9 Nov 2016

We came, we saw, she cried

Submitted by Redaktion

Man schaue sich mal die die betretenen Gesichter all dieser Wahrheitsverdreher an, wie man sie heute Nacht auf allen Kanälen von den Anchors und sonstigen bezahlten Schwadronierer sehen konnte. Wie sie nach Worten rangen, wie sie nicht mehr wegreden konnten, was von Minute zu Minute immer mehr offenbar wurde. Wie sie es trotzdem noch weiter versuchten.

Ein Gastbeitrag von Voll Geladen

Man lese die Facebook- und Twitterkommentare vor allem absolut menschenverachtender ("white trash") Politiker, vor allem auch der Grünen, und bedauerlicherweise auch aus den Reihen sogenannter "Linken" durch, die Ihre Hassworte gegen das amerikanische Wahlvolk nicht zurückhalten konnten.

Das sind diejenigen, welche wahrhaft links eingestellte Menschen immer die Sünde des "Antiamerikanismus" vorwarfen, falls diese sich wagen sollten, an der amerikanischen Administration, an den Banken und an den Kriegsherren Kritik zu üben.

Sie haben sich heute nacht und am weiteren Vormittag aber als die wahren Verallgemeinerer, als die wahren Antiamerikaner entpuppt.

Diejenigen, die sich mit Händen und Füßen dagegen sträuben, Volksabstimmungen zu gewähren, haben mit Ihren Hassreden ihren Willen zum Ausdruck gebracht, auch die Wahlen in der sogenannten westlichen Wertegemeinschafts-Demokratie am liebsten abschaffen zu wollen. Sie wollen alle alleine bestimmen. Ich frage mal, mit WELCHEM nachvollziehbaren Recht.

Manche klangen, als wollten Sie nun ganz fix die Bundeswehr ganz schnell aufrüsten, um aus Dank für die Befreiung von Faschismus und Holocaust im Gegenzug demnächst die USA-Bürgerrechtler von den dort bald gefüllten Gulags zu befreien, die von Putin-Söldnern dort bewacht werden.

Das alles zusammen ist höchste Arroganz, das ist Anmaßung, das ist Selbstherrlichkeit und was das schlimmste ist, Verachtung der Anliegen der vergessenen Unterschichten, ausgehend von einer ganz besonderen Truppe von wohlversorgten "Bildungs"-Bürgern, Hollywood- und sonstigen Sangeskunst-"Idolen", Soziowissenschafts-Profxe sowie von Schreiberlingen, allesamt satt, deren größte Sorge wegen Ihrer Sattheit darin besteht, ob der Präsident nun eine Vagina hat oder ob jeder diejenige öffentliche Toilette benutzen dürfe, die er/sie/es gern hätte. Über letzters werden sogar mit Inbrunst Gesetze entworfen inklusiven jahrelangen Steuergelder verschwendenden Rechtskämpfen.

Über sowas machen die also Glaubenskämpfe, sowas ist ihr Lebensinhalt, und genau sowas interessiert den durchschnittlichen Arbeiter, die Krankenschwester, den Obdachlosen oder den Ingenieur einen Fatz. Die haben im Gegensatz den Hals voll bis obenhin von solchem Moralin.

Aber deshalb sind die letztgenannten ja einfach nur doofe "Frauenfeinde" oder "Homophobe", ein ganzer Basket davon, der dankbar sein muss, dass er überhaupt als Wert angesehen wird, wählen gehen zu dürfen. Aber wenn alle 4 Jahre, dann nur den vorher von ihnen festgelegten Führer/In ihrer Glaubensgemeinschaft.

Wenn die deplorables dann nicht folgsam sind, fließen bei von Helikoptereltern behütet aufgewachsenen, außerhalb ihrer safe zones und ohne Triggerwarnungen der Wirklichkeit ausgesetzten massenhaften snow flakes die bittersten Tränen über diese ach so grausame Wirklichkeit. Eine Frau ist jetzt nicht Präsidentin geworden. Das wäre ihr aller höchstes Glück gewesen.

Diese Frau hat es aber schon GEWUSST, das ist ja eine ganz schlaue Frau. Deshalb hat sie ohne Angabe von Gründen das Siegesfeuerwerk abbestellt. Und dann hat sie sich nach der Niederlage nicht rausgetraut und ihren Podesta zu weinenden Menge rausgeschickt. So geht sie sogar mit ihren eigenen Anhängern und Wählern um, denn in Wirklichkeit sind für Killary alle im großen basket of deplorables.

Es war herzzerreißend anzusehen, wie enttäuscht sie waren, dass die Wirklichkeit kein regenbogenfarbenes Wölkchen ist, bei dem man höchstens dann mal hart kämpfen muss, damit man jetzt in Kalifornien Schitt rauchen darf. Oder sich den einen oder anderen Individualisierungs-Ich-will-Spaß-Ich-will-Party-Trip genehmigen zu lassen, bei dem vorn auf der Bühne eine Lady Gaga mit einer tatsächlich Nazi-ähnlichen Uniform neben der Hillary rumschmußt.

