11 Jun 2018

Bigotterie at it's best

Submitted by ebertus

Wenn die Falschen das Richtige sagen, meine Zustimmung zu diesen, diesem "Falschen" sich in der Regel jedoch in Grenzen hält.

Die gesellschaftspolitisch-inhaltlichen Positionen von Peter Nowak und Henryk Broder sind selten die meinen. Aber während Broder sich eher offen als islamkritisch outet, an seiner transatlantischen, beim Springer-Verlag eingebetteten systemkonformen Haltung keinen Zweifel aufkommen lässt, so gleicht Nowak einem politischen Chamäleon, ähnlich den linksblinkenden Antideutschen, die schlußendlich und wenn es grundsätzlich wird, wenn es um das neoimperiale, neokoloniale Agieren der USA und Israel geht, dann auf Broders Linie einschwenken.

Am Wochenende jedoch, da kam ich nicht umhin, Broder wie Nowak mal zuzustimmen.


Dem linksblinkenden Peter Nowak allerdings nur in einer Facette, einer Fragestellung seines langen, eher wenig Konkretes aussagenden, vorsichtig formulierenden (ist ja kein Tomasz Konicz) Textes bei Telepolis.

"Wie passen offene Grenzen mit realen Abschiebungen zusammen?"


Genau diese Frage ward und wird meinerseits gern gestellt, wohlwissend, dass dazu von den politisch Verantwortlichen, den hehren LINKEN-Politikern lediglich standardisierte Floskeln wie "Sachzwang" etc. zu erwarten sind. Und Nowak wird gar deutlich:

"... eine Kritik an die vielen Realpolitikern der LINKEN, die so vehement für offene Grenzen auf dem Papier eintreten und über darüber schwiegen, dass sowohl in Berlin und Brandenburg als auch in Thüringen die Polizei weiterhin Abschiebungen mit Polizeihilfe vollzieht."

Diese (Nicht)position der Linken bigott zu nennen, das wäre eher harmlos formuliert; entlarvend  ist zielführender ...

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Damit zu Broder, der eine jüdische US-Amerikanerin in den spöttisch formulierten Mittelpunkt seines Textes stellt. Ja, Frauen und insbesondere jüdische Frauen sind doch per se die Guten, oder? Nicht jedoch bei der taz, deren (Nicht)berichterstattung zum zweiten Berliner Frauenmarsch Broder aufspießt, gar "hinterfotzig" nennt. Denn dort bei der taz sieht man das im Zweifelsfall wohl ganz anders; und wird von Broder so zitiert:.

"Bei ihrem zweiten Versuch, „unseren Frauen eine Stimme zu geben“, wird Leyla Bilge neben der früheren Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld und dem rechtspopulistischen Publizisten David Berger auch von der Autorin und Trump-Apologetin Orit Arfa unterstützt."


Böse, böse Frauen alle die ... und der genannte David Berger ist sogar bekennend schwul.

Die Schreibe der taz neulinks-bigott zu nennen wäre eher harmlos formuliert; McCarthy von links ist zielführender ...


Ok, was Broder dann abschließend zur taz-Korrespondentin Susanne Kaul von sich gibt, das findet keinesfalls meine Zustimmung, halte ich die Berichte von Kaul zum israelisch-palästinensischen Konflikt -soweit die taz von mir überhaupt noch angesteuert wird- bislang jedenfalls für recht ausgewogen.

Kommentare

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ein jahr vor diesem parteitag wurde ein grußwort an sie gerichtet

https://www.youtube.com/watch?v=cjAGXtf9-3Q

es hat nichts an aktualität verloren und nichts in der praxis bei ihr geändert ... wie langweilig ... links und langweilig braucht keiner ...

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Antwort auf marie  zum Kommentar parteitag der linken
 

die Rede von Volker Lösch komplett zu verfolgen; gerade als (alter) Linker.

Außer bei Wagenknecht war es auf dem Parteitag wahrscheinlich kein Thema: die seit dieser Rede zunehmend erkennbare Abwendung desillusionierter Wähler; weg von der Partei "Die Linke"; hin zu AfD & Co.

