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25 Aug. 2020

Ein Artikel aus der in Sachen Verschwörungstheorie wohl absolut unverdächtigen Apothekerzeitung  wird aktuell in den alternativen Medien gern zitiert; und auf seine möglichen Weiterungen, das ihm innewohnendes Potential an passivem Widerstand hin diskutiert.

Was Prof. Dr. Markus Veit, der Autor des genannten Artikels dort schreibt, das ist eigentlich eine Binse, war bis vor wenigen Monaten, bis zur Einführung der sogenannten Alltagsmaske eindeutig definiert. Für die Beschaffenheit sowie die Nutzung von "Masken" gab es (gibt es?) eindeutige Normen und Richtlinien, welche die unterschiedlichen Schutzstufen und Anwendungsgebiete, die sich der Verwendung anschließende Behandlung (meist Einmalnutzung nebst fachgerechter Entsorgung)  formal und rechtsverbindlich festlegen.

Heute ist das anders, schreibt der Autor; und titelt: Hauptsache Maske!?

Wer also schlecht Luft bekommt, oder gar Beklemmungen unter der Maske, könnte, ja darf mangels jeglicher rechtsverbindlicher Definitionen doch einfach eine mit größeren Maschen nehmen, sich beispielsweise ein Kartoffel- oder Zwiebelnetz zur Maske basteln bzw. nähen.

Rein optisch bleibt die politisch erwünschte, positive Stigmatisierung des Maskenträgers dabei erhalten, dieses gehorchende, sich der Domestizierung unterwerfen Verhalten ebenfalls. Denn, so meine bescheidene Meinung, ist dies der einzige Zweck dieser "Alltagsmasken".