Irgendso eine topberühmte Künstlertussy hatte sogar angeboten, dass sie Männern, welche Hillary wählen, kostenlos einen blasen wird und hat sich dann wahrscheinlich schwarz geärgert, wie lange es dauerte, bis dann endlich einer kam, um ihn verhöhnen zu dürfen.

Was für eine abgehobene mit dem Leben und den Sorgen und realen Ängsten der Normalbevölkerung nichts gemein habende Dekadenzgesellschaft.

Nur noch eines, das amerikanische Volk kann lachend rufen:

We came, we saw, she cried.

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Mit freundlicher Genehmigung des Autors

Kommentare

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Arroganz, Anmaßung, Selbstherrlichkeit, Verachtung ...

Die überbordende Tendenzberichterstattung der Lückenmedien zur Causa Trump dürfte ein weiterer Sargnagel für eben diese Qualitätsmedien sein. Die ÖR's und weil zwangsfinanziert, sie halten das noch aus; ebenso die olivgrün-transatlantische taz mit ihrem Genossenschaftsmodell.

Aber die privatwirtschaftlich aufgestellten Medien, insbesondere das Sturmgeschütz der Propaganda, sie dürften nach diesem Plot weiter deutlich Federn lassen (müssen). Und das ist wohl auch gut so!

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Michael Moore hat es in seinem Film „Trumpland“ vorhergesagt:

Trump’s election is going to be the biggest fuck, you ever recorded in human history and it will feel good.“

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aber keinesfalls blauäugig, soweit der Vergleich von Pest vs. Cholera seine Berechtigung hat.

Ernst Wolff bringt das bei RT gut auf den Punkt, beleuchtet Risiken und Nebenwirkungen hinter der Bühne. Klar, darf man auch als Verschwörungstheorie abtun, wo wir uns doch nun bitteschön auf den bösen, unberechenbaren Trump konzentrieren sollen, Überlegungen und Spekulationen in der Art wie Wolff sie jenseits einer Personifizierung darbietet für den medialen Mainstream weitgehend tabu sind.

Mein Eindruck.

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Auch Rainer Rupp bringt das (wiederum bei RT) auf glaubwürdige, bedenkenswerte Punkte.

QPRESS sieht Trump, so er seine propagierten Absichten gegen den gewalttätigen Komplex umsetzt, bereits als Opfer:

"Wer aufmerksam verfolgt hat, was Donald Trump den Amerikanern im Wahlkampf so alles versprochen hat, der kann darauf kommen, dass dies mit den Vorstellungen der unerkannten Schattenregierung kollidiert. Auch wenn der offizielle Tenor das nicht hergibt, so wird immer wieder gemutmaßt, dass John F. Kennedy wegen solchen Fehlverhaltens zu Tode gemaßregelt wurde. Insoweit gibt es durchaus erkennbare Parallelen zwischen Kennedy und Trump, er könnte also der Kennedy der Republikaner werden."

❖ weiterlesen …

anders aber als im Fall Kennedy wäre der Fall eines republikanischen Kennedy=Trumps aber aus der Sicht seiner Wähler eine Liquidation mit Ansage, die einen Aufruhr nach sich ziehen würde. Die Krise des US-geführten globalen Kapitalismus ist so weit in seinen Zentren angekommen, dass sie der Gegenseite alles zutrauen und nichts mehr zu verlieren haben.

Ken Jebsen meinte in einem heutigen Beitrag, die Leute seien auch bei uns so angewidert, dass sie auch sofort einen Dieter Bohlen wählen würden, um diese Funktionseliten loszuwerden. Leider stimmt's im Falle Bohlens. Aber ich würde noch weiter gehen: Da sie sehen, dass sie in den Fleischwolf gedreht werden sollen, würden sie sogar Jack the Ripper wählen, nur damit ihre Metzger selbst im Fleischwolf landen - auch mit ihnen, wenn es sein muss.

Wer keine Chance einer möglichen Repräntanz fundamentaler politisch-ökonomischer Interessen mehr erkennen kann, keine demokratische, keine autokratische, dem reicht es, die Chance zu wittern, die eigenen Schinder bluten sehen zu können.

Georg Schramm zitiert immer gern Warren Buffet, der feststellte, was er übrigens damit kritisieren wollten: "Es herrscht Krieg, Klassenkrieg, richtig. Aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die ihn führt. Und wir werden ihn auch gewinnen."

