8 Jul 2017

G20 Kultur des Terrors

Submitted by Heinz

Die Berichte über die Ausschreitungen in der ehrwürdigen Hansestadt Hamburg zum G20 beschreiben den Zustand der Welt.

Hamburg im Ausnahmezustand

Wenn sich die Regierungschefs der G20-Staaten zum Plausch treffen, ist Randale gewiß, vorprogrammiert und einkalkuliert.
Das Aufgebot an Polizisten aus dem ganzen Bundesgebiet war gewaltig und reichte nicht aus, es mußte verstärkt werden.

Wer trifft sich denn da?

Hier die Tabellen zum Vergleich (alle Wikipedia):

G20: Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer

Liste der andauernden Kriege und Konflikte

Terror

Todesstrafe

Todesstrafe in den Vereinigten Staaten

Die Saubermänner/-frauen: Waffenexport

Theater ohne Regie

Der Ausnahmezustand während des G20 in Hamburg zeigt in einem reduzierten Bild den aktuellen Zustand Welt. Dazu hatte Astrid Lindgren gesagt:

«Wie die Welt regiert wird,
lernen die Kinder in ihrer Kinderstube.
»

Kommentare

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der diese gepflegte, staatsräsonale Bigotterie mehr als deutlich macht. Die Todesstrafe!

In der Türkei, bei dem -Gott sei bei uns- Despoten Erdogan gibt es sie bislang noch nicht. Bei unseren ziemlich besten Freunden in den USA dagegen ist sie in vielen Bundesstaaten nicht nur formal zulässig, wird sie bis in aktuelle Tage auch ganz real exekutiert.

Wie wäre es, wenn unsere sich dahingehend gern spreizenden Menschenfreunde -mit Merkel & Co. an der Spitze- den USA gegenüber die gleiche Sprache wählen, die gleichen Maßnahmen als gewisse Drohung wenigstens aussprechen würden, wie gegenüber der Türkei.

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Karnevalswagen Merkel in Amerika 2003

"Die Beamten, die in Hamburg bis an die Zähne bewaffnet der Bevölkerung gegenüberstehen, hätten remonstrieren können. Sie hätten geschlossen »nein« sagen können. Sie hätten nicht »ihren Kopf hinhalten« müssen für ein Gipfeltreffen superreicher Ausbeuter. Aber sie standen dort, bewaffnet bis an die Zähne. Sie knüppelten auf unbewaffnete Menschen ein. Sie jagten wahllos Demonstranten. Eine Frage muss man sich stellen dürfen: Was wäre passiert, wenn sich die Polizei dem verweigert hätte? Eins ist gewiss: Die zynisch-dekadente Horrorshow der Bonzen in Hamburg wäre ausgefallen. Und die im Schanzenviertel vermutlich auch."

https://kenfm.de/grossangelegte-buergerkriegsuebung/

Pedram Shahyar‏ @PedramShahyar 22 Std.Vor 22 Stunden

Eines ist jetzt schon klar: die prügelnden Polizeiarmee und die brennenden Straßen sind #epicfail für die Leader der "Freien Welt" #Merkel

Die Eskalation- und Angststrategie der Polizei hat nicht funktioniert - Zehntausende in Hamburg auf einer sehr bunten Demo gegen G20 #NoG20

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und ganz im Gegensatz zur sog. Wende 1989/90 würden heute die willfährigen Staatsdiener von Polizei und der eh' wohl bereits logistische Hilfe leistenden Bundeswehr auf die eigenen Leute schießen.

Müssen aber aufpassen, ihre eigenen, ebenso willfährigen Agent Provocateurs vom sog. Schwarzen Block dabei verschonen ...

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.....deute ich ein wenig anders. So wie z.B. auch Florian Rötzer bei TELEPOLIS:

(er vergleicht Hamburg und den Maidan Kiew recht zielführend)

"Man kann Hamburg als G20-Standort als Provokation des Staates verstehen, der versucht, den Protest auf die Seite zu drängen und zu demonstrieren, wo die Macht ist. Das ist ein asymmetrisches Spiel, auch ein Spiel innerhalb der Rechtsprechung, was wer machen darf und wo noch Grenzen bestehen, die nicht überschritten werden dürfen. Die Grenzen werden auf beiden Seiten ausgelotet. Was für die Staatsmacht ein Spiel ist, die Sicherheit für den Gipfel zu gewährleisten und die Proteste im Zaum halten zu können, ist für die andere Seite der Versuch, die Macht auszutricksen und als Abenteuer die Macht über den öffentlichen Raum zu übernehmen.