Die Antworten auf derart hypothetische Fragen hat Volker Lösch bereits vor einem Jahr gegeben; ohne Resonanz ...

Die Grünen und wie Lösch ausführt, sind spätestens mit S21 vom System eingemeindet worden und die Linke, dort wo sie mitregiert, steht dem in Sachen Privatisierung der kommunalen Infrastruktur, der Schulen etc. nicht im Mindesten nach; in voller Kontinuität mit der oben im Blog erwähnten, selbst von Peter Nowak kritisch hinterfragten Abschiebepraxis.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Es lohnt sich,
 

Die Grünen waren nicht erst mit S21 korrumpiert worden. Die Knackpunkte waren Afghanistan und Serbien mit dem Zug der Bundeswehr ins Ausland. Damit war die Bundeswehr keine Verteidigungsstreitmacht mehr, sondern ein Kriegsstreitmacht. Das Gesülze von «Heimatverteidigung am Hindukusch» ist nichts weiter, als politische Worthülse.

Die Zuschreibung: «LINKS» meinte die Sitzordnung im französischen Parlament aus Sicht des Präsidenten; aus Sicht der Parlamentarier selbst sitzen die rechts. Es reicht auch nicht für eine Partei, soziale Themen zu barbeiten. Demokratie meint alle drei Kräfte im Ausgleich: Frei, gleich und sozial. Genau dort hapert es bei einigen «Linken,» weil sie der Lehre des Marxismus anhängen, der das (dumme) Volk erziehen will, also zum reinen Glauben bekehren.

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Antwort auf marie  zum Kommentar parteitag der linken
 

an verschiedenen Orten von jemandem, der es mit mehr Emotion und Einbeziehung der Zuhörer vorbringt. Aber vielleicht hatte Herr Lösch auch eine Zeitvorgabe. Jedenfalls eine inhaltlich klasse Ansprache. Vielleicht setze ich den Link mal im Freitag. Danke.

Antwort auf pleifel  zum Kommentar Und das Gleiche mehrmals
 

tobias riegel sieht nach einem gewinn für die nds aus ...

hier seine ausführliche analyse zum bpt der linken:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=44365

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Antwort auf marie  zum Kommentar analyse nds
 

"Der Ansatz, der Verlauf und die Ergebnisse des Parteitags sind nicht nur eine Steilvorlage für das wichtige und inspirierende Projekt der Sammlungsbewegung, bei dem laut Umfragen ein großes linkes Wählerpotenzial schlummert. Der Verlauf des Parteitags ist auch moralische Rechtfertigung und Verpflichtung, diesen Schritt über die Parteigrenzen hinaus zu gehen."

Wagenknecht und Co. werden, soweit sie nicht die Frösche im systemkonform erhitzten Topf geben wollen, irgendwann springen müssen. Wie erfolgreich dies sein wird, das muss man abwarten.

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hier seine kurze verteidigung für sahra (für die er bei twitter heftigst zerlegt wird)

https://www.youtube.com/watch?v=4BabTcGY4kk&feature=youtu.be&t=44m48s

der mdr kommentiert:

" Während Katja Kipping für "offene Grenzen für alle" eintritt und Abschiebungen ablehnt, sieht Sahra Wagenknecht die Aufnahmefähigkeit Deutschlands begrenzt. Kipping möchte gern ihre Position zum Dogma in der Partei erheben und jeden Widerspruch dagegen in den eigenen Reihen per Beschluss des Parteitages mundtot machen.

