrigiere, lüge, besteche, erpresse ... verbreite angst - die dich lähmt

und es gibt vertrauensaufbau: der wird jedoch nur von herrschaftsfreien und maßvollen menschen - meist von einer großen lust am denken und gerechtigkeitsinn und einem klugen und entwickelten talent von HUMOR praktiziert - weil sie um die simple wirksamkeit von lügen, verdrängung und angst vor freiheit WISSEN >>> und nicht freiwillig verlierer und beherrschte sein wollen ... aber auch die triumphierenden SIEGER_HELDEN, die freude über opfer haben

also: es ist ganz einfach: angebliche oder reale opfer und täter zusammen an einen TISCH zu bringen .... damit zu verstehen möglich ist, was unmöglich erscheint (in einer sich immer wieder selbstbestätigenden blase) ... es ist der EINZIGE weg zu frieden ... an einem tisch zu sitzen und offen, ehrlich und wertfrei in der ich-form über seine gefühle und motive zu reden ... über enttäuschungen und ängste ... und der gegenseite zuhören und sie ausreden lassen ... auch wenn einem die haare dabei zu berge stehen: es gibt nur ein kriterium: "DANKE FÜR DEINE EHRLICHKEIT!!!!!" ... für dein zuhören ... für deine fragen ...

ich kenne diese praxis von einem sozialpädagogen, der vergewaltiger und ihre opfen an einen gemeinsamen tisch bringt ... und nur darauf achtet, dass jede anklage und verurteilung in der zuweisungssprache "DU" ... durch eine umformulierung der eigenen GEFÜHLE in ICH-form eingehalten wird >>> und es hilft BEIDEN seiten!!!!!!!

doch so lange es der mehrheit der menschen an mut dazu fehlt: zu ihren gefühlen OFFEN zu stehen ... geduld zu haben mit andersdenkenden ... jede persönliche VERURTEILUNG UND BELEIDIGUNG strikt unterlassen ... sondern von den TABU_themen angst, ekel, aggression, wut, gewaltfantasien ... u.s.w. sprechen ... fängt verständnis und aufklärung und auch freiwillige änderung der sichtweise an ... geht auch in form von meditation oder therapie ... allein der wille !!!

Bild des Benutzers hadie

Antwort auf Hermann Gebauer  zum Kommentar Lateinamerika
 

"Der Deutsche" ist so und ganz anders. Und was das Thema Stasi betrifft, hat Zizek recht (finde jetzt das genaue Zitat nicht):

Der Sozialismus ist abgeflossen wie schmutziges Badewasser, aber Einige sitzen immer noch in der Wanne und schreien: Stasi! Stasi!

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Antwort auf hadie  zum Kommentar Deutsch
 

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Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Ungerechtigkeit
 

Bleib mir bloss mit Che vom Leibe. Auf den bin ich auch lange Jahre reingefallen. Sieh mal seinen letzten Beirrag zur Trikontinentale an, den Rudi Dutschke damals uebersetzt hatte. Gerade das obige Zitat ist so ungehaeuerlich, wenn man Ches Gefuehlswelt nach seiner eigenen Beurteilung bewertet: Er liebt weder Mutter, Frau, Kind, Familie, Naechsten usw. sondern nur den Kaempfer an seiner Seite. Steige mal ein in sein Leben. Ich meine, selbst Castro und die meisten anderen compañeros waren froh, dass er aus Cuba fortzog. Psychologisch war er ganz nahe bei den selbstmoerderischen ISIS-Leuten. Jemand, der bei einem sogenannten Volksgericht eigenhaendig und exemplarisch vor den compañeros die Bauern, die vom Batista-Regime gefoltert wurden, um die Guerilla-Verstecke zu verraten, mit der Pistole erschiesst, weil sich die compañeros weigerten, ihre eigenen Bauern zu erschiessen, der hat kein "Heldenstatus" verdient, im Gegenteil. Lieber Werner, wir alle wissen, dass der westliche Imperialismus (es gibt auch den oestlichen) des Teufels ist. Das darf uns aber nicht mit Blindheit schlagen gegenueber allen, die diesen Imperialismus bekaempfen. Das beste Entscheidungs-Kriterium ist m. E. : Bestimmt LIEBE gegenueber MENSCH und NATUR das politische Handeln oder nicht? Eine ehrliche Beurteilung in diesem Sinne sagt Dir untrueglich, was Sache ist. LG    

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Antwort auf costa esmeralda  zum Kommentar Oh Werner
 

.......soll keine umfassende Bewertung der Person Che sein, sondern bezeichnet allein eine spezifische, korrekte Sicht auf Ungerechtigkeit.

LG vom Werner

Bild des Benutzers Heinz

Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Das Zitat....
 

... bedeutet zu fühlen und mit-zu-fühlen.

Um die Seelenqual der Bauern zu wissen und sie dann kaltbültig abzuschlachten, zeugt wenig vom Fühlen und noch sehr viel weniger von einem Revolutionär, der genau diese Mißstände abschaffen will, die zu dieser Seelenqual dieser Bauern geführt haben. Ches Sprüche müssen auch nicht alle von ihm selbst sein. Der wurde genau so überhöht, wie das liebe Jesulein mit der Jungfernzeugung. Jeschua Ben Mirjam war ein uneheliches Kind und wurde darum im Tempel nicht zugelassen. Daher seine revolutionäre Laufbahn. Die ganzen Kirchengeschichtchen kannst du dir getrost sonstwo hinstecken.

Zweifelsfrei hatten wir damals unsere revolutionären Helden von Mao bis Che; überprüft hatten wir damals wenig. Einer meiner Helden war Julius Nyerere und sein Programm des Ujamaa; leider von den tansanischen Beamten mißverstanden.

Bild des Benutzers costa esmeralda

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Empfinden ...
 

Stimme Dir zu.

Was psychologisch ablaeuft bei der Heldenverehrung, ist meist die Enttaeuschung bzw. Traurigkeit ueber eigenes Verhalten, das man sich anders gewuenscht haette. Da sucht man nach sogenannten Vorbildern, die vermeintlich das tun/taten, was einem selbst nicht gegeben war/ist. Und was bei dieser Suche nach Vorbildern oft schief laeuft, ist das genaue Hinsehen, wie es denn mit den "Vorbildern" tatsaechlich bestellt war/ist. Nimm mal das Beispiel Brandt. Ja, er hatte in DE damals entgegen der vorwiegenden Meinung die Versoehnung bzw. den Dialog mit der damaligen Sowjetunion als Kanzler gegen konservative Kreise in DE und im Westen insgesamt angegangen. Innenpolitisch hat er m. E. eine ganz verheerende Erbschaft mit dem Radikalenerlass hinterlassen, die bis heute nachwirkt. Das "Untertan-Verhalten" der Deutschen, ganz besonders auch der "Mittel-Klasse", ist bis in die Gegenwart der Grund, weshalb es keine unabhaengige geistige Elite gibt, die Orientierung fuer die Jugend bieten koennte. Wir alle haben gesehen, wie die 68er-Generation den Aufbruch in die politische Freiheit dem Aufbruch in gesicherte materielle Kondition geopfert hatte. Sicher, Brandt hatte mit dem Erlass, der zur breiten Gesinnungsschnueffelei fuehrte, nur den Schlussstrich gezogen, aber als Kanzler und ehemaliger ueberzeugter Anti-NS-Mann, haette er etwas gegen die Unterdrueckung von Freiheitswillen der damaligen 68er-Bewegung machen koennen.

Was sagen uns "Helden-Beispiele" wie Che einerseits und Brandt andererseits: Das genaue Hinsehen bei oeffentlichen Personen ist enorm wichtig, denn diese "Helden" beeinflussen immer wieder die Gedankenwelt der Nachkommen, in negativem wie positiven Sinne. Und Che wie Brandt sind tatsaechlich fuer die Jugend (Che) und die Nachkriegs-Deutschen (Brandt) m. E. schlechte Vorbilder (bei Brandt mit Abstrichen, ich meine, er selbst hat den Radikalenerlass als seinen groessten politischen Fehler gesehen. Desto unverstaendlicher die Haltung der SPD gegenueber ihrem Uebervater). LG    

Bild des Benutzers Heinz

Antwort auf costa esmeralda  zum Kommentar Lieber Heinz
 

Da war ich wenig anfällig. Um mich herum lebten genug Kommunisten und sonstige praxisorientierte Linke, daß ich über die theoretisierenden Linken nur müde lächeln konnte. Brandt und Bahr waren für die Ostpolitik wichtig, konnten elementare Ordnungspolitik aber auch nicht einfach übergehen. Sein wirtschaftsliberaler Nachfolger Schmidt hatte kein Händchen für das Soziale und das hat den dann auch das Amt gekostet. Wenn ich zurück denke, dann war die Ablöse schon wichtig. Der tiefreligiöse christliche Gutmensch Konrad Adenauer hatte öffentlich im Bundestag Willy Bandt vorgeworfen, daß er ein uneheliches Kind sei – offensichtlich war dem unbekannt, daß sein liebes Jesulein ebenfalls ein uneheliches Kind war.

Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Ungerechtigkeit
 

es gibt immer mehrere sichtweisen auf eine öffentliche person - die ganz private - die meist eine anmaßung ist von menschen, die die person gar nicht privat kennen - aber je nach lust und laune davon meist einseitig die guten ODER schlechten eigenschaften an die öffentlichkeit bringen, um wiederum die öffentliche meinung zu beeinflussen (dabei ist klar: wer sie MIES macht will sie bekämpfen - die freunde erzählen da andere geschichten von der gleichen person aus ihrer sicht ) und da nun mal das privatleben KEINE geopolitische relevanz besitzt - trenne ich beides von einander.

wenn costa dies nicht tut - und er tut es nicht - und er muß es auch nicht tun ... so sagt er mir vor allem etwas über sich selbst ... weiter nix.

etwas ganz anderes ist es, wenn ich einen menschen persönlich kenne UND!!! er auch als öffentliche person in die politik eingreift >>> ja, da kann es zu persönlichen enttäuschungen kommen ... ganz plötzlich ... aus der eigen politischen haltung heraus ... aber ich kann auch einen menschen lieben und bewundern, weil ich seinen beitrag für die öffentlichkeit - die menscheit von herausragender bedeutung finde ... bin ja nicht mit ihm verheiratet ... aber würde mit ihm in einen "dunklen wald" gehen und ein lied singen ... und ein gutes gefühl dabei haben, selbst wenn ich nicht alle seine taten gut finden würde ... und auch er von mir keine makellose lebensführung und moral abverlangt "die es allen menschen immer recht macht und zur heiligsprechung berechtigt wäre"

so hat jeder seine kriterien ... sage mir, mt wem du gerne lieder singst und ich sage dir, wer du bist ...

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Antwort auf hadie  zum Kommentar Deutsch
 

nicht schlecht das Zitat!

 

Antwort auf hadie  zum Kommentar Deutsch
 

gehrckes unaufgeregte stimme ist für mich eine der wenigen, der ich gewicht gebe (hat er schon bei kenfm im babylon sich unabhängig von "seinen genossen" gezeigt und klare worte gefunden, von denen ich mir sehr viel mehr wünschen würde) >>> er schießt in die richtige richtung: gegen den dreck im eigenen lande ... und wenn man so will - für das, was ich menschenrechte nenne und von der uno erwarte ...

https://www.youtube.com/watch?time_continue=754&v=aReP0ZhMeIQ

andererseits gibt es heftige fake-streits im internet zu den demo-teilnehmern für und gegen maduro ... die demos mit den vielen menschenmassen reklamiert jeder für sich und seine seite ...

eins ist mir jedenfalls realtiv gesichert: die armee steht auf der seite maduros und haben sich (noch) nicht kaufen lassen

https://www.youtube.com/watch?v=IQk0JIekE4g

EILMELDUNG! Präsident #Maduro stellt der belagerten, richtungs- und mehrheitslosen britischen Premierministerin, die im eigenen Volk Null Glaubwürdigkeit hat, ein Ultimatum: Wahlen innerhalb von 8 Tagen oder er erkennt #Corbyn als PM an.

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Antwort auf Hermann Gebauer  zum Kommentar Venezuela
 

Wie ist es um die Unterbringung der Flüchtlinge bei dir in Panama bestellt?

Hilfst du ihnen über die Zäune?

Das sind mir naheliegende Fragen aus meinem Glashaus........

Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Flüchtlinge aus Venezuela
 

Lieber Werner,
die Venezolaner, die hierher kamen, kamen etwa seit 2014/2015 und gehoerten der Mittelklasse mit Geld oder der Gruppe qualifizierter Menschen an, die alle ganz rasch aufgrund ihrer Ausbildung untergekommen sind, was auch mir bzgl. Instandhaltung und Einrichtung von Laptop zugute kam. Ab 2017/2018 hat die hiesige Regierung die Einwanderung nach Panama beinahe unmoeglich gemacht, da ein Millionen Exodus der "Unterklasse" (wie man hier sagt) stattfand. Dieser ging dann Richtung Kolumbien, weiter nach Ecuador und Peru. Die Wanderung nach Brasilien, Argentinien und Chile wurde ebenso strikt untersagt. Jetzt kommt es vor allem in Kolumbien (2 Mio Fluechtlinge), Peru (1 Mio Fluechtlinge) und Ecuador (0,5 Mil) zu massiver Xenophobie und Erhoehung von Kriminalitaetsraten, da die Fluechtlinge im informellen Sektor (ambulnter Handel) Lebensunterhalt suchen, und dabei die Einheimischen zeitweise verdraengen. Innerhalb von ein bis zwei Jahren ist eine Xenophobie in diesen Laendern entstanden, die so nicht vorhanden war. Die Latinos haben sich bei allen frueheren weniger massiven Wanderungen untereinander gut verstanden und sich gegenseitig geholfen, was jetzt voellig aus dem Ruder ging. Alle Seiten waeren heute heilfroh, wenn die Fluechtlinge wieder zurueck koennten. LG

Bild des Benutzers fahrwax

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Der CIA-Kandidat für Venezuela ist natürlich, aus der Sicht der neoliberalen Geschäftsführung der BRD, ein total netter Kerl und noch dazu die einzig mögliche >>Legalität<<, weil er doch von "Wahlen" fabuliert - nachdem er sich selbst schon einmal (vorbeugend?) zum Präses kürte. Soviel zu Demokratie & Legalität aus dem bundesrepublikanischen Hort Derselben.....

>>Demokratie<< kann es also nur sein, wenn der (bis zu Verhungern, wenn es sein muss) erpresste Wähler - wie in der BRD - endlich auf die optimalen Garanten für die unverzichtbare Kapitalvermehrung getippt hat.