Anders als in Kiew geht es in Hamburg nicht um einen geopolitischen Konflikt. Die Demonstranten, meist friedlich, machen kund, dass sie mit der Politik der mächtigen Staaten nicht einverstanden sind und eine andere Welt wollen, die für sie möglich ist. Im Unterschied zu den Ritualen auf dem Gipfel, wo von oben nach unten neue Orientierungen verordnet werden, geht es auf der Straße um eine Politik, die von unten nach oben dem Prinzip der demokratischen Selbstorganisation verpflichtet ist.

Auch wenn sich an den Protesten und Gegenveranstaltungen Menschen aus aller Welt beteiligen, können sie den Regierungen eigentlich nichts entgegensetzen, abgesehen von Krawallen, die die mediale Aufmerksamkeit auf sich ziehen (G 20: Das Klirren der Dinge als Beifall). Um Aufmerksamkeit zu erzielen, ist ästhetische Beeindruckung erforderlich, Gewalt also, brennende Barrikaden und Autos, dramatische Bilder. Wer in Großstädten wie Hamburg Treffen wie G20 mit kriegsführenden Ländern durchführt, provoziert Gewalt und verstärkt sie durch massive Polizeipräsenz."

Schwatte Seelen, wie auch ich, werden schon durch die Existenz von gewalttätigen Trachtenvereinen angeekelt.

Wir werden bald direkt darüber reden können.

Ich hätte da auch noch ein paar passende Zitate:

 

"Uns werden sie brechen können, aber beugen lassen

müssen wir uns niemals, vor niemandem.”

Buenaventura Durruti

 

Es genügt mir nicht, heute Abend vor euch zu stehen und die Unruhen zu verurteilen. Es wäre moralisch unverantwortlich für mich, dies zu tun ohne gleichzeitig das Ausmaß der unerträglichen Bedingungen zu verurteilen, die in unserer Gesellschaft herrschen. Diese Bedingungen sind es, die dazu führen Menschen das Gefühl zu geben, dass sie keinen anderen Ausweg als brutale Rebellionen haben, um Aufmerksamkeit zu erreichen. Und ich muss heute Abend sagen, dass ein Aufruhr die Sprache derer ist, die nicht gehört werden.”

Martin Luther King

 

Wir werden den Himmel erschüttern,” sagte mir ein junger Mann angesichts der drohend aufmarschierten Bereitschaftspolizei. Sein Atem war sichtbar in der eisigen Nachtluft. Er zitterte in der Kälte, aber er harrte aus. Es ist dieses Feuer, diese unbeugsame Pflichterfüllung, nicht die brennende Glut der Gebäude, die diejenigen, die vom Unrecht profitieren, am meisten fürchten sollten.

http://jasminrevolution.wordpress.com/2014/12/01/ferguson-den-himmel-erschuttern/

Wir hassen gaaanz ,inbrünstig Menschenjäger - egal wie sie sich gerade nennen:

ich habe mich ja auf nebensätze spezialisiert, denn das pc gelaber ist ja nur die gebetsmühlenartige propaganda des gehirnwaschmittels, was bestenfalls eine ahnung verschafft, welche läuse im pelz so rumspazieren und mich immerundimmer mehr an "demokratische-fascho-sprech" erinnern - zum glück auch immer mehr fascho-allergische mitdenker, die RICHTIG lesen und hören können

vielleicht ist es naiv, dass ich mich besonders freue, wenn vor allem aus den "etablierten" institutionen/medien diese stimmen nicht schweigen (denn leider haben sie mehr öffentliches gewicht und verbreitungsmöglichkeit als die nicht monopolisierten alternativen - doch auch das kann sich ja ändern)

also: ein NATÜRLICH NICHT STÄNDIG WIEDERHOLTER nebensatz eine mitarbeiters der polizei-gewerkschaft " für die jungen und neuen polizisten war dies oft der erste große einsatz und etliche von ihnen haben erkannt, dass dieser job nichts für sie ist - sie überfordert sind und sie aussteigen wollen ... sie haben sich krank gemeldet und den arbeitsplatz "hamburg g20" verlassen"

