4 Juli 2021

Read on my dear, read on

Submitted by ebertus

Nur noch Tage, vielleicht nur noch Stunden dürfte es dauern, bis Annalena Baerbock als qualitätsmedial gehypte Kanzlerkandidatin der Grünen Partei Geschichte ist; sie damit vielleicht an die Figur des Ikarus erinnern mag. Oder eben, man mag es weder hoffen noch wünschen, an Marie Sophie Hingst.


Wem der Name Marie Sophie Hingst nichts sagt, der möge zuerst diesen Text bei Achgut  lesen. Dahingehende Verlinkungen auf die hiesigen Qualitätsmedien wären eher kontraproduktiv. So ist doch deren Geschäft und wenn es denn passt genau diese gute, diese heimelige politische Korrektheit zu verkünden, der Hingst (wie Relotius) in ihren (Blog)texten immer wieder Futter gegeben haben, dabei Preise und Ehrungen einsammelten. Und gerade der Relotius-Spiegel hätte allen Grund gehabt, sich zur Causa Hingst zurückzuhalten, statt den großen Enthüller eines offensichtlichen Fake zu geben.

Allerdings, dabei bin ich mir fast sicher, wird es sich so  mit Annalena Baerbock nicht wiederholen. Baerbock ist im Gegensatz zu der einsam in Irland gelebt habenden Hingst in ihrer Partei und der Familie voll integriert. Da macht man sowas  eigentlich nicht. Und finanziell, was das dahingehend Essentielle angeht, so dürfte sie ebenfalls halbwegs gut abgesichert sein.

Nur von Hundert unmittelbar auf Null, das haut auch manche Hochleistungssportler aus den Socken ...

Kommentare

Bild des Benutzers heinz

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Wenn Annalena Baerbock über grǘne Politik schreibt, braucht sie keine Zitatensammlung. Alles, was seit 1980 »grün« ist, gesagt und geschrieben wurde, stammt aus den Expertisen der Grünen und ihrer Nebenkörperschaften.

Eine Zusammenfassung grüner Themen wäre sehr schwer lesbar, wenn sie ständig durch umfangreiche Zitatenhinweise zerpflückt worden wäre. Insbesondere ein Vergleich mit Annalena Baerbock und Marie Sophie Hingst wäre ein Vergleich zwischen Sachtexten und Epos.

»Skandale« können die Qualitätsmedien in beliebiger Menge künstlich erzeugen und sie tun das auch, um die eigene Auflage und Bedeutung zu steigern.

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... und auch ein teil meiner "hoffnung" = selbstüberschätzung und damit selbstzerlegung

diese selbstherrliche selbstüberschätzung wird ja massiv gefördert, da jedes interesse an substanz in der sache sich zur "substanz" der propaganda verlagert hat (mehr ist ja auch nicht möglich bei der gnadenlosen asozialität der politik)

ps. schon erschreckend, wie viele menschen daran ein bedürfnis haben bzw. wie erfolgreich dieses "bedürfnis" zielgenau gefüttert wurde ...

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Antwort auf: mari   zum Kommentar: ikarus ist ein guter vergleich

Wahrscheinlich wird die Baerbock aufgeben, das hält niemand lange aus. Im Gegensatz zu Frau Hingst ist ACAB eine robuste Persönlichkeit, die seit Jahren erfolgreich eine Fast-Volkspartei führt. Sie ist zwar eitel, aber durchaus erdungs-fähig. Und das Buch ist gar nicht so schlecht, nach der Hörprobe bei Audible zu urteilen. Es bringt genau die Positionen der Partei rüber: nicht mehr auf Sicht fahren, Visionen leben usw. Dem Grünen-Apparat sitzen ja die Klima-Fundamentalisten im Nacken: FFF, Extinktion Rebellion, Klimaliste. Da spielt ACAB die Rolle der noch jungen Mutti, die die Rasselbande zusammenhält.

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Antwort auf: mari   zum Kommentar: der böse hadmut


dass man ihm nun die Konten kündigt, seine Website gehackt wird und er sehr hamdgreiflichen Besuch bekommt; von der neuen SturmAbteilung.

Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Er muß damit rechnen,

https://www.youtube.com/watch?v=xwkgUc_g7HY

Noch einer: Lafontaine outet sich als "Corona-Ketzer" - reitschuster.de

was wohl "schlimmer" ist : grünenbasher oder querdenker???

oder gibt es schon einen sammelbegriff für alles, was X nicht paßt?

und wer ist X?

Bild des Benutzers heinz

Antwort auf: mari   zum Kommentar: reichelt und lafontaine auch??

Oskar Lafontain hat offensichtlich noch sein politisches Timing besser drauf, als die Vorstandsluschen bei den Linken. Ebenso Julian Reichelt von der Bild. Das wird die nächsten zwei Monate noch recht lustig.

Die EU und ihre Mitgliedsstaaten haben sich nun mehrere Jahre von den Briten wie Tanzbären an der Nase herum führen lassen. In dieser Zeit fand Europapolitik nicht wirklich statt. Seit Anfang 2020 gibt es nur ein Thema:

CORONA

Mit diesem Thema haben die Politiker und ihre Medien von eigentlicher Politik abgelenkt. Zur Zeit haben wir faschistische Ansätze in der (postpolitischen) Politik, die ein Bürgerrecht nach dem anderen einkassiert.

Die Verordnung zum Maske tragen, mit der Verpflichtung bestimmter Masken, ist ungeprüft und undifferenziert erfolgt.

Im Arbeitsrecht sind Trage- und Pausenzeiten für Masken geregelt. Das Arbeitsrecht gilt für Erwechsene Menschen:

Berufsgenossenschaft zur Tragedauer von FFP2- bzw. FFP3-Masken

Für viele Berufsgruppen ist die Tragepflicht mit den Corona-Verordnungen eingeführt worden, ohne an die berufsgenossenschaftlichen Regeln auch nur zu denken. Die Tragepflicht für Schüler, besonders im Grundschulalter, hat an Tragedauer, Pausen und die Gesundheit durch überhöhte CO²-Werte gar nicht erst gedacht. Das ist meiner Meinung nach keine verzeihliche Unterlassung, sondern fahrlässige Körperverletzung.