25 Mär 2019

Aufruf zur Domainvergabe (termiten.net)

Submitted by ebertus

Nein, zum Salvini-Freund bin ich (noch) nicht geworden, wenngleich "ihm" räumlich oft nahe, auch relativ aktiv in dem Bemühen "seine" Sprache zu erlernen; wenigstens ein Stück weit.


Ansonsten und wie einige hier mit Sicherheit wissen, so gab es in meinem persönlichen Umfeld einige Änderungen, deren Weiterungen noch nicht einmal in allen Facetten erkennbar sind. Um mir für alle Eventualitäten den Rücken frei zu halten, so habe ich mich entschlossen den Blog bzw. die Website der Termiten nicht mehr weiter zu betreuen, die zugrunde liegende Domain (termiten.net) zur Übernahme frei zu stellen.

Wer ein ernsthaftes Interesse hat bzw. jemanden mit eben diesem Interesse kennt, der möge sich melden. Die Domain kann dann von einem Provider eigener Wahl in eine andere Webspace übernommen werden. Die aktuelle Webspace selbst, bei einem isländischen Provider liegend, die werde ich inclusive meiner eigenen Domain (privatausgabe.net) natürlich behalten, die bei den Termiten seit Ende 2014 aufgelaufenen gut 1.000 Texte nebst aller Kommentare dort als Archiv (read only) weiterhin zum offenen Lesen vorhalten.


Es war eine schöne Zeit, mit den Termiten und beginnend mit diesem von Daniela Waldmann initiierten Treffen im Mai 2014 in der Berliner UFA-Fabrik. Mögen es, ggf. in anderen Kontexten, auch weiterhin eine schöne Zeit werden.


Grüße an alle

Bernd (ebertus)

Kommentare

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... also langsam abschied nehmen

... natürlich mit einem lied ...

https://www.youtube.com/watch?v=FjDisyBz9Ks

Bild des Benutzers ebertus

Antwort auf marie  zum Kommentar kann ich gut verstehen
 

Und Ja! Musik darf, ja muss sein - gern in einem mir nicht wenig nahen Kontext:

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Bis Mitte Mai läuft die SSL
 

du machst mir den abschied leicht ... herr niedecken als nato-freund im jugolslawienkrieg ist so mit fast das letzte, was ich mir gerade in diesen tagen antun will ... es reicht eigentlich auch schon, wenn ich die blöde fresse von biermann dann nie wieder sehen muß

nochmals danke ^^

Bild des Benutzers ebertus

Antwort auf marie  zum Kommentar danke
 

Ich mag das Musikalische, das kulturelle Werk von BAP; und eben das von Niedecken.

Mit Niedeckens gesellschaftspolitischen Positionen, soweit er sie jenseits der Liedtexte äußert, gehe ich oft, dennoch nicht immer konform. Insofern magst Du recht haben, gibt es mit Sicherheit Parallelen zwischen den beiden Barden; die dann mal gleich und ausnahmsweise zu den politisch korrekten, guten alten weissen Männern gezählt werden dürfen ...

Bild des Benutzers Heinz

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Bild des Benutzers ebertus

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Na denne
 

eine musikalische Erwiderung, die meinem Feeling, meiner Intention nahe kommt.

Bild des Benutzers fahrwax

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Auch für Dich, Heinz
 

Der Horizont ist doch eh nur eine Illusion - wenn, ja wenn die Erde eine Kugel ist.

Udo's flotter Dreier mit der Jugend ist geil - schon klar, das der so auf Eierlikör steht........

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Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Der Horizont
 

ist dann wohl auch so ein guter, alter, weisser Mann - ja, die gibts weiterhin ...

Bild des Benutzers Heinz

Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Der Horizont
 

Wenn's nur Illusionen wären, hätten wir wengier Probleme in der Welt. Der Horizont ist vielen Menscher aber eine Grenze, die sie niemals überwinden können oder wollen. Nicht einmal infrage stellen sie diese Selbstbegrenzung oder konditionierten Nützlichkeitskäfig.

Bild des Benutzers fahrwax

Antwort auf Heinz  zum Kommentar Na denne
 

Lilli Marlen hat Clou voll drauf.......

Bild des Benutzers hadie

Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Lilli Marlen
 

Das ist mir jetzt zu kurzatmig. Es ist kaum fünf Jahre her, seit beim "Freitag" mit der beginnenden Ukrainekrise der Meinungskorridor eng wurde und wir in der Ufa-Fabrik nach Auswegen suchten. Die Termiten schienen so ein Angebot zu sein, Sönke Paulsen war wohl zu eigenbrödlerisch, Facebook ging gar nicht.

