6 Mai 2017

Beutelviech wech im Freitag

Submitted by beutelratte

Und da simmer,

ueber 150 Beitraege und ueber 10000 Kommentare wech. Vor 6 Monaten waere ich noch untroestlich gewesen,

aber ich muss sagen es wurde immer seichter und seichter.

Mit gespitzter Feder kam da ja nicht mehr viel,

vielleicht habe ich deshalb meinen Rauswurf provoziert?

Hoffentlich werden es im Termiten.net noch mehr,

ich wuesste zwar im Moment nicht wie, aber man solle die Hoffnung ja nicht aufgeben.

:-D

Kommentare

was haste denn schon wieder angestellt? Eine/n von der Redaktion gebissen? Denkzone hat mich schon gefragt, woste wohl bist.
Nimms nicht tragisch.
Als Marsupial muss man schon was aushalten!

Bild des Benutzers beutelratte

Denkzone war die letzte Verbindung, den traegt wirklich keine Schuld,

ich habe dem was gesteckt was der Redaktion gar nicht gefallen hat.

Dann kam wohl so ein VoPo und hat mich gemeldet,

ich kann mir auch schon vorstellen wer der oder die VoPo war.

Das ist mir aber wirklich egal.

Dir noch einen schoenen Tag in Sydney, Gruss

P.S.

Dass du mich noch mal im Freitag sehen kannst ist ausgeschlossen,

die haben mich jetzt entgueltig rausgeschmissen, aber es sind ja auch schon zu viele gute Schreiber

weg, W.H., McMac und und und,

andere sind mit der Zeit sehr Handzahm geworden, nach 2-3 gelben Karten,

ich lasse mich halt nicht einschuechtern.

Bild des Benutzers beutelratte

Kannst ja mal den Denkzone auf den Termitenblog aufmerksam machen, und du sollst hier bitte auch ab und an Schreiben.

wink

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jedoch ist hier schreiben "just for fun", die TeilnehmerInnenzahl überschaubar.

Dafür aber alle authentisch und es gibt keine Einkipper, keine missionierenden Selbstvermarkter oder gar Parteilobbys. Dafür jedoch ein funktionierendes PN-System.

Und der Aussie müsste sich nur mal ein neues Passwort anfordern; sonst wird das nix. 

Warum denn Ebertus? Is meine PW nicht geheim genug?
Noch ne Nachricht fuer Beutelratte: Lethe hat heute nach Dir gefragt.

Bild des Benutzers ebertus

Und btw. wegen allfälliger FC-Nachfrager ...

Da das Wort "Termiten" bekanntlich auf dem Index des tumben FC-Wortfilter steht, so magst Du allfällige NachfragerInnen lediglich auf die Mailadresse in Deinem Profil verweisen; und ihnen, soweit sie sich dort melden, dann die entsprechende Info zukommen lassen.

Bild des Benutzers Heinz

Warum kompliziert, wenn's auch einfach geht?

Der freitag scanner ist ein Zeichenfresser und sucht reguläre Ausdrücke.

Wenn er nach «termiten» sucht, findet er «ter mi ten.net» nicht, jeder halbwegs intelligente Mitteleuropäer erkennt aber, was gemeint ist.

Bild des Benutzers fahrwax

*****

Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch.

Bild des Benutzers ebertus

Aber in besseren Kreisen läuft das nicht viel anders ...

Ganze drei Tage ist der Gute bei FB gesperrt; da muss er durch - und seine Follower ebenfalls.

Facebook wie der Freitag, nicht zuletzt die Termiten sind priwatwirtschaftlich -oder sonstwie privat- betriebene Hausherrenmodelle. Das muß jede(r) wissen, der dort/hier teilnimmt.

Blogs bzw. Foren bei denen ohne Vorabprüfung, ohne Vorabzensur noch gepostet werden kann, diese Spezies des ehemaligen Web 2.0 geht langsam sterben; da braucht es nichtmal einen Maas.

Aber das Schöne (noch) am verbliebenen Web 2.0 ist die Tatsache, dass jede(r) mit geringen Aufwand, so eine Öffentlichkeit herstellen kann; zumindest für sich selbst. Niemand muß mehr eine(r) der 200 Reichen sein, um Öffentlichkeit zu suchen und ggf. zu finden.

