Neuen Kommentar hinzufügen

30 Aug. 2021

Am Samstag und noch vor der nächsten Fälligkeit zum 1. September habe ich meinen Dauerauftrag zwecks Unterstützung von KenFM gelöscht.


Die Frage ist weniger "ob", sondern eher "warum" man sich dort unter dem neuen Label "apolut" systemisch, formal zumindest hat eingemeinden lassen. In seinem (Abschieds)Video kündigt Ken Jebsen einmal mehr Großes an, landet der sprichwörtliche Tiger dann eher als dieser bekannte Bettvorleger.

Keine Stiftung, gar außerhalb Deutschlands oder der EU. Keine "neuen" Gesichter und keine neue Software, welche auf mehr Interaktion und Vernetzung setzt. Keine Bankverbindung, die nicht einfach wieder gekappt werden kann. Alles wie gehabt und wird das schlimmstenfalls noch durch eine deutsche GmbH, der (fast) freiwilligen Eingemeindung unter den hierzulande geltenden Medienstaatsvertrag ergänzt. Ja, das für die Gründung einer GmbH notwendige Startkapital von 25.000 Euro wurde möglicherweise auch durch meinen Support ermöglicht angry

Wie man dahingehend dem System die A-Karte zeigen kann, dass sei beispielhaft hier dokumentiert.

Die als Supportadresse angegebene Volksbank Pirna ist im AfD-County, in Sachsen angesiedelt, dürfte jedoch ebensowenig frei davon sein politisch unkorrekten Medien das Konto zu kündigen. Der vor einigen Monaten außereuropäisch entschwundene Jens Wernicke (ehemals Rubikon) hat das zensurresistenter aufgebaut. Eine in Südamerika angesiedelte Stiftung bietet über einen belgischen Finanzdienstleister ein Konto an, welches innerhalb der EU und ohne Kosten für den Überweiser nutzbar ist. Natürlich, dieser Finanzdienstleister wird sich -business as usual- seine Dienste vom Empfänger bezahlen lassen.

Die Software von apolut.net  (immerhin keine .de-Domain mehr) entspricht eins zu eins der von KenFM gewohnten. Keine Möglichkeit über das persönliche Profil und zumindest für angemeldete User einsehbar entsprechende Informationen zur Vernetzung anzubieten. Da waren die SZ (2007) und der Freitag  (2009) schon viel weiter, sind es heute allerdings nicht mehr, ebensowenig die taz. Und ebenso keine Info, wenn auf Kommentare geantwortet wird; wie gar bei telepolis noch möglich; wenngleich auch dort ohne Infos zur Vernetzung im Profil. Mal von fehlenden, bei telepolis  jedoch gegebenen Kleinigkeiten (Korrekturmöglichkeit von Kommentaren) abgesehen.

Ok, immer mal reinschauen bleibt Pflicht, nur eben ohne Finanzierung dieser GmbH ...