Dann wird der gesellschaftliche Rohstoff-Reichtum als Milch & Honig bis in die kleinste venezolanische Gasse fluten, bis auch dort die neoliberale Neurose Landschaft blüht.

 

"Die Nachrichtenagenturen AP und Reuters meldeten es als erste: Dass die Regierung der BRD den Putschversuch in Venezuela unterstützt. Was nicht überrascht, wenn man das Gegeifere der sogenannten bundesrepublikanischen Leitmedien überblickt, die allesamt tönen, der „Diktator“ Maduro müsse weg, man müsse eine Lösung suchen und ähnliche Windungen zur Unterstützung einer Figur, die in ganz Venezuela bekannt ist (und leider, aufgrund eben der politischen Entwicklung der Regierungspolitik, auch durchaus nicht mehr so unbeliebt, wie einst), des Putschisten Guaido, den Trump sofort anerkannte (und dafür die Ausweisung seiner US-Diplomaten durch Venezuela missachtete). „Hände weg von Venezuela!“ ist die Losung der Stunde – auch all jener die, wie Labournet Germany unter vielen anderen, die Regierung Maduro keinesfalls als besonders progressiv beurteilen. Worum es den Putschisten und ihren Hinterleuten wirklich geht, wird unter anderem anhand der zahllosen Troll-Fake News deutlich, die die aktuelle Wirtschaftskrise Venezuelas der Verstaatlichung der Ölwirtschaft zuzuschreiben versuchen: Es geht also, wieder einmal, um die im Kern um die Errungenschaften einer Volksbewegung, die jahrelang für einen wirtschaftlichen und sozialen Aufschwung gesorgt hatten – wenn auch nicht eben für die Reichen im Lande und schon gar nicht für die Ölmultis. Dass die Bundesregierung sich nicht nur bei Trump einreiht, sondern auch bei den rechten und faschistoiden südamerikanischen Regierungen, liegt sicher nicht nur an den guten Geschäften, die deutsche Unternehmen bei solchen „Veränderungen“ sich erhoffen… Siehe dazu eine aktuelle Materialsammlung vom 24. Januar 2019 aus der sowohl deutlich wird, mit wem diese Bundesregierung so zusammen für „Demokratie“ werkelt, als auch, dass die Ablehnung der US-Intervention ebenfalls breit aufgestellt ist – inklusive bei den Streitkräften Venezuelas:" 

http://www.labournet.de/internationales/venezuela/politik-venezuela/trumps-putschversuch-in-venezuela-wird-von-der-bundesregierung-unterstuetzt-keinesfalls-aber-von-den-vielen-linken-kritikern-der-maduro-regierung-die-erneuern-haende-weg-von-vene/

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Personenkult und Privilegien waren noch nie brauchbare, kommunistische Ratgeber:

"Was Venezuela - neben der sozialen und demokratischen Inklusion, wie sie die ersten Jahre des Chavismo auszeichnete - eigentlich benötigen würde, wäre ein langfristig angelegtes ökonomisches Projekt, das systematisch produktive Strukturen (statt des schnellen Konsums) und eine nachhaltige gesellschaftliche Organisierung statt hektischer Staatskampagnen fördert. Doch dem stehen mächtige Klasseninteressen entgegen: Die Klientelnetzwerke des Ölstaates haben schon unter Chávez Veränderungen zu verhindern gewusst.

Auch wenn Maduro stürzt - die zerstörerische Kraft der Rentenökonomie wird Venezuela erhalten bleiben."

Das bemerkt der geschätzte Raul Zelik hinter einer sicherlich kommunistischen Bezahlschranke beim ND:

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1110870.venezuela-die-macht-der-rentenoekonomie.html

Bild des Benutzers Heinz

Die »Sicht der neoliberalen Geschäftsführung der BRD« ist doch gar nicht so schlecht, wie du sie mal wieder darstellst. Die Mann- und Frauschaft der Regierung der Bananen Republik Deutchland BRD steht geschlossen hinter Mamma Dilemma und begrüßt einen Putsch und anschließende Neuwahlen.

Wir müssen das ja nicht gleich hier ausprobieren, wie mit den Gelbwesten in Frankreich. Aber genau so war es in der Ukraine. Erst putschte das Volk, unterstützt von den USA und der EU, in Kiew gegen den GUS-Vertag. Dann wählt das Volk auf der Krim eine neue Regierung.

Jetzt sagt diese Regierung: »Putsch ist einsame Klasse!«

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Positive Sicht de Dinge
 

......der Schierlingsbecher der neoliberalen Geschäftsführung der BRD ist halbvoll.

Lieber Werner, wo hast Du denn dieses Zitat aufgetrieben? Sind das die ewigen deutschen Traeumer vom reinen Sozialismus, die wir seit den 68ern zur Genuege kennen. Die glorreiche sozialistische Revolution in der "Dritten Welt", die leider in den Metropolen nicht vom Fleck kommt. Ich kann diesen Menschen nur raten, in die Realitaet von sozialistischen Experimenten wie Venezuela, Nicaragua, selbst Kuba einzutauchen. Darueber aus der Ferne zu schreiben ist eine Sache. Diese tolle sozialistische Wirklichkeit zu leben ist eine andere Sache. Ich habe diese Illusion auch einmal gehabt, als ich 76 ins neue unabhaengige Guinea Bissau auswanderte, um den dortigen Sozialismus zu unterstuetzen. Aber nach einem Jahr Arbeit mit den Bauern und in der Regierung hatte ich den realen Sozialismus kapiert. Meine Freunde in DE hielten mich damals fuer verrueckt; ihr Lernprozess dauerte Zeit, bis sie begriffen. 80 kam Ortega und der Hype kannte keine Grenzen, bis der Sozialismus zur Unkenntlichkeit und wahnwitzigen Diktatur ausartete. Wenn sogenannte Einkommensumverteilungen an Arme stattfinden, dann auf paternalistische Weise und konterkariert durch reichliche Pfruende und Eintscheidungshoheit der Nomenklatura. Entschuldigung, ich schreibe nicht mehr weiter. Kann nur den Schreibern empfehlen, in Venezuela zu leben anstatt aus der Ferne darueber traeumend zu schreiben. LG
PS: Ich habe insgesamt etwa 15 Jahre in sogenannten sozialistischen Gesellschaften der "Dritten Welt" mit den Menschen gelebt und gearbeitet und versucht, ihnen Mut gegenueber Regierungs-Vormundschaft zu machen und selbst aufzustehen. Allmaechtig herrschende Nomenklatura ueber Tod und Leben sowie kapitalistische Herrschaft sind beide des Teufels. In Venezuela sichern aktuell etwa knapp 50.000 Kubaner die Herrschaft der politischen Elite. Kuba braucht venezolanisches Oel, Putin hat dort ebenso wie China massiv investiert und koennte Milliarden verlieren.

Bild des Benutzers fahrwax

Antwort auf Hermann Gebauer  zum Kommentar Zitat
 

.......haben unsere Freunde schon immer gern an die nächste Wand gestellt: solche verlogenen Freund-Feinde brauchen wir nicht.

Mielke der alte Drecksack hat unsereinen schon in Spanien für Stalin ermordet, dafür hatte er dann am Ende alle so lieb......

Da lobe ich doch lieber die zapatistischen Freunde:

WORTE DES CCRI-CG DER EZLN AN DIE ZAPATISTAS ZUM 25. JAHRESTAG DES BEGINNS DES KRIEGES GEGEN DAS VERGESSEN.

gibt und gab es immer schon in ALLEN lagern und systemen ... ob es das "personal fürs grobe" wirklich zur verteidigung braucht - und in welchen situationen - oder ob darauf "generell" verzichtbar ist?

und wie soll und muß das system aussehen/funktionieren, damit diese überflüssig sind ... ja systembedingt als kriminelle EINDEUTIG VERURTEILT werden?

ehrlich, ich kenne die antwort darauf nicht - du vielleicht? ich hab zwar meine meinung dazu ... aber die "reale welt" ist ja auch noch da (trotz meiner eigenen traumwelten, in denen ich so oft unterwegs bin ... und die letzlich in meeses "diktatur der kunst" gipfeln ... nenn es wahnsinn oder freiheit oder kunst ... es ist NICHT!!! die realpolitik)

ps. vielleicht gibt es ja zur orientierung ein kleines indiz: sind die jungs fürs grobe auf DEINER seite zur verteidigung - oder sind sie auf der seite des angriffs gegen jede friedliche gerechtigkeit ... jedenfalls ein spannendes thema mit keiner allgemeingültigen antwort >>> nur mit situationsbedingten konkreten realitäten ... naja, vielleicht nicht für buddhisten ... vielleicht findet man bei denen eine kluge antwort???

Bild des Benutzers costa esmeralda

Antwort auf marie  zum Kommentar alte drecksäcke
 

In der Menschheits-Geschichte bis heute und sicher bis in alle Zukunft ist m. E. der Kampf des "Boesen" (Herrschaft durch das Prinzip Repression) gegen das "Gute" (Herrschaftslosigkeit durch das Prinzip Liebe) stets praesent. Was dagegen machen: Immer wieder wie der "Señor de la Mancha" (Don Quichotte) dagegen angehen, heute mit Aufklaerung und Bildung und exemplarisch praktisch Vorleben in der Hoffnung, immer mehr Subjekte als Untertanen generieren zu helfen. Gut und Boese werden nie verschwinden. Aber was zaehlt, ist das eigene Verhalten gegenueber diesem Menschheits-Dilemma. LG     

Bild des Benutzers hadie

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Hier wird ja wieder heftig an der Oberfläche gekratzt, die DDR-Geschichte geklittert und mit altlinken Fetischen gewirbelt. Ausgerechnet das ND blickt ein wenig tiefer:

Die Macht der Rentenökonomie (leider hinter der Bezahlschranke)

Es stimmt, dass seine Regierung seit Jahren an jenen Mechanismen festhält, die das Chaos verschärfen: das System der Devisenvergabe und die Regulation der Preise für Nahrungsmittel und Benzin. Beide Instrumente sind nicht prinzipiell falsch: Mit der Devisenkontrolle wollte man spekulative Kapitalflüsse erschweren, mit der Vergabe von Vorzugs-Dollars die Nahrungsmittel billig halten und mit der Preisregulation die Macht der Handelsketten schwächen.  
Doch wenn sich Nominalkurse zu weit von den Preisen auf der Straße entfernen, tritt das Gegenteil ein - dann schafft man Anreize für illegale Geschäfte. Der Benzinschmuggel nach Kolumbien ist heute lukrativer als der Drogenhandel. Gleichzeitig hat man eine neue ökonomische Schicht hervorgebracht. Jene Staatsangestellten, die die Devisen vergeben, sowie die Importunternehmer, die die Zuteilungen erhalten, können jedes Jahr Milliarden US-Dollar beiseite schaffen. Sie haben ein starkes materielles Interesse daran, dass sich an der Regierungspolitík nichts ändert.
Die Vorstellung, dass Präsident Maduro sich massiv bereichert, ist deshalb wahrscheinlich zu simpel. Vermutlich ist es profaner und komplizierter zugleich: Maduro kann an der Situation nichts ändern, weil jene Teile der Bürokratie, der Militärs, aber auch des privaten Unternehmertums, die von der Devisenvergabe und dem Schmuggel profitieren, ihn sonst stürzen würden.

Bild des Benutzers fahrwax

Antwort auf hadie  zum Kommentar Rentenökonomie
 

.....hinter Bezahlschranken ist so etwas wie Staatskapitalismus für Altdeutsche?

Der (sicherlich prekär bezahlte) Autor des ND-Artikels - Raul Zelik - liefert beachtliches, dem publizistischen Medium mangelt es leider an systemfeindlichen, kommunistischen Einsichten.

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Antwort auf hadie  zum Kommentar Rentenökonomie
 

Linke Regierungen fallen immer wieder auf diese wirtschaftliche Falle herein. Das war bei den Nazis so und bei den realen Sozialisten ebenso. In den 1950er Jahren glaubten Ökonomen wie Samuelson noch, die Sozialisten könnten mit ihrer Wirtschaftsweise gewinnen. Die Geschichte lehrt uns das anders.  Sehr begrenzt funktioniert die Planwirtschaft ja auch; allerdings nur für kurze Zeit in einer bereits eingetretenen Krise. Die Planwirtschaft generell angewendet bedeutet die Dauerkrise und die verschärfte Krise. Politische Ökonomie ist eben eine Sozialwissenschaft, die den chaotischen Entscheidungen von Menschen folgt und keine Naturwissenschaft, die der Vernunft folgt. Darum sind  in einem wirtschaftlichen Rahmen, der Monopole verhindert, die Preise und Löhne kalkulatorisch am Markt zu finden und nicht diktatorisch festzulegen.

Die kapitalistische »Blasenwirtschaft« ist für die Planwirtschaft keine Altenative, weil die ebenso in die Krise führt. Darum ist bisher das wirtschaftliche Optimum eine Soziale Marktwirtschaft nach Alfred Müller-Armack. Die ist allerdings seit Kohl mit vielen »Reformen« der Finanz-, Währungs- und Bösengesetze, besonders dem EuroRaum, und von der Schröder-Bande mit den HartzGesetzen abgeschafft worden.

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Planwirtschaft
 

ich habe ja als bürgerin die (sozialistische) planwirtschaft und den freien kapitalistischen markt erlebt.
wenn es NUR entweder oder geben würde, würde ich mich für ersteres entscheiden >>> doch SO ist es ja nicht !!!!!!

in welchen bereichen des staates möchte ich private profitmöglichkeiten zulassen??? und ich welchem maße??? und welche bereiche möchte ich als sozial gut verträglicher staat vor reinen profitinteressen im interesse meiner bevölkerung schützen ... ja, möglcherweise subventionieren oder andererseits mit "luxus-steuern" belegen?

wenn ich mir die heutige situation anschaue (als "milchmädchen" und nicht als ideologisch-politisch interessierter wirtschaftslobbyist):

1. es gebe keine obdachlosigkeit, keine arbeitslosigkeit ... aber die hoffnung auf den ausbau von soliden wohnungs- und arbeitsmarkt

2. das verkürzt und heftig diskutierte "diesel-fahrverbot" würde nicht existieren, das es ein (subventioniertes) flächendeckendes nah-verkehrsnetz gibt - welches in seinen fahrplänen die zug/busverbindungen zu arbeitsplätzen unterstützend beachtet und gleichzeitig den privat-pkw als luxus-gut hoch besteuert, um dies zu finanzieren (dies ist eine sozialpolitische entscheidung, welche auf die exportweltmeisterschaft der autoindustrie freiwillig verzichtet - jedoch die städte lärm- und autobefreit den fußgänger-menschen und radfahreren widmet >>> ist nicht genau DIES ein wunsch von vielen??? >>> für mich sooo einfach und die diskussion hysterisch-lächerlich)

3. natürlich braucht es jenseits der staatlichen "kombinate und genossenschaften" bereiche ohne gesellschaftlich vorgegeben pläne der grundsicherung >>> des risikos der experimente und der individualität - besonders wurden diese in der gastronomie vermißt - aber auch im design (welches sich jedoch durch freiberufler als lücke für privatpersonen füllen lies) ... in der wirtschaft stießen diese kreativen kräfte jedoch auf betonköpfe: das war das problem!!!!