Bild des Benutzers beutelratte

Bevor der Augstein mit Holtzbrink und Springer etc. etc. noch 200 Kinder macht sollte man eine Termitengenossenschaft gruenden,

die TAZ'ler sind zwar schon UE- 80 aber im Hirn noch U-35

cheekycheekycheeky

(Bin ich boese, deshalb gesperrt)

cheekycheekycheeky

Bild des Benutzers fahrwax

Sei mal froh, dasste aus der dortigen U-Haft raus bist - die Schließer da sind voll öde, die Geistesnahrung pur für den Arsch.

Fast nur noch vorzeitig verkalte Birnen dorten....

Gemütlich Vergreisen und debile Sprüche kloppen kannste hier in netterer Gesellschaft....

 

Bild des Benutzers beutelratte

..."Gemütlich Vergreisen und debile Sprüche kloppen kannste hier in netterer Gesellschaft"...

Fett Ausgedruckt, eingerahmt und an die Wand gehaengt !!!!

P.S.

Hab den Trick mit Texte Copy - Paste gefunden ("STOLZ")

smiley

Bild des Benutzers Heinz

«... sollte man eine Termitengenossenschaft gruenden, ...»

Welche Investition ist der Zweck einer termiten eG?

Bild des Benutzers pleifel

Dann sollten Sie dir wenigstens die Gelegenheit geben, deine alten Beiträge zu sichern. Das habe ich zumindest bei meinen gemacht, immerhin steckt darin doch ein wenig "Gehirnschmalz" drin, der sich über die Jahre verteilt hat. Abgesehen davon kennt man doch seinen "Gastgeber", auf dessen Seiten man sich bewegt. Da braucht es zwar keine "Selbstzensur", weiß aber in etwa, wo dessen Belastungsgrenzen liegen.

Klar, ´ne Gelbe hatte ich mir auch eingehandelt, aber das kommt bei den besten Fußballern schon mal vor. Und i.d.R. kann man dann mit den Schiris reden, zumindest hinter der Bühne. Ok, nun spielst Du halt in einer kleineren Liga, was ja offensichtlich dein Ziel war. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, es geht um die Anzahl der Schreiber.

Na denn, hier bist Du ja sicher! Aber Du bist kein Konsensschreiber, oder? Der Widerspruch dürfte Dir zukünftig wohl fehlen.

Grüße

Bild des Benutzers beutelratte

Ich sehe nicht ein warum ich einen Vopo oder Blogwart nicht nennen darf...

Kennste noch www.freitag.de/community/blogs/sachichma/die-geopolitik-der-zukunft-sind...

?????

Der gleiche Wixer der DEN 2011 rausgeboxt hat 2017 wieder gebloggwartet, da bin ich echt ausgerastet !!!!

Der Betroffene musste sich damals vom Freitag verabschieden da er als Freiberufler von seinen Kunden darauf angesprochen wurde und er Auftraege verloren haette wenn er im Feitag geblieben waere !!!

Und das war einer von den Top Ten Bloggern von 2000 Schwachmatikern die sich hier rumtreiben, ich koennte das sogar belegen, aber ich weiss nicht ob ich dieser Person wieder schaden koennte, der hat sich seit 3 Jahren nicht mehr bei mir gemeldet, der hatte gelebte Infos dagegen ist die "Redaktionsfront" Blau Kita...

Nach 6 Jahren ist der gleiche Penner im Freitag der 2011 einen der besten Blogger rausgehauen hat, naemlich mit dechevrierten Avatarbildern, IMMER NOCH IM FREITAG, jetzt kam von dem Penner mal wieder eine Outingmeldeung ueber einen Mitblogger, Hauptsache anschwaerzen, mehr kann der Arsch nicht, wenn der meinen Klarnamen herausgefunden haette waere ich schon seit langem im Freitag weggemusst gewesen.

Aber die Redaktion hat nur Spatzenhirn: "Sie beleidigen wuest Mitblogger und haben schon mehrere Verwarnungen"

Die sollen sich mal ueberlegen wer da wo und was riskiert wenn er im Freitag schreibt. Fast alle, nicht alle, Mexikobeitraege waren Schrott in den letzten 6 Jahren, ABER ICH KANN MICH DA NICHT EINMISCHEN, da geht es nicht nur um Aufenthaltsgenehmigung...

Gruss

Bild des Benutzers fahrwax

.....funzt nicht.

Fehler 404 Die Seite, die Sie aufrufen möchten, wurde leider nicht gefunden.

 

Sach ma watt auffindbaret (hintenrum duch et Kabuff geht hier wunderbar) zu dem Kacksack.

Ich hab da noch so Bekanntschaften die solche Bazis gerne mal - in aller Nettigkeit vonne Kette, versteht sich - lecker anpinkeln.