Jetzt haben die da draußen entdeckt, dass sie die vielen sind und die Reichen den Krieg nicht gewinnen können. Sie haben das aber in einer soziökomomischen Situation entdeckt, in der sie gleichfalls nicht handen, ergo auch nicht gewinnen können: Da ist nix mehr im Sinne von Herweghs "Mann der Arbeit, aufgewacht! Und erkenne deine Macht! Alle Räder stehen still, Wenn dein straker Arm es will." Die Arbeit ist fragmentiert, das Kapital so global fluerierend, dass es nicht zu packen ist. Die Abgehängten sind nicht imstande, ein kohärentes soziales Subjekt zu bilden, um eine "Diktatur des Proletariats" errichten zu können.

Also wird es scheußlich blutig werden, ein Jeder-gegen-Jeden. Dagegen werden das Blutgericht der Jakobiner und das Regiment der Bolschwiken als kollektive Aktion von Sozialarbeiter erscheinen. Aber "die da oben" werden eben nicht verschont werden. Sie werden mit untergehen und im Zweifelsfall wird von ihnen weniger übrig bleiben als von den Vielen.

Und dann warten da ja auch noch Bevölkerungen in anderen Teilen der Welt in den Startlöchern und schauen ruhig zu, wie sich das imperiale Monster des Westens selbst zerfleischen wird.

Deshalb: ob Trump durchsetzen wird, wo zu handeln, wie er will oder sich anpassen wird (aber Obma war immer nur ein Anpasser mit anderem Deko - man lese Glenn Greenwald, der mit Recht von Beginn an auf seinen Beraterstab geguckt hat. Trump muss nicht aufsteigen.) oder ob sie ihn lynchen (oder ob er sogar eines natürlichen Todes stirbt, den seine Anhänger aber für eine Lynchaktion halten, denn die Gegenseite hat ja die Meinungshoheit verloren) - diese Wahl stellt das Ende einer 250jährigen globalen Hegemonialkontinuität der angelsächsischen Kapitalelite dar, die sich alle europäisch-imperialen Herausforderer unterwarf und sie eingliederte - und das unwiderruflich.

Ob der europäische Plebs (also wir), wenn er die eigene Herrscherbagage loswird, mit dem russischen eine Chance erwirken könnte, noch so weit eine Rolle zu spielen, dass sie gegenüber den Asiaten zumindest noch selbstbestimmt existieren können, bleibt abzuwarten, auch wenn die Chance klein ist. (Allerdinge ist es die einzige, die wir haben. Und für die Russen gilt möglicherweise Gleiches.) Es mag auch Amaggedon ausbrechen - möglich ist das.

Aber die Restauration des angelsächsischen Imperiums ist schlicht unmöglich geworden. Es steht nur noch die Frage offen, wie sehr sie den Rest der Welt mit in den Untergang ziehen können. 

  

Carsten Luther Zeit-online vom 9.11.2016:

„totalitärer Blender und betrügerischer Dilettant“
„epochales Desaster“
„sexuell übergriffiger Rassist“
„pathologischer Lügner“
„nervöser Egomane“
„pubertierender Rotzlöffel“
„Serienbankrotteur“
„Rechnungspreller“
„Steuertrickser“
„irrationaler, affektgetriebener empathieloser Selbstdarsteller“

usw:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-11/us-wahl-donald-trump-praeside...

und nun Herr Maas?

ach so, das ist kein Hetzkommentar.
das ist Qualitätsjournalismus vom Feinsten.

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Gemeinsamkeiten von #Trump & #Brandt:
Sexisten. Patrioten. Von weißen Arbeitern gewählt. Für Versöhnung mit Russland

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article113155344/Als-Willy-Brandt...

In der heutigen Zeit würde Willy Brandt sicher ähnlich von den Medien angefeindet, wie Donald Trump.

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Aus dem kommentierten Vorlesungsverzeichnis des Instituts für Romanistik der Uni Regensburg für das Wintersemester 2016/17, Seite 59:

Hillary v. The Donald: Die US-Präsidentschaftswahlen 2016

Die Vorlesung analysiert Verlauf und Folgen des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2015/16.

18.10.2016 1) Prof. Dr. Stephan Bierling: Das US-Wahlsystem und die Vorwahlen 2015/16, Teil 1
25.10.2016 2) Prof. Dr. Stephan Bierling: Das US-Wahlsystem und die Vorwahlen 2015/16 Teil 2
08.11.2016 3) 19.30 Uhr
Akademische Wahlparty mit Podiumsdiskussion: One on one: CG Jennifer Gavito (angefr.), Dr.
Gerlinde Groitl (Einführung und Moderation), Prof. Dr. Volker Depkat, Prof. Dr. Stephan Bierling, Grußwort Prof. Dr. Udo
Hebel, Präsident der Universität Regensburg, Audimax
15.11.2016 4) Prof. Dr. Stephan Bierling: Warum Hillary gewonnen hat

http://www.danisch.de/blog/2016/11/09/geisteswissenschaftliche-vorlesung...