natürlich ist auch wahlkampf und die linke soll als "terrorvereinigung" zersetzt werden ... die zerstörung von autos&co. als angriff von menschenverachtung und gewalt fest ihnen angeklebt werden ... aber alles hat wie immer zwei seiten: jan van aken u.v.a. bürgen für ihren gewaltfreien schwarzen block und distanzieren sich nicht, sondern verweisen auf differenzierung, fals flak und die verfolgung von ECHTEN straftätern, die diesmal nicht an der hautfarbe, sondern an ihrer kleidung pauschal festgemacht werden sollen (uralt und langweilig diese formalen idiotien auf die sich immer noch berufen wird)

generell bleibt die radikale forderung nach diffenzierung!!! und die sachliche-ideologiefreie analyse bei vergleichen, nach dem gleichbehandlungsprinzip: im gezi-park waren die kritiker von nog20 auf der seite der "chaoten" ... ebenso beim maidan >>> merkel IST mit putin und erdogan zu vergleichen = MUSS = staatschefs

13:02 Tausende kommen gerade mit Besen in die Schanze zum aufräumen. Ich liebe diese Stadt.

Bürgermeister und Bundespräsident verschwinden durch den Hinterausgang der Lerchewache in der Schanze. Keine Fotos, keine Antworten.

https://twitter.com/DirkLaabs

erfreulich:

die sz schreibt ganz sachlich:

Protestforscher über G-20-Chaos
"Seit Jahrzehnten hat man in Hamburg die Taktik, draufzuhauen"

Ihre Kritik an der Polizei ist deftig.

"Einsatzleiter Hartmut Dudde fährt diese Strategie seit Jahren. Der Ansatz ist immer wieder im Nachhinein von Gerichten gerügt worden. Das hat seiner Karriere nicht geschadet. Wenn also Innensenator Andy Grote und Bürgermeister Olaf Scholz ihn als Einsatzleiter einsetzen, dann weiß man, woran man ist. Das war Eskalation mit Ansage. Jetzt sitzt der Senat buchstäblich vor einem Scherbenhaufen."

http://www.sueddeutsche.de/politik/protestforscher-ueber-g-chaos-die-str...

Ich komme gerade aus Hamburg zurück. Es war fast wie ein Fest heute am Abschlusstag. Für mich ein Aufatmen nach den 2 Monaten Hausbesuchen, um die 200 Unterschriften zustande zu bringen. Werde darüber noch schreiben.
LG, Hermann

https://pbs.twimg.com/media/DEIRtWBXsAAYktH.jpg

Der Gipfel ist endlich vorbei. Jetzt können wir wieder die alltägliche strukturelle und konkrete Gewalt ignorieren.

Akkreditierung bei #G20-Gipfel entzogen: WESER-KURIER wehrt sich nach Fotografen-Ausschluss. #G20HAM #G20HH17
"Der WESER-KURIER hat beim Bundeskriminalamt (BKA) offiziell Widerspruch dagegen eingelegt, dass unserem Fotografen Rafael Heygster beim G 20-Gipfel die Akkreditierung entzogen worden ist (wir berichteten). Eine Begründung hat Heygster bisher nicht bekommen, ihm wurde der Ausweis einfach abgenommen. Auch eine offizielle Stellungnahme gibt es nicht. Der WESER-KURIER hält das Verfahren für den Entzug eines Grundrechts."
https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/g20-hamburg-2017_artikel,-w...

Mit Budni-Geschäftsführer Wöhlke in der Filiale. Polizei hat Stadtteil allein gelassen. "Wir sind ein Nachbarschaftsladen..."
Anwohner fühlten sich allein gelassen, Mutter mit Kind in einen Haus am Schulterblatt: "Sonst (am 1 Mai) kommt die Polizei, diesmal nicht."
Man hat offenbar gewollt oder in Kauf genommen, dass sich die Wut nach Innen, im eigenen Viertel entlädt.
Zu den Plünderungen: Ich habe gesehen, wie Plünderer einen iMAC-Karton & mehrere iPads weggetragen haben. Das waren keine Autonomen.
Polizei geht gegen Presse vor, lässt aber rechtsfreien Raum im Bereich Schulterblatt und Schanzenstrasse stundenlang zu. Plünderungen etc
https://twitter.com/DirkLaabs

