10 Dez 2016

Jürgen Todenhöfer - Vor Tische ...

Submitted by Redaktion

Vor Tische las man oft Abwertendes zu Jürgen Todenhöfer. Nach Tische ist zwar noch nicht Mai, dennoch manches neu.

Ein Gastbeitrag von Hannah Kahl


Diese Woche wurde bekannt, dass Jürgen Todenhöfer ab 2017 als Herausgeber der Wochenzeitung Freitag vom Verleger Jakob Augstein berufen wird. In den hiesigen Medien erfuhr dieser Sachverhalt eine gewisse Resonanz und die taz brachte sogar ein Interview mit Augstein. Beim Freitag selbst fehlt bislang noch jegliche offizielle Stellungnahme.

Inhaltlich muß der designierte, nicht unumstrittene neue Herausgeber des Freitag jetzt wohl ernster genommen werden, auch von bekennenden Transatlantikern. Und assoziativ betrachtet kommt es möglicherweise noch viel schlimmer, müssen Mann und Frau jetzt ganz tapfer sein, wurde Todenhöfer doch bislang nach tief unten, nach weit rechts hingeschrieben, keine diffamierende Zuweisung ausgelassen:

Da haben sich zwei gefunden!

titelte das Sturmgeschütz des Qualitätsjournalismus vor fast genau einem Jahr; nicht ahnend, was da in Gestalt des Spiegel-Gesellschafters Jakob Augstein einmal angerichtet werden würde. "Nie mehr Krieg", dieses Lied von Xavier Naidoo wurde vom neun Herausgeber des Freitag, von Jürgen Todenhöfer auf seiner Facebook-Seite erstveröffentlicht und führte umgehend zu  Kontroversen zwischen politisch korrekt gewendeten Bellizisten und altlinken, parteipolitisch weitgehend heimatlos gewordenen Pazifisten.

Das genannte Lied gegen den Krieg von USA und NATO im mittleren Osten mag man suchen und finden. Hier jedoch scheint der Blick auf den Youtube-Kanal von Jürgen Todenhöfer mehr als angemessen.

Natürlich ist das alles "Verschwörungstheorie", was der neue Herausgeber des Freitag dort dröhnend verschriftet. Dennoch starker Tobac und die Frage sei erlaubt, ob diese Aussagen nun ebenso plakativ die Blattlinie des Freitag bestimmen.


In dieser Offenheit darf es mit Todenhöfer weiter gehen


Und die Todenhöfers schaffen es sogar in die Öffentlich-Rechtlichen

 

Das dürfte spannend bleiben, soweit Jürgen Todenhöfer nicht irgendwo zwischen Frühstücksdirektor und Imagepflege angesiedelt wird.

Einerseits segelt der Freitag gemäß einem geflügelten Wort von Augstein mittlerweile recht "nahe an der Küste", andererseits bringt einer wie Todenhöfer schon das gewisse Image mit, jenseits der Großmedien. Seine Vita und seine aktuellen Positionen lassen ihn zwar keinesfalls zu einem irgendwie Linken werden, fordern jedoch außenpolitisch die proklamierte Alternativlosigkeit immer wieder heraus.

Vielleicht Augsteins Antwort auf Trump, konstruktiv-kritisch.

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Mit freundlicher Genehmigung der Autorin

 

Jürgen Todenhöfer - Nach Tische ...

Äußerungen von Branchengrößen zum neuen Freitags-Herausgeber. Eine kleine Presseschau.

Ein ausgewogener Artikel im Neuen Deutschland, der in einem Halbsatz deutlich macht, woher der Wind weht.

<<... derweil mancher Antideutsche online den erwartbaren Hohn seiner Gesinnungsgenossencrowd relativierte.>>

Dieser im ND erwähnte und zitierte Deniz Yücel, dessen berufliche Stationen von Jungle World über die taz bis zu Springers Welt sprechen eine recht eindeutige Sprache.

Noch scheint der Freitag nicht verloren, wenngleich man sich vorerst bei den Salonkolumnisten trifft, einer Seite mit illustren Autoren und Autorinnen. Ein Axel Brüggemann will dort um die journalistische Heimat kämpfen, den Freitag wohl nicht kampflos den Todenhöfers überlassen.

