11 Apr. 2021

Destruktion um ihrer selbst willen

Submitted by ebertus

"Könnte es sein, dass es sich bei dem nie gesehenen Schauspiel, das großen Teilen der Welt gerade geboten wird, um eine Destruktion um ihrer selbst willen handelt? Dass Kräfte wirken, die einfach nur auf Zerstörung und Verwüstung aus sind? Die auf die eigenen Bevölkerungen losgehen und diese in Geiselhaft nehmen? Werden wir etwa von Menschen regiert, die weder gut noch schlecht sind, sondern krank? Ist das vorstellbar? Ist das möglich?"


Der Hinweis auf Erich Fromm, dessen Bezug auf einen "unbewussten" Zerstörungsdrang bei Adolf Hitler zog mich nach anfänglichem Überlesen dann doch etwas hinein in diesen Text von Ulrich Teusch, aus dem obiges Zitat stammt. Vor einigen Tagen bei Multipolar kurz angelesen, bin ich jetzt via dessen Reload auf KenFM intensiv eingestiegen.

"Welches Interesse könnten Politiker daran haben, sich bei ihren Bevölkerungen nicht mit Erfolgs-, sondern mit Schadensbilanzen um die Wiederwahl zu bewerben? Wer kommt auf die wahnwitzige Idee, einen Ausnahmezustand in Permanenz zu etablieren, also den temporären Notstand in einen Normalzustand zu überführen? Salopp gefragt: Warum tun die das? Warum handeln diese Leute wie sie handeln?"


fragt Teusch, vermeintlich unbedarft; um dann neben anderen über Erich Fromm und Simone Weil zum Kern seiner "Verschwörungstheorie" zu kommen. Ein System, ganz auf bewußte oder eben (scheinbar) unbewusste Destruktivität und Zerstörung ausgelegt, muß seinen Machterhalt an zwei Fronten verteidigen:

"zum einen gegen die Rivalen, die ihrerseits nach Macht streben, zum anderen gegen die Unterdrückten, die sich der Macht nicht länger unterwerfen wollen. Beide Kämpfe sind unauflöslich miteinander verquickt, der eine wird ständig durch den anderen entfacht."


Ein langer Text von Ulrich Teusch, dessen Aufzeigen von Parallelen, dessen implizite wie explizite "Vergleiche", wo lediglich die Hinweise auf das jetzt fast global angelegte Milgramexperiment bzw. jetzt nachlaufende Stockholm-Syndrom noch fehlen, das kann einen schon in eine Art destruktiven Bann ziehen; beim Lesen und/oder beim Zuhören via dem ruterladbaren Podcast.

Kommentare

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Dieser KenFM-Jünger hat noch nie was vom tendenziellen Fall der Profitrate gehört. Dagegen haben die Eliten etwas. Heute in die Theorie vom Grat Reset gepackt.

Die Welt muss sich zum Stakeholder-Prinzip bekehren, sagt Klaus Schwab, denn die Stakeholder sind mit den Völkern unzufrieden ...

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Antwort auf: Rule Britannia   zum Kommentar: ML Grundkurs


dass die Stakeholder vor einem unkonditionierten Systemcrash irgendwann kontrolliert die Reißleine ziehen. Nur wie sie es tun, der Weg via ihrer politischen Marionetten gar über Stockholm geht, das hat wohl keiner der Verschwörungstheoretiker (nicht nur derer um KenFM & Co.)  so  erwartet.

Corona wird in zwei bis drei Jahren Geschichte sein, der darüber begründete Ausnahmezustand, die Verwüstung der Gesellschaften nebst dem Schleifen jeder Widerständigkeit die neue Normalität. Und erst dann wird es für "die Völker", zumindest für die in den etablierten (westlichen) Industrieländern wirklich ernst.

Die Stakeholder mögen in den 90ern noch der Hoffnung nachgegangen sein, dass auch Rußland (und China) domestiziert, eingemeindet werden kann. Aber das stellte sich als Illusion heraus, ist dieses sog. Gleichgewicht des Schreckens zunehmend wieder intakt. Und Selbstmörder sind die Stakeholder auf keinen Fall.