Auf der Straße sind jedenf. auch allerhand Leute, die nicht dem klassisch linken / autonomen Stereotyp entsprechen. Dafür betrunken. #NoG20

"Ein Vermummungsverbot ist natürlich ein Element, das einen repressiven Staat kennzeichnet, keinen freiheitlichen Staat." #nog20 #BlockG20

Anne Roth‏ @annalist 16 Std.Vor 16 Stunden
Woher kommt eigentlich die Annahme, dass die, die Kleinwagen anzünden und Bioläden plündern, Linke seien?

https://wolfwetzel.wordpress.com/2017/07/07/welcome-to-festival-der-demo...

https://wolfwetzel.wordpress.com/2017/07/09/g20-gipfel-in-hamburg-nachlese/

Mindestens 31 Journalisten wurde die #G20-Akkreditierung entzogen. Das ist nicht wenig. #NoG20 #Pressefreiheit @DJVde @djuverdi

Update | Aus Sicherheitskreisen erfahren wir, dass a.d. Liste am Donnerstag 4 Namen & Freitag Abend bereits 31 Namen standen #Akkreditierung

Die italienische Europaabgeordnete Eleonora Forenza wurde heute über 4Std von Polizei verhaftet trotz Abgeordnetenausweis! #NoG20 #G20

Jan Leyk ruft zur Gründung des Hamburger Ortsverbandes des KKK auf #G20HH2017

Bild des Benutzers fahrwax

"Wenn sie uns angreifen – wenn sie uns mit Fäusten und Knüppeln schlagen, wenn sie uns ein-pfeffern oder mit Tränengas eindecken, wenn sie uns tasern, wenn sie Blendgranaten, Gummigeschosse oder scharf beschießen – ist das wirkliche Ziel nicht unser Körper, sondern unser Glauben an die Menschheit. Sie versuchen jede Hoffnung darauf, dass sich Menschen unter gleichen Bedingungen zu einander beziehen könnten aus uns heraus zu knüppeln und hinterlassen lediglich die hässliche Gleichung von Autorität, Gehorsam und Gewalt. Sie repräsentieren das allerschlimmste zu dem unsere Spezies in der Lage ist – käufliche Gleichgültigkeit – und hoffen darauf diese Ausnahme zur Norm zu erheben.
Das ist nicht überraschend. Ihre Lügen über die „menschliche Natur“ bieten das einzige Narrativ, dass vielleicht ihr Verhalten entschuldigen würde. Wir für unseren Teil wissen, dass die menschliche Natur, sollte es so etwas geben, vielfältig genug ist, um viele Möglichkeiten, viele verschiedene Wege zu sein und sich in Beziehung zu setzen, zu beinhalten."

Die Herren dieser Polizei – die Herrschenden des G20, die sich diese Woche in Hamburg treffen – repräsentieren eine politische Klasse, die keine Ahnung mehr hat wie sie auf die momentanen Probleme reagieren soll, außer mit immer mehr Zwangsmaßnahmen. Die Heuchelei, dass wir uns in Richtung einer freieren und schöneren Zukunft bewegen ist vorbei, statt dessen bewegen wir uns in eine Klimakatastrophe, zerrissen durch Bürger*innenkriege, aufgeteilt zwischen Diktaturen und immer schwächeren Vortäuschungen von Demokratie. Daher müssen die G20 sich auch immer mehr auf die Polizei verlassen, in dem Ausmaß, dass sie sie Staatspolitik in Missachtung der Gerichte machen lassen. Ohne die Vertreter der rohen Gewalt auf ihrer Seite wäre die herrschende Klasse verloren und das ist ihnen bewusst.
In diesem Sinne ist der Polizeistaat bereits etabliert."

http://crimethinc.blogsport.de/2017/07/04/die-razzia-im-g20-camp-eine-fabel-von-gewalt-und-betrug/

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So mögen das englischsprachige Ideologen des globalisierten Schlägertums sehen. In Jena war gerade eine Tagung, die sich mit Positionen der sesshaften arbeitenden Bevölkerung beschäftigte:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/tagung-in-jena-ueber-die-soziologie-der-unzufriedenheit-15078777.html

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Wer Ursachen & Auswirkungen des >>Krieges von Oben gegen Unten<< auseinander halten kann ist deutlich im Vorteil.