<<Ich mag Todenhöfer nicht, nicht seine Meinung, nicht die Art, mit der er sie vertritt – ja, ich halte sie in vielen Belangen für grundsätzlich gefährlich, zerstörerisch und arrogant.>>

Und obendrein wäre ein Hinschmeißen, [bei] den „Freitag“-Honoraren auch noch ziemlich billig, läßt Brüggemann ganz unprekär verlauten.

Eben dort bei den Kolumnisten wirft sich ein nicht ganz unbekannter Alex Feuerherdt in die mediale Schlacht, bestätigt gleich mal das eingangs erwähnte ND.

Bei diesem Who is Who darf Stefan Laurin natürlich nicht fehlen, zitiert bei seiner Frontstellung gegen Todenhöfer keine Geringeren als Martin Krauss und Michael Angele.

Bei Facebook und beinahe überfällig, überflüssig zu erwähnen, da gibt es bereits einen "Anti Jürgen Todenhöfer", der mit Sicherheit ebenso illustre Gesellschaft generieren wird, hier jedoch ohne Link bleiben soll.

Es sortiert sich langsam, dennoch deutlich erkennbar.

Eigentlich, eigentlich fehlt bei dem Kampf der Aufrechten nur noch ein Henryk M. Broder; aber der und sein "achgut" haben momentan wohl andere Sorgen.

Hier und Hier ist nachzulesen, dass Gutsein allein nicht immer hilft, andere noch Guter sind und man hier wie da auch ganz schön schnell in ungute Ungnade fallen kann. Der Freitag und Broders Gute Achsen vielleicht bald auf einem Index, mit Boykottaufrufen konfrontiert?


Wer hätte das gedacht ...

Kommentare

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Er durchbricht und demontiert klar die offiziösen Rechtfertigungen eines "Kampf gegen den Terror" - verbindet Ursachen und Wirkungen jenseits der MSM Doktrin.

Ein vielversprechender Wert.

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hatte das hier an anderer Stelle zu Andrej Holm bereits etwas ausgeführt.

Die wirkliche Frage ist für mich, in wieweit Pauschalierungen tragen, soweit sie -und oft sehr selektiv- lediglich auf der überbrachten (groß)medial veröffentlichten Propaganda basieren.

Todenhöfer war ein CDU-Stahlhelmer, ein US-Shop wie es im Buche steht. Keine Frage! Und ich glaube -vielleicht unterscheidet ihn das von Figuren wie Kahane- dass er sein Mäntelchen nicht immer wieder neu in den gerade angesagten Wind hängt, die Geschichtsschreibung der jeweiligen Sieger als (gespieltes) Engagement transportiert, einfach das Lied der jeweils Herrschenden singt.

Insofern schon interessant, dass es zu dieser Personalie noch kein offizielles Statement des Freitag, dessen (Chef)Redaktion und (FC)Moderation gibt. Wahrscheinlich schauen die gerade, ob sie in Sachen Todenhöfer nicht auch ein paar herdentriebige, systemkonforme Leichen im Keller haben.

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Todenhöfers Herkunft aus stinkigen CDU-Gestaden - noch dazu in einem Land mit fortschreitender, faschister "Wurzelfäule" - entwertet keineswegs Ideale, zu denen er gefunden zu haben scheint.

( Ich habe deine Ausführungen zu Anne Roth & Holm gelesen)

Mich beschäftigt schon geraume Zeit die Aussage im Blogtext: "Seine Vita und seine aktuellen Positionen lassen ihn zwar keinesfalls zu einem irgendwie Linken werden".....

Mir scheint das ein Definitionsproblem der schwammigen Begrifflichkeit "Links" zu sein - über "irgendwie" mag ich garnicht nachdenken.

Es wäre jedenfalls schön, Mensch fände da (endlich einmal) zu gesicherten Koordinaten.

Jedenfalls wissen wir gesichert, dass weite ehemalige Teile von "Links" Todenhöfers (möglichen?) Weg zu Idealen vollkommen entgegengesetzt beschritten haben - alles andere als ein Einzelphänomen, leider.