 

Bild des Benutzers beutelratte

der nicht mehr aufrufbar ist, ist vom OPFER, nicht vom Taeter, und zwar ungefaehr 6 Jahre datt datt Ding klemmet.

Schreibe mir mal eine Private Nachricht, ich bin Muede und Faul...

angel

Liebe Beutelratte,
mein herzliches Beileid! Wir Ungebeugten müssen jeden Tag mit Ungemach rechnen. Meine Solidarität hast Du. Solltest Du Dich in D verirren, zwecks BT-Wahl oder Erforschung der "deutschen Seele", gib mir rechtzeitig Bescheid.
LG aus dem Weserbergland,
Hermann

Jetzt erst gesperrt? Wie peinlich ist das denn?

Die Vorstellung, so schreiben zu müssen, dass man halb- und mindergebideten Presstituierten gefällig ist, hat nichts wirklich schönes.
Nun bin ich weit davon einfernt zu glauben, dass es für den Fortgang der Geschichte von Bedeutung ist, dass die Welt ausgerechnet meine Stimme hören kann. Oder eben unsere. Es hat nur so was erleichterndes.

Wirklich interessant ist doch an dem lagerübergreifenden Zensurismus nur, dass er auf der evident schwachsinnigen Annahme beruht, dass, wenn man nur eine unliebsamem Stimme unhörbar macht, dies an den Zuständen etwas ändert, die dich zum sprechen brachten.

Aber vielleicht bereiten sich wirklich alle, auch wenn dies nicht bewusst geschieht, auf den Bürgerkrieg vor. Man schließt die eigenen Reihen, baut Wälle, bessert die Befestigungen aus, überprüft die Mannschaft.

Bild des Benutzers ebertus

hat nichts wirklich schönes ...

Sehe ich auch so, ist daher dieser offen erkennbare lagerübergreifende Zensurismus eine evidente Größe. Und dabei mache ich aus meinem Herzen keine Mördergrube; was die persönliche Anmache unter der Gürtellinie oder gar eine mögliche rechtliche Relevanz angeht.

Darauf warten die doch nur, muss man sich weder gemein machen noch über jedes hingehaltene Stöckchen springen.

Insofern sollten wir (hier) primär kritische Beobachter sein und bleiben; realweltliche Aktivitäten gern eingeschlossen.

Bild des Benutzers Heinz

Nich weitersagen.

Ich hatte mal 8 LeserInnen in mein Blog, da flog einer raus und es waren nur noch 8.
Jetzt flog der nächste, da waren's nur noch 8.

Bild des Benutzers fahrwax

(ätsch, fahrwax hat immer noch 20 im Nest)

Bild des Benutzers Heinz

Zähl mal FAHRWAX !

Bild des Benutzers fahrwax

Mensch darf nur dem Zahlenwerk trauen das er selbst gefälscht hat: was damit wieder einmal bewiesen ist.

Die Fremdfälschungen von "A" - wie Armutsbericht / Arbeitslosenstatistik, bis "Z" - wie Zukunft sind reine Fantasieprodukte zum Schutz der betrügerischen Lügner-Banden.

Bild des Benutzers Heinz

Wenn du dich an die letzten Titel erinnern kannst, sind die Beiträge und Kommentare im Google Cach zu finden. Natürlich nur, wenn du Interesse und das Kapitel Freitag noch nicht ganz abgeschlossen hast.

Bild des Benutzers fahrwax

Der, von mir geschätzte, Wolf Wetzel fand Worte die hier wie gespuckt hinpassen:

"Wer heute politische Texte und Beiträge verfasst, die die herrschende „Ordnung“ weder für alternativlos noch für unveränderlich halten, vielmehr für notwendig überwindbar, der findet immer weniger publizistische Orte. Doch nicht nur dieser Schrumpfungsprozess ist ein Problem, sondern auch die scheinbare Antwort darauf, das Zaumzeug noch mehr anzuziehen, also eine meist imaginäre „Linie“ zu ziehen, an die man sich zu halten hat, wenn man dort publizieren möchte. Das machte das Flussbett der Meinungen und Positionen immer enger und jeden wertvollen Streit über verschiedene Positionen und Einschätzungen immer unwahrscheinlicher.

Das – nicht uferlose – Gegenteil machte offensichtlich viel Hoffnung: Die meist engen Ställe, in den sich gute Pferde befinden, aufzumachen, die Pferde zu reiten, sie zusammen laufen zu lassen, also über die Zäune zu springen, anstatt die Wachen an den Zäunen (des Erlaubten) zu verstärken. Anders gesagt: Einige von uns wollten nicht mehr so viele Linienrichter beachten, sondern erst einmal auf den Platz kommen, anstatt immer zu hören, was gar nicht geht. Also an- und zuhören, um eine Diskussion zu ermöglichen, anstatt Meinungen zu „dissen“.