Dabei lügt sie sich aber selbst in die Tasche. Alle drei Landesregierungen, in denen die Linke vertreten ist oder sie sogar führt, werden Abschiebungen vorgenommen. Die Statistik weist für 2017 für Berlin 1.645, Thüringen 657 und Brandenburg 490 Abschiebungen aus.
Zum anderen wird mit Kippings Linie der besondere Wert des Asylrechts in der deutschen Verfassung entwertet. Es sollte auf der Basis der historischen Erfahrung denen zu Gute kommen, die vor politischer Verfolgung auf der Flucht sind. Es ist unbestritten, dass Deutschland nicht allen, die sich auf den Weg machen, ein Obdach bieten kann. Im Gegenteil. Es wächst die Gefahr, dass wirklich politisch Verfolgte abgewiesen werden müssen. Kann die Linke das wollen? "

https://www.mdr.de/nachrichten/politik/meinung/unter-der-lupe-linke-kipp...

https://www.stern.de/news/daempfer-fuer-parteispitze-linke-richtungsstre...

Bild des Benutzers fahrwax

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.....verteidigen die Privilegien der Ausbeutung weil sie sich auf diesem Ast allerbest eingerichtet haben.

"internationalismus" endet in ihrer Definition dort, wo er am erraubten Fettgewebe des eigenen Popos zehrt.

Das ist nicht mehr bigott, sondern längst reaktionär.

Wer Abschiebungen, "weil die Gesetze so sind", zelebriert ist kapitalistischer Knecht - mehr nicht.

Zwischen Wagenknecht & Kipping besteht da keine reale inhaltliche Differenz - beide wandeln längst in den Fußabdrücken eines Noske und bestreiten das frech.

Sie sind die Personalisierung kapitalistischer "Sachzwänge" die Menschenrechte allein als Strategie der Machteroberung begreifen können........

Ihre "Solidarität" ist die der verantwortungslosen Täter.

Bild des Benutzers ebertus

mangels einer wirklichen, realistischen Alternative unterscheide ich schon zwischen denen, die mitregieren und demnach exekutiv verantwortlich sind; und denen, die lediglich (ihre) Meinung äußern (dürfen).

Wenn Wagenknecht & Co. irgendwann und irgendwo exekutiv verantwortlich sind, dann mag ich sie, falls nötig, ernsthaft kritisieren. Aber bis dahin höre ich lediglich ihre Meinung, mag sie mal teilen oder auch nicht, oft lediglich als nice to have zu verstehen;

und kritisiere stattdessen diejenigen, welche im Bund und in den Bundesländern incl. der in verschiedenen (mit)regierenden Linkspartei politische, exekutive Entscheidungen treffen.

Und die bigott sich zelebrierenden Exekuteure dabei "haltet den Dieb" rufen ...

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Ohne Wagenknecht in der Linkspartei könnte ich nur noch CDU wählen - bei den Kommunalwahlen 2019 in Sachsen-Anhalt.

CDU

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Antwort auf hadie  zum Kommentar Bald wieder Wahlen
 

Stichwahl am 10 Mai 2018 zwischen CDU und AfD.

Hier in VG (Vorpommern Greifswald oder Volks Genosse) wird Barbara Syrbe (Die LINKE) nach langer Amtszeit  (2001 bis 2018) als Landrätin durch den CDU Sack abgelöst. Dr. Syrbe trat zur LR-Wahl nicht mehr an.

Antwort auf hadie  zum Kommentar Bald wieder Wahlen
 

oho, du bist im wahlkampf-modus ...

vielleicht solltest du ja mal zu einer cdu-versammlung gehen und schauen, wie du dich dort fühlst ... bei den kleinen übelen ...

nee, also soweit wird es bei mir wohl nie kommen ... adenauer, kohl, merkel und der liebe gott sind nicht in meiner traditionslinie

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Antwort auf marie  zum Kommentar @hadie
 

Sehe das -nicht nur bei Hadie, auch bei mir (oder Dir?)- etwas anders.

Da sich die Linke als Partei nebst Antifa-Anhang von den herkömmlichen Aufgaben und Zielen "linker" Politik weitgehend verabschiedet, vom Kapital andere, hehre, gute Aufgaben zugewiesen bekommen hat, so werden kritische "linke" Geister zunehmend heimatlos;

was dann mangels echter, realistischer, nachvollziehbarer Alternativen ein Stück weit die sog. Querfront -in positivem Sinne verstanden- geradezu herausfordert. Macht angreifbar, aber das muß man wohl aushalten, soweit der Blick über den neulinks gezogenen Tellerrand, aus der verordneten Höhle (des Platon) hinausreichen soll.