Mit diesem "Fluktuationsthema" beschäftigt sich  Annette Ohme-Reinicke erkennbar schon länger und sehr gehaltvoll.

(Annette Ohme-Reinicke, Jahrgang 1961, ist Dozentin am Institut für Philosophie der Uni Stuttgart. Ihr Schwerpunkt sind soziale Bewegungen. Sie gehört zu den GründerInnen des Stuttgarter Hannah-Arendt-Instituts.)

Ein schmaler Auszug aus einem vielschichtigen wie bedenklichen Text, der vielerlei beleuchtet (längst nicht nur Todenhöfer's mögliche "Läuterung"), bei "Kontext":

 

"Warum tendieren soziale Bewegungen nach links oder rechts?

Wann soziale Bewegungen auftauchen und wie sie sich entwickeln, lässt sich nicht vorhersehen. Ihre Dynamik ist keineswegs rational. Was sich allerdings retrospektiv, empirisch belegen lässt, ist: Linke, emanzipatorisch orientierte soziale Bewegungen treten in Zeiten (realen oder gefühlten) ökonomischen Aufschwungs auf, rechte Bewegungen in Zeiten des Abschwungs.

So erkennt der französische Philosoph Maurice Merleau-Ponty den Grund für das Entstehen linker Bewegungen darin, dass die "Abnahme des Drucks auf das Leben eine Umstrukturierung des sozialen Raumes ermöglicht: Die Horizonte sind nicht mehr eingeengt auf die unmittelbaren Bedürfnisse, es entsteht ein Spielraum, Raum für einen neuen Lebensentwurf".

Ob Gesellschaften sich nach links oder rechts bewegen, hängt stark von ihrer wirtschaftlichen Entwicklung ab. Foto: Joachim E. Röttgers

Ob Gesellschaften sich nach links oder rechts bewegen, hängt stark von ihrer wirtschaftlichen Entwicklung ab. Foto: Joachim E. Röttgers

Die gegenteilige Entwicklung, nämlich die Folgen eines Schwindens jenes Raums für neue Lebensentwürfe, skizziert Nachtwey, wenn er die aktuellen Auswirkungen neoliberaler Politik beschreibt. Er benutzt den Begriff der "regressiven Modernisierung" und belegt, wie sich sowohl die materielle Situation in der Gesellschaft schleichend, aber kontinuierlich verschlechtert, als auch die Furcht vor dem Abstieg wächst. Spaltungen in der Gesellschaft, Exklusion und Prekarisierung nehmen zu.

In dieser Regression schwimmt die Linke heute gewissermaßen mit. Ihr sei, so Nachtwey, eine optimistische Perspektive abhanden gekommen, die Gewissheit, dass es besser werden könne. Die Linke blickte immer "erwartungsfroh und hoffnungsvoll nach vorn. Man war davon überzeugt, dass die Zukunft besser sein werde, für einen selbst und für die eigenen Kinder." Diese Hoffnung sei nun gebrochen, größtenteils aufgegeben, die Linke im Grunde zu einer konservativen "Nachhut" geworden.

Das erinnert an Nassehis Diagnose, wonach Linke heute "links reden und rechts handeln" würden. Nur ist dies kein historisch neues Phänomen oder gar ein neues Kennzeichen "der Linken". Es ist vielmehr eine Reaktion auf jene regressive Modernisierung und zeigt, wie sehr die Linke selbst in der neoliberalen Ideologie verfangen ist."

Mehr davon unter:

http://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/282/links-oder-rechts-3815.html

ist dieser fc beitrag zensiert worden? "Achgut ǀ Inseriert nicht bei Juden — der Freitag". oder was?

danke für eine kurze antwort!

jose

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wobei der User noch da ist, es hier in seinem vorherigen Blog aktuell noch weitergehen mag.

Mal schauen, ob Rudi Magnoli sich dort äußert. Wäre ansonsten ein Zeichen dahingehend, dass er in der FC zwar noch existiert, aber aktuell gesperrt ist, sich nich einloggen kann. Skurriles FC-Tollhaus ...