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Antwort auf marie  zum Kommentar planwirtschaft
 

Damit hier nicht jede(r) glaubt, das sei nur so eine elende DDR-Story

Mit der Planwirtschaft bezog ich mich auf die 1000 Jahre von 1933 bis 1945. Im Anschluß hatte Alfred Müller-Armack 1947 die Soziale Marktwirtschaft beschrieben als einen ordoliberalen Rahmen für die Wirtschaft:

Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft. Verlag für Wirtschaft und Sozialpolitik, Hamburg 1947; Kastell, München 1990.

soziale marktwirtschaft

Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft

Inzwischen gibt es das wegen Euroraum und Hartz4 nicht mehr.

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Antwort auf hadie  zum Kommentar Rentenökonomie
 

Sicher, das schlechte Verwalten der Oekonomie ist eine Sache in Venezuela, Aber die viel entscheidendere ist, wie die Menschen in einem System, ob sozialistisch oder kapitalistisch, leben. Sind sie Objekt, denen grosszuegig von den Maechtigen (Maduro, Chavez, Nomenklatura) Brosamen hingeworfen werden, damit sie die Herrschaft nicht antasten, oder sind die Menschen Subjekt und nehmen an Entscheidungen, die ihre Lebensverhaeltnisse betreffen, aktiv teil? Der Mensch als Subjekt muss raus aus Paternalismus und Instrumentalisierung und die politische Freiheit erlangen. Alles andere ist zu verurteilen. Die Oekonomie ist insoweit wichtig, wie sie die Grundbeduerfnisse befriedigt. Danach aber beginnt das Reich der politischen Freiheit. Wenn Guaidó Putsch vorgeworfen wird, sollte erst einmal der vorherige Putsch, die Usurpation von Macht vonseiten Maduros angeprangert werden. 

Antwort auf costa esmeralda  zum Kommentar Lieber Hadi
 

also ich hab das ERLEBT ... und hadie auch >>> das heißt jedoch nicht, dass wir das GLEICHERMASSEN erlebt haben - wir sind ja unterschiedliche menschen/subjekte und nicht nur "systemobjekte" ... und es gibt und gab in BEIDEN KONTRÄREN system gute UND schlechte seiten und je nach ganz individueller interessenveranlagung wurden diese wahrgenommen = mußten wahrgenommen werden ... unter und neben kalter kriegs-propaganda auf wiederum BEIDEN seiten

zumindest hat sich für MICH - mit meinen erfahrungen NACH 1990 (verglichen mit denen davor in der ddr) - die brd als das miesere system(paket) entpuppt ... denn für mich (und eigentlich alle ddr-bürger) gab es ein geduldetes "niemandsland" - in dem man zwar keine staats-KARRIERE machen konnte (und ja auch nicht wollte) - aber einen total freien spielplatz mit gleichgesinnten finden konnte ... und viele wußten dies zu schätzen und zu nutzen : DAS WAR meine ddr ... über die wohl niemals in den medien berichtet wurde - weil sie so schön war, dass es dem westen angst machen mußte >>> die!!!!!! wollten wir ausbauen und erweitern ... und keine kolonie werden ... und dies bleibt als FREIRAUM eines systems - welches hoffnung machte - unabhängig von reichtum war - sozial abgesichert und geschützt vor obdachlosigkeit ... FREIRAUM ddr: ewig unvergessen ... und sogar von mielke geduldet ...

https://www.youtube.com/watch?v=o4b_TyjPvNs

https://www.youtube.com/watch?v=nmUUHtcZBNA

https://www.youtube.com/watch?v=2EScTpyrFII

was wißt ihr aus dem westen DARÜBER??????????? ich vermute mal: einfach NIX!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ... also wißt ihr von "leben" nur die ganzen drecksack-geschichten ... die NIX - aber auch GAR NIX mit den leben in meinem umfeld zu tun hatten ... und dieses umfeld war so groß - so dass es kein problem war sich den staat ganz weit vom halse zu halten

Antwort auf marie  zum Kommentar leben in unterschiedlichen systemen
 

ist es ironie des schicksals, oder einfach nur eine perversion der "banalität des bösen" - die in uns allen angelegt ist ... und die manche dann auch einfach rauslassen, wenn sie "belohnt" wird - verharmlost oder sogar völlig umgedreht wird in der interpretation >>> also staatstreue/politisch-korrekt-genannte "leitkultur" ...
... und dann solche unsymphaten wie merkel, gauck und lengsfeld durch politik-medien-institutionen laut rumdröhnen läßt "als politisch korrektes" sprachrohr über ein nicht mehr vorhandenes land - ja nicht einmal scheut, dies mit nazi-deutschland zu vergleichen - oder es das land der "ewig-gestrigen" nennt - wobei doch dieses land die gleichberechtigung der frau und den schikaneparagraph $175 und $218 schon lange als menschenfeindlich abgeschafft hatte - ein recht auf wohnung und arbeit ALLEN GARANTIERTE ... hihihaha ... wo ist denn dann die "avantgarde der zukunft" heute??? vielleicht in hannover?:

https://www.merkur.de/bayern/gendergerechte-sprache-in-augsburg-und-hann...

oder ist sie durch zunehmende armut aus dem öffentlichen leben verbannt, weil das öffentlcihe leben immer asozialer wird ... und soziales leben nur im schatten ermöglicht wird ... es sei denn, man nennt sich in diesem asozialen sinne "bürgerrechtler" ... (brecht hat dies in seinem "baal" ganz gut beschrieben: "asozial in einem asozialen system = sozial") ... die rolle des denunzianten kann auch als rolle des "helden" interpreteirt werden ... wie immer kommt es auf den eigenen standpunkt darauf an = die denunzianten des sozialen sind die helden des imperialen ... und die imperialen sind die kommunistenhasser und behaupten, sie müssen die "bürger" in ihrem imperialen sinne "befreien" ... warum lassen sie andersdenkende nicht einfach in ruhe? warum überlassen sie den menschen nicht selbst die entscheidung?

https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20181213323275518-armut-in-deuts...

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Antwort auf marie  zum Kommentar bürgerrechtler und denunzianten
 

sicher war es eine verdammte verpasste Chance zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung, die positiven Seiten beider Systeme nicht ausgenutzt zu haben. Und da waren die kapitalistischen Wessis vor (oekonomische plus politische Seilschaften), die ihre Herrschaft bedroht gesehen hatten. Was Du positiv in der DDR beschreibst, hat es auch aehnlich in der Vor-68er-Zeit in der BRD gegeben. Der Knackpunkt war, und das muesste endlich viel deutlicher herausgearbeitet werden, der RADIKALENERLASS durch Brandt und andere. (Immer wieder: "Wer hat uns verraten: Sozialdemokraten", es ist einfach zum Kotzen mit ihnen) Er hat in schleichender Weise in allen Bereichen der Gesellschaft die Menschen zur Anpassung im Denken und Handeln gebracht. Es gab Tausende/Zehntausende Ueberpruefungen durch den Verfassungsschutz, und Familie und Freunde dieser Ueberprueften wurden mit einem Mal maeusestill. Eine ganze Generation von jungen Menschen, die zur Freiheit aufbrechen wollten, wurde mit materiellen und Karriere-Einbussen bedroht und hat zum modernen Mittelklasse-Untertan beigetragen, der durch Konsum zum Schweigen gebracht wurde. Der heutige moderne kapitalistische Untertan ist der Prototyp der Deutschen des 21. Jh. Unsere Lehrer sagten in den 50er Jahren, wenn eine Sache total schief lief: "Gute Nacht, Marie!". LG 

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Heutige Montagsworte von Susan Bonath:

"........Die USA drohen schließlich ganz offen den ultimativen Raubzug gegen das Land an, das dreimal größer als Deutschland ist, aber nur über gut ein Drittel  der Einwohner verfügt. Man werde Venezuelas Einnahmen aus dem Öl beschlagnahmen und an Putschführer Guaidó umleiten, verkündete Trump. Es geht vor allem um Citgo, eine in den USA aktive Tochtergesellschaft des venezolanischen Staatsunternehmens PDVSA. Da gibt es nur eine Krux: 2016 hatte Venezuela den russischen Staatskonzern Rosneft im Zuge einer Schuldentilgung für Importe zu knapp 50 Prozent an Citgo beteiligt.

..................

Es geht also beides: Man kann Venezuelas Präsidenten und seine Führungsriege kritisieren – ja muss es sogar – und zugleich gegen den mutmaßlich vom US-Regime finanzierten Putsch zur Einfriedung Venezuelas in den imperialistischen Markt sein.

Was den Unterdrückten Lateinamerikas eine rechtsextreme Regierung bringt, zeigt aktuell Brasilien. Kaum an der Macht, hat Präsident Jair Bolsonaro den Ausverkauf der Wirtschaft und der ohnehin minimalen öffentlichen Daseinsvorsorge verkündet. Industriellen verspricht er lukrative Großprojekte im Regenwald. Damit bedroht er auch die Existenz der indigenen Bevölkerung. Grüßen lassen auch diktatorische Massenmörder, die nach gesteuerten Putschen an die Macht kamen, wie etwa Augusto Pinochet in Chile.

Fakt ist: Glückt der Regimechange in Venezuela mit Hilfe der Großmacht USA und ihrer NATO-Verbündeten in Europa, wird es für die Massen der Armen ganz sicher nicht besser werden. Verdienen werden daran wieder nur die üblichen Profiteure unter der Rückendeckung des größten und aggressivsten imperialistischen Blocks der Welt und ihrer mordenden Militärmacht."

https://kenfm.de/tagesdosis-28-1-2019-der-naechste-putsch-made-in-usa/

 

 

"Zitat des Tages
Vor 74 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit, und gerade heute, während unser Land ebenfalls einen Kampf um seine Freiheit führt, danken wir dem Ministerpräsidenten Israels, Benjamin Netanjahu, für die Anerkennung und Unterstützung.
Der selbsternannte »Übergangspräsident« Venezuelas, Juan Guaidó, verglich am Sonntag (Ortszeit) auf Twitter seinen Putschversuch mit der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz."

https://www.jungewelt.de/

kurz vor der europa-wahl frage ich mich, ob es eine evtl. wählbare opposition im eu-parlament gibt????

und ich frage mich auch noch ganz ketzerisch, warum es keine empörung gibt - wie sie bei ähnlichen afd-statements medial über uns hereinbrechen ... wo ist da der unterschied???

gegen afd (demokratisch gewählt) und für guaido (ohne wählervotum)

naja, die medien werden keine fragen haben ... und auch keine antworten >>> brauch ich ja auch nicht, aber bezahlen muß ich für diese hetze >>> unglaublich

Bild des Benutzers hadie

Nicht immer nur Russenpropaganda und Aluhüte nachplappern! Die Wahlen vom Mai 2018 waren massiv manipuliert, es gibt Millionen echter Flüchtlinge, die Menschen hungern. 

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/venezuela-node/aussenpolitik-venezuela/2185410

Antwort auf hadie  zum Kommentar Wahlfälschung
 

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/03/venezuela-un-krit...

wenn herr maaß mit seinen lügen nicht sofort aufhört und die von der uno beobachteten wahlen als fakes interpretiert, so werden innerhalb von 8 tagen keine worte - sondern schlangen und kröten aus seinem mund kommen, sobald er ihn öffnet.

Antwort auf hadie  zum Kommentar Wahlfälschung
 

https://amerika21.de/2019/02/221574/venezuela-konflikt-international

jeder sucht sich selbst die quelle, aus der er trinken möchte - der EIGENE massstab bleibt bei den beeinflussungsspielen der sprudelquellen letztendlich die eigene verantwortung und das eigene risiko ... und es bleibt nur die beobachtungsmöglichkeit, welche unterschiedlichen folgen dies bei den unterschiedlichen konsumenten hat und wie verschieden doch die "geschmacksrichtungen" sind

zumindest ist dies eine meiner ersten und wichtigsten erkenntnisse nach 1989 - als ich im "FREIEN" markt gelandet bin ... und außerhalb der "planwirtschaft" auch unkontrolliert konsumieren konnte ... ehrlich gesagt finde ich dieses überangebot bei gleichzeitig gravierenden mängeln - das ständig extrovertierte flirtverhalten von werbung und pr - neue formen der preisfindung - bei gez-gebühren und institutionelles interesse an der gurkenkrümmung ... auch eine 120jährige geheimhaltung von prozessen gegen serienmörder mußte irgendwie als freiheit eines rechtsstaates nach meiner freiwilligen diktatur-schädigung (es gab ja ausreiseanträge) neu sortiert werden ... also unvorstellbare institutionelle bürokratie wurden ein neuer teil meiner geschenkten freiheit - leider wurde dabei vergessen, dass ja auch ich besitzer eine anteils von volksvermögen bin ... pro kopf etwa 100.000 geldstücke nicht mehr klassifizierbarer währungseinheiten

ich kann es leider nur als ganz doll schwarzen humor werten, wenn du als alternativ-quelle das auswärtige amt verlinkst ...

Bild des Benutzers fahrwax

Antwort auf hadie  zum Kommentar Wahlfälschung
 

......beginnt dort, wo sich potentielle Machthaber befehden - die ihrem Fußvolk passende "Argumente" backen. Interessant wird es, wenn gegen die korrumpierende Macht von Menschen über Menschen argumentiert wird - wie zum Beispiel bei der lieben Frau Bonath.

Wer Fehden der Machtgeilheit vom Ziel der Selbstbestimmung unterscheiden kann, wird sich von der nstitutionellen Propaganda auswärtiger Ämter keine Kopfbedeckung aufsetzen lassen lassen?

Heute ist schon wieder ein Montag, also ist mit einer neuen, erfrischenden Wortmeldung der kommunistischen Freiheitsliebhaberin zu rechnen. Einen schönen Tag, mit gedanklichem Zugewinn wünsche ich also........