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Ken FM: Angela, pack deine Koffer, Trump hat gewonnen, verstehst du das?
"ich würde auch in meiner Verzweiflung Dieter Bohlen wählen, um dich loszuwerden"

https://www.youtube.com/watch?v=kE6QVx6P9Mw

KenFM am Telefon: Florian Kirner zur Wahl von Donald Trump

"jetzt hat Trump schon Putin von der ersten Stelle der Dämonen verbannt"

https://www.youtube.com/watch?v=0WllQ5mqVFQ

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Das siehst du vollkommen falsch Ameisenbär!

 

„totalitärer Blender und betrügerischer Dilettant“
„epochales Desaster“
„sexuell übergriffiger Rassist“
„pathologischer Lügner“
„nervöser Egomane“
„pubertierender Rotzlöffel“
„Serienbankrotteur“
„Rechnungspreller“
„Steuertrickser“
„irrationaler, affektgetriebener empathieloser Selbstdarsteller“

 

.........zählen zum, weitestgehend anerkannten, Repertoire wirtschaftlicher & politischer "Fachkräfte". Auch sendungsbewuuste Berufs-Emanzipatorinnen zehren aus diesem Pflicht-Fundus, wie ich am gestrigen Abend (bei der Frau Maischberger kam die schwarze Alice so richtig auf Leistung) konstatieren durfte.

Mensch darf also, diese hirnige Zeit-Kacke, realistisch nur als verdecktes Lob einsortieren - von nix kommt halt nix, Einkünfte müssen begründet werden!!!!!!

war echt schwer zu ertragen - aber sie hatte ja eine taffe Nachbarin - was auch für Trump spricht:-)))

Ich werde schon lange stutzig, wo Lob von der Seite der Unsymphaten kommt - genau wie Hetzerei oft ein Zeichen ist, dass sie die Hosen voll haben und der Verhetzte was gut und richtig gemacht hat.

Trotzdem scheint mir dieses Gesellschaftsspiel sehr ungesund und oft meide ich es wegen möglicher Ansteckungsgefahr und chronischer Erkrankung daran. Aber vielleicht stärkt der Widerstand ja auch das Immunsystem. ?.

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Und dennoch ist die Message bereits im medialen Mainstrem angekommen.

Dieser Satz

"Wollen die europäischen Liberalen und Progressiven das nächste Jahr überleben, müssen sie jetzt damit anfangen, klare Kante mit einer deutlich differenzierteren Sichtweise auf den politischen Gegner zu verbinden."

aus dem Tagesspiegel bringt mich zum Schmunzeln, wird Jebsens implizites "geht sterben" dort lediglich in politisch korrektere Worte gekleidet; wenngleich mir die Autorin dieses TS-Artikels bislang noch nicht wirklich aufgefallen ist.

Da werden hierzulande noch einige ganz, ganz große Koalitionen zu schmieden sein. Danach und analog den Grünen, ähnlich den Linken wird irgendwann auch die AfD eingebunden, wird systemisch domestiziert.

Und Trump & Co. werden die doch so wertebehaftete Merkel & Co. schon dahingehend einstimmen.

finde ich ja die Ankündigung:

15.11.2016 4) Prof. Dr. Stephan Bierling: Warum Hillary gewonnen hat

Genau die Art von "Akademikern", die es zu "was" gebracht haben und Gummibären füttern.

Jaja, Jebsen ist ein emotionaler Mensch:-)))

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Lasst doch mal Kennie & Co. in ihren propagandistischen Kellerlöchern und lest lieber Naomi Klein:

"Sie werden James Comey und das FBI beschuldigen. Sie werden Wählerbeeinflussung und Rassismus beschuldigen. Sie werden Bernies Anhänger und die Frauenfeindlichkeit beschuldigen. Sie werden dritten und unabhängigen Kandidaten die Schuld geben. Sie werden die  Massenmedien dafür verantwortlich machen, ihm eine Plattform gegeben zu haben, soziale Medien als platte Verstärker beschuldigen, und Wikileaks für seine Enthüllungen.
Aber das blendet die wesentliche Ursache aus, die diesen Alptraum geschaffen hat, in dem wir heute wach werden: den Neoliberalismus. Diese Weltanschauung - voll die von Hillary Clinton und ihrer Maschine - ist mit Extremismus im Trump-Stil nicht zu bezwingen. Die Entscheidung, einer gegen den anderen zu kämpfen ist das, was unser Schicksal besiegelt hat. Wenn wir nichts anderes lernen, können wir bitte aus diesem Fehler lernen?
"

https://www.theguardian.com/commentisfree/2016/nov/09/rise-of-the-davos-class-sealed-americas-fate

https://de.sputniknews.com/politik/20161109313291111-rahr-trump-welt-ver...

Donald Trump hat gewonnen, obwohl gegen ihn alle Methoden des Wahlkampfes genutzt wurden, über die das Establishment und die Washingtoner Bürokratie verfügt.

Gegen Trump war auch die gesamte liberale westliche Presse, die die Wahlkampagne des republikanischen Kandidaten mit Entsetzen beobachtete und alles daran setze, seinen Aufstieg zu stoppen, schreibt der Politologe Alexander Rahr in der Zeitung „Rossijskaja Gaseta“.

