Irre (Konsum) Zeiten / Teil 2

Eigentlich vollkommen irre, wenn ein Produzent bzw. seine Vertreter vom Kauf der eigenen Produkte abraten. Ebenso irre, wenn man erst den Einzelhandel schließt und anschließend darüber nachdenkt, eine Paketsteuer einzuführen; weil die Konsumenten ob der geschlossenen Geschäfte nun noch mehr online kaufen.

Danke Tagesspiegel ...!

Nun war ich damals, als bekennender West-Berliner 68er und anstelle der trockenen Akademik eines Rudi Dutschke dann eher einem Fritz Teufel, einem Dieter Kunzelmann, einem Rainer Langhans und natürlich der Uschi Obermeier ideell zugetan; von Wolfgang Neuss ganz zu schweigen. Und jedwede Kunst und Kultur wider die Obrigkeit lässt sich eben nicht einhegen.

Die Frank Schirrmacher Reminiszenz

"Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat" beginnt im Jahr 2011 ein Artikel des konservativen Frank Schirrmacher in der noch konservativeren FAZ; und sorgte damals für Irritationen, für kontroverse Diskussionen. Geschichte wiederholt sich, manchmal als Farce, manchmal auch spiegelbildlich.

Irre (Konsum) Zeiten / Teil 1

Einige irre Politiker (nebst derer Medien) hatten am Wochenende dezent angemahnt, vor dem heutigen (Mittwoch) Lockdown doch am Montag und Dienstag eben nicht die Geschäfte zu stürmen. Andere irre Politiker (nebst derer Medien) gaben "uns" den guten Rat, Weihnachtsgeschenke doch bitte nicht online zu kaufen; der stationäre Einzelhandel würde sich stattdessen freuen - im nächsten Jahr ...

Todesursachen verzweifelt gesucht

Noch diesseits eines subtilen bis offenen Zwangs zur Corona-Impfung wird wohl jeder selbst entscheiden müssen, welches -ganz persönlich- die größere Gefahr beinhaltet. An Corona & Co. ernsthaft zu erkranken, oder das Risiko eines absolut neuen Impfstoffes einzugehen.

Eine klimagewandelte Bauchlandung

Als ehemaliger Grünwähler (und dennoch Autobesitzer) war ich schon der Meinung, dass der öffentliche (Nah)verkehr massiv ausgebaut werden sollte. Außerdem, nicht zuletzt eine Forderung der alten Grünen, sollte mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene verlegt werden. Aber nun, nicht erst seit Corona, ist das Makulatur, bestenfalls geeignet für die bekannten und beliebten, nicht selten realsatirischen Sonntagsreden.

Verkehrte (rechte) Welt

Natürlich, das Völkische, das Nationalistische, das Sarrazineske liegt mir fern; auch wenn mein gefühltes Sein als Kosmopolit aktuell und zunehmend eingeschränkt wird. Nur was das Intellektuelle, das Widerständige, das eben nicht Infantile auf einem entsprechenden Niveau angeht, so komme ich an manchen (neu)rechten Denkanstößen nicht wirklich vorbei.

Alles bleibt gleich ...

wobei der gewisse Spaßfaktor unter Donald Trump doch größer gewesen wäre, als der unter dem (vielleicht nur für kurze Zeit) jetzt kommenden Joe Biden als US-Präsident. Schlimmer noch und wohl ganz im Gegenteil zum großmedial verbreiteten Biden-Hype dürfte es nun eher wieder quälend schlicht, global betrachtet sogar gefährlicher werden.

Was ist eigentlich ...

mit der tollen Corona-Warn-App? Die müsste doch jetzt, bei den vielen, vielen, vielen Infizierten klingeln und warnen wie verrückt. Schließlich, nach dem großmedialem Getöse, haben diese App doch viele, viele, viele Millionen Menschen zum hoffentlich ernsthaften Gebrauch heruntergeladen ...

Migrationshintergrund hilft nicht,

einfach Frau sein ebensowenig; und gleichgeschlechtlich unterwegs oder gar jüdischen Glaubens schon garnicht. Mit einer politisch korrekte Meinung sind die Protagonisten als nicht selten instrumentalisierte Feigenblätter einer hehren Willkommenskultur durchaus gefragt, aber ohne ist das alles nichts.

Externe Inhalte hier spiegeln?

Diesseits einer strafrechtlichen Relevanz nehmen Netzsperren aktuell deutlich zu. Zuerst waren nur die bösen Rechten davon betroffen, Antisemiten qua Zuweisung sowieso. Doch nun stehen mittlerweile nach den sog. Klimaleugnern auch die sog. Coronaleugner im Fokus der selbst ernannten Zensoren, der neuen McCarthys.

Heute schon gehamstert?

Vereinzelt ist gar in den sog. Qualitätsmedien zu lesen, dass Aldi-Süd und Lidl derzeit eine leicht erhöhte Nachfrage an Toilettenpapier und Nudeln registrieren. Im Gegensatz zum Frühjahr kommt der neue Lockdown aktuell mit leicht verschwurbelter Ansage, kann man sich daher eher gelassen darauf vorbereiten.

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