Ansonsten siehe den Google-Cache von heute in der Früh.

habe ich mir gestern abend schon gedacht, dass der ("broder"- ) beitrag im laufe des heutigen tages einkassiert wird. offenbar wird die zensur im freitag von den übrigen fc-mitgliedern geschluckt bzw. von einzelner/kollektiver kritik/widerstand kann ich nichts vernehmen. vielleicht kommt ja noch was.

apropos widerstand vs anpassung im heutigen standard zu lesen (vielleicht interessiert es euch):

"Ich sehe auch eine gewisse Lust zur Anpassung, eine Lust zu funktionieren. Sie macht das Denken in ethischen und politischen Alternativen immer unwahrscheinlicher. Und dass Anpassung noch gefördert wird, ist wiederum ein Fehler der älteren Generation. In Schule und Uni werden immer engere Lernschritte vorgegeben. Schüler und Studierende erfüllen zunehmend vorgegebene Aufgaben, anstatt sich kritisch mit den zugrunde liegenden Modellen auseinanderzusetzen. "

thema u. der link: "Bildungsexpertin: "Es gibt zu viel Anpassung"
http://derstandard.at/2000045436537/Bildungsexpertin-Es-gibt-zu-viel-Anp...

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Ein mir seeehr nahestehendes, immer noch ohne Glied und trotzdem "Community-Mitglied" hätte dem depubliziertenten Fesselballon heute noch gern den Verweis auf die Solidarität mit der kontenfreien "Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost" beigefügt.

"Vor sechs Wochen benachrichtigte die Bank für Sozialwirtschaft (BSW) den in Deutschland als gemeinnützig anerkannten Verein "Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost" (JS), dass sie das Bankkonto des Vereins zum Jahresende kündigen wird. Zunächst begründete sie diesen Schritt nicht.

Erst nachdem Unterstützer und Freunde des Vereins erheblichen Druck auf die Bank ausgeübt hatten, erklärte diese am Dienstag, dass sie das Vereinskonto gekündigt hätte, weil JS die umstrittene BDS-Kampagne unterstützt."

Von wegen der Freiheit anders zu denken........., schade, zu spät.

todenhöfer ist ein grandioser selbstvermarkter - und auflagenmaximierung versucht offenbar augstein u. a. mit einer polarisierenden persönlichkeit wie todenhöfer zu erzielen. sein büchlein über die isis habe ich zwar gelesen, aber ohne großen (neuen) erkenntnisgewinn beiseite gestellt. da finde ich das neue büchlein von werner ruf, islamischer staat: profit, religion und globalisierter terror, lesenswerter (http://shop.papyrossa.de/Ruf-Werner-Islamischer-Staat-Co).

mit der personalie todenhöfer sehe ich keinen zwingenden journalistisch-politischen richtungswechsel (im zweifel bleibt das blättchen irgendwie linksliberal). soweit mir bekannt ist, verfügt todenhöfer über kein wirklich breites gesellschaftspolitisches themenprofil, um auch nur annährend behaupten zu können, er könnte einen linkspolitischen push im freitag bewerkstelligen. anderseits hat todenhöfer bei mir mit seiner haltung und begründeten kritik an der sog. anti-terror-politik der us- amerikanischen administration gepunktet. sowohl augstein und todenhöfer pflegen kein muslim-bashing wie es in anderen mainstream-zeitungen der fall ist. insofern hast du recht mit deiner anmerkung: da haben sich zwei gefunden! schauen wir mal.

bytheway: bernd, dir alles gute in den nächsten tagen (runder geburtstag glaube ich?!) und geniesse dein "verrücktes" leben (war eine empathische anmerkung von dir in richtung hermann und seiner bt-kandidatur).
auf jeden fall werde ich dich/euch hier u. dort gerne lesen- und es muss ja nicht die fc sein.

schöne (weihnachts-) zeit und herzlichen gruß
jose

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und ja, der Runde, der Siebzigste naht; allerdings erst im Februar.

Ansonsten richtig wie Du schreibst, pflegen weder Augstein noch Todenhöfer ein Muslim-Bashing; auch kein implizites, kein subtiles wie manche der vermeintlich Guten.