„Ich denke, dass die EU noch mindestens sechs Monate von den Ergebnissen der US-Wahlen schockiert sein wird“, sagte Rahr.

Die EU ist keine selbstständige Organisation, sie hängt stark von der US-Politik ab. Die größten Streitfragen, die bei Verhandlungen zwischen Europa und den USA besprochen werden, werden die Nato betreffen. Trump sagte mehrmals, dass er die Bedürfnisse der US-Bevölkerung finanzieren wird, während die meisten Aufgaben der Nato und verschiedene Militäreinsätze der Allianz im Nahen Osten von den Europäern bezahlt werden sollten. Die weitere Finanzierung der Nato werde das größte Problem in den Beziehungen zwischen den USA und der EU sein, so Rahr.

Der Wahlsieg Trumps verleiht allen populistischen, rechtspopulistischen und selbst nationalistischen Bewegungen und Organisationen in der EU das Gefühl der Sicherheit. Die Chefin der Front National, Marine Le Pen, wird vor der Präsidentschaftswahl im Frühjahr des kommenden Jahres in Frankreich spüren, wie sie an Zulauf gewinnt. Die Kritiker der Politik der deutschen Kanzlerin Angela Merkel werden ebenfalls wachsende Zustimmung erfahren

Es besteht die große Chance, dass Russlands Präsident Wladimir Putin und die neue US-Administration einen historischen Deal abschließen können, um die Konfrontation zwischen Russland und dem Westen zu stoppen.

Falls Russland und die USA damit beginnen, Vereinbarungen bei den wichtigsten globalen Problemen zu erreichen, wird die antirussische Hysterie der baltischen Länder und Polens verschwinden. Darüber hinaus werden die Kräfte in Frankreich und Deutschland, die für die Normalisierung der Beziehungen des Westens und Russlands eintreten, durch US-Politiker unterstützt.

In der nächsten Zeit muss der Russland-Nato-Rat gestärkt werden. In dieser Organisation muss ein offenes und faires Gespräch darüber beginnen, wie die europäische Sicherheit korrigiert werden soll. In diesem Zusammenhang ist nicht ausgeschlossen, dass viele Beschlüsse, die von der Obama-Administration zur Stärkung der Nato im Baltikum und in Polen getroffen wurden, revidiert werden. Darüber hinaus wird die neue US-Administration es nicht dulden, dass die osteuropäischen Länder Konflikte mit Russland provozieren, um sich dann hinter dem Rücken der USA zu verstecken.

Zudem wird erwartet, dass die USA Europa endlich nicht mehr wegen der antirussischen Sanktionen unter Druck setzen werden. Trump betrachtete im Gegensatz zu Obama die Entwicklung der Ereignisse auf der Krim ganz anders. Die Sanktionsfrage wird wohl grundlegend revidiert.

Mit der Machtübernahme durch Trump wird die Ukraine-Krise in den Hintergrund bei internationalen Fragen der US-Administration treten.

Natürlich wird der Triumph Trumps die Welt verändern. Der Westen wird anders sein. Auch die USA werden anders sein. Trump, wie von ihm versprochen, wird sich auf innere Probleme der USA konzentrieren und wie unter Männern Gespräche mit Wladimir Putin und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping sowie anderen globalen Anführern führen, um die jetzigen internationalen Konflikte zu stoppen. Während seines Wahlkampfes sagte Trump mehrmals, dass Moskaus Position berücksichtigt und Russland respektiert werden müsse. Trump sagte dies nicht ohne Grund. Er verstand, dass diese Stimmungen im US-Establishment herrschen. Der Sieg Trumps bei den Wahlen hat gezeigt, dass die USA tatsächlich eine Normalisierung der Beziehungen mit Moskau wollen. Falls die USA und Russland es schaffen, Einigkeit herzustellen, werden natürlich auch Europa und Russland Einigkeit erreichen.

Allerdings sollte man keine Illusionen in Bezug auf die Allmacht Trumps haben. Er kann nicht die gesamte US-Politik komplett umkrempeln und alle Verbündeten der USA im Regen stehen lassen. Doch selbst der Fakt des Sieges Trumps bedeutet, dass die Kräfte, die auf Konfrontation mit Russland eingestellt sind, in der US-Politik in die Opposition wechseln. Das ändert natürlich die Atmosphäre nicht nur in den USA, sondern auch in Europa.

Das Wichtigste ist, dass die Chance auf eine Veränderung der Atmosphäre bei den russisch-amerikanischen Beziehungen entstanden ist, die die Basis für das Treffen von schicksalhaften Beschlüssen sein wird.