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Querfront ...
 

... stimmungswahlen ... machtverhältnisse ...

wiederhole ich mich, wenn ich sage, dass parteienpolitik mir schnurz ist? dass ich parteienpolitiker als gesellschaftliche gruppe insgesamt langweilig, machtgeil und meist+zutiefst heuchlerisch dumm finde (ausnahmen gibt es !!! ganz wenige ...) also habe ich kein problem, mir eine wahlbeteiligung zu verkneifen ... mich von ihnen vertreten lassen = hahahaha

andererseits fand ich es immer "irgendwie" in meinem interesse, dass die linke "irgendwie" dabei ist ... anträge stellt und im bundestag/medien präsent und NICHT VÖLLIG VERSCHWUNDEN ist >>> das würde mir nicht so wirklich gefallen

vertrauen habe ich nur in einzelne menschen und nicht in institutionen usw.

NICHT-wählen ist für mich genauso gut, wie die piraten oder kommunisten oder sonneborn zu wählen

und ja: in der linken sind für mich die schlimmsten verräter - die verräter in den "eigenen reihen" ... aber nicht NUR! ... ich würde es da niemals aushalten und bin ganz konsequent für scheidung als für scheinehe ...

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Antwort auf marie  zum Kommentar "wahlgeheimnis^^"
 

Wer die (für mich) die schlimmsten Verräter sind, diese Antwort halte ich mir noch offen.

Ansonsten ist es schon richtig, oszilliere auch ich seit Ende 1998, seitdem die Grünen sich haben systemfromm eingemeinden lassen, zwischen Nichtwählen und ggf. Falschwählen.

Und ebenso wie in den ersten Jahren nach 1998 bei den Grünen, so gibt es auch heute bei den Linken noch Einige, die diese systemische Wende nicht mitgehen wollen. Aber die damals verbliebenen richtigen  Grünen mussten irgendwann springen, diese richtigen  Linken heute werden ebenfalls springen (müssen).

Aktuell sind die Grünen zu 100 Prozent Systemer, die Linken vielleicht zu 70 bis 80 Prozent.

Insofern und ohne kreative Querfront als (vielleicht) Ende mit Schrecken wartet der Schrecken ohne Ende.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Linke oder Grüne?
 

Die Unterscheidung zwischen "Systemern" und den echten, wahren, guten Graswurzel-Linken ist eine Denkfigur der Alt-68er. Schon wer bei der städtischen Radwege-Konzeption mitreden will, engagiert sich für das System und fällt bei den Anarcho-Schnarchos durch.

Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel unterscheidet Links-Kosmopoliten und Links-Kommunitaristen in der Linkspartei:

"Die Links-Kommunitaristen um Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht bemängeln, dass DIE LINKE an Zustimmung unter Arbeitslosen und Arbeitern verloren hat. Die Partei habe nicht nur ihre Position als Oppositionsführerin im Bundestag eingebüßt, sondern auch den Status als „kleine Volkspartei“ des Ostens ...

Die Links-Kosmopoliten halten dem entgegen, die Verluste im Osten seien durch Zugewinne im Westen wettgemacht worden. Horst Kahrs von der parteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung meinte: DIE LINKE gewinne „jüngere, akademisch gebildete Mitglieder und Wähler in urbanen Zentren“. Die Parteivorsitzende Katja Kipling spricht von den „jungen, alternativen Weltoffenen“.

https://makroskop.eu/2018/06/der-kosmopolitische-irrweg/

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Antwort auf hadie  zum Kommentar Kosmopoliten ohne Unterbau
 

"DIE LINKE gewinne „jüngere, akademisch gebildete Mitglieder und Wähler in urbanen Zentren“.

Die Kunde hör' ich schmunzelnd. Klingt wie die Anti-Brexit/Anti-Trump Kampagnen. Junge, Urbane, Gebildete -Frauen sowieso- sollten es stemmen; also die bereits systemisch eingemeindete Generation Bachelor in ihren zunehmend prekären Verhältnissen.

