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Ich habe früher immer mit Vergnügen deine Zusammenfassungen zum Pressesterben gelesen. Es wäre mir schon ein ausgesprochenes Vergnügen, der Grablegung von taz, SZ oder des ehemaligen Nachrichtenmagazins beiwohnen zu dürfen. So was kann man in diesen vergnügungs armen Zeiten nicht hoch genug einschätzen. Aber ja, es ist schon sowas wie enttäuschte Liebe und nein, dieser Wunsch wird nicht in Erfüllung gehen . Wäre einfach zu schön , als dass es jemals geschehen könnte. Eher erlegt man uns eine Gebühr für die Presse auf , weil die für die Simulation, die sie Demokratie nennen, so wichtig ist. Und die Schilder an den Briefkästen, mit denen man sich gegen unverlangt eingeworfene Druckerzeugnisse verwahrt, werden illegal.
Über Trump mag man denken, was immer man will . Aber was sagt das über die restlichen Inhalte der Medien, wenn sein Ruhestand sie so einbrechen lässt ?

Wie macht man es, dass man seine Leser, seine Zuschauer so vergrault ? Braucht man dazu eine raffinierte Strategie, einen ausgeklügelten Geschäftsplan, erarbeitet von den teuersten Beratern? Oder reicht einfache Blödheit in Tateinheit mit dem , was sie für die richtige Gesinnung halten?
Wir werden es wohl nie erfahren.
Wenn ich bedenke, dass ich mal -zeitgleich- zwei Tageszeitungen, eine Wochenzeitung und ein Magazin las. Dazu noch monatliche Magazine über Computer und Fahrräder . . .