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Antwort auf: Robert   zum Kommentar: Thomas Ebermann

Ja, dereinst ..., vor gut zwanzig Jahren wurde Thomas Ebermann auch von mir schon mal gelesen.

Als sich dann jedoch im Rahmen des Überfalls auf Jugoslawien, auf Afghanistan, auf den Irak die sog. Antideutschen outeten, bedingungslos hinter die USA und Israel stellten, da waren das (für mich) keine linken Theoretiker mehr, eher die Unterstützer von Neoimperialismus und Neokolonialismus.

Mein vertiefender, verstehender Zugang kam erst einige Jahre später via dem kleinen Büchlein: "Die Antideutsche Ideologie" von Robert Kurz. Wobei Kurz sich in seinen letzten Lebensjahren dieser Ideologie und deren Protagonisten wieder etwas annäherte, das Grund für mich war, mal wieder Geld für ein Heft von Konkret auszugeben. Die Nummer 2/2012 wurde es dann, nicht zuletzt wegen einem Artikel dort von eben Robert Kurz.

Außerdem bereits vorher und in diesem Zusammenhang erstanden: Exit Nr. 6, und insbesondere wegen dem dort enthaltenen Kurz'schen Text "Die Kindermörder von Gaza". Lesenswert und nachdenkenswert, so meine ich; nicht selten dann jedoch zu anderen Schlüssen kommend als der Autor. Im Netz ist der komplette Text wohl nicht zu finden, bestenfalls diese sich darauf beziehende, ebenfalls lesenwerte Stellungnahme.

Ansonsten, eine Querfront im Sinne von systemisch eingebunden könnte Thomas Ebermann -bei aller gespielten Abneigung- heute eher mit den von mir im Blog oben erwähnten und verlinkten Identitären um Martin Sellner & Co. bilden.