Das meint keine Beliebigkeit, sondern die Lust und Notwendigkeit, wieder Debatten anzuzetteln und zu führen, die bereichernd sind, die mehr sind als schnelle Etikettierungen und Zuschreibungen. Unser Anliegen ist es, Streitfähigkeit wieder attraktiv und als belebend erfahrbar zu machen. Auch geht es darum, Kritik an der eigenen Position nicht als Zumutung, sondern Herausforderung zu begreifen, sich den Argumenten anderer zu stellen und zu öffnen, die eigene Schlüssigkeit zu überprüfen und die eigenen Prämissen zu hinterfragen."

https://wolfwetzel.wordpress.com/2017/05/02/den-rubikon-ueberschreiten-projektvorstellung-im-nachrichtenmagazin-hintergrund/

Die freitäglichen Linien(ab)richter können uns........., auch gern kreuzweise.

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..."Die freitäglichen Linien(ab)richter können uns........., auch gern kreuzweise"...

Geht mir am Hintern vorbei, sie verlieren Leser die sie brauchen, nicht ich, ich habe gar keine, so oder so.

cheeky

Bild des Benutzers ebertus

und andere Werkzeuge ...

Daher wird es hier und absehbar keine Rankings, keine Meistkommentierten, keine bevorzugten Leser, Schreiber etc. geben; Werkzeuge eines gegeneinander ausspielens im Sinne der doch so bekannten, sich oft unter hehrem Qualitätsjournalismus versteckenden elitären Leistungsgesellschaft.

Stattdessen und beim Freitag schon lange abgeschafft eine leistungsfähige PN-Funktion ...

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, konnte der Freitag zuletzt die verkaufte Auflage steigern. Und bei den Zugriffen auf ihre HP lagen sie auch nicht so schlecht. Eine Tendenz, die sie mit der "Jungen Freiheit" teilen.
Vielleicht ist der rigorose Zensurismus ja Ursache des Erfolges? ;o)

Bild des Benutzers ebertus

Zu den Zahlen dieser Player aus der zweiten Reihe habe ich eine ganz eigene Meinung!

Wenn es hoch kommt, eher deutlich  weniger, sind Freitags-Abos diejenigen von sog. natürlichen Personen.

"Irgendwie links" hat in gewissen, gerade institutionell aufgestellten Kreisen (Juristischen Personen) noch einen guten, zumindest unverbindlichen Klang. Daher dürfte die Mehrzahl der Freitagsabos an Firmen, Institutionen, Bibliotheken, Parteien, Stiftungen und andere Player im gesellschaftlich systemfrommen Diskurs gehen.

Und bei dieser Klientel darf, ja muß ein gewisser Grad an Zensurismus schon sein ...

Bei der Jungen Freiheit scheint es mir genau anders herum zu sein, werden sich kaum institutionell gehaltene Abos darunter befinden; eher diejenigen von natürlichen Personen. Insofern und was den gesellschaftlichen Impact angeht sind die Zahlen der JF dann doch relevanter als der (gespielt?) intellektuelle Elfenbeinturm des Freitag.

Bild des Benutzers beutelratte

Hallo Robert,

ich beglueckwuensche den Freitag zu der steigenden Auflage, ja Sie haben Recht, ein rigoroser Zensurismus wird bestimmt auch dafuer Sorgen das Merkel wieder das Rennen macht, das liegt ja schliesslich in all unserer Interessen, nicht wahr?

Wer will schon Veraenderungen wenn es bisher gut lief.

Gruss

Bild des Benutzers fahrwax

Die Leser- / Verkaufszahlen sind allein ein dreckskapitalistisches Anliegen der Käuflichkeit. Das steht im klaren Widerspruch zur Überwindung dieser mörderisch /schwachmatischen Systematik.