Augstein und eben mehr noch Todenhöfer bennennen klar und deutlich, dass westlich-abendländischer Imperialismus der wesentliche Grund ist, warum insbesondere Muslime ihre neokolonial ausgebeutete, in die Steinzeit zurückgebombte Heimat verlassen müssen.

Was Todenhöfer für den Freitag bedeutet, darüber mag zu spekulieren sein. Ich sehe es -in positivem Sinne- als ein Signal von Augstein, der Freitag möge nicht zur Wochenendausgabe der taz werden; weder in Sachen Genderism noch olivgrünem Belizism.

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Interessant sind hier gerade die Prozesse & ihre Maßstäbe - soziologische Studien ersetzend, genial.

Spannend eben, watt son Todenhöfer allet klarmachen kann - wennet nur hilft.....

Bild des Benutzers fahrwax

die debatte um den einkauf von todenhöfer bekommt vergleichbare denunziatorische züge wie die auseinandersetzung zwischen hensel und broder/tichy. die debattenkultur in d ist salopp gesagt im arsch. mit den worten von norbert häring: "Die politische Auseinandersetzung degeneriert - auch in Deutschland. Streit um Inhalte hat ausgedient. Diskreditierung des politischen Gegners steht im Vordergrund, auch und gerade in den Medien."
(hier: rufmord als methode: http://norberthaering.de/de/27-german/news/727-rufmord-als-methode u. hier Die Querfront und andere Verunglimpfungen von Pazifisten und Nato-Kritikern:http://norberthaering.de/de/mccarthy-reloaded).
bin mir nicht sicher, ob ich da besser unterwegs bin! lasse ich mal so selbstkritisch stehen. aber sorgen mache ich mir schon, wenn politische diskurse im wesentlichen im errungs-, aufmerksamkeits- und ausgrenzungsmodus geführt werden. das freund-feind-denken und handeln scheint die eigentliche wachstumsbranche in der politik zu sein, die zudem auf vernichtung von integrität und würde andersdenkender menschen ausgericht ist.
um mit den worten von bernd abzuschliessen:

da haben sich zwei gefunden ( was das denunziantentum betrifft)

hensel in einer stellungnahme zu broder: Lieber Herr Broder...(https://medium.com/@ghensel/lieber-herr-broder-8b81646e512f#.ppmasc9py) und auf tichysseite der broder: Der Denunziant von Scholz & Friends (http://www.tichyseinblick.de/meinungen/der-denunziant-von-scholz-friends/)

schönen dritten advent!

Bild des Benutzers ebertus

gebe ich Dir da vollkommen recht, Jose.

Nur gerade jetzt, bin eben auch nur ein fehlbarer Mensch, mag ich nicht nur klammheimlich schmunzeln. Gerade Broder, in Sachen Antisemitenjagd die Instanz überhaupt, hierzulande, dieser Broder kommt nun selbst unter Beschuß der Guten, der noch Guteren ...

Broder und der Freitag demnächst auf dem gleichen (Breitbart)Index - herrlich ...

Interessant ist in dem Zusammenhang (mein Eindruck), dass sich die Kahane-Stiftung und ihre Untergliederungen zu Broder selbst bislang noch deutlich zurückhalten; obwohl auf dessen Guter Achse sehr umfangreich gegen die Stiftung und ihre Vorsitzende gefeuert wird.

Ebenso ist bei der Stiftung erkennbar Zurückhaltung angesagt, wenn es um die Person von Xavier Naidoo geht. Nach meiner Erinnerung gab es einen Vergleich vor Gericht, der diesbezüglich Kahane&Co. zur Zurückhaltung mahnt.

Die Cause Elsässer/Ditfurth ist wohl allen Kampfhähnen und Hennen präsent; wie man dazu auch stehen mag.

Bild des Benutzers Delloc

 

Streit um Inhalte würde nicht nur Abstraktionsvermögen und Kenntnisse komplexer Zusammenhänge voraussetzen, sondern auch authentische Selbsterkenntnisse.

Wie sollen diese Fähigkeiten in einer auf Profit, Konsum und Konkurrenz (gleich-) geschalteten Gesellschaft denn erlernt werden?