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... heißt 2019 "demokratie-export" ... wobei es vor allem auf die SELBSTERNENNUNG der demokraten aus dem "wahrheitsministerium" ankommt ... der junge aus des "kaisers neue kleider" vertraut jedoch seinen eigenen augen mehr ... und auch ich seh die ganzen nackten irren ganz klar, welche nur noch die "drei-affen-sinnbefreiten" hinter sich herdümpeln sehen ... im schönsten aller deutschländer in deren kranker fantasie ... rette sich wer kann = ja ich kann

https://deutsch.rt.com/international/83281-merkel-sprecher-kenne-mich-in...

https://deutsch.rt.com/international/83337-maduro-lehnt-8-tage-ultimatum...

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... und was wird sein, wenn die stellvertreter im globalen machtgefüge nicht mehr ihre vernebelungsfunktion erfüllen können? wenn es klar wird, gegen WEN krieg geführt wird?????

gegen rußland, kuba ... china ... und alle kräfte, die kein globales imperium anbeten wollen ... sich nicht unterwerfen wollen ... ja, es sind die gelbwesten und die g20-gegner ... und es wächst eine generation heran zwischen suizidalen kindern und breivik-fans ... nee, das wird nicht lustig, wenn die stellvertreter, die weit weg sind den atmen in ihrer "heilen welt europa" immer mehr ausweiten ... jede regung von gerechtigkeit, chancengleichheit, menschenliebe als kriminelle schwäche erfrieren lassen ... wie die eiskönigin in ihrem reich

http://www.danisch.de/blog/2019/02/05/wer-nicht-spurt-wird-erledigt/#mor...

https://de.sputniknews.com/politik/20190206323856596-deutschland-ordnung...

die kinder werden nicht als ideologen geboren ... sie werden durch ideologien mißbraucht ... selbst wenn sie sich nicht mißbrauchen lassen ... und einfach nur glücklich leben wollen ... solidarisch ... so werden sie NICHT vom staat geschützt ... der interessiert sich nur clevere ideologen die "kindersoldaten" in seinem sinne ... für seine kämpfe jubeln läßt ... der einzig erwünschte jubel ist der über ihre vergewaltigung (die natürlich als "liebe" deklariert wird ... "sie wollten es ja auch" ...)

Antwort auf marie  zum Kommentar stellvertreter-kriege
 

Die USA wollen ihren Hinterhof zurück
Nach Brasilien soll jetzt Venezuela fallen, dann sind Nicaragua, Bolivien und Kuba dran

https://www.wolfgang-gehrcke.de/de/article/2168.die-usa-wollen-ihren-hin...

es geht um den kampf der systeme ... auf dem GLOBUS ... oder der "mutter erde" mit ihren bodenSCHÄTZEN ...

aber auch um alles was darauf wächst ... von den früchten bis zu den menschen ...

>>> doch wie schon mausfeld sagte: es wird "atomisiert" ... in unserer wahrnehmung ... oder auch "personalisiert" zur ablenkung von den zusammenhängen und hintergründen ... sonst hätten ja marx, lenin, gramsci NAMEN der verantwortlichen genannt und sich ihre arbeit sparen können ...

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Die Herrschaften mit den längst durchgesetzten leistungslosen Grundeinkommen verteidigen ihre Festung gegen die Ausgebeuteten.

Wer diesen Klassenkampf gewinnt, ist allein davon abhängig wie sehr sich verblödete Opfer mit ihren Ausbeutern verbandeln statt untereinander.

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Da sind in Amiland noch immer die seit vielen Jahren im Regimechange bewährten Kräfte am an Start - Kräfte die schon viele Liebhaber der Selbstbestimmung umgebracht haben. Dieser Trumpel war noch nie etwas anderes als das Mitglied einer um die Macht konkurrierenden Gemeinde der selben organisierten Kriminalität der auch Clinton & Obama zugehörig waren.

"Unter dem Vorwand, in Venezuela „die Demokratie wiederherzustellen“, orchestriert Washington in Caracas einen Regime Change. Über Partei- und Ideologiegrenzen hinweg will die US-Kleptokratie die Ölvorkommen des Landes stehlen – die größten Vorkommen der Welt. Eine militärische Intervention wird offen diskutiert."

http://justicenow.de/2019-02-02/regime-change-in-venezuela-und-die-gier-des-us-empire/

Bildquelle:   https://www.nachrichtenspiegel.de/2019/02/05/warum-ich-aus-der-merkelkirche-ausgetreten-und-ueberzeugter-verschwoerungstheoretiker-geworden-bin/

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar WD 2 – 3000 - 017/19
 

Rein wissenschaftlich darf es als korrekt  bezeichnet werden, das jede Regierung die den imperialen Ansprüchen von US-Europa im Wege stehen weggeputscht werden muss.

Koste es was es wolle - Notfalls sogar auch ohne die EU zu ficken und ohne die Clinton-Bande.

Was waren das doch noch übersschaubare Zeiten, als "nur" Hitler und Mussolini die republikanische Regierung von Spanien wegbombten........

 

 

Heute fühlt sich schon jeder hergelaufene Neo-Fascho zu "höherem" berufen und haluziniert dazu Humanismus........

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Antwort auf fahrwax  zum Kommentar "Völkerrecht"
 

WD 2 – 3000 - 017/19

Schlußsatz: Die Anerkennung des Interimspräsidenten Guaidó durch die Bundesrepublik Deutschland am 4. Februar 2019 stützt sich u.a. auch auf Art. 233 der venezolanischen Verfassung. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass Präsident Maduro aus deutscher Sicht über keine verfassungsrechtliche Legitimation (mehr) verfügt.

Mit dem Verweis auf Art. 233 der venezolanischen Verfassung positioniert sich Deutschland gleichzeitig in einer strittigen Frage des venezolanischen Verfassungsrechts. Dies erscheint unter dem Gesichtspunkt des Grundsatzes der „Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates“ völkerrechtlich ebenso fragwürdig wie die (vorzeitige) Anerkennung eines Oppositionspolitikers als Interimspräsidenten, der sich im Machtgefüge eines Staates noch nicht effektiv durchgesetzt hat.

Fakt dieser Studie des wissenschaftlichen Dienstes ist, daß sich die Regierung der BRD in innere Angelenheiten von Venezuela eingemisch hat. Das ist völkerrechtlich nicht umstritten, sondern kriminell. Der wissenschaftlichen Dienstes des Parlaments kommt also zu anderen Ergebnissen, als die Regierung.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Differenzen
 

Fakten sind gasförmig - wussten schon die "Stones" ( hörste besser noch mal Jumpin Jack Flash......).

Völkerrecht in der gängigen US-EU Auslegung (allein die hat einzig Wahre Substanz....) versucht das Recht der dicksten Keule als Justiz unter die geistig Benachteiligten z brigen.

So werden demokratische Abstimmungen auf der Krim zur Annexin, Putin zum Diktator, Assad zum Fassbomben-Killer wie Ghadafi zum Terror-Paten wurde........., usw., usw.

Es sind Kriminelle die über die Rechtspechung verfügen: so sind dann eben auch die Ergebnisse.

Nur weil ein Drecksack zum Präsidenten gewählt ist, wird aus ihm noch lange kein vernünftiger Mensch.

Verfassung? Gesetze?

Vergiss es: wer die Macht hat hat das Recht - des Stärkeren.

Etwas anderes als das Recht der Keule ist bisher nicht entwickelt worden.

Zeitgemäß verbirgt sich die Keule hinter der seligmachenden Formel: Rendite first.

Weil die Rendite doch total automatisch die Allgemeinheit beglückt und sozial ist, was Arbeit schafft.......

 

 

"In den vergangenen Tagen ist von bedeutenden humanitären Organisationen mehrfach die politische Instrumentalisierung von “humanitärer Hilfe” durch die venezolanische Opposition kritisiert worden. Francesco Rocca, Präsident der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften, betonte, humanitäre Hilfe müsse “neutral” und “unabhängig” sein. Das Rote Kreuz hat deshalb eine Beteiligung an der Verteilung der “Hilfslieferungen” der Vereinigten Staaten, welche der Oppositionspolitiker Guaidó, in das Land verbringen will, abgelehnt…“ – aus dem Beitrag „Venezuela: Humanitäre Intervention von Anti-Maduro-Koalition vorerst gescheitert“ von Philipp Zimmermann am 24. Februar 2019 bei amerika21.de externer Link, worin auch die diversen Falschmeldungen der Rechten (und ihrer Medien) Gegenstand der Berichterstattung sind…"

http://www.labournet.de/internationales/venezuela/politik-venezuela/als-ob-sie-wirklich-helfen-wollten-von-trump-bis-zu-den-bundesdeutschen-medien-sind-sie-ploetzlich-alle-sozial-in-venezuela-versteht-sich-und-nur-da/

Antwort auf fahrwax  zum Kommentar "Fakten"
 

Versuch nur einmal hinter den Maechtigen die Menschen (Venezolaner) zu erkennen. Ich meine, Du wuerdest 100%ig gegen Maduro Widerstand leisten, der das Land seit Jahren drangsaliert. Du waerst laengst im Knast am Schmoren oder einer von jetzt 4 Millionen Fluechtlingen. Ich verstehe Deine Aversion gegen den US-Imperialismus, den wir beide teilen. Aber ich verstehe nicht Deine Affinitaet zu Diktatoren, die Recht und Gesetze laengst als laestig und ihrem Machtanspruch hinderlich hinter sich gelassen haben. Was folgt daraus: Solidaritaet mit den Venezolanern, die im eigenen Land wie in Nachbarlaendern keine Luft mehr zum Atmen mehr haben. Neben Schwarz und Weiss gibt es das Grau, was in viele Faellen der Realitaet am naechsten ist. LG

Antwort auf costa.esmeralda  zum Kommentar Lieber Werner
 

zum "teil" verstehe ich euch beide - doch costa hat aus meiner sicht ein narrativ verschluckt: das diktatoren-narrativ, an dem wohl keiner hier hängt und auch letztendlich nur eine ideologiegestreuerte medien-ente ist und sich von hitler (und chaplin "der große diktator" schon klug zerbrochen) als plumpe vergleichgröße mit beliebigen bösen namen der gegenwart zusammengebastelt wurde ... ich folge dem nicht ... warum costa (u.a.) das machen, kann ich spekulativ erahnen ...

letztendlich jedoch habe ich vertrauen in die bevölkerung venezuelas ... doch "vom regen in die jauche" paßt für mich als vergleich besser, wenn ich mir die zutaten der "veränderung" der amis anschaue ... egal, ob man dies nun "demokratie" oder "blühende landschaften" oder "willen des volkes unterstützen" nennt ... es hat damit NICHTS!!! zu tun ... um die bevölkerung geht es den amis zu allerletzt, die werden nur als statisten der opposition gebraucht ... und benutzt ... lassen sich auch teilweise dazu benutzen, weil ihnen NATÜRLICH das hemd näher als die hose ist ... und sie JETZT NICHT daran denken, welchen preis das hemd hat, wenn sie ihre hose runtergelassen haben ...

ich möchte da von außen NICHTS machen ... ich sehe dies als entmündigung und heuchelei an, wenn gleichzeitig betont wird, dass es um die MENSCHEN geht ... die unter sanktionen leiden, die im globalen krieg jedoch der sozialistischen idee dienen ... die es einfach nicht geben darf ... nur als monster oder ewiggestriger wahnsinn ... doch warum??? hängen TROTZ maduro noch menschen an ihr???

>>> die imperiale gegenwart mit ihren grausamen ungerechten aggressionen DARF nicht wegen einem neuen hemd akzeptiert werden ... auch wenn alles zu verstehen ist, ist es sinnvoll im zusammenhang und tendenz zu denken ... die bösen russen sind ja auch noch da, ohne benzin und steine in ihrer "hilfslieferung" ... vor allem OHNE!!! bedingungen ...

venceremos!

Antwort auf marie  zum Kommentar werner + costa
 

Der US-Putschversuch in Venezuala ist vorerst gescheitert

"Die Lima-Gruppe widersetzt sich einer militärischen Intervention, jetzt versucht Washington verzweifelt, über den UN-Sicherheitsrat die moralische Karte auszuspielen
US-Außenminister Mike Pompeo war extra zum Treffen der Lima-Gruppe nach dem Scheitern des Putschplans in Venezuela am Wochenende gereist, um die Stimmung wieder scharf zu machen. Der von der US-Regierung - ähnlich wie Jazenjuk in der Ukraine - instrumentalisierte Guaidó als Nachfolger von Maduro konnte die Massen nicht mobilisieren, die sogenannte humanitäre Hilfe für die angeblich verhungernde Bevölkerung gegen die Sicherheitskräfte ins Land zu bringen.

Die 2017 von 12 lateinamerikanischen Regierungen gegründete Lima-Gruppe, die Druck auf Venezuela zur LÖsung der Krise machen will, stellte sich allerdings am Montag den von der US-Regierung mit John Bolton und Elliott Abrams, den alten Haudegen aus dem Kalten Krieg (Sicherheitsberater Bolton verkündet indirekt: "5,000 troops to Colombia"), geplanten Putschbemühungen in ihrer Erklärung entgegen. Gut möglich, dass sich auch einige der rechtskonservativen Regierungen daran erinnerten, wie die USA früher in ihrem lateinamerikanischen Hinterhof Putsche und brutal agierende Militärregierungen unterstützt hat, die großes Leid über die Länder brachten, aber nichts für die Armen brachten, sondern nur dafür sorgte, dass die Mächtigen und Reichen sowie die US-Konzerne ihren Reibach machten."

https://www.heise.de/tp/features/Der-US-Putschversuch-in-Venezuala-ist-v...

ps. ach wie zuckersüß ... sie kommen mit MORAL ... wenn die bedeutungsumwandlung nicht so pervers wäre, wäre es nur zum lachen ... AUS!!lachen

selbst scharf rechts tickende lateinamerikaner lassen sich nicht mehr von den usa mit moral kommen ... die erinnerungen daran haben auch bei ihnen allergien erzeugt ...

Antwort auf marie  zum Kommentar werner + costa
 

https://twitter.com/timand2037/status/1100342612521713664/photo/1

kommentarsplitter aus dem netz:

"Ich bekomme immer mehr das Gefühl, dass wir mitten in einem Elitenkrieg sind. Die neuen Eliten (Wall Street, Hillary) wollen weiterhin die totale Weltherrschaft egal wie, die alten Eliten (Öl, Industrie, Realwirtschaft, zu denen ich Trump zähle) scheinen es ein wenig ruhiger angehen zu wollen und setzen mehr auf Handel als auf Krieg."