Hat in den beiden genannten Fällen nicht geklappt, gibt es offensichtlich eine ganze Menge auf dem Land lebende alte, dumme Männer; die gar noch (falsch) wählen gehen.

Eigentlich Rassismus, was Kiping & Co. da vertreten.

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Anti-Brexit / Anti-Trump
 

erstaunlich viele gemeinsamkeiten mit der "systemgemeinde" (der guten^^), welche die schmuddelecke so nicht betreten will - doch erstaunliche ähnlichkeiten mit ihr hat

https://www.youtube.com/watch?v=lfg32R-qYYg

ich frag mich, wer von der systemgemeinde diesen prügelknaben kreiert hat - der ständig zulauf bekommt ... EIGENTLICH psychologisch relativ einfach zu erklären (zur eigenen aufwertung der sogenannten moral, die jedoch trotzdem dreist und frech täglich unterlaufen wird - aber durch fingerzeig somit umgeleitet wird >>> zu dem eigentlichen ziel (das NIEMALS!!! ausgesprochen werden kann von ihnen ... wie die besonders frommen predigten von pädophilen an ihre zielgruppe - besonders in der kirchennähe)

"Eigentlich Rassismus, was Kiping & Co. da vertreten."

natürlich ist es das ... aber in der form von sozial- und kulturrassismus ist es nicht so leicht wie mit arischen stammbaum, pass oder hautfarbe ... vor allem wenn zwischem einem is-kämpfer, scharia-befürworter, psychisch und sozial traumatisierten jugendlichen, einem intellektuellen islam-kritiker und ganz normal lebenswillig-freundlichen menschen NICHT differenziert wird >>> "theoretisch" wären sie ja alle gleich "willkommen" in einem deutschland/europa, welches schon genug probleme mit "vor dem (grund)gesetz sind alle gleich" im eigenen land hat, die sich nach der "intergration" des ostens verstärkt hat und die sozialen spannungen verschärft ... (die treuhand war schon den "rassistischen idealen" gegen den osten treu ergeben ...)

Mit der „#Schuldenbremse“ erhalten #Sozialabbau und #Privatisierung Verfassungsrang

was ich heute noch zum thema passend fand:

https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20180613321151157-ostdeutsche-me...

https://www.nachdenkseiten.de/?p=44417

https://meedia.de/2018/06/13/informationsfreiheitsgesetz-staat-gibt-188-...

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Antwort auf marie  zum Kommentar systemisch eingemeindete und die afd
 

"ich frag mich, wer von der systemgemeinde diesen prügelknaben kreiert hat - der ständig zulauf bekommt ..."

Die AfD ist Fleisch vom Fleische des Systems.

Und die neuen Linken, nicht nur die der Linkspartei, sie haben darüber eine neue, primäre Aufgabe zugewiesen bekommen: mit dieser AfD und den ganzen, inflationär erscheinenden Neuen Rechten vor dem medialen Spiegel zu fechten.

Nix mehr mit Antikapitalismus, mit Antiimperialismus, Antikolonialismus etc.

Wenn es denn gut und edel nach innen  passt, dann übernimmt die AfD diesen Part, ist ansonsten neoliberal wie transatlantisch bereits vollumfänglich eingemeindet. Interessant ist, dass die dahingehend inhaltlichen Positionen der AfD vom politisch-medialen Mainstream nicht angefaßt, nicht hinterfragt werden; weil eben Fleisch vom Fleische ...