Ich zitiere noch einmal Wolf Wetzel ( aus seiner Projektvorstellung "RUBIKON"). Die Zielrichtung beim "RUBIKON" ist "für eine kritische Masse" - da sehe ich die atomare (kleinteilige) Sprengkraft. Verkackte Vereinshäuse,r wo "Community" draufsteht und die systemische Restriktion drinnen steckt, liefern nur einen öden Abklatsch:

"Als das Internet noch nicht so verbreitet war, war es schwierig, zu brisanten politischen Themen radikale, dissidente Positionen zu veröffentlichen. Das ist heute dank der zahllosen Blogs nicht mehr das Problem. Stattdessen sind wir mit einer Vielheit und Verschiedenheit konfrontiert, die oft mehr erschlagend als erhellend ist. Meist liegt es daran, dass die Prämissen dieser Positionen und Weltsichten unausgesprochen bleiben. Die Selbst-Einsichten verharren zu oft im fußnahen Horizont des Anliegens. Das eigene Verständnis, die eigenen Annahmen „aufzubohren“, das Fundament sichtbar zu machen, auf dem man steht, und die Werkzeuge, derer man sich bedient, sollte wieder „Schule“ machen.

In unserer Rubrik Werkzeug- und Prämissenkunde geht es deshalb darum, anhand von Texten die verschiedenen „Werkzeuge“ wie Ideologiekritik, Staatskritik, politische Ökonomie, Systemanalysen, Diskurstheorien, Rassismus- und Gendertheorien ausfindig zu machen. Ziel ist es, sowohl Auslassungen besser einzuordnen, als auch ihre Anwendung und ihren Nutzen zu analysieren.

Die Kritik an den herrschenden Medien ist laut und ganz sicher auch in vielen Blogs zu finden. Das Magazin in dieser Form soll also ein Versammlungsort sein (und werden) und kein Vereinshaus. Dass diese Unabhängigkeit nicht nur Widerspruch zum Bestehenden ist, sondern auch uns selbst verändern soll, wäre ein lohnenswertes Ziel."

https://wolfwetzel.wordpress.com/2017/05/02/den-rubikon-ueberschreiten-projektvorstellung-im-nachrichtenmagazin-hintergrund/

Bild des Benutzers pleifel

und diese "Initialzündung" betreibt wer: etwa Bildleser, Leser der FAZ oder Süddeutschen oder gar die Stubenrevolutionäre beim Freitag? 

Nein, es sind bereits diejenigen, die schon länger (auch als Einzelgänger) in der Sache unterwegs sind und bisher schon bereit waren, ihre Meinung gegen den Trend zu äußern, selbst wenn es Nachteile mit sich brachte. Und gewiss finden die sich gewöhnlich nicht in der "breiten Masse", die sich nämlich genau die Medien reinzieht, um ihr simples Weltbild zu manifestieren und die einen Text wie oben von Dir abgebildet, erst gar nicht zu Ende lesen würden. Zudem würde Ihnen so ein Text nicht unter die Augen kommen, denn "nur" wer bereits den Impuls mitbringt, ergänzt weiter seinen/ ihren Horizont und sucht nach entsprechenden Quellen, da es da keinen Stillstand geben kann (darf).

Aber mal davon abgesehen erreichst Du mit deiner "rustikalen" Sprache bei denen, die angeregt, aufgeweckt, bzw. mitgenommen werden sollten, genau den gegenteiligen Effekt: sie werden Dich schneiden. In trauter Runde ist das anders, insoweit müssen wir mit verschiedenen "Zungen" reden, aber die gleichen Inhalte betreffend.

Ich kann deiner Utopie des Egalitarismus durchaus folgen, aber meine alltäglichen Erfahrungen (beruflich, privat) bis heute stellen eine so große Diskrepanz der politökonomischen Weltbilder fest, dass ich beim besten Willen nicht sehen kann, wie die erforderlichen "Wissenshäppchen" denjenigen zugeführt werden können, die ihre Vernunft auf das Niveau der neoliberalen Anforderungen (Disziplinierung, Individualisierung) abgesenkt (angepasst) haben. Und wenn doch die "Zündung" erfolgt ist, kommt der Wille nicht nach, um in die erforderliche Umsetzung zu gehen.

Andererseits auf ein Wunder der breiten "Erleuchtung" zu setzen halte ich für ziemlich hoffnungslos. Also, wie soll es gehen? Das Ziel mag Egalitarismus sein (ich bleibe skeptisch), aber bis dahin braucht es wohl ein anderes Modell.

Bild des Benutzers Heinz

«Das Ziel mag Egalitarismus sein (ich bleibe skeptisch), aber bis dahin braucht es wohl ein anderes Modell.»

Die Frage ist, was wir unter Egalität verstehen.