"Das wirklich Neue ist...
...das jeder Interessierte mittlerweile in Echtzeit die Verbrechen und Betrügereien der westlichen Staatsterroristen und ihrer kriminellen MSM-Brut verfolgen kann.
Die Nachrichten über das tatsächliche Geschehen sind häufig schon da, bevor in den Nachrichten die Lügen verbreitet werden."

"Traurig nur, dass auch die deutsche Regierung mit dem sozialdemokratischen Außenminister Maas hinter dem zynischen Machtspiel der USA steht."
Die deutsche Regierung ist prinzipiell auf der Seite der NAhTOd-Terroristen, Völkerrechtsverbrecher, Kriegsexportierer und Rüstungs- und Massenmord-Gewinnlern.

Die Macht schwindet-die Lügen sind zu billig und zu dreist
Meine Anerkennung an Italien,dass sich nicht unterworfen hatte und meine Verachtung für die deutsche (und österreichische!) Politik . Zumindest Heiko Maas und Karin Kneissl sind rücktrittsreif. Die MSM der beiden Länder haben gezeigt wie völlig verkommen sie mittlerweile sind. Brüche der UN Charta und der jeweiligen Verfassungen nicht zu thematisieren,ist die Bankrotterklärung der "4.Macht"

https://www.heise.de/tp/features/Der-US-Putschversuch-in-Venezuala-ist-v...

Bild des Benutzers hadie

Antwort auf marie  zum Kommentar nachschlag
 

"Die Behörden unter Nicolás Maduro versuchen mit einer verabscheuungswürdigen Politik der Angst und Bestrafung soziale Kontrolle über diejenigen auszuüben, die in Venezuela einen Regierungswechsel fordern. Maduros Regierung geht gegen die ärmsten Menschen im Land vor. Statt sie zu schützen, wie er behauptet, bedroht, inhaftiert und ermordet die Regierung diese Menschen", sagte Erika Guevara-Rosas, Direktorin der Region Amerikas bei Amnesty International.

https://www.amnesty.de/informieren/aktuell/venezuela-angst-strafe-hunger-die-unterdrueckungsformel-von-nicolas-maduro

Antwort auf hadie  zum Kommentar Todesschwadronen!
 

lieber hadie, natürlich weiß ich um die informationsvielfalt ^^ der unterschiedlichsten quellen - jedoch stehen bei mir die soros-ngo´s - wozu leider auch amnesty gehört - unter reflexartigem mißtrauen ... das mag teilweise ungerecht sein jedoch mußte ich lernen, einer für mich vertrauenswürdigen quellenforschung zu folgen (und nicht deren schönen image-slogans ...) - wenn ich schon nicht selbst als beobachter vor ort möglich bin ...

ich vermute ganz stark, dass BEIDE seiten übertreiben und parteiisch sind - weil es sich ja um ein weltweites medienspektakel der system-kämpfe handelt ... zumindest verurteile ich die sanktionen und gleichzeitige angebote von humanitärer hilfe ... DAS ist mir zu viel heuchelei und bestätigt mein mißtrauen ... und ich glaube auch, das humanitäre hilfe von rußland, kuba und china dort bedingungslos ankommt - jedoch von "interessierten" quellen KEINE erwähnung findet ... so als wäre die us-hilfe alternativlos oder tot ...

Antwort auf hadie  zum Kommentar Todesschwadronen!
 

" ...Auch die DailyMail [2] hat acht Jahre nach der sogenannten ‚Revolution‘ im Februar 2011 libysche Stimmen zur Situation im Land eingefangen. Stellvertretend für viele Libyer wird der 31-jährigen Mahommed aus Mursuk mit den Worten zitiert: „Ich war von Anfang an bei der Revolution dabei und habe gegen Gaddafi gekämpft. Vor 2011 habe ich Gaddafi über alles gehasst. Aber jetzt ist das Leben um so vieles härter. Nun bin ich der größte Anhänger von Gaddafi geworden.“ Und der Taxifahrer Mahmoud fügt hinzu: „Libyen war vorher viel besser.“

https://cooptv.wordpress.com/2019/03/01/mit-gaddafi-starb-ganz-libyen-fr...

soll ich noch an die unterschiede des vorher/danach in jugoslawien und der ukraine erinnern???

wie schon gesagt ... ich bin sehr bescheiden, mir reicht die erfahrung der wende 1989 ...

Antwort auf marie  zum Kommentar werner + costa
 

nur noch ein Letztes zu Venezuela: Warum gehen Menschen auch massenhaft fuer Maduro auf die Strasse? Jedes System, ob kapitalistisch oder sozialistisch, braucht seine Anhaengerschaft/Klientel, auf der das System baut. In Venezuela sind das die Repressionsorgane (Militaer - 2000 Generaele-, Geheimdienst und Polizei) sowie der gesamte hierarchische Staatsapparat. Das sind bisweilen bis knapp an die 20% der Bevoelkerung, die alle vom Regime finanziert werden. Bei einem Wechsel wird vielen diese materielle Privilegierung entzogen werden. Wenn der Diktator ruft, ist diese Anhaengerschaft "bei Fuss". Du wirst das aus eigener Anschauung kennen. Auch kapitalistische Systeme bedienen sich dieser Logik. In DE der sog. Mittelstand, der gepflegt werden muss, damit die GroKo weiterhin ueber die kapitalistischen Runden kommt.
Ansonsten hoffe ich, dass Maduro bald verschwindet und die Venezolaner ebenfalls die Gringo-Falle hinter sich lassen. (Die Gringos sind in ganz Lateinamerika mehrheitlich verhasst) Sie haben genuegend Rohstoffe, um sich ein prosperierendes Gemeinwesen zu bauen. Die Opposition im entmachteten Parlament ist sehr vielschichtig, was bei einer "Wende" sicher Ausdruck findet. Jedenfalls ist die wichtigste Problematik die der jetzt 4 Mio Fluechtlinge in Nachbarlaendern, die in ihre Heimat zurueck wollen. Ihr Ueberleben in diesen Laendern, obwohl auch Latino-Laender, ist so prekaer und auch xenophobie-stiftend, dass eine Loesung rasch herbei muss. Lateinamerika hat wohl bis jetzt nie einen solchen Exodus gekannt, nicht zu vergleichen mit dem von Pinochet verursachten Exodus. LG

Antwort auf costa.esmeralda  zum Kommentar Liebe Marie
 

hier eine ganz gute beschreibung der situation, die mir bekannt ist und mich auf die straße gegen honecker bebracht hat ... aber NICHT für kohl ... militär und hunger waren gar nicht anwesend ... und das schon ein GANZ gravierender unterschied - ich will mir nicht vorstellen, was ANDEREN ländern bei regierungskritik und ÄUSSERER instrumentalisierung dann gegen das GANZE (nicht imperialistische) SYSTEM alles angetan wurde

https://www.jungewelt.de/artikel/350104.geschichte-der-ddr-zwischen-rout...

ja, "die wende" war eine lektion für mein ganzes leben und meine haltung darin

>>> es gab keinen nachfolger für honecker, wegen dessen sturer eitelkeit und es gibt wohl auch keinen für maduro ... doch für solche schritte der bevölkerung brauchen sie ZEIT und keine sanktionen und propaganda der angst ... doch GENAU DIE kommen aus dem "westen" !!! und sind NICHT zu vergleichen mit den seilschaften von maduro (oder honecker) ... es braucht KEIN ERDBEBEN für eine selbstbesinnung und korrektur ... einfach menschenliebe und lebensfreude reichen als basis für weitergende strukturelle entscheidungen in einem land

Bild des Benutzers fahrwax

Antwort auf marie  zum Kommentar meine erlebnisse
 

......Kommen und gehen. Ihr Ziel waren noch nie Sebstbestimmung oder Gleichberechtigung, sondern immer die Privilegierung ihrer dämlichen Hierarchie.

Daran unterscheiden sich eben fruchtbare Sämereien von stinkiger alter, hierarchischer Kacke.

Sinnvoll erscheinen Menschen wie mir alle Formen selbstbestimmter (freiwilliger!) Organisation die Macht verhindern, statt sie zu erobern.

"Hör zu, Marxist: Die Organisation, die wir aufbauen wollen, ist von der gleichen Art wie die Gesellschaft, die durch unsere Revolution entstehen wird. Entweder wir lösen uns von der Vergangenheit – als einzelne und in der Gruppe – oder wir werden den Kampf um die Zukunft verlieren."

Sachte ein Murray Bookchin im New York vom Mai 1969

https://anarchistischebibliothek.org/library/murray-bookchin-hor-zu-marxist?v=1550433132

Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Die Honecker's, Kohl's, Maduro's.....
 

... der jedoch relativ lang und komprimiert ist (für meine jetzige verfassung) ... doch soweit ich alles verstanden habe, stimme ich voll zu ... obwohl ich bestimmt kein "lupenreiner" anarchist bin ... aber auf JEDEN FALL der meinung, das JETZT die hochzeit für anarchismus angefangen hat und ich spüre, wie meine anarchistische seite laut klingelt ... sehr laut ... und freudig, weil ich das gefühl habe, es geht vielen so ... muß ja auch, denn ewig hinken und humpeln und bremsen ist einfach vorbei ... wobei nicht marx gehumpelt ist ... er lebte ja zu einer ganz anderen zeit ...

doch ich muß ehrlich zugeben, auch mir fällt es sehr schwer in die zukunft zu schauen - obwohl ich die umbrüche der gegenwart höchst spannend finde ... doch ohne häuptling, könig, führer oder präsident sehe ich viele weiße stellen ... ich weiß nur, dass ich die alle nicht brauche zum REGIEREN (von mir) ... aber vielleicht zum koordinieren von infra-struktur????? ... okay, ich eiere rum ... weil ich ja schon eine vage idee habe, die jedoch nur als spinnerei abgetan wird : eine "DIKTATUR der kunst und der liebe" ... die alles menschliche befördert ... also das gute und schöne und humane und lustige und kluge ... und sich gegen jede form von lebens- und menschenfeindlichkeit stellt ... und diese lächerlich macht wie den nackten könig ...

Bild des Benutzers fahrwax

Antwort auf marie  zum Kommentar danke für den tollen text
 

In Spanien, Frankreich und vielerorts werden korrupte Repräsentanten nackig gemacht. Sie können ihre Banalität nur noch den massiven Einsatz ihrer Knüppelgarden aufrecht erhalten.

Als sich in Hamburg 20 dieser Dummschwätzer gepflegt aufeinander einschwören wollten, reichte die komplett aufgefahrene BRD-Bullerei knapp dazu, das die Herrschaften ihre edlen Popöchen wieder heil an die jeweiligen Heimatfronten verbringen konnten.......

In dem zugegebe überlangen Text von Bookchin - auf den sich übrigens auch weite Teile der militanten Kurden berufen - findet sich eine klare Abgrenzung zu den marxistischen Machteroberern. Die waren in seiner Sicht auch 1968 in Paris nicht an einer realen Umgestaltung interessiert, sondern nur am Rollentausch.

Die Zukunft ist ungeschrieben - aber die Weichen werden von unten nach oben gestellt, niemals von machtgeil-elitären Deppen.

 

 

Unsereins vermeidet es eben einfach gern seine Freunde diesen reaktionären Bakterien der Machtgeilheit auszusetzen. Mensch lebt hier und jetzt, ist zu keiner Sekunde bereit sich hergelaufenen Ersatz-Diktatoren oder ihren Schergen zu beugen.

 

Die "Gelbwesten" im Original am 02.03.2019:

https://www.youtube.com/watch?v=TqA6LcVxfac

Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Die korrupte "Repräsentanz"
 

Siehe meinen letzten Kommentar zu Marie ueber die gesellschaftlichen Bewegungen in Lateinamerika. Mein persoenlicher Wahlkampf lief unter dem Motto: Buerger-Macht statt Parteien-Macht. Schon hatte ich alle einschlaegigen Parteien und Organisationen gegen mich aufgebracht. Nur knapp 1% waehlte mich als Unabhaengigen, und ich wurde von allen Diskussionen ausgeschlossen. Vor allem liess man keinen Dialog mit jungen Menschen zu. Selbst in meiner alten Schule wurden die SchuelerInnen vor mir gewarnt. Siehe auch mein Buch darueber, "Die kranke deutsche Demokratie". Aber langsam kommt meine Botschaft rueber, vor allem mit der Forderung eines radikalen Humanismus. Wenn ich staendig in meiner alten Heimat wieder zuhause waere, kaeme es allmaehlich auch in dem laendlich gepraegten Weserbergland zum Umdenken, wie ich in dem Buch bereits "utopisch" beschrieb, ueber von vor allem von Jugendlichen betriebenen Online-Medien.

Bild des Benutzers fahrwax

Antwort auf costa.esmeralda  zum Kommentar Lieber Werner
 

...wird das ein Beleg für ihre Manipulierbarkeit sein, nie eine Demokratie.

Auch radikaler Humanismus benötigt keine Repräsentanz: er vertritt sich gaaanz allein.

Wer sich vertreten lässt, ohne seine Vertretung jederzeit abberufen zu können, huldigt seinem fortgesetzten Mißbrauch.

Dementsprechend wird "seine" Repräsentanz dann auch handeln - das Weserbergland bildet da keine Ausnahme, sondern bestätigt das Regelwerk zur Rechtfertigung bestehender Machtverhältnisse. Die Akzeptanz der verordneten Spielregeln bestimmt das undemokratische Ergebnis- mehr nicht.

Eine "Bürgerdemokratie" - als Organisation von unten - lassen die Spielregeln nicht zu.

Löse dich bitte aus deinen Träumen, lieber Hermann.

Ich vertraue nur auf gleichberechtigte & brüderliche - so viel Dogma gönne ich mir gern.

  Ich wünsche dir schnelle Pferde von den Konquistadoren.

Bild des Benutzers Heinz

Antwort auf costa.esmeralda  zum Kommentar Lieber Werner
 

»Wenn ich staendig in meiner alten Heimat wieder zuhause waere, kaeme es allmaehlich auch in dem laendlich gepraegten Weserbergland zum Umdenken, ...«

Ich denke, mit deiner Strategie von Abwesenheit bist du mit 1% der Wählerstimmen vorzüglich bedient worden. Der Medianwähler hatte niemals von dir gehört oder gelesen. In den örtlichen Netzwerken warst du niemals involviert; lediglich die Piraten hatten dich, ohne einen eigenen Kandidaten zu verschleißen, nach deiner Kandidatur »eingemeindet.« Ebenfalls klar war allen Beteiligten, daß du nach der Wahl wieder abfliegen wirst.