Mit der Flüchtlings-Hysterie flog dann auch hier die Nazi-Keule sehr tief. Geblieben ist ein ideologisches Sendungsbewusstsein im Schlepptau der Putin-Reck*innen und Maduros Todesschwadronen. Das ist es also nicht, was ich an den Termiten erhaltenswert finde. Eher die Ansätze für ein geschütztes Dateimanagement, wo man auch mal Geripptes oder hinter Bezahlschranken Hervorgeangeltes online stellen konnte und manchmal sogar qualifiziertes Feedback erhielt. Dafür würde sich so etwas wie eine kollektive Anstrengung lohnen, zumal mit den beschlossenen Uploadfiltern auch immer mehr harmlose Texte verschwinden werden.

Noch'n Musikwunsch? Eisgekühlter Bommerlunder von den Toten Hosen.

Bild des Benutzers ebertus

Antwort auf hadie  zum Kommentar Kurzatmigkeit
 

auch wenn ich mich schon als Putin-Versteher verstehe, wieder lernte die Bombe zu lieben.

Ansonsten sprichst Du sehr Richtiges an, was das geschützte Dateimanagement etc. betrifft. Insofern kann ich auch dieser Urheberrechtsreform, diesen sogenannten Uploadfiltern etwas abgewinnen, sollte das zurück führen auf kleine, dezentrale und eben geschützte Einheiten jenseits der (groß)medialen öffentlichen Spreizungen.

Als Wessi eben dort einbezogen, war ich damals schon angetan, von den informellen Zellen und Seilschaften der ehemaligen DDR. Da hatte man keine tausende, anonyme Facebook-Freunde, keine tausende Twitter-Follower.

Da war jeder dem man vertraute handverlesen, von Person und Integrität her bekannt.

Klar, auch in einer derartigen Konstellation schaffte es die Stasi immer mal wieder, sog. U-Boote einzuschleusen oder zu übernehmen, umzudrehen. Aber das war in den Kreisen, in denen ich mich bewegen durfte eher die Ausnahme.

Konkret: An einer geschützten Termitencloud für das, wie Du schreibts- "Dateimanagement" bin ich nach wie vor d'ran, sowohl zu Testzwecken auf dem Termitenserver in Island, als auch auf einem Linux-Server "at home". Speicherplatz ist in Island recht teuer, "at home" dagegen nahezu kostenlos. Daher tendiere ich heute zu einer Lösung, welche die Verwaltung (und Verantwortlichkeit) der Cloud auf dem Server in Island beläßt, die reinen Inhalte jedoch auf einem privaten Server mit entsprechender Netzanbindung vorhält.

Für meine privaten Videos unter Drupal habe ich das schon mal implementiert, wird dieses Teil  nebst aller Blogtechnik auf dem Server in Island verwaltet, das Video selbst dann jedoch von meinem privaten Server gestreamt. Was eine Cloud angeht, so dürfte sich das natürlich noch wesentlich komplexer darstellen. Wenn Du ernsthaft Interesse hast, inhaltlich und eben auch technisch dabei mitzumachen, dann können wir uns gern mal ins Benehmen setzen.

Das ursprüngliche, bei Alfahosting rein technisch gut laufende Teil dagegen, das habe ich gelöscht, meinen anderen Account beim Provider Manitu ebenso. Da war schon seit der DSGVO Schluß mit meinem Verständnis.

Bild des Benutzers Heinz

Antwort auf hadie  zum Kommentar Kurzatmigkeit
 

»Dafür würde sich so etwas wie eine kollektive Anstrengung lohnen, zumal mit den beschlossenen Uploadfiltern auch immer mehr harmlose Texte verschwinden werden.«

Software ist beständig veränderbar

Selbst gepostete Inhalte nebst Datum können verändert werden. Für einen it-technisch entsprechend eingerichteter Produzenten von Trojanern ist es eine Fingerübung, einen unliebsamen Inhalt mit einem rückdatierten Inhalt via Urheberrecht und Uploadfilter  im Netz zu eliminieren. Es gibt einige aufgedeckte Parteiaffären und die Dunkelziffer ist gewiß höher. Es gibt darum keinerlei Zweifel an der kriminellen Energie von Partreischranzen.

Die Redaktion des Freitag hatte seinerzeit die Termiten mit einem primitiven Wortfilter aus ihrem Blog entfernt. Damit war auch dieser  Beitrag über die lieben Holzfresser verbannt:

3SAT Die geheime Welt der Termiten (Doku)

Damit erlangen diejenigen die Meinungshoheit wieder zurück, die sie mit der Göbbelsschnauze und mit dem Staatsrundfunk (und mit dem Verbot, Feindsender zu hören oder zu sehen) einst hatten. Vor allem mit facebook und vergeichbaren Medien versuchen sie ja seit einigen Jahren verzweifet, sich volkstümlich zu geben. Es geht also nicht nur um triviale Informationen, sondern um sehr, sehr viele Dienstposten.