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Alexander Rahr ist Forschungsdirektor des Deutsch-Russischen Forums und war als Analytiker bei Radio Liberty und Rand Corporation tätig. 18 Jahre arbeitete er für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und war zuletzt Leiter des Berthold Beitz-Zentrums – Kompetenzzentrum für Russland, Ukraine, Belarus und Zentralasien. Rahr sitzt im Lenkungsausschuss des Petersburger Dialogs.

"Im Stern heißt es:

Offensichtlich blicken wir, die liberalen Eliten, es schlicht nicht mehr […] Der Siegeszug der Populisten zeigt, dass sich die politische Tektonik verschoben hat, ohne dass wir es mitgekriegt oder auch nur im Ansatz begriffen hätten.

Und selbst in der Welt lässt sich lesen:

Die deutsche Politik wie die Publizistik stehen vor den Scherben ihrer Weltanschauung, ihnen ist der Bezug zur Realität verloren gegangen. Der Schlag ist härter als noch beim Brexit. Er scheint vielen noch verrückter.

Es ist erstaunlich, dass es für so viel Einsicht und Reue erst einen Donald Trump gebraucht hat.

Doch das letzte Wort sei ausnahmsweise der Welt überlassen:

Die Dinge werden anders, und wir mit ihnen. Das ist auch eine Chance, wenn wir dazulernen und die Abgehängten anhören und ernst nehmen, ohne sie abzuwerten.

Wir werden Sie beim Wort nehmen, liebe Kolleginnen und Kollegen!"

https://deutsch.rt.com/meinung/43038-selbstkasteiung-mainstreammedien-na...

"Um deutsche Interessen bei der künftigen US-Administration zu sichern, beginnt Berlin nun in Washington Druck zu machen. Erste konkrete Vorstöße kommen aus der Wirtschaft und dem Bundeswirtschaftsministerium. Hintergrund sind Trumps Pläne, das Freihandelsabkommen TTIP fallenzulassen, Schutzmaßnahmen für die US-Industrie zu ergreifen und in diesem Zusammenhang womöglich auch Schutzzölle zu verhängen sowie vielleicht gar Schritte gegen Länder einzuleiten, die in ihrem US-Handel einen exzessiven Handelsüberschuss aufgebaut haben. "Wenn Trump die Handelsschranken durchsetzen könnte, die er angekündigt hat, wäre der Schaden groß", urteilt der Präsident des Ifo-Instituts, Clemens Fuest.

Jenseits der drohenden Schwierigkeiten im Handel zeichnen sich inzwischen allerdings auch erste deutsche Profiteure des US-Regierungswechsels ab. Zu ihnen zählt der Bayer-Konzern. Bayer hat zuletzt den US-Pharmariesen Merck und den US-Agrarkonzern Monsanto übernommen und nun den US-Republikanern für den Wahlkampf 433.000 Dollar gespendet [9]; Trump hat - anders als Clinton - nicht auf eine Senkung der Arzneimittelpreise gedrungen. Die Bayer-Aktie ist gestern deutlich gestiegen."

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59479

"... Viele Leute, gerade solche die sich prononciert für Links halten — die gibt es auch in den USA —, haben ihr diese Stimme nicht gegeben und dadurch Trump sicher auch zur Wahl verholfen...

" Clinton punktet zwar wie erwartet bei den Frauen — allerdings nicht so deutlich, wie ihr Lager gehofft hatte.

Wie kann man als Frau einen Kandidaten wählen, über den so Dinge wie das als Pussygate bezeichnete Video veröffentlicht worden sind?

"Es ist schrecklich, das zu sagen, aber wir brechen jetzt ein Tabu, indem Sie es anhören und ich es sage: Es gibt natürlich gewiss auch Frauen, die sowas gerne hören. Die gerne hören, dass sie ein Objekt der Begierde sind und dass es des Milliardärstums verdächtige Männer gibt, die ihnen gerne zwischen die Beine langen wollen. Das ist eben der falsche Konsensus, dass wir annehmen, weil das unsere Werte sind, dass sich alle Frauen diese Werte zu Eigen machen. Das ist aber in der Breite eben nicht der Fall, wie wir das annehmen. Wenn man jetzt plötzlich etwas desillusioniert und realitätsnäher durch den Frankfurter Flughafen läuft und die Selbstpräsentation vieler, in dem Fall, Frauen plötzlich mit anderen Augen wahrnimmt, dann muss ich sagen, denen gefällt das, wenn Trump so redet. Das ist überraschend und das ist schrecklich, aber es ist nicht so, dass Frauen mit einer Ablehnung eines solchen Verhaltens geboren werden, sondern das ist Ergebnis einer Sozialisation. Ich denke die Fehleinschätzung war, zu glauben, dass diese Sozialisation gegen 100 Prozent geht."

Mehr: https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20161110313309024-trumps-triumph...

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Die aggressiven Charakterisierungen Trumps passen doch zur Seelenlage der US-Kultur wie die Faust aufs Auge. In den USA ist jeder 3. "Bürger" vorbestraft. 26% aller Gefängnisinsassen weltweit sitzen in US-Gefängnissen, obwohl der US-Bevölkerungsanteil nur 4% beträgt.

