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15 Febr. 2020

Dass ich dieses von H.M. Broder gern bemühte, vom Messer spritzende Judenblut für ebenso fantasievoll halte, wie die sarrazinesk erkannten muslimischen, islamistischen Gene, das sei als bekannt vorausgesetzt, wird hier gern wiederholt. Glücklicherweise hat Ideologie und Religion (ihrer Träger) wohl noch keinen seriösen Einzug in den biologisch-genetischen Nachweis gefunden.


Soviel nur zur ggf. politisch korrekten Distanzierung von Folgendem, einem durchaus lesenswerten, die intellektuelle Reflektionsfähigkeit einfordernden Artikel  bei Broders Guten Achsen. Der dortige Autor analysiert jenseits der momentanen Erregungsimpulse  eine nicht zuletzt durch das Internet beförderte Möglichkeit "Nein" sagen zu können.

"Tatsächlich aber müssten sich die Parteien aller Farben mit einem neuen, an Bedeutung zunehmenden Wahlverhalten auseinandersetzen, das ihre etablierten Strategien konterkariert. Thüringen verdeutlicht nämlich vor allem den Aufstieg der Neinsager zum prägenden Faktor des politischen Wettbewerbs."


Nicht, weil man die Intentionen oder gar die Ziele der AfD unterstützt (gern unterstellt), sie gar unterstützen muss, sondern weil diese (Wahl)option dem Souverän, dem Wähler die Möglichkeit gibt, andere Zumutungen der neuen, guten Nomenklatura abzulehnen.

In jeder Facette absolut lesenswert dieser Achgut-Text, jeglichem (querem) Weiterdenken anheim gestellt.