Kunst&Kultur

28 März 2020

Eigentlich sollte das hier ein primär textorientierter Blog sein; aber außergewöhnliche Umstände erfordern schon mal ebenso außergewöhnliche Reaktionen. Im Kleinen, versteht sich; dafür ohne Werbung und sonstigen Klamauck. Vorab bzw. dazu hier noch einige Anmerkungen.

16 Aug. 2021

Prozentual oft zweistellig sanken die Auflagen des ND in den Quartalsstatistiken der letzten Jahre. Und jetzt scheinen auch noch die letzten Gutwilligen, die verbliebenen Beschäftigten der absolut marktkonformen Plünderung, aka der Zeichnung von Genossenschaftsanteilen anheim zu fallen.

4 Juli 2021

Nur noch Tage, vielleicht nur noch Stunden dürfte es dauern, bis Annalena Baerbock als qualitätsmedial gehypte Kanzlerkandidatin der Grünen Partei Geschichte ist; sie damit vielleicht an die Figur des Ikarus erinnern mag. Oder eben, man mag es weder hoffen noch wünschen, an Marie Sophie Hingst.

3 Juli 2021

Im Frühsommer 2020 stand Volker Braun lange hinter seiner Gardine und schaute auf Berlin: "Die Stadt ist ruhiggestellt / wie ein Pestpatient". Die Welt wurde dazu "bewegt, mit einmal, stillezustehn". Die Straßen sind "entmenscht" und "der Senat schließt die Kneipen … die Kanzlerin rät von sozialen Kontakten ab / Streifenwagen schaun nach, ob noch Leben ist“, um dann Strafzettel zu verteilen. Der kollektive Stubenarrest als Fuge mit kaum veränderten Variationen der Angstmacherei.

10 März 2021

Manche Dinge wachsen im Verborgenen, manche brauchen einen, so vielleicht garnicht gewollten Anstoß. Inhaltlich mag es Parallelen, aber auch Unterschiede zu Ken Jebsen geben, ist Boris Reitschuster für mich dennoch ein Kandidat, welcher die medialen Erfolge von Jebsen weiter schreiben könnte.

28 Jan. 2021

Zumal die Ereignisse noch nicht einmal zwei Jahre zurückliegen. Aber in Zeiten von Corona, global anhaltender sog. Lockdowns, da können auch naheligende Dinge nun möglicherweise keine Wiederholung mehr finden, plötzlich in weite Ferne rücken; und dürfen daher gern nostalgisch verbrämt werden.

28 Dez. 2020

Nostalgie, schlicht auch Erinnerung, das darf schon mal sein. Erst recht in Zeiten wie diesen, wo die Bewegungsfreiheit, wo Grundrechte, wo zunehmend bislang beinahe Selbstverständliches infrage gestellt wird. Und wie anderweitig bereits angekündigt, sollen aus dem Fundus des Termitenarchivs hier für damals Dabeigewesene immer mal Erinnerungen aufgefrischt, für nicht Dabeigewesene möglicherweise gar Neues dargeboten werden.

19 Dez. 2020

Nun war ich damals, als bekennender West-Berliner 68er und anstelle der trockenen Akademik eines Rudi Dutschke dann eher einem Fritz Teufel, einem Dieter Kunzelmann, einem Rainer Langhans und natürlich der Uschi Obermeier ideell zugetan; von Wolfgang Neuss ganz zu schweigen. Und jedwede Kunst und Kultur wider die Obrigkeit lässt sich eben nicht einhegen.

19 Okt. 2020

Diesseits einer strafrechtlichen Relevanz nehmen Netzsperren aktuell deutlich zu. Zuerst waren nur die bösen Rechten davon betroffen, Antisemiten qua Zuweisung sowieso. Doch nun stehen mittlerweile nach den sog. Klimaleugnern auch die sog. Coronaleugner im Fokus der selbst ernannten Zensoren, der neuen McCarthys.

28 Juni 2020

Den Sonntagsfahrer von und mit Dirk Maxeiner lese ich bei Achgut immer gern; nicht nur am Sonntag. Und seit der gute Henryk M. Broder das vom Messer spritzende Judenblut nicht mehr so intensiv zelebriert, andere ihm mit subtilen bis offenen und meist relativierenden Nazivergleichen wohl den Rang abgelaufen haben, seitdem bietet das Magazin viel Freiraum für Ironie und Realsatire.

9 Mai 2020

Mit dieser "Gnade" einer späten Geburt versehen, muß der 8. Mai 1945 für die meisten Menschen heute wohl eher abstrakt bleiben. Weniger abstrakt und eine insbesondere persönliche Erinnerung wert ist der Mai 2015, dieses Gedenken der "Termiten", eines von 2014 bis 2019 existierenden Blogs.

11 März 2020

Klar, Xavier Naidoo ist vielleicht schon etwas zu alt für den WDR-Kinderchor, dessen Satire auf unser aller Oma als "Alte Umweltsau". Aber falls der ausgewiesene Qualitätssender RTL jetzt eine Stellungnahme von Naidoo zu seinem letzten Text einfordert, so wäre der Hinweis des Delinquenten auf Satire mit Sicherheit sowohl angemessen, als auch zielführend.

9 März 2020

Mit Heinrich Bölls fast gleichnamigen Roman hat dieser Blog hier lediglich im übertragenen Sinne etwas zu tun; wird die Überschrift daher mit "Das" eingeleitet. Parallelen gibt es insofern schon, was die Skurrilität -hier und heute Realität- der zu Grabe getragenen Nutzfahrzeuge angeht.

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