Und innen wie außen: US-Militärbasen überspannen die Weltkugel. Schon 2008 waren es nach eigenen Angaben 761 militärische Einrichtungen im Ausland. Dabei sind die Netzwerke der mehr als ein Dutzend US-Geheimdienste noch gar nicht erfasst. Die Militärbasen mit den Forts zu vergleichen, die zur Invasion in Indianerland gebaut wurden, macht durchaus Sinn.

Im Grunde befinden sich die USA immer noch auf Invasionskurs in Feindesland, unterstützt von den "guten Indianern" der NATO, Israel und den Verbündeten am Golf.

Wenn Trump diese nun zukünftig zur Kasse bitten will, so ist das auch dringend nötig. Weil: im Grunde sind die USA pleite und sie halten sich nur noch über Wasser, indem sie durch Derivate, kommerziellle Knebelverträge (TTIP), mafiöse Gerichtsinstanzen, Finanzkrisen und Militärgewalt andere Volkswirtschaften nötigen, den Dollar zu stützen. Und Finanzwirtschaft gehört scheinbar zu den Kernkompetenzen des neuen Präsidenten. Jedenfalls sieht das die US-Finanzmafia so und hat erstmal die Börsenkurse hochgejubelt.

Angela Merkel, die die USA zu ihren Freunden zählt, hat Trump eine Zusammenarbeit auf Basis der Menschenrechte angeboten. Naivität, Inkompetenz oder dreiste Propaganda?

Hoffen wir, dass sich Trump das auch zu Herzen nimmt und sich kein Beispiel an dem Einfluss nimmt, den der Flüchtlingsdeal von Frau Merkel bei Herrn Erdogan ausgelöst hat!

 

 

 

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Die deutschen Fans der impotenten imperialen Fianzjongleure wollen "aufschließen". Nicht etwa die Knäste der Entrechteten der "falschen" Rassen / Klassen, sondern sie wollen auf "Augenhöhe" mit den imperialistischen Agressoren.

Dieser Blindenverein mobilisiert seine gläubige Gemeinde:

"Newsletter vom 11.11.2016 - Der Trump-Impuls

WASHINGTON/BERLIN (Eigener Bericht) - Die Wahl Donald Trumps zum
Präsidenten der USA soll einen "wichtigen Impuls" für die Schaffung
des Willens zur weiteren Militarisierung der EU liefern. Dies geht aus
einem Namensartikel von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen
hervor. Demnach dient Trump Berlin als eine Art negatives Gegenbild,
um die Bereitschaft zum Aufbau eigener deutsch-europäischer
Militärstrukturen zu fördern. "Die Verteidigung der liberalen
Demokratie" sei "unsere oberste Aufgabe geworden", heißt es bei der
Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP); nicht zuletzt
deshalb müsse die EU "außen- und sicherheitspolitisch mehr
Verantwortung ... übernehmen". Äußerungen mit derselben
Stoßrichtung werden sowohl von Bundestagsabgeordneten wie auch von
Mitgliedern der EU-Kommission getätigt. Man müsse "auf Augenhöhe"
mit den USA zusammenarbeiten und benötige dazu eine "europäische
Armee", wird Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zitiert;
EU-Kommissar Günther Oettinger erklärt, "die Zeiten, wo wir uns als
kleiner Bruder der USA verstehen konnten", seien vorbei. Berlin dringt
auf Eile: Neue Schritte zum Aufbau der EU-Militärstrukturen sollen
beim Verteidigungsministertreffen am kommenden Dienstag besprochen
werden.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59480

Bild des Benutzers fahrwax

Einar Schlereht referiertt heute bei der Neiopresse seine (und auch meine) Sicht der imperialen Infiltrations.Technik die gern als "Westliche Kultur / Werte" verklärt wird, um ganze Kontinente zu zertrümmern:

".....Was ich entdeckte, war schockierend: diese glänzenden ‚Tempel der Kultur‘ inmitten von so vielen zerstörten und elenden Städten weltweit (zerstört von dem westlichen Imperialismus und seinen engsten Alliierten – den schamlosen örtlichen Eliten) sind gegenwärtig engstens verknüpft mit westlichen Geheimdienstorganisationen. Sie sind direkt involviert in neo-kolonialistische Projekte, die praktisch auf allen Kontinenten der Welt von Nordamerika, Europa und Japan durchgesetzt werden.

‚Kultur‘ wird benutzt, um vor allem die Kinder der örtlichen Eliten umzuerziehen und zu indoktrinieren. Finanzierungen und Darlehen werden in Arbeit gesetzt, wo früher Drohungen und Morde angewandt wurden. Wie funktioniert es? In Wirklichkeit ist alles ganz einfach: rebellische, sozial-orientierte und anti-imperialistische einheimische Künstler und Denker werden jetzt schamlos gekauft und korrumpiert. Ihre Egos werden mit großer Geschicklichkeit bearbeitet. Reisen ins Ausland für ‚junge und talentierte Künstler‘ werden arrangiert, Gelder verteilt und Stipendien werden angeboten. Mohrrüben sind zu schmackhaft, würden die Meisten sagen. ‚Unwiderstehlich‘.