Die mörderische Verteidigung der globalen Ausbeutung mit den entsprechenden Schuldzuweisungen an flüchtende, oder sich wehrende Opfer ist ein seeehr beschränkter Standpunkt......

Die Verteidigung räuberisch-kriegführender Wohlstandsinseln zum Erhalt ihrer kanibalistischen Konsumgewohnheiten kann sich nicht hinter humanistischen Phrasen tarnen: Kapitalismus tötet global und in jeder Sekunde.

Diesen scheinbar legalen Terror unbeachtet zu lassen ist vorwiegend verpeilten Ignoranten - mit festem Blick bis zu eigenen Tellerrand - möglich.

Die Bemessung von (globaler?) "Gerechtigkeit" am eigenen Popoumfang ist ein perverses Unterfangen......

"Globalisiertes Schlägertum" ist also was?

"Wir leben in einer Welt großer sozialer Ungerechtigkeit und nur, weil wir das Ausmaß nicht vor unserer Haustür haben, so ist es doch da. Deutsche Waffen befeuern Kriege, Europa schottet sich ab, weil Menschen aufgrund dieser Kriege fliehen.

Ca. 80 % der Treibhausgase stammen aus den G20 Staaten.

Wir, die hier geboren sind- wir können auch nichts dafür, dass wir hier geboren sind, aber wir genießen einen Wohlstand, der anmaßend ist, wenn wir in andere Teile der Welt schauen und auch hier muss ich ehrlich sein und mich mit einschließen.

In diesem Ungleichgewicht mit einem Herz für Gerechtigkeit geboren zu sein, macht wütend!

Und auch, wenn ich diese Wut nicht an anderen auslassen möchte, so kann ich es doch sehr gut verstehen, dass einige dies tun.

Dass andere Menschen darüber sauer sind verstehe ich auch. Es ist aber nicht richtig, diese Menschen in die Schublade des "Terrorismus" zu stecken und es ist noch weniger richtig, keine inhaltliche Debatte über das Ganze zu führen!!

Man bedenke, dass auch südeuropäische Aktivist*innen vor Ort waren, die eine andere Gewaltstufe der Mächtigen in ihren Ländern kennen und, die schon sehr viel verloren haben durch die Entscheidungen der G20. Man bedenke das Leid, dass die G20 verantworten und die Ohnmacht, die damit einhergehen kann und dem Drang irgendetwas diesem Wahnsinn entgegenzusetzen. Es geht hier um Empathie, die Fähigkeit sich in andere hineinzuversetzen."

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Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.

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.....wäre es dann vieleicht eine Möglichkeit sich an den (Sozen-) Begrifflichkeiten von Jens Berger zu orientieren(?):

„Linker Hass“? Wie die Hamburger Krawalle schamlos instrumentalisiert werden

Wäre jedenfalls mal ein Anfang um ein wenig Licht in neblige Gedanken zu bringen.......

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Sich von BILD-Zeitungs-Parolen zu distanzieren, ist weiter keine Kunst. Und "Macht-kaputt-was-euch-kaputtmacht" ist nicht die Aufforderung, Kleinwagen anzuzünden. Merkel ist da durchaus mehr als "Kleindarstellerin" oder "Handlungsgehilfin", sie ist amtlich verantwortlich für die Zerstörungen ... Von den Mainstream-Medien schauen einzig die TTT ein wenig aus dem Theaternebel:

http://www.ardmediathek.de/tv/ttt-titel-thesen-temperamente/Soviel-Protest-war-noch-nie/Das-Erste/Video?bcastId=431902&documentId=44301122

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Unser Ersatzkaiser von der Schröder.Bande war jetzt auch in Hamburg und drischt auf die Kriminellen ein. Da wundere ich mich nur, woher soviel geheuchelte Entrüstung kommt.

Allein der Sammelplatz für Kriminelle hat 4.000.000 Euronen gekostet und die 20.000 Polizisten hatten nicht ausgereicht. Das Politpersonal war also sehr gut vorbereitet, auf das, was dort geschehen ist und hat dies wissentlich einkalkuliert. In meinem Verständnis haben die PolitikerInnen mit dem G20 die öffentliche Ordnung vorsätzlich gestört.

