25 Jul 2017

Was die Anetta kann ...,

Submitted by ebertus

das können die Böll(er) schon lange. Der gute Heinrich, und ob des Tuns dieser nach ihm benannten Stiftung, er würde wohl hochfrequent im Grabe routieren.

(Pseudo)seriös vom Namensgeber der Stiftung her zu verstehen und als eine Art von Wiki aufgemacht, ist diese AgentIn nicht die erste dieser neulinken Prangerseiten; und wird mit Sicherheit auch nicht die letzte sein.

Beim Berliner Tagesspiegel routiert man bereits, steht doch deren Alpha-Kolumnist Harald Martenstein ebenfalls auf dieser Liste, dem neuen, guten mccarthyesken Index. Stattdessen und wie bedauerlich, fehlen doch glatt der Broder und der Don. Bei ersterem ist man wohl vorsichtig, nachdem das mit einer ähnlichen, angeblich rein privat betriebenen  Prangerliste gegenüber Broders "Achgut" wohl nach hinten losging, Broder außerdem und immer noch die Instanz in Sachen einer Entlarvung von (potentiellen) Antisemiten darstellt; also zumindest dahingehend ein sog. Guter ist.

Nachdem letzterer, der Don Alphonso das dahingehende Gebaren der Amadeu-Stiftung in der FAZ  etwas durchleuchtete, ging auch diese Seite sehr schnell offline; und wird seitdem, andauernd ...  überarbeitet.

Kann natürlich sein (Hannemann/Böll geh' Du voran), dass einige per Selbstdefinition Gute um die Stiftungschefin Anetta Kahane nun einen neuen Anlauf wagen.

Wie beinahe zu erwarten, so hat sich auch der Henryk bereits zu Wort gemeldet; via Pay-Content wohl und dürfte sich vom Tenor her im Rahmen von Broders sonstigen Einlassungen bewegen. Die zu bezahlenden Details scheinen mir daher entbehrlich, wenngleich dem Guten in diesem Falle (nicht das erste Mal, so muss ich feststellen ...) zuzustimmen ist.

Kommentare

Bild des Benutzers Heinz

Übertragen wir diese Aktivitäten auf die Autoindustrie, andere Industrien oder auch umgekehrt, dann bedient diese Seite doch ein elementares Bedürfnis nach Absprache und Gewinnmaximierung. Eine Stiftung wird beauftragt, in eine bestimmte Richtung zu recherchieren. Dafür wird überflüssiges Stiftungsgeld (vor Steuern) ausgegeben. Die Ergebnisse der Recherche werden einfach veröffentlicht und die gesamte Journaille kann darüber herfallen.

Nehme ich einmal Harald Martenstein, der so manche Glosse in die Welt setzt. Wer diese wöchentliche Kolumne wörