23 März 2021

Der Wolf in DE

Submitted by heinz

Naturschützer haben den Wolf in DE wieder »hoffähig« gemacht, das heißt unter Artenchutz gestellt und sind stolz auf ihr Projekt.

Bei den Gegnern herrscht Skepsis und Angst vor den Übergriffen der Wölfe. Der Wolf ist ein Raubtier und verhält sich auch so. Vor allem sind Kinder gefährdet, die im ländlichen Raum nicht mehr einfach mit dem Rad zu ihren Nachbarn fahren können. Weil ein Wolf pro Tag ca. 50 km zurück legen kann, taucht er praktisch überall auf; eher selten im Zentrum von Städten.

SIEBEN STUFEN ZUR ESKALATION
WILDE NATUR IN MV

Kommentare

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Wusste bislang nicht, dass die Wolfspopulation in MV ein Problem werden kann.

Auf unseren Campingtouren im Nordwesten der USA und in Kanada gab es auch oft Warnungen; aber immer nur wegen der Bären, hatten die dort auf den Campingplätzen meist verriegelbare Stahlboxen, in denen man seine Lebensmittel verstauen sollte.

Wölfe gibt es allerdings in unseren Wandergebieten im Piemont, haben die Kuh- und Schafhirte dort oben immer eine stattliche Anzahl an Hunden dabei, übernachten manchmal gar selbst am Berg bei der Herde.

Für eine eher zivilisatorische Gegend wie eben in MV stelle ich mir das alles recht kompliziert vor.

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Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Ein echter Zielkonflikt

In McPomm gibt es eher weniger Wölfe, als entlang der Elbe.  Auch am Main sind die schon.

Siehe Wiki: Wolf in Deutschland

Antwort auf: heinz   zum Kommentar: Wolf in Deutschland

Ob das langfristig ein größeres Problem werden könnte, vermag ich nicht zu beurteilen. Aktuell ist es aber keines. Seit 1950 kamen in Europa (keine Ahnung ob die das richtige Europa oder nur den Westen meinen) 9 Menschen zu Tode. Davon fünf durch das Übertragen der Tollwut. Durch Haushunde kommen im Durchschnitt in Deutschland pro Jahr 3 Menschen zu Tode. Also vielleicht (grob überschlagen) 180 Menschen, europaweit also viele hunderte, seit 1950. Als Radfahrer bin ich mir dieser Plage sehr bewusst und vor zwei Jahren wurde ich in Georgien (da gibt es noch Tollwut) gebissen. War ein ordentlicher Hofhund, der aus einem Grundstück rauskam, um für Ordnung zu sorgen.
Als vor einigen Jahren in Rumänien Maßnahmen ergriffen wurden, um die Pest der verwilderten Hunde zu bekämpfen, heulten Hundeliebhaber auch in D auf und verlangten den Einsatz der Bundesregierung gegen solche - bestimmt faschistische- Barbarei. Unbegreiflicher Weise verzichtete die aber auf den Einsatz der Bundeswehr. Vielleicht hatten sie grad keine einsatzbereiten Fahrzeuge um die Soldat*Innen zum Einsatzort zu bringen und keine Feldtoiletten, um Transen, Schwuchteln, Frauen und Männer zu separieren. Da hatten die Rumänen nochmal Glück.
2.000 bis 3.000 Menschen kommen jedes Jahr bei Unfällen mit Wild in D zu Schaden.
Ach so, im Jahr sterben allein in D mehr als zehn Menschen an Bienen-, Wespen, oder Hornissenstichen. Mich hat 2020 eine auf die Intensivstation befördert. Sind auch geschützte Arten

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Antwort auf: Robert   zum Kommentar: Problem?

Bezüglich der Wölfe hat sich aber etwas verändert. Sie sind eingewandert und vermehren sich. Damit hat sich die Sicherheitsstufe in freier Wildbahn geändert. Ich bräuchte heute eine Dose Pfefferspray, wollte ich irgendwo im Wald einfach übernachten. Früher war das ohne Pfefferspray möglich.

Die Zielkonflikte zwischen Naturschützern und Tierhaltern werden sicher gelöst; in Niedersachsen sind inzwischen Abschußquoten vereinbart. Die Furcht um die eigenen Kinder bleibt aber im ländlichen Raum bestehen, da helfen auch Statistiken nix.