Hier in DE gibt es einige Gruppen, die eine solidarische Ökonomie befördern wollen. In allen diesen Gruppen bist du nicht vertreten. Wenn du dich einmal als »Einzelkämpfer« mit den Regeln der Gruppendynamik befassen solltest, wirst du erkennen, daß du alles falsch gemacht hast, was ein Mensch falsch machen kann – Murphy läßt grüßen.

Bild des Benutzers ebertus

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Präsens, Aktiv ./. Konditional
 

war der Wahlkampf von und mit Hermann eine Erfahrung wert.

Ob und "was" falsch gemacht, gelaufen ist, darüber mag ich nicht spekulieren, weil eben zuviel Distanz zu den Niederungen "dieser" Praxis habend. Und dennoch bleibt, sich im Rahmen der nicht nur hierzulande geltenden Konventionen bewegend, eben genau diese Erfahrung; gipfelnd in den Tagen im Weserbergland.

Bild des Benutzers Heinz

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Also für mich
 

Zweifelsfrei war der Wahlkampf von Hermann im Weserbergland für alle Beteiligten eine Erfahrung wert. Ich erinnere mich, daß Marie geschrieben hatte, Hermann müsse und wolle genau dieses Erfahrung machen. Das ist aus meiner Sicht völlig in Ordnung, selbst bei diesem Verlauf und Ausgang. Nicht in Ordnung empfinde ich das Gelärme über Ungerechtigkeit, mit der Hermann rechnen mußte. Immerhin geht es bei der Bewerbung um einen Parlamentssitz um einen hochdotierten Job, um den mit sehr harten und sehr unfairen Bandagen gestritten wird.

Hermann hat sich das (überflüssigerweise) angetan; offensichtlich hat er seine IIlusion immer noch nicht überwunden und daraus gelernt.

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Erfahrungen
 

... goethe sagte: reisen bildet ... ja er - "fahren" ist ja eine variante davon ... und es gibt einen neurotischen wiederholungszwang, den ich aus eigener erfahrung gut kenne und mir deshalb erlaube darüber zu schreiben ... wie die illusion eine eies, dass sich klüger als die henne meint ... da ist nix zu machen ... außer immer wieder erfahrungen ... bis man auf die idee kommt, dass es NICHT an der sache liegt sondern an der begrenzten sichtweise des eies selbst ...

die illusion des eies ist eine andere, als die der wirklich nicht perfekten realität (einer henne) ... jedoch kann eine ei keine eier legen >>> eigentlich ganz einfach ... scheinbar aber für das ei selbst irgendwie nicht faßbar :-))))

Bild des Benutzers Heinz

Antwort auf marie  zum Kommentar erfahrungen
 

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Für die Hausfrau
 

was hast du denn gegen hausfrauen? oder überhaupt sogar was gegen frauen? oder meinst du mich persönlich mit "hausfrauen" ?

>>> "Es ist scheiße, das tun zu müssen. Es fühlt sich wirklich ekelhaft an, immer wieder in den Dreck waten zu müssen und seine Verleumder auf ihrem Niveau zu bekämpfen, aber die Alternative ist, sie das Narrativ über dich kontrollieren zu lassen, was dasselbe ist, wie ihnen die Kontrolle über deine Stimme und in gewissem Maße über dein Leben zu geben. Weil du hundertprozentig sicher sein kannst, dass sie nicht aufhören werden, das öffentliche Vertrauen in dich und deine Worte zu töten, wenn du sie einfach ignorierst oder nett zu ihnen bist, in der Hoffnung, dass sie aufhören werden."

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/schmutzkampagnen-03-03-2019/

danke für deine selbstenthüllungsvorlagen ...

Bild des Benutzers Heinz

Antwort auf marie  zum Kommentar klartext von Caitlin Johnstone
 

 

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Erfahrungen
 

nochmals herzlichen Dank fuer all Eure Muehen, mich beim Wahlkampf unterstuetzt zu haben, obwohl Ihr beiden und auch ich selbst von Beginn an nicht mit einer Wahl gerechnet habe, aber mit wertvoller Erfahrung ueber die deutsche Demokratie (ueber die ich ja dann auch ein Buch geschrieben habe, das ich Euch zusandte "Die kranke deutsche Demokratie", sozusagen ein Pendent zu Mausfelds "Laemmer", aus der Praxis heraus). Nach 40 Jahren Abwesenheit aus deutscher Realitaet war es mir wichtig, die heutige "Demokratie" am eigenen Leib zu spueren, wie es mir waehrend der 40 Jahre im Ausland immer wichtig war, die jeweilige Realitaet fremder Kulturen direkt zu erfahren, um eine Kommunikations-Ebene mit denen herzustellen, mit denen ich Leben und Arbeit geteilt habe. Eine Sichtweise ist die aus der Distanz hera, versorgt durch allerlei primaere und sekundaere Informationen, eine andere Sichtweise ergibt sich aus dem direkten Eintauchen in die jeweilige Realitaet. Heinz, wenn ich mich in meinem Resümee beschwerte, von den offiziellen Seilschaften ausgegrenzt worden zu sein, ist das eine Erfahrung, die ich analog schon zur Zeit des Radikalenerlasses von Brandt gemacht hatte, die jetzt aber in noch gesteigerter Form zu beobachten ist. Wie gesagt, wenn mir Naivitaet vorgeworfen wird, und Euch eventuell eine "Honig-Falle", dann zumindest nehme ich das gern auf mich und hoffe, dass Ihr meine Unterstuetzung nicht als "Falle" anseht. Kritik ist immer schnell bei der Hand, damit muss man leben. Aber die Erfahrung, die ich machte, wird sich in "Termiten-Weise" schon bezahlt machen. Das sehe ich an den Aeusserungen von manchen lieben Menschen in meiner Heimat, denen meine Sichtweise der politischen Dinge im Land Ermutigung ist, selbst ueber eine humanistische (ich will nicht sagen anarchistische) Alternative im Parteienstaat nachzudenken. Wie Ihr wisst, bin ich im April und Mai in DE und plane Ende April/Anfang Mai eine eventuelle Reise in die Eifel. Gebe Euch noch Bescheid darueber. LG

Bild des Benutzers Heinz

Antwort auf costa.esmeralda  zum Kommentar Lieber Heinz und lieber Bernd
 

@Hermann,

du solltest mich besser kennen, ich sage dir, was ich meine und werde nur manchmal etwas ungeduldig. Da kannst du beruhigt sein, als Falle hatten Bernd und ich die Arbeit an deiner WebSeite gewiß nicht aufgefaßt. Für mich war das eine gute Erfahrung und Bernd  sah das nicht anders. Zur Zeit kraxelt er in Italien herum, kann dir evtl. jetzt nicht ausführlich antworten. Der Begriff einer Falle stammt auch nicht von Bernd oder mir, sondern von Marie, die überhaupt nicht involviert war und nur wilde Vermutungen um sich schleudert. Vergiß den hinterfotzigen Schwachsinn!

Bild des Benutzers costa esmeralda

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Honig Falle
 

lieber Heinz, das ist mir klar. Ich vergass auch sofort den Schwachsinn. Jetzt freue ich mich auf unser Treffen, Hurra!

Antwort auf costa esmeralda  zum Kommentar Lieber Heinz,
 

- die ich nicht in der politik der brd erkennen kann und konnte ... mag gern als schwachsinn beurteilt werden.

WER dies tut: das ist mir jedoch sonnenklar! ... die sitzen mit dem politisch-ideologischen sprachrohr der menschen- und völkerrechtsverachter in dem gleichen club und macht denen ein GUTES GEFÜHL

https://www.youtube.com/watch?v=9aO1X8nEkRM

auch wenn es zur zeit "regierungstrend der mächtigen" ist, alles als schwachsinn zu bezeichnen, was ihrer doppelmoral zu gefährlich wird ... bezeugen sie doch letztendlich nur ihre geistige armut und ihre charakterlosigkeit als einzig mögliche "macht" ... auf die ich pfeife ... die ich weder "clever" - noch irgendwie akzeptabel finde ... nur einfach lächerlich und gefährlich ... möge sie sich selbst zerstören ... mit einem befreienden knall für glückende lebendigkeit ...

sage nicht nur ich ... auch 212 kommentare zeigen, wie die stimmung im lande ist ... auf dich wartet da keiner zur "rettung" ... tja ... hmmm

https://deutsch.rt.com/inland/85284-bundespressekonferenz-venezuela-offe...

Bild des Benutzers Heinz

Antwort auf marie  zum Kommentar verteidigung von rechtsstaatlichkeit
 

»verteidigung von rechtsstaatlichkeit« ist ein demokratisches Ideal, das kein ehrlicher Demokrat jemals aufgeben darf.

»- die ich nicht in der politik der brd erkennen kann und konnte ... mag gern als schwachsinn beurteilt werden.«

Wer hat hier im Blog der Termiten jemals behauptet, diese elende Bananen Republik Deutschland – BRD inklusive ihrer Vorgänger-Republiken seien jemals Demokratien gewesen?

  • Die Weimarer Republik war noch zu sehr vom Obrigkeitsstaat des Feudalimus gepägt.
  • Die sozialen Diktaturen der Nazis und der Kommunisten hatten mit Demokratie nix im Sinn – gar nix.
  • Die BRD war ebenfalls von Beginn an eine Parteienoligarchie.


Ich empfehle dir, zu versuchen, die Kommentare und Artikel zu lesen und zu verstehen, bevor du deine Meinung hier fahrlässig  herumschleuderst.

Bild des Benutzers Heinz

Antwort auf marie  zum Kommentar verteidigung von rechtsstaatlichkeit
 

 

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Also für mich
 

ich kenne dich als mensch, der gern aufgeschlossen ist für "NEUE" erfahrungen ... wahrscheinlich hast und hättest du da durch deine "ordentliche biografie" jede menge nachzuholen ... jedenfalls aus der sicht einer vagabundin wie mir - sogar erhebliche erfahrungsdefizite ... schon okay, besser spät als nie:-))) ... z.b. das "an den türen fremder menschen klingeln" durfte ich schon als "junger pionier" beim altstoffsammeln erleben (betteln und hausieren^^) ... dein hadern und durchbrechen von "konventionen" ist mir völlig unbekannt ... provokation ... aus der rolle fallen, erfahrungen jenseits des geländers machen ... war mein weg der erkenntnis ... von literatur und kunst gut gegleitet

"ich falle aus der rolle damit ich nicht in eine falle rolle" >>> die fallensteller von konventionen hab ich irgendwie schon immer gerochen ... und einen großen bogen gemacht

damit will ich nicht sagen, dass costa dir eine falle gestellt hat ... jedoch seid ihr wohl beide etwas anfällig für den speck in der falle ?

Antwort auf marie  zum Kommentar hmm ... very sorry ... ganz "privat"
 

toller Kommentar, den Du Dir wohl nicht verkneifen konntest. Ja, leider sind die armen (fuer mich solidarisch handelnden und Respekt verdienenden) Bernd und Heinz auf den Speck in meiner Falle reingefallen. Gluecklicherweise Du jedenfalls nicht und stehst da meilenweit drueber. Solche Kommentare von Dir sind immer eine Freude fuer jeden Leser!!!

Antwort auf costa.esmeralda  zum Kommentar Marie
 

... ist sehr interessant - da sie den eindruck erweckt, dass du mir unterstellst, ich würde bernd und heinz GEISTIGE armut angedichtet haben

ps. vielleicht kannst du nicht so gut abstrahieren ... von der ganz persönlichen zur gesamtgesellschaftlichen ebene ... die manchmal direkte berührungskontakte findet - aber auch doch nicht permanente deckungsgleichheit voraussetzt ...

es macht die kommunikation leichter, wenn dies RICHTIG verstanden wird.

hier nochmals für dich, weil es so klug - aber auch fast hoffnungslos ist ... vom allgemeinen zum konkreten:

"Jeder, der sich dem westlichen Interventionismus widersetzt oder denkt, dass auch die armen Leute menschliche Wesen sind, der ist ein russischer Antisemit. Wenn du anderer Meinung bist, dann bist du ebenfalls ein russischer Antisemit.

Narrative sind eine lustige Sache. Du kannst alles peinlich genau bis ins kleinste Detail richtig machen, alle Farben innerhalb der offiziellen Vorgaben verwenden; aber wenn du die Mächtigen beleidigst, können sie immer noch das dominante Narrativ neu ausrichten, um deinen öffentlichen Einfluss zu beenden."

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/schmutzkampagnen-03-03-2019/

Bild des Benutzers ebertus

Antwort auf marie  zum Kommentar hmm ... very sorry ... ganz "privat"
 

und mal etwas anders als Costa geantwortet.

Mein von Dir erkanntes, mögliches Hadern beim Durchbrechen von Konventionen mag durchaus gegeben sein. Nur eben, bilde ich mir jedenfalls ein, weil kurzfristige Freude oder gar Euphorie nicht mit einem mittel- oder gar langfristigen Katzenjammer verwechselt werden sollte.

Die Welt da draußen wartet nicht auf "uns" ...; und insofern darf es ganz eigennützig, gar etwas elitär gedacht schon eine Art von Selbstschutz sein, sich nicht jeder Provokation um ihrer selbst willen hinzugeben.

- - - - -

Geschrieben aus der Einsamkeit italienischer Seealpen; diesmal aus einer äußerst bescheidenen Hütte und dennoch mit viel Offenheit und Überlebenswillen bei den Menschen unter Salvinis Knute. Das Frühstück wird ebenfalls bescheiden ausfallen und zum Abendessen im erweiterten Familienkreis lerne ich wahrscheinlich einen Menschen, einen Flüchtling aus Mali persönlich kennen. Erfahrung wohl, die zumindest einen Sinn und ein Ergebnis haben sollte: Das Geschehen -und nicht zuletzt die Menschen- etwas differenziert, gar reflektiert zu betrachten.

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Marie, die Zweite
 

danke dafür - in jeder hinsicht ...