Andere Szenarien sind für derlei Treffen durchaus möglich. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat durchaus Liegenschaften im Angebot, die sich für Internationale Treffen dieser Größenordnung eignen.

 

Wenn die Bundesregierung diese Gipfeltreffen nicht sicher gestalten kann,

will sie das nicht.

 

es erinnert mich an stuttgart 21

jetzt ist das pro und kontra zum thema widerstand noch heißer angerichtet worden - und dies begann schon im medialen VORFELD als einstimmung ... das ergebnis liegt jetzt vor und jeder darf bei schwarz oder weiß, bei gut oder böse sein "kreuzchen" in gedanken und worten machen ... wie in einer diktatur ... und sogar die wenigen, die differenzierung versuchen sind unerwünscht!!! die deutsch-alternativlose regierungsdiktatur will ein klares bekenntnis zu ihrer unkritisierbar-heldenhaften-alles richtig machenden handlungsweise
>>> leider hoffe ich auf massiven widerstand dagegen, denn ich habe erlebt, dass ein positiver, kluger, kreativer dialog-versuch politisch und medial ignoriert wird = massiv und geplant und flächendeckend >>> und der fokus auf opfer und täter gerichtet wird - eine plurale demokratie der vielfalt ist pure heuchelei und soll verhindert werden - um jeden preis ... und genau das ist der unterschied zwischen der protest-ddr (1989) und allem, was ich in der kolonie der "freiheit und menschenrechte brd) erleben durfte - danke!

Über verletzte Demonstrant*innen müssen wir nicht reden, das ist schon okay so, es sind ja schließlich keine Autos #NoG20

Wenn jemand wie Heiko Maas "Rock gegen Links" vorschlägt, outet sich der als Rechter #NoG20

Mir gehts echt scheiße! Ich habe das Gefühl Zeuge eines Staatsstreichs zu sein, aber keiner bekommt es mit. Was kommt da noch? #nog20 #g20

Wenn man überlegt, dass #NoG20 fast so viel kosten wird, wie wir 2017 für Klimaschutz ausgeben. https://www.bundeshaushalt-info.de/2017/soll/ausgaben/einzelplan/16.html …

Weil ich Kritik an der Polizei äußere, deren Brutalität ich direkt mitbekam, bin ich also auch Steinewerfer? -.-#nog20

Das Debatten-Niveau so: Man darf die Polizei nicht kritisieren, weil...weil sie keine Fehler macht, weil...weil es halt so ist. Echt! #NoG20

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Je suis Auto!

Bin gespannt wie viel Entschädiung pro Auto es geben wird. NSU-Opfer erhielten 10.000€ für ermordete Angehörige. http://m.spiegel.de/panorama/a-863960.html …

Über verletzte Demonstrant*innen müssen wir nicht reden, das ist schon okay so, es sind ja schließlich keine Autos #NoG20

"Alle, die ihr demokratisches Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit warnehmen wollten, wurden von den Einsatzkräften behandelt wie Tiere, ihre körperliche Unversehrtheit und ihr Leben waren oft unwichtger, als die Gewaltgeilheit der Knüppelkollonnen. "

...

" Dennoch ist ihr Zorn und ihr Hass auf das Bestehende, auf diejenigen, die sie aus ihren Kiezen drängen, die sie schikanieren und in Hamburg ein privates Stelldichein für 123 Millionen Euro für Kriegstreiber, Folterer und Mörder ausrichten, mehr als verständlich. Die Distanzierungen und Diffamierungen können wir getrost unseren Gegnern überlassen. Überzeugen tun wir damit sowieso niemanden, der jetzt über „SA-Wiedergänger“, „Linken-Terror“ und „neue Stufe der Gewalt“ schwadroniert. Unsere Aufgabe ist es zu überlegen, wie wir diese Menschen organisieren können, wie wir ihren Zorn und ihren Hass zu politischem Bewusstsein machen können."

http://lowerclassmag.com/2017/07/wollt-ihr-tote-ihr-chaoten/

Ulrike Meinhof‏ @0hlalalala 3 Std.Vor 3 Stunden
Ulrike Meinhof hat Gerald Hensel retweetet
siehst Du: das Kalkül der Bullen geht auf! Mensch ertrinken im Mittelmeer und der Deutsche flippt aus wen ein Auto brennt!