Die Stempel ‚Angenommen‘ liegen bereit, um die weißen Seiten der Leben dieser noch jungen, nicht anerkannten, aber wütenden und aufgeweckten jungen Künstler und Intellektuellen aus diesen armen, kolonisierten Ländern zu stempeln. Es ist so leicht, zu betrügen! Es ist so einfach, sich zu beugen!

Einige, sehr wenige Länder sind beinahe nicht zu korrumpieren, wie Kuba. Aber Kuba ist ein einzigartiges Land. Und es wird intensiv von der westlichen Propaganda dämonisiert. „Patria no se vende!“ sagen sie dort oder auf deutsch „Das Vaterland ist nicht käuflich!“ Aber unglücklicherweise wird es überall in der Welt getan: von Indonesien bis zur Türkei, von Kenya bis Indien."

http://www.neopresse.com/politik/westliche-kultur-zertruemmert-ganze-kontinente/?utm_source=Beitr%C3%A4ge+des+Tages&utm_campaign=3a60a7e815-Daily_Latest&utm_medium=email&utm_term=0_232775fc30-3a60a7e815-121284185

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„Jeder, der sich auf dem kapitalistischen Markt bewegt, fühlt sich für sein Überleben zu etwas gezwungen, das er jenseits des Marktes niemals anstreben würde.“ wird dem Jenenser Sozialphilosophen Hartmut Rosa zugeschrieben.

Unter dem Einfluss des Geldfetischismus denaturieren menschliche Beziehungen, Tugenden verkehren sich in ihr Gegenteil. Rücksichtslosigkeit und Betrug, die Ellenbogenmentalität wird zu einem Wert, der Erfolg verspricht. Beispiel Trump.

Auch für das Verhältnis von Mann und Frau, bei dem die Schönheit den „Preis“ einer Frau bestimmt, passt zu Donald und Melania.

Bild des Benutzers fahrwax

Diese menschliche Attrappe verkörpert das ideal, das "Goldene Kalb" der Besitzgeiheit, der rücksichtslosen Selbstdarstellung zu Lasten aller Anderen.

Er posiert als perverser Rettungsanker der besinnungslosen Deklassierten - er ist die Pest die sie täglich abtötet, aber sie beten ihn an.

Eine traurige, bewusstlose Figur........

Nigel Farage hatte sich vor einiger Zeit im Europaparlament zur Frage einer europäischen Militärstruktur geäußert und gefragt, gegen wen die sich richten sollte. Gegen den russischen Bären?
Wen glauben sie, fragte er, können sie damit veralbern.

Ich fürchte, "die" haben die Frage nicht verstanden.

Das Kanzleramt wie das Auswärtige Amt haben sich auch im Verlauf der Russlandkonfrontation gerne als mäßigende, aber hochmoralische Mediatoren ausgegeben.

 

Ein inzwischen als US-Professor tätiges Mitglied der montenegrischen Regierung, die zur Schädigung Russlands das Land in die NATO zerren soll (gegen eine geharnischte Bevölkerungsmehrheit, die sich des Kriegs gegen Jugoslawien noch zu gut erinnert), hat erwiesen, dass neben den US-Neocons Nuland und McCain eindeutig sowohl Merkels Kanzleramt als auch der werte Herr Steinmeier hinter den Kulissen zu den Falken gegen Russland gehören.

Es fing schon Anfang der 90er an, als das Auswärtige Amt seine Kontakte zu kroatischen Faschisten wiederbelebte. Weiter ging's mit der Ukraine. Und auch auf dem Balkan haben sie weitergezündelt.

Wie sagte Joseph Roth bereits 1931: "Der ukrainische Nationalismus ist ein deutsches Patent. Die deutschen haben es erfunden, um den russischen Staat zu zerlegen." Sie haben mit den US-Falken die Russlandpolitik Ludendorffs, Hugenbergs und Hitlers wieder aufgelegt.

Wir wussten alle, dass die USA nach 45 wieder die alten Nazis in die Posten hinter die Kulissen geschoben haben. Wir hatten uns halt eingebildet, dass die Diskussionen um 68 gründliche Läuterungsarbeit verrichtet haben. Pustekuchen!

 

Hinter der blitzeblank geputzten pseudo-linksliberalen Fassade herrscht der braune Ungeist wie eh und je. Entweder wir jagen ihn jetzt heraus - oder er wird uns endgültig erledigen. 

 

Hier der Link zu dem aufschlussreichen Artikel auf den NDS. Wer da nicht kotzen muss, der hat seit Tagen nichts gegessen.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=35772