Insofern wird nun über den ausschließlich nach innen wirkenden Ausnahmezustand das jeweilige Terrain gesichert, für jedwede Eskalation gegenüber "ihren" Völkern -eben nach innen- vorbereitet.

Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: War schon länger absehbar,

... oder die rettung ins exil

>>> waren das noch realistische varianten, welche jedoch in einer globalen welt fast sinnlos sind ... und doch gehen ja menschen aus deutschland weg (andere kommen wieder, weil es hier noch rente oder grundsicherung gibt)

große pläne machen keinen sinn, wenn es für alle nur DEN GROSSEN PLAN gibt

Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: War schon länger absehbar,

Am Ende seines Lebens, in dem er sich zumeist mit der "bürgerlichen Gesellschaft" also mit dem Kapitalismus beschäftigte, schrieb er mal, sinngemäß, ob es wohl jemals möglich sein wird, diese ganze bürgerliche Scheiße zu verstehen. Wo hat er es geschrieben und hat er es überhaupt gemacht? Ich weiß nicht.

Es ist schon sehr sicher, dass er sich der destruktiven Möglichkeiten dieser damals noch jungen und aufstrebenden Gesellschaftsform schnell bewusst wurde. Sein vermutlich größer Fehler, oder sagen wir Irrtum, war, dass er an eine emanzipatorische Aufhebung glaubte. Aber selbst im Manifest, dieser einzigartigen Fortschrittsprosa, schreibt er es: die miteinander kämpfenden Klassen können auch gemeinsam untergehen. Wenn das Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate ein allgemeingültiges ist, wovon ich sehr überzeugt bin, dann kann es weder von den Kapitaleignern noch von der Gegenseite hintergangen werden. Dann gibt es eine innere Schranke, ab der es nicht mehr möglich ist, eine Gesellschaft über den "Umweg" durch die abstrakte Geldvermehrung zu reproduzieren, dann wird diese Gesellschaft zerbrechen, so wie die antiken Gesellschaften zerbrachen, weil deren ökonomische Fundament erodierte, als der militärische Apparat, den man brauchte, um das Mehrprodukt der eigenen und anderer Territorien anzueignen, nicht mehr finanziert und erhalten werden konnte.

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Antwort auf: Rule Britannia   zum Kommentar: ML Grundkurs

Wen meinst du mit Stakeholder?

Diesen Begriff kannst du eng oder weit auslegen. Als Interessensgruppe von Unternehmen das Management oder die Parteien eines Staates, bis zu den Kunden oder der gesamten Gesellschaft. Wirklich festgelegt ist da nichts.

Der WEF-Gründer Klaus Schwab liegt falsch mit seiner Kritik, denn gute Shareholder kümmern sich um die Stakeholder

Möglicherweise ist das aber auch die

Apokalypse Für immer Endzeit

und wir erkennen das nur nicht. Die Strafe Gottes mit seinem Werkzeug Satan und dessen nützlichen Idioten.

 

 

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schließt dieser Text von Ernst Wolff  in seiner aufgezeigten Konsequenz an den hier abgehandelten von Ulrich Teusch direkt an. In Einem mag ich Wolff allerdings nicht folgen; und glaube daher, dass die Herrscher der Welt (frei nach Noam Chomsky) nebst ihrer politischen Marionetten und selbst die führenden Militärs in Mehrheit  Selbstmörder sind.

Viele kleinere Konflikte mit noch viel mehr Leid und Tod bis hin zu einer Dystopie wie beispielsweise in Soylent Green, in 1984 oder in Fahrenheit 451 beschrieben wird es geben, das Finale eines (atomaren) Großkonfliktes meiner Meinung nach ausbleiben.

Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Finanzpolitisch gesehen

für mich ist selbst dieser begriff differenzierbar

beispiel: hitler hat die letzten kriegstage jugendliche in einen selbstmörderischen - ungewinnbaren - kampf geschickt und sich nach der niederlage selbst gemordet

für mich besteht ein unterschied zwischen der freiwilligen beendung des eigenen lebens ... und einer ausweitung dieser disposition auf möglicht viele ANDERE menschen dabei

ganz theoretisch gibt es selbstmörderische systeme, für die es keine lebendige zukunft des weiterlebens gibt und ja es gibt menschen, die genau so ein system ÜBER das leben stellen

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bei der systemisch eingebetteten taz; ob dieser "Fehl"urteile von Weimar und Weilheim

Und Beate Bahner - ebenfalls Juristin - mit der ich bereits vor einiger Zeit einen netten Mailkontakt hatte, sie konnte in einem anderen Verfahren zur Wirksamkeit dieses irren PCR-Tests das Gericht überzeugen, den Corona-Dompteur Christian Drosten vorladen zu lassen; und meldet sich aktuell mit einem leidenschaftlichen Appell, hier gern weiter verbreitet.

Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Schaum vor dem Mund

und werden immer öfter ganz harmlos (banal=böse) unter die leute gebracht

uschi glas + 2 fotos = 1. rechts gespritzt /// 2. links das pflaster auf dem oberarm fotografiert

>>> die massenhaften "hassmails" an sie tun auch ihre wirkung, besser als die regierung selbst angreifen - da wissen wir ja schon durch herrn seifert&bpk wie banal-ignorant damit umgegangen wird >>> nicht anders als mit dem regierungseigenen wissenschaftlichen dienst, der immer wieder das gegenteil von der regierungsline wissenschaftlich belegt

„Das größte begangene Böse ist das Böse, das von niemandem getan wurde, das heißt von menschlichen Wesen, die sich weigern, Personen zu sein“ (8). Und diese Weigerung, Person zu sein und selbst Verantwortung zu übernehmen, sei bis zum heutigen Tag ein gefährliches Muster der Massengesellschaft, mahnt Arendt eindringlich. "

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https://www.youtube.com/channel/UC3_dHQpx8O9JT2LW1U2Beuw/videos

der spitzenreiter ist:

Jan Josef Liefers
186.495 Aufrufe
vor 14 Stunden

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Und die Systemmedien (allen voran der Tagesspiegel), obwohl doch für ihre hervorragende Aufklärungsarbeit (nur wenig ironisch) gelobt, sie hyperventilieren bereits ob dieser Blasphemie. .

Die komplette Zusammenfassung aller "Sketche" gibt es hier ...

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Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Satire wie lange nicht mehr

Im Prinzip ja, aber nur bis das Klopapier alle ist.

Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Satire wie lange nicht mehr

+++ Ich hoffe nur, dass Herr Gauland nie behauptet, die Erde würde sich um die Sonne drehen.
Ich käme echt in Konflikte.

+++ "Bei so viel Beifall aus der rechten Ecke kann man nur sagen: das war wohl nix"
Bei soviel Kritik in den Mainstream- Medien kann man nur sagen: Treffer, versenkt!

+++ Ich finde es auch ein Unding, dass man Leute, die von staatlichen Einschränkungen betroffen sind, überhaupt eine politische Stimme zubilligt. Und dann nennen sie sich auch noch Künstler! Wie zynisch.

Lassen Sie uns schweigen und erdulden. Es reicht völlig, wenn unsere politischen Vertreter über unser Schicksal und Leben beraten. Dafür sind Sie schließlich da.

https://www.zeit.de/kultur/2021-04/allesdichtmachen-jan-josef-liefers-he...

Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Satire wie lange nicht mehr

oder weisheit vieler märchen wird uns allen wieder bewußt ... auch wenn die erinnerungen nicht immer gleich parat sind.

einer der schönsten kommentare (über die versuchte kunstvernichtung) ist hier zu lesen.

für mich eine spannende zeit ... wieder wird mal etwas gründlicher die spreu von weizen getrennt ... und die häßlichen stieftöchter der bösen stiefmutter haben keine chance >>> wenn das herz und die liebe das ziel sind.

https://www.achgut.com/artikel/warum_seht_ihr_seit_gestern_so_alt_aus_

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Antwort auf: mari   zum Kommentar: aschenputtel und rumpelstilchen


wie der mediale Mainstream nebst nachgeordneter Verkünder und Berufsentrüsteter faktisch gleichgeschaltet ist, sie gemeinsam und wie auf Kommando nun aufjaulen und die an der Satireaktion beteiligten Schauspieler unisono diskreditieren. Die neue SturmAbteiling wird da zukünftig wohl noch mehr "Hausbesuche" machen (müssen).