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31 Okt. 2019

Oder kommen die in einem taz-Artikel  genannten 30.000 Teilnehmer weitgehend klimafreundlich aus aller Welt angereist? Und hat Greta ihren in Richtung Chile nun nicht mehr benötigten Katamaran bereits für die Rückfahrt nach Europa umgebucht?


Wird diese, unsere klimafreundliche Bundesregierung den Event entsprechend sponsern? Schließlich entfallen bei der Wahl von Bonn die ansonsten nicht geringen Reisekosten aller hiesigen wichtigen, hochoffiziellen Klimakämpfer. Die können mit der Deutschen Bahn nebst ÖPNV anreisen.

Zu schön um wahr zu werden. Eher wird der Flughafen Köln-Bonn an seine Leistungsgrenzen kommen, werden Hotels, Restaurants und sonstige touristische Highlights im Namen der Klimakirche richtig Kasse machen;

hinterlassene Berge von Müll (auch salbungsvolle Reden) gern eingeschlossen.


1 Kommentar

Kommentar von: Mitglied


Licht und Schatten liegen auch bei den Klimaaktivisten nahe beieinander, muss man eine gewisse Bigotterie dabei schon abkönnen bzw. ausblenden; natürlich ohne blöde Ironie (wie hier) immer vollkommen ernst bleiben …

Greta Thunberg sucht gemäß diesem Tagesspiegel-Text  gerade nach einer klimagünstigen Mitfahrgelegenheit; vielleicht ein in Wiederholung schon etwas langweilig sich darbietender Hype wie diese Sache mit dem Rennsegler; dessen Manschaft nebst Boot dann wohl aufwendig zurückgeflogen werden mussten.

Und aktuell ist sie also in LosAngeles; sportlich wie sie sein mag, wahrscheinlich von New York einfach mal quer rüber geradelt. Die Eisenbahn, gar eine elektrifizierte gibt es drüben primär an der Ostküste, ist ihr jenseits des Flugzeuges, jenseits der Tour mit einem gesponserten (E)Mobil ansonsten wohl nur der dieselgetriebene Greyhound-Bus geblieben.

Und nach Chile wäre es von Los Angeles aus garnicht schlecht gewesen, aber so …

4000 Kilometer wieder zurück in den Nordosten der USA; wo dann hoffenlich gerade das nächste hochseetaugliche Segelboot in Richtung Spanien vorbei kommt. Oder ggf. etwas länger und weiter südlich durch den Panama-Kanal; vielleicht doch mal mit einem schwerölgetriebenen Frachtschiff? Oder einfach und flugbeschamt dann fliegen?

Schließlich wird jetzt die Zeit knapp, bis zum Event in Spanien …
2.11.2019 @ 09:44