Das herrschende Paradigma lautet: Herrschaft

Ein Elefant kann nicht fliegen und ein Fisch klettert nicht auf Bäume. Jeder Mensch hat eine Funktion in seiner Gesellschaft. Selbst Babys haben die gesellschaftliche Funktion nicht erst später, wenn sie groß sind, sondern bereits als Babys, sie verbrauchen Windeln und soziale Betreuung. Werden Dinge und Dienste nicht verbraucht, brauchen sie gar nicht in die Gesellschaft hinein gegeben zu werden. Herrschaft vergewaltigt die Talente der Menschen und fordert Dinge und Dienste, mit denen die Menschen überfordert werden. Die Peitsche der Herrschaft ist der Lebensunterhalt als Direktversorgung oder als monetarisiertes Einkommen. Dafür verbiegen sich die Menschen, weil in diesem Paradigma die Herrschaft einen unveränderlichen Status (daher die Bezeichnung Staat) bekommt und damit jedes Mitglied dieser KastenGesellschaft.

Ein egalitäres Paradigma lautet darum: Gesellschaft

Eine Gesellschaft, die sich als vernetzte Vielfalt von Talenten begreift, wird die Talente der Einzelnen fördern und optimieren. Das Ergebnis ist ein Team in offenen Netzwerken, die mit wechselseitiger Funktion die Führung bei verschiedenen Aufgaben übernehmen. Ein dynamisches Netzwerk hat darum verteilte Aufgaben, verteilte Führung und verteilte Kompetenzen. Jeder Mensch kann für bestimmte Aufgaben die Führung übernehmen, gibt die für andere Aufgaben aber wieder ab. Damit wird denn auch das PeterPrinzip überwunden. Das Prinzip der Gesellschaft ist Kommunikation.

 

 

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*****

..."Das Ziel mag Egalitarismus sein (ich bleibe skeptisch), aber bis dahin braucht es wohl ein anderes Modell"...

Das Modell des Egalitarismus soll schon kommen bitte, aber vor dem 23. Jahrhundert wird das wohl leider nicht mehr passieren, also sollte man sich damit auseinandersetzen was noch zu Lebzeiten bewegt werden kann.

...Schulz ist es nicht...

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Machen wir's wie Mahatma Gandhi, nicht für die aufgeblasenen Gugelhupfe arbeiten – Streik.

Das geht vom Ignorieren, nicht beachten, nicht einmal erwähnen. Das geht mit einem eigenen Modell als Metaebene jenseits vom Mainstream.

können sie beim Freitag.

Hatten wir das schon?

http://uebermedien.de/15083/der-freitag-montiert-aktuelle-fragen-in-fuen...

Fälschen und Manipulieren geht auch. Fast wie bei den Großen.
Ist auf einem guten Weg, der Freitag.

Bild des Benutzers ebertus

Lücken, Lügen, Manipulation; noch nie so offensichtlich wie heute!

Bild des Benutzers Heinz

Da war doch was auf der re:pupslica ...

Bild des Benutzers ebertus

Zuerst wurde "Ach du Scheiße" prominent und mittig auf der Frontseite plaziert.

Mittlerweile wech und nicht einmal mehr in der (rechts) zu erreichenden Auflistung aller Pups-Blogs enthalten.

Fast wie die nachträglich einmontierten Fragen; nur eben handwerklich genau das Gegenteil ...

Bild des Benutzers ebertus

Kreativ sind sie ja; in Sachen subtiler Stigmatisierung.

Die Linke hat sich dem richtigerweise verweigert, diesem öffentlich-rechtlichen Katzentisch. Die AfD-Frau dagegen -gar am Stehpult- wohl vorführen lassen. Ansonsten und was man als Nicht-TVler so liest, das Übliche ...

Sie hätte hingehen sollen und dann, wenn die Staats-Talkerin sie zu den Sekundenstellungnahmen an den Tisch geholt hätte, fragen sollen, warum die stärkste Oppositionspartei nicht zur Diskussion zulassen wird.
Die Linke provoziert nicht, sie fällt nicht aus dem Rahmen. Sie sucht sich keine eigenen Wege, hörbar zu werden.
Von rechts wird sie nur noch als Bestandteil eines "Lagers" wahrgenommen, zu dem sie nicht gehört und von dem sie mehr verabscheut wird als die AfD, auch wenn es zur Zeit noch anderes erscheint.

Frankreich hat doch, trotz der Katastrophe dieser Wahl zwischen zwei größeren Übeln, bewiesen, dass eine Linke, die nicht in erster Linie zeigen will, dass sie zum von den Herrschenden definierten "demokratischen Spektrum" dazu gehört, hörbar werden kann. Als integraler Bestandteil dieses "Spektrums" wird sie nicht gebraucht - und wird auch niemals akzeptiert werden.