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Sag' ich, schreib' ich doch
 

wenn man bedenkt, dass die afd (und die bösen österreicher usw.) gern GUTE kontakte zu putin haben möchten und dies öffentlich erklären ... erfüllen sie auch hier eine kontroverse (nicht aussprechbare) positionsbestimmung - welche mal meine theorie weitergesponnen = eh die wirklich erwartbare ZUKUNFT sein wird ...?

ich frag mich gerade, was wohl bei einem treffen der "bösen" so rauskommen würde: rußland, china, korea und trump (der innenpolitisch nicht so frei ist wie die anderen ...) ... natürlich ist die situation in nahost, lateinamerika und auch in der eu sehr fragil ... ich könnte mir gut vorstellen, dass es da genug menschen (+regierungen) gibt, die kein interesse an kriegen haben und eher lust auf gutes und reichlich essen, kultur, bildung, freizeit und sinnvolle projekt und eine bürokratische welt- oder kontinent-regierung ihnen zu abstrakt und fern ist ... da sie gern von gesunden, glücklichen menschen umgeben sind, die nicht ständig haare in den suppen suchen und gruselige dämonen nicht ihr lieblingsthema sind

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Antwort auf hadie  zum Kommentar Kosmopoliten ohne Unterbau
 

.......haben eine klar definierte Aufgabe - und die ist (annähernd) deckungsgleich mit trötenden Kähnen in Nebelbänken.

Ja wo lassen sie denn tröten?

Zur Erinnerung:

die Sozen verhökern traditionell ihre Klienten mit den selbstklebenden Bildchen von der "Sozialpartnerschaft", also der übergeordeten Sozialität der Mehr-Wert-Erzielung. Aufgefunden wurde diese "Sozialität" noch nie nicht irgendwo -

die Ökofaschos "erleuchteten" ihre kommunistisch-stalinistischen Altkader und ihre Klientel mittels "Dosenpfand" bis zur Teilnahme am Jugoslawienkrieg (ein autogerechter Radweg ist da flott eingepreist).......

Die Kaste LINKER Funktionäre feilscht noch um ihren Verkauswert......

Also träume doch beruhigt weiter von Links-Kommunitaristen und Links-Kosmopoliten - diese Bilder erweitern den Tiefschlaf ungemein.

Voll beruhigend diese Navis mit den systemkonformen Voreinstellungen - Irrwege sind da total ausgeschlossen.

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"Abteilung für Gewalt-, Staatsschutz- und Friedensstörungsdelikte sowie die Bekämpfung von Hasskriminalität "

https://www.bz-berlin.de/kultur/mehr-kultur/wieder-ermittlungen-gegen-vo...

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Ein afghanischer Flüftling begeht nach seiner Rückführung/Abschiebung in Afghanistan Selbstmord.

Die Guten und weil es so schön passt, fordern (auch) deswegen gleich mal Seehofers Rücktritt. Dumm nur, und das Thema dieses Blogbeitrages explizit treffend ist die Tatsache, dass dieser Afghane aus Hamburg abgeschoben wurde.

Wer dort regiert, das mag man recherchieren, wird eher nebenbei sogar in der ZEIT , die politisch-exekutive Verantwortung nicht hinterfragend, darauf hingewiesen.

"Der Flüchtling wurde uns von der Hansestadt Hamburg gemeldet", sagte Seehofer. Er wolle nicht Verantwortung von sich wegschieben. Aber die Bundesländer würden die Flüchtlinge auswählen. Warum ausgerechnet dieser Mann ausgewählt worden sei, müssten die Hamburger Behörden sagen.

Ja. dann sagt, erklärt das mal, ihr Rot-Grünen in Hamburg ...

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Passt wie Faust aufs Auge
 

zur situation der "führungskräfte" in eu und nato

https://www.youtube.com/watch?v=oecvYFq_wi0

ob es als sinnbild des zustandes dieser institutionen zu lesen ist?

na, WAS denn sonst?!

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Antwort auf marie  zum Kommentar das video des (gestrigen) tages
 

wird dazu offiziell vermeldet, wenn überhaupt erwähnt.

Habe ich manchmal in der rechten Hüfte, diagnostizierte mein Arzt auf Nachfrage eine altersbedingt einsetzende Arthrose.

Bei Junker -und es schmerzt, dass ganze Video ansehen zu müssen- da könnte es natürlich ebenso der ihm gegen seinen Willen eingeflößte russische Vodka gewesen sein. Beides wohl ... und Putin scheint da nicht ganz unschuldig.

Ansonsten ja: gute Illustration hehrer westlicher Werte ...