Andere Länder, andere Sitten: Riots streikende Feuerwehr gegen Polizei,

https://www.youtube.com/watch?v=uKbRCS1O96s

"Seit wann ist es notwendig für Linke, sich von militantem Protest und legitimer Selbstverteidigung zu distanzieren?"

ich kann mich noch an die diskussion erinnern " waren haben sich die juden im warschauer ghetto nicht gewehrt?"

Die mit schwarzen Masken vermummten anonymen Polizisten senden ein Signal: Wir können zuschlagen ohne Konsequenzen zu befürchten

Bild des Benutzers hadie

Neue Stolpersteine

"Dabei geht es um eine der brisantesten Listen, die je zusammengestellt wurde. Denn sie enthält die Namen von 32 Journalisten, die vom Bundeskriminalamt via Twitter pauschal als Sicherheitsrisiko stigmatisiert wurden. "Die Sicherheitsbehörden überprüfen, ob sicherheitsrelevante Erkenntnisse vorliegen, die gegen eine Akkreditierung sprechen. (...) Das war in einigen Fällen gegeben." Immerhin müssen diese vermeintlichen Erkenntnisse so gravierend gewesen sein, dass sie einen massiven Eingriff in das Grundrecht auf Pressefreiheit rechtfertigen würden."

http://meta.tagesschau.de/id/125139/g20-kritik-an-schwarzer-liste-mit-jo...

https://twitter.com/Torben_Maevers

GdP Hamburg‏ @GdP_HH 9 Std.Vor 9 Stunden

Die #Polizei schränkt #Grundrechte nicht ein, sondern wägt sie ab. Unser letzter Tweet war missverständlich. Wir haben ihn daher gelöscht

http://hauptkirche-altona.de/in-hamburg-ist-g20-und-wir-sind-mitten-drin/

https://victoryviktoria.wordpress.com/2017/07/09/mehr-empathie-nog20/

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1057114.anschlagsserie-fortgese...

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/g20-in-hamburg-verdaechtige-vo...

De Maizière sagt Leute würden sich "mitschuldig" machen. Weil er weiß, dass "strafbar" gelogen wäre.

Tilo‏Verifizierter Account @TiloJung 10. Juli
Die Bundesregierung möchte sich nicht zu der Gewalt v Polizisten gegenüber friedlichen Demonstranten & Attacken auf Journalisten äußern #bpk

Heute gelernt: Es gibt eine Polizeitaktik namens "Summit policing" die beschreibt, was wir beim #G20 sahen: https://de.wikipedia.org/wiki/Summit_policing?wprov=sfla1 …

venezuela: Steine gegen Kapitalismus: Terroristen! Steine gegen Sozialismus: Topmodels!
https://twitter.com/MenschZwoNull

Den Bildern zufolge, die ich sah, gab es wohl zwei „schwarze Blöcke“: Die einen mitten in einer Demo, die von der Polizei angegriffen wurde.
Die anderen sind von der Polizei völlig unbehelligt durch Strassen marschiert, rasch und zielgerichtet brandstiftend und Schaufester einschlagend, dann nach Entsorgung der schwarzen Klamotten unauffällig in der Stadt versickernd. Dabei war das Ziel ganz offenbar ein möglichst hohes Mass an Sachbeschädigung und nichts Anderes. Wer diese Bilder differenziert betrachtet, kommt auf Gedanken, die für die Staatsgewalt absolut nicht schmeichelhaft sind.

Bild des Benutzers ebertus

könnte man es auch so verstehen, dass damit der Holocaust relativiert wird.

Diese Relativierung habe ich mir bereits erlaubt, endet mein Text aus 2014  mit der wirklich ernst gemeinten Frage:

"Unsere Straße, dort wo wir aktuell (nicht mehr in Friedenau) wohnen, deren Belag besteht noch aus Kopfsteinpflaster. Gesetzt den Fall, ein Nachbar mit realen Wurzeln in die arabische Welt, wo eigene Angehörige (dies möglicherweise nicht einmal zwingend) einer Hochzeitsgesellschaft via einem dieser exterritorial geführten Drohnenangriffe unserer Freunde und Überwacher umgekommen sind,

darf der dann "unsere" Straße aufbuddeln und "seine" Gedenksteine anstelle der neutralen Pflastersteine verlegen?"