Derweilen geht diese Republik unaufhaltsam weiter nach rechts. Grandios bewiesen heute in NRW.
Brandner, ein AfD-Scharfmacher im Thüringer Landtag hat es in einer Rede auf den Punkt gebracht, als er die SPD wegen irgendwelcher sozialen Forderungen gnadenlos und zutreffend verspottete:
Machen sie es doch. Sie haben doch die Mehrheit im Bund. Wenn sie es wollen können sie schon morgen ihren Schulz mit den Stimmen der Grünen und der Linken zum Kanzler wählen. Und dann können sie beschließen was sie wollen.

Wohl wahr.
Jede Idee einer bürgerlich-parlamentarischen "linken" Mehrheit in den kommenden Jahren ist unrealistisch. Der Traum davon wird die LINKE zerstören. Mann kann mit Müller in Berlin nicht koalieren. Gegen Müller MUSS man opponieren. Rot-Grün unter Schröder war nicht das kleinere übel, es war einfach nur Übel. Warum will man da mitmachen?
Wenn das Beharren auf Prinzipien ewige Opposition bedeutet, dann isses eben so. Besser als die Alternative des Verrates dieser Prinzipien. Sozialisten müssen nicht Kapitalismus mitverwalten.

Bild des Benutzers beutelratte

..."Rot-Grün unter Schröder war nicht das kleinere übel, es war einfach nur Übel. Warum will man da mitmachen?"...

*****

Evtl. braucht Nachkriegsdeutschland erst mal einen ordentlichen Rechtsruck, ohne diktatorische Verhältnisse natuerlich, also freie Presse und so, aber das wird schwierig...

Hm...

Aber DANN, DANN hat es der letzte Depp kapiert und geht kein Ackermann-Bonn-Geburtstagsfeier-Ferkelchen mehr waehlen...

und nach einer neuen rechten Regierungszeit die Dinge sich zum Guten wenden.

Mal abgesehen, dass die Sozen, und das durchaus federführend, die Instrumente schaffen, die sich dereinst auch gegen sie richten werden:

Mediale Gegnervernichtung, Schüffelei, Zensur......

Bild des Benutzers beutelratte

Ja, das war meinerseits auch Zartirisch gemeint, ich muss mir nur das gebloecke von Habermas 2017 anschauen und sehe wie der Esel die Karotte toll collect ueberholt.

Bild des Benutzers beutelratte

Vielleicht hat die Bevoelkerung keinen Bock mehr auf so einen Schwachsinn:

..."Gleich 298 Mal - auf 251 Seiten - wird der „Genderstern" verwendet, weil das große „I" in BürgerInnen politisch nicht (mehr) korrekt ist. Würden doch Bi-, Trans- oder Sonstige-Sexuelle auf diese Weise diskriminiert, von den Geschlechtlosen wohl ganz zu schweigen"...

Ich meine schon dass wir andere Sorgen haben als das K(l)oalitionspapier aus Berlin, so gesehen kein Wunder das SPD und Gruene in NRW den Bach runtergegangen sind...

Richtig so...

Ich habe den Vertrag auch schon angeschaut, weil ich mich für ein konkretes Vorhaben, die Entwicklung von Radschnellwegen interssierte.
Die werden, so steht es da gewollt und geprüft und sonstwas. Das einzig konkrete, greifbare dazu ein ein Stück einer Brücke über die Stadtautobahn, ein paar hundert meter, wenn überhaupt. Da wird gesagt, dass auf dem Fußgängerteil ein Stück als Bestandteil eines solchen Schnellweges ausgewiesen werden wird. Ich glaube, dass das aus Bundesmitteln getan werden wird, wenn es eine Brücke über die Autobahn ist?
Der Rest sind die für Berlin üblich gewordenen Absichtserklärungen.

Dafür aber unglaublich politisch korrektes Genderdeutsch. Mich würde interessieren, wie hoch die Akzeptanz in der Bevölkerung tatsächlich ist. Ich akzeptiere es nicht. Aber ich bin nicht die Bevölkerung

Passt zwar nicht ganz in den Faden. Aber da ich hier schon mal anfing, höre ich hier auch auf:
Lauterbach, ein SPD-MdB, der immer dann im TV auftaucht, wenn irgend wie kein anderer mehr Lust hat, sagte bei der Bundestagswahl wird es anders laufen als in NRW. "Wir werden die Themen bestimmen!"
Oder so ähnlich.
Er führt bittere Klage darüber, dass in den letzten 25 Jahren 40% der Arbeitnehmer keine Lohnzuwächse erzielen konnten.
Nun, irgendwie 25 Jahre, in denen die SPD mitregierte. Die Moderatorin meint, etwas zurückhaltender als ich es gewesen wäre, sie haben da doch immer den Arbeits- und/oder Wirtschaftsminister gestellt?
Es folgt peinliches Gestammel.
ich weiß nicht, ob Lauterbach ein abgrundtief verachtenswerter Lügner und Heuchler ist. Ich glaube erst mal nicht, dass er ein so böser Mensch ist, als welcher er mir da erschien. Ich vermute mal, dass er das nicht ist.
Aber er und seine Kollegen leben irgend wie in einer anderen Welt, in der sie selbst für alles Gute und Schöne, der Russe, die Umstände und überhaupt alle anderen für alles Böse verantwortlich sind. Übertroffen werden sie nur noch von denen, die verkünden, wie gut es Deutschland geht. Und den Zeilenhuren, die das medial unkritisch vervielfältigen.

Nein, SPD kann man nicht wählen.
Die anderen kann man auch nicht wählen.
Man kann eigentlich gar nicht wählen.
Es bleibt dabei: Die Idee, man könne mit einem Sonntagsspaziergang, wo man im Vorbeigehen das Kreuz an der vermeintlich richtigen Stelle setzt, die Welt ändert, ist albern.
Dagegen ist die Kandidatur unseres Termiten für den BT, so aussichtslos sie auch ist, geradezu ein Akt der Vernunft.

Bild des Benutzers ebertus

Aus genau dem Grund helfe ich -aussichtslos- gern,

und werde am 22.05. für einige Tage ins Weserbergland fahren, den Kandidaten begleiten. Der Blick von unten ist mit Sicherheit näher d'ran an der Realität, als alles das, was großmedial und in sehr partikularem Interesse verlautbart wird.

Bild des Benutzers beutelratte

Zum Glueck ist der Weserbergland - Kandidat oekonomisch unabhaengig da er seine Millionen schon gemacht hat bevor die Wiedervereinigung kam.

:-D

du hast sowas von recht und weißt wo es wie lang geht. ich habe im "team sahra" versucht das zu thematisieren - hat die liebe sahra aber null interessiert - sie sucht nur stimmvieh für die macht um fast jeden preis - auf die ich gern für eine starke, kluge, mutige und vertrauensvolle opposition der interessen der menschen verzichtet hätte. sie sieht das anders - genauso die linke in berlin. tja ... so is es nun mal ... also nichtwähler??? oder die kommunisten? keine ahnung

selbst gorbatschov hat ja naiverweise vertrauen verschenkt - die "sozialistische regierungen" den sozialistischen gedanken verraten und korrumpiert, weil sie kein vertrauen in die menschen hatten und abstrakt ideologie-hörig über deren köpfe und interessen hinweg zensiert/regiert haben ... die "linke" hat NICHTS daraus gelernt ... aber wie du schreibst, die franzosen sind da konsequenter und klüger und putin tut was er kann, um zu retten, was zu retten ist ... doch die begriffe "links und sozialismus" stehen nur noch für alte naive nostalgiker in der spd ... und einige wenige versprengte an unterschiedlichen gesellschaftlichen orten ... ströbele, andrej holm, paul zelik ... wenn überhaupt, dann brauchen wir eine "snowden-aufklärungs-partei" ohne ideologie und religion mit jonathan meese als stellvertreter ... hahaha ...
andererseits gab es ja eine sozialistische EINHEITSpartei ... die sich zur reinen formsache damit selbst formiert hat ... klar, kann man diktatur nennen ... genauso wie eine groko ohne opposition, wenn opposition= kriminell und undemokratisch deklariert wird ... beutelratte hat wohl recht. wir leben in einer kapitalistischen diktatur und wenn wir uns von ihren institutionen und dem geld/konsum verabschieden=ignorieren >> dann ist auch dies nur noch "formsache" >>> eine leere hülle, die "wir" dann mit leben füllen können >>> SO SCHLAU waren jedenfalls die menschen in der ddr ... aber letzendlich hat sie die lust auf bmw und westgeld alles verlieren lassen

Niemals, wirklich nie, werden sie es in dieser Republik dulden, dass eine antikapitalisitische Linke sowas wie reale Macht erlang. Posten? Ja, wenn es sich nicht vermeiden lässt.
Macht? Gestaltungsspielräume?
Nie im Leben! Und schon gar nicht durch Wahlen.