übringens hab ich nichts gegen "elitäres" verhalten ... auch ich pflege von zeit zu zeit meine arroganz sehr gern ... und gesteh dies jeden anderen genauso gern zu :-)))

lustig ist jedoch elitäres verhalten -welches man bei sich für ganz selbstverständlich hält, jedoch bei anderen kritisiert wird ... die eigene befindlichkeit ist immer zu verstehen ... nur andere "befinden" sich oft einfach nur bei sich selbst ... tztztz ... so was aber auch ^^

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Präsens, Aktiv ./. Konditional
 

So Murphy-mäßig fand ich Costas Kandidatur nicht, nur eben unzeitgemäß in den Wahlaussagen. Die Merkel-Migrantenshow war schon im Herbst 2018 "durch", jetzt ist Umwelt und Heimat knüppeldick angesagt. Die Neumitglieder rennen den Grünen in West und Ost die Buden ein, Energie- und Verkehrswende sind leidenschaftliche Streitthemen. Jede Baumfällung ist eine Haupt- und Staatsaktion, die kleine Greta ist ein europäischer (!) Superstar, dem mit quasi-evangelikalen Massenaufläufen gehuldigt wird. Sogar Kubitschek hat jetzt einen Permakultur-Guru und der "zieht" durchaus auch jüngere Großstädter. 

Das Wochenend-ND macht kulinarisch mit dem Heimatthema auf: Schnitzel mit Kimchi, Döner und Hipster-Müsli. Es gibt eine Doppelseite über anhaltinische Flößer-Traditionen und schwäbische Heimatdichter, dazu einen Greta-Fanboy. Es gibt eine gute Wissenschafts-Seite über das Insektensterben, dafür ist die Venezuela-Reportage schwach, was aber nicht weiter stört. Und die ND-Auflage steigt gerade bei jüngeren Wessis, wenigstens am Wochenende ...

Bild des Benutzers Heinz

Antwort auf hadie  zum Kommentar Greta zieht
 

Mamma Dilemma hat gerade getön, daß Gretas Anliegen sehr wichtig ist, aber leider auch noch andere Anliegen anliegen. Wir müssen uns hier nicht über Politik auslassen, darum bin und bleibe ich APO. Vorletztes Jahr hatte ich mich mal in die BGE verirrt, auch das ist eben eine Partei, die ihren politischen Weg macht oder untergeht.

Bild des Benutzers hadie

Antwort auf Heinz  zum Kommentar :-)
 

Das sind Megatrends, auch APO-Opas sind vom Insektensterben betroffen, wenn es bald nur noch Kunsthonig mit Süßstoffen gibt ...

https://www.wwf-jugend.de/blogs/9861/7408/ausgerottet-die-menschlichen-bienen-in-china

Antwort auf costa.esmeralda  zum Kommentar Liebe Marie
 

Am 23. Februar, dem Tag, an dem vom Westen unterstützte Menschen versuchten, die trojanischen Hilfslieferungen über die Grenze nach Venezuela zu schaffen, wandte sich Alfred de Zayas an die UN. Er war bis 2018 unabhängiger Experte des UN-Menschenrechtsrats. Mit eindringlichen Worten macht er deutlich, dass die US-Aktionen in Venezuela illegal sind, und appelliert an die Einhaltung der UN-Prinzipien und des Völkerrechts. Wird er gehört werden? Oder werden seine Worte inmitten der schrillen und verlogenen Propaganda der westlichen Medien untergehen?

https://www.rubikon.news/artikel/der-notruf

Antwort auf marie  zum Kommentar Appell an die Vereinten Nationen
 

Dank fuer die beiden Links: Junge Welt und Rubikon. Letzterer Artikel ist gut, jedoch beleuchtet er nicht das m. E. menschenrechts-verletzende Handeln des Maduro-Regimes, das doch mehr als sichtbar (4 mio Fluechtlinge und Hunderte politische Gefangene) die eigene Gesellschaft unterdrueckt. Das Dilemma eines internationalen Berichterstatters ist das Folgende: Einerseits moechte er beide Seiten nicht vor den Kopf stossen und diplomatisch vermittelnd wirken, andererseits sieht er/sie die brutalen Fakten. Schildert er sie offen, von welcher Seite auch immer, wird er/sie die kuenftige Weiterbeschaeftigung riskieren. Ich habe selbst in dieser Gemengelage einige Erfahrung und kann nur sagen: Wenn Tacheles (also die tatsaechlichen Fakten beschreibend) geredet wird, dann ist der Teufel los, entweder auf der einen oder der anderen Seite. Die Maechtigen lassen nicht mit sich spassen. LG

Antwort auf costa.esmeralda  zum Kommentar Liebe Marie
 

... da gebe ich dir recht

doch wenn ich schon mächtige beobachte - also ganz spaßbefreit - bin ich ja schon befangen und nicht mehr frei, weil ich eine "fan-position" für eine seite einnehmen muß - sonst würde ja alles keinen sinn machen ...

meist bin ich auf der seite des schwächeren ... oder bei politischen konflikten auf der seite der befreiungsbewegung (und nicht der unterdrückungsbestrebungen) ... natürlich ist dies äußerst subtil und standpunkt bezogen ... auch ich würde gegen maduro auf die straße gehen - aber NIEMALS mit der option ihn gegen einen schlimmeren teufel einzutauschen ... dazu hat ja goethe seinen faust geschrieben ... und die usa gezeigt, wie sie es meint, wenn sie IHRE teuflichen ideen der verführung einsetzt ... es geht um mehr ... ich nenne es gern evolution der menschen ... und eine kraft der natur, die klüger angelegt ist, als politik ... letztendlich kämpft sie immer noch in unterschiedlichen kulissen gegen die versklavung und kolonialisierung ... und NATÜRLICH!!! ist dieser kampf widersprüchlich und nicht gradlinig ... und vor allem sehr sehr lange ... über unüberschaubare generationen hinweg ... und wird nicht in EINER WELTMACHT enden ... so ist die natur in ihrer vielfalt nicht angelegt ... es geht um einheit und kampf der widersprüche zur einer erträglichen harmonisierung für alle seiten ... das ist kein spaß ... das ist das leben selbst

Antwort auf marie  zum Kommentar wirklich kein spaß
 

was in ganz Lateinamerika jetzt innerhalb der Gesellschaften, die sich anders als in Afrika schon als eigenstaendige Nationen begreifen, sichtbar wird, ist die eigene Kraft gegenueber der Staatsmacht. Was in Venezuela, Bolivien und Nicaragua passiert, andererseits auch in den kapitalistischen Staaten, ist die Emanzipations-Bewegung gegen den frueher stets allmaechtigen Staat. Da kann sich auch die deutsche Gesellschaft eine gewaschene Scheibe von abschneiden. In saemtlichen Staaten, nennen sie sich sozialistisch oder kapitalistisch, sind die Regierungen, bzw. ihre Repraesentanten allesamt mit einem Bein im Knast. Endet ihre Regierungszeit, kommen sofort die Prozesse gegen Korruption auf und die ehemals Allmaechtigen fluechten Hals ueber Kopf ins Ausland, um ihre Haut zu retten. Wenn Du die lokalen Medien verfolgst, die auch die Justiz auf Trapp bringt, so ist sie bei weitem kritischer als unsere DE-gleichgeschalteten Mainstreammedien. Auch die Radioprogramme und ueber youtube-veroeffentlichten Recherchen von unabhaengigen Journalisten stellen alles in Schatten, was im Weiterso-Deutschland gefaellig ist. Viel hat dazu beigetragen, dass die UN seit den 90er Jahren die Bildung in allen Staaten hat forcieren koennen und jede Menge junge Leute, auch die Angehoerigen der "Unterklasse", dazu gebracht hatte, das Funktionieren ihres Staates und seiner Repraesentanten kritisch zu verfolgen. Beispiel Perú: Keiner von den letzten fuenf Praesidenten ist auf freiem Fuss (eine Ausnahme Toledo in den USA, der aber per Interpol gesucht wird.) Auch in den anderen Laendern sind bis auf Mujica von Uruguay und Bachelet (Chile) alle Praesidenten und Minister entweder auf der Flucht oder erwarten Prozesse. Diese gesteigerte Buerger-Macht drueckt sich auch auf lokaler Ebene aus, wo Buergermeister und andere Verantwortliche stets damit rechnen muessen, vor den Kadi gezerrt zu werden.

Antwort auf costa.esmeralda  zum Kommentar Marie
 

ich bin in deutschland geboren ... also: nationalität deutsch in der amtssprache ... das ist einfach so passiert, meine meinung war von den zuständigen behörden dazu nicht gefragt ^^

lange zeit hat mir die "kinderhymne" von brecht dabei geholfen, diesen zustand "irgendwie" gelassen zu ertragen ... inzwischen hat die usa wohl "deutschland" in seiner aggressionspolitik gegen andere völker übertroffen ... was mit der INNERnationalen korruption in vielen ländern der welt nichts zu tun hat - wenn dabei nicht giftiges muster zu erkennen wäre ... ein "muster der unterdrückungsmacht" einer clique gegen die "einfache mehrheit" durch gewalt ... wobei auch "hunger" ein gewaltverbrechen ist (stalingrad) .... ebenso diskriminierung (apartheid) und viele andere formen der psychischen gewalt (justitz, medien,ökonomie, gesundheitsversorgung)

also: für mich hat deutschland ALLE chancen vertan, mich als braven und glücklichen bürger zu gewinnen ... ich bin eine kritikerin, die nicht anders kann, weil mich sonst der selbstekel auffressen würde ... genauso sieht es mit der kumpanei mit den usa aus ...

meine EINZIGE IDEE von deutschland hat wie schon oben gesagt - brecht formuliert:

Kinderhymne (1949)
Anmut sparet nicht noch Mühe
Leidenschaft nicht noch Verstand
Daß ein gutes Deutschland blühe
Wie ein andres gutes Land

Daß die Völker nicht erbleichen
Wie vor einer Räuberin
Sondern ihre Hände reichen
Uns wie andern Völkern hin.

Und nicht über und nicht unter
Andern Völkern wolln wir sein
Von der See bis zu den Alpen
Von der Oder bis zum Rhein.

Und weil wir dies Land verbessern
Lieben und beschirmen wir’s
Und das liebste mag’s uns scheinen
So wie andern Völkern ihrs.

übrigens gingen in genau diesem sinne 1989 die menschen auf die straße und haben dies als neue gemeinsame nationalhymne empfohlen ...

hahahahahahahah ... waren wir doof ...

Bild des Benutzers Heinz

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Unterschiedliche Dinge sind unterschiedliche Dinge und sollten auch wie unterschiedliche Dinge behandelt werden.
Völkerrecht ist nicht interner politischer Konflikt.
Die Parteischranzen der BRD können ja durchaus ihre Sympathie bekunden.
Einen Politiker als legitim anerkennen aber erst nach einer parlamentarischen Wahl.

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Unterschiedliche Dinge
 

seit Jahren hat Maduro gegen die eigene Konstitution verstossen. Das demokratisch gewaehlte Parlament wurde entmachtet, der oberste Gerichtshof nach seinen Vorstellungen umgebaut, um eine verfassungsgebende Versammlung, als sog. Gegenparlament, einzuberufen und sich mit diktatorischen Vollmachten auszustatten. Diese Manoever kennen wir alle, auch aus kapitalistischen Systemen. Es sind immer wieder die gleichen Methoden, um pseudo-legitimierte Macht aufzubauen. Auch aus deutscher Geschichte kennen wir das zur Genuege, selbst aus der Geschichte der BRD. (Wie kommt es bspw., dass sich die BT-Parteien einen derartigen Kuchen aus dem staatlichen Haushalt herausschneiden, um ihr Polit-Monopol zu sichern? Jetzt wird attac die Gemeinnuetzigkeit aberkannt, um sich laestige Kritiker vom Leibe zu halten. Ist das die grosse Angst vor deutschen Gelbwesten und Vorbeugung vor eventueller Buerger-Macht?) LG

Bild des Benutzers Heinz

Antwort auf costa.esmeralda  zum Kommentar Lieber Heinz
 

Wir stimmen da überein

Wenn die völkerrechtliche Anerkennung des Parlamentspräsidenten Guaidó als Interimspräsident von Mamma Dilemma angeordnet wird, ist das nicht in Ordnung. Ich verweise hier auf Katalonien und die Krim. Nichts anderes sagt die Studie des wissenschaftlichen Dienstes aus. Es gibt andere Mittel, deise Opposition in Venzuela zu fördern.

Als Parteichefin darf Mamma Dilmma jede andere Unterstützung leisten.

Diesen kleinen feinen Unterschied meinte ich, mehr nicht.

Mit der völkerrechtlichen Anerkennung hat Mamma Dilemma, wider alle Venunft, sich selbst ins Unrecht gesetzt. Nebenbei bemerkt, kostet und bedeutet diese Anerkennung gar nichts, ist also eine inhaltsleere Phrase.

 

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Oppositionsführer Guaidó kehrt nach Venezuela zurück

Was ist das für eine Regierung, die ihren Bürgern die Ein- oder Ausreise verbieten darf. In demokratischen Staaten sind die Bürger frei in ihrer Wahl der Reise – meist kommen alle Reisenden wieder nach Hause.

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Sozialistischer Staatsterror
 

"Zum fünften Mal jährte sich Anfang dieses Jahres jener Tag, an dem der Terror aus Nahost endgültig in Deutschland ankam. Über 50 Menschen starben, als sich der Syrer Rabia Al-Bawam in einem Dorf nahe Solingen Anfang 2014 in die Luft sprengte und unser Land für immer veränderte: Sicherheitsgesetze wurde verschärft, die Überwachungsbefugnisse der Geheimdienste ausgeweitet, die deutschen Grenzen wurden für die meisten Migranten aus Nahost ebenso geschlossen wie Dutzende Moscheen.

Zwei Innenminister und ein Verfassungsschutzpräsident mussten zurücktreten, weil sie keine Antwort liefern konnten auf die Frage, die auch heute noch Untersuchungsausschüsse von Bund und Ländern beschäftigen: Wie konnte es geschehen, dass ein Mann, der seit Jahren im Visier der Sicherheitsbehörden stand, ja sogar schon einmal wegen Terrorplänen in Haft saß, völlig problemlos in die Bundesrepublik einreisen konnte?"

Die Geschichte ist nicht völlig frei erfunden, nur in Deutschland spielt sie nicht..."

https://www.heise.de/tp/features/Deutscher-Terror-in-Nahost-4324996.html

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Antwort auf marie  zum Kommentar reisefreiheit
 

In meinem Kommentar geht es um die Reisefreiheit von inländischen freien Bürgern; eindeutig nicht um Asylanten, deren Reisefreiheit bis  zur Anerkennung eingeschränkt werden kann.

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Off topic
 

JETZT --- hihihi ... mahnst du "inhaltliche thementreue" an ... ach du bist wirklich goldig in deiner kochstube ...

aber weil ich gerade über WESTLICHE freiheit mit dem ganz besonderen westlichen rechstaatlichen alltag lese:

"Julian ist ein angesehener Australier, der die Art und Weise verändert hat, wie viele Menschen über doppelzüngige Regierungen denken. Dafür ist er ein politischer Flüchtling, der dem ausgesetzt ist, was die Vereinten Nationen „willkürliche Inhaftierung“ nennen.

