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Antwort auf: Robert   zum Kommentar: So schnell geht es leider nicht


was den Umfang der früher gekauften Zeitungen und Zeitschriften angeht.

Für kostenpflichtige, fachspezifische Medien -ob in Papierform oder online- dürfte es auch heute noch einen Markt geben; wenngleich ich mein c't-Abo bereits vor mehr als zehn Jahren gekündigt habe, ein Bekannter auch seines für das Handelsblatt. Und bunte Blätter, TV-Zeitschriften etc. haben wir noch nie gekauft, seit Anfang der Jahrtausendwende nicht mal mehr ein TV-Gerät besitzend.

Aber es waren eben Zeiten, wo gesellschaftspolitisch betrachtet die sog. vierte Gewalt ihrem "Auftrag" noch nachkam. Und dies ist ebenfalls seit der Jahrtausendwende, seit der sog. Bankenkrise (2007/8) und später der Neuauflage des kalten Krieges (2014) nicht mehr so. Hofberichterstattung, von den Inhalten her in einem ähnlichen, nicht selten subtil daherkommendem Tenor, das braucht kein Mensch; sachichma.

Lediglich das Geschäftsmodell der GEZ-Medien geht mittelfristig noch auf, müssen die privaten Groß- und Qualitätsmedien zunehmend ebenfalls auf Staatshilfe setzen, ist die "Gebühr" von der Du schreibst doch bereits unterwegs.