Die UNO sagt, dass er das Recht auf freien Abzug zur Freiheit hat, aber das wird abgelehnt. Er hat das Recht auf ärztliche Behandlung ohne Angst vor Verhaftung, aber das wird abgelehnt. Er hat das Recht auf Entschädigung, aber das wird abgelehnt.

Als Gründer und Herausgeber von WikiLeaks war es sein Verbrechen, in dunklen Zeiten Erkenntnisse zu verbreiten. WikiLeaks hat eine makellosen Grad von Genauigkeit und Authentizität, die keine Zeitung, kein Fernsehsender, kein Radiosender, keine BBC, keine New York Times, keine Washington Post, kein Wächter erreichen kann. In der Tat beschämt es sie."

Das erklärt, warum er bestraft wird."

https://linkezeitung.de/2019/03/05/john-pilger-aus-dem-raum-101-sagt-der...

ps. zum glück gibt es NOCH keine ideologischen = antikommunistischen rezepte/speisen ... du kannst da gern in deinen töpfen rumrühren und dann "hinterfotzigen schwachsinn" auf deine speisekarte schreiben ... guten appetit wünsche ich allen, die deinem geschmack folgen ... ich find deine tischdeckerei schon zu eklig ...

scham ist wirklich eine gute erklärung für vieles

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Antwort auf marie  zum Kommentar ohhhhh ... hahaha
 

Ich meinte in meinem Kommentar wirklich nur und ausschließlich das Verhältnis zwischen Bürger und Staat, also zwischen Inländern. Julian Assange ist Australier, sitzt in London in der Botschaft von Equador fest und wird von den USA verfolgt. Diesen Fall von Staatsterror finde ich genau so beschissen, wie du. Das ist aber ein anderer Fall, als der zwischen Maduro und Guaidó.

Deine Vergleiche vergleichen Mücken und Elefanten.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Off topic
 

Eine mögliche Sprachregelung für die Zukunft (nur ein verzagter Vorschlag):

NO BORDER, NO NATION.

Datt is mein >>Framing<< seit ewig.

Aber natürlich können wir auch gern weiter aneinander vorbei reden........

 

Soviel zu Vergötterungen

(Durruti hat nur zwei Unterhosen, zwei Knarren und solche Überzeugungen hinterlassen - viel mehr benötigt kein Mensch auf dieser Erde als Nachlass!)

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ist das Ziel. Mit NO BORDER, NO NATION nimmst du das Ziel vorweg und verzichtest auf den Weg; das aber funktioniert so nicht im wirklichen Leben.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Der Weg
 

.....ist unverzichtbar.

Das ist schon länger mein 'wirkliches Leben', watt denn auch sonst - ich kenne nichts besseres.

Ich lebe, weil ich nicht funktioniere - keine Ahnung wie du so tickst......

Du darfst mich gern Nonkonformist nennen, aber ich bin kein Existenzialistenschwein.

(Dieses Gespräch habe ich 1969 erstmals geführt)

Hau mich tot, aber sei beruhigt: ich habe gelebt und nie nichts verpasst.

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Der Weg
 

Auf die Straße getrieben ... äh ... natürlich in die freiheit ... in blühende landschaften ... in demokratie und rechtsstaatlichkeit ... alles, was in der "diktatur" (= soziale staatliche absicherung ohne "freiheit" für die marktradikalen miethaie) undenkbar wäre ... diese scheiß-möchte-gern-kommunisten mit ihren scheiß-sozialen ideen ... die spinner, aber auch - diese schwachsinnigen !!!

https://www.jungewelt.de/artikel/350404.armut-auf-die-stra%C3%9Fe-getrie...

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Off topic
 

Die Bezeichnung "Inländer" ist ein Framing von arbeitsbefreiten Experten die vom 'teilen und herrschen' leben und sich dabei ungern die Finger schmutzig machen?

Kannste mir bitte einmal Bilder von 'Mücken & Elefanten' aus deinem Familienalbum schicken?

Nur so wegen dem Verständnis, meine ich.....

Ich kenne die Welt nur aus der Sicht von Mücken, will auch keine andere Sicht - musst du jetzt einfach mal entschuldigen.

Das Verhältnis zwischen Kapital & Arbeit ist für mich ein unumgängliches Derivat des Konstruktes >>Staat<<.

Ich werde nie zur Ableitung dieses Derivates mutieren, da kann ich mich total festlegen.

 

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Sozialistischer Staatsterror
 

Diesen trojanischen Gaul täte ich an die Adresse seiner Sponsoren zurücksenden.

Wohin seine Reise gehen soll - wer drinnen steckt - ist eindeutig geklärt.

Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Reisefreiheit für Holzgäule
 

... da ich natürlich gern reisen wollte - nicht nur an die ostsee und nach thüringen, prag und ungarn ...

etwas, was für mich so selbstverständlich (in der "dikatur") war ... und wovon ich gern eine ganz und gar freiheitliche steigerung suchte ...

das war genau das, was sophie rois im ganzen westen (auch) nicht gefunden hatte ... also eine totale umkehr der geschichten, die die medien so erzählen - die man kaum glaubt, wenn man es nicht erlebt hat:

ihre worte dazu: siehe video
https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=...

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Antwort auf marie  zum Kommentar was ich selbst nicht ahnte
 

(danke für den Link, datt Fräulein hattet gut verständlich, wenn nicht sogar unmissverständlich, drauf)

.....reden nicht pausenlos von sich selbst, weil sie eben auch nicht beherrschen - sondern aufklären - wollen!

Für Jungs gelten übrigens keine anderen Spielregeln - datt ist wichtig.

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Es wird viel über ihn geschrieben und berichtet: Vladimir Putin. Doch nur wenige Menschen kennen das, was von dem russischen Staatspräsidenten selbst stammt. Bei Robert Stein war der Buchautor Thomas Röper zu Gast. Russland ist seine Wahlheimat und so hat er auch einen guten Einblick in die russische Sicht der Dinge.

https://www.youtube.com/watch?v=vgNgfyAw2eo

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Der Machtkampf in Venezuela ist Ausdruck eines rasanten globalen Bedeutungsverlusts der NATO-Staaten.

" Wenn es zum Angebot des Westens eine Alternative gibt, verlieren Sanktionen viel von ihrer Wirkung. Wo der Westen seine Bedingungen unter dem Label von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit durchsetzen will, etabliert sich China als gleichwertiger Anbieter von Technologie.

Auf diese Entwicklung war der Wertewesten nicht vorbereitet. Zu spät hat er erkannt, dass China nicht mehr die Werkbank der Welt ist, sondern sich zum Technologieführer entwickelt.

China verfügt über Währungsreserven von etwa 3 BILLIONEN Dollar. Zudem ist sein politischer Apparat in der Lage, schnell und weitgehend frei von sich gegenseitig bekämpfenden Interessen, Entscheidungen zu treffen. "

https://www.rubikon.news/artikel/der-westen-verliert

Antwort auf marie  zum Kommentar der westen verliert
 

Stellen sich doch die Leserinnen und Leser den umgekehrten Fall vor, der venezolanische Botschafter in Berlin gibt ARD und BILD ein Interview, in dem er Bundeskanzlerin Angela Merkel die „notwendige demokratische Legitimität“ abspricht – ein undenkbarer diplomatischer Zwischenfall mit begleitendem Medienskandal.

Doch damit nicht genug.

Die Rückkehr Guaidós oder: die Geheimbündelei der SPD mit chilenischem Rechtsaußen

Am darauffolgenden 5. März hatte Kriener mit Diplomaten aus 13 Ländern – angeführt von Deutschland und Chile, gefolgt von Argentinien, Brasilien, Kanada, Peru, Ecuador, den USA, Spanien, Frankreich, den Niederlanden, Portugal und Rumänien – den selbsternannten venezolanischen „Übergangspräsidenten” Juan Guaidó bei dessen Rückkehr nach Venezuela auf dem Flughafen von Caracas begrüßt. Damit sollte verhindert werden, dass Guaidó, wie von der Regierung angekündigt, bei seiner Rückkehr festgenommen wird.

Wie chilenische Medien berichteten, operierte Chiles Außenminister Roberto Ampuero als Keyperson des Empfangs im Luftfahrtterminal. Während der euphorischen Begrüßung Guaidós, der vom venezolanischen Geheimdienst SEBIN unbelästigt in die Empfangshalle trat, tippte Ampuero in sein Twitter-Profil:

„Volle Unterstützung für die Rückkehr Juan Guaidós. In den vergangenen Tagen haben wir zusammen mit meinem deutschen Kollegen Heiko Maas dahin gewirkt, dass Botschafter und diplomatische Vertreter aus Lateinamerika und Europa ihn am Flughafen empfangen würden. Ein Zeichen unserer Unterstützung für die Demokraten in Venezuela.”

https://www.nachdenkseiten.de/?p=50175

die "politisch-korrekte" chilenische variante wird so interpretiert:

Mit der „einen Seite“ schob der ehemalige, reumütige Kommunist der Regierung Salvador Allende „Hass und Spaltung“ in die Schuhe und stellte die perverse Forderung auf, im Museums-Narrativ sollten die wegen brutalen Menschenrechtsverbrechen verurteilten Militärs ebenfalls ihren Platz als Opfer erhalten.

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"Waren die wiederholten Angriffe auf Venezuelas Stromversorgung ein Testfall für die US-Armee? Das Arsenal von Cyber-Waffen der NATO ermöglicht jedenfalls zerstörerische Attacken auf die Grundversorgung von Bevölkerungen weltweit.

Zusätzlich gab es Sprengstoffanschläge auf zentrale Umschaltstationen, die ebenfalls zu erneuten Rückschlägen führten. Zeitgleich brannten mehrere riesige Reservetanks auf einer Ölförderanlage aus. Die Attentäter wollten zweifellos Angst und Chaos schüren.

Derartige Angriffe auf die Energieversorgung eines Landes zählen heute erklärtermaßen zu den Zielen einer digitalen Kriegsführung der NATO. Verschiedene Verlautbarungen der letzten Jahre haben das verdeutlicht. Ende 2017 gab NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg den politischen Richtungswechsel im Konzept des Militärbündnisses bekannt. Digitale Waffensysteme werden von nun an nicht nur zu Verteidigungszwecken entwickelt. Man will sie auch verstärkt in offensiven Angriffen einsetzen. Briten und Amerikaner, aber auch die Niederlande, Estland und Dänemark stellen Bündnispartnern seit längerem ihre Cyberwaffen bei Bedarf zur Verfügung. Es soll etwa um das Hacken oder Ausschalten von Computernetzen gehen, um die Blockade von Mobilfunknetzen oder die Unterbrechung der Stromversorgung."

https://deutsch.rt.com/amerika/86032-stromausfall-in-venezuela-und-nato/

Wenn man sich einmal vorstellt, dass in jedem Chip, in jedem einzelnen Prozessor, ganz bewusst gewisse Hintertüren eingebaut wurden (das scheinen viele Menschen schon wieder verdrängt bzw. vergessen zu haben), mit denen man sämtliche damit ausgestattete Systeme, "fernsteuern", abschalten, oder auch gänzlich zerstören und somit sabotieren kann, dann wird mit solchen Vorfällen wie in Venezuela, die ganze Macht derjenigen die über jene Technologie herrschen, erst so richtig deutlich.

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Antwort auf marie  zum Kommentar sabotage
 

Die russische Propagandamühle kocht wieder ihr eigenes Süppchen im Dienste der Oligarchen und Schröderist*innen. Man kann die Vorgänge in Venezuela auch als Klassen- bzw. Schichtenkampf der Superreichen gegen die mittleren Reichen interpretieren:

"Paradoxerweise stieg laut einer Erhebung des Finanzdienstleisters Capgemini, der bestimmt nicht linker Umtriebe verdächtigt werden kann, die Anzahl der Milliardäre gerade in der Amtszeit der Linksregierungen massiv an. So ist von 2008 auf 2016 eine Zunahme der Superreichen (oder technokratisch: high-net-worth individuals, HNWI) in Lateinamerika von knapp 420 auf fast 560 festzustellen." (Capgemini 2017)

https://amerika21.de/analyse/223834/refeudalisierung-lateinamerika

Antwort auf hadie  zum Kommentar RT Süppchen
 

also ehrlich, ich bin sehr froh über eine noch zahlreiche medienlandschaft ... und natürlich kocht in dieser landschaft JEDER sein spezielles süppchen ... so bekomme ich beim asiaten auch keine russische küche ... ich erwarte das auch gar nicht ... ich hab in der gastronomie die wahl

Antwort auf hadie  zum Kommentar RT Süppchen
 

Schwere Vorwürfe von Billy Six gegen Bundesregierung: Russland hat sich für ihn eingesetzt, Deutschland hat ihn im Stich gelassen

https://www.anti-spiegel.ru/2019/schwere-vorwuerfe-von-billy-six-gegen-b...

Vorstand der Neuen Gesellschaft für Psychologie vom vergangenen Wochenende zum Konflikt in Venezuela heißt es:

"Wir sind über die Haltung der deutschen Regierung und der deutschen Medien im Venezuela-Konflikt aufs äußerste besorgt. Als Bürger dieses Staates, als Psychologen, Wissenschaftler, Sozialwissenschaftler sind wir berechtigt und sehen uns in der Verantwortung, von der deutschen Regierung und den deutschen Medien eine völkerrechtskonforme Haltung und Politik, eine umfassende und wahrheitsgemäße Berichterstattung über die wichtigen internationalen Ereignisse und Konflikte, wie dem in Venezuela, zu erwarten und notfalls zu fordern."

https://www.jungewelt.de/artikel/351431.venezuela-deutsche-regierung-bes...

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Alle drei kennen sich in den benannten Regionen aus und beherrschen zudem die Sprache.
Zum heutigen Thema von ZUR SACHE: Venezuela und der Iran – im Fadenkreuz der Demokratie, vermitteln und erklären folgende Teilnehmer:
- Bernd Erbel: Diplomat und Botschafter a.D. (Bagdad 2004-2006, Kairo 2006-2009, Teheran 2009-2013)
- Harri Grünberg: Mitglied des Parteivorstandes Die Linke
- Petra Wild: Publizistin und Islamwissenschaftlerin (studierte arabische Sprache u.a. in Damaskus und Jerusalem)

https://www.youtube.com/watch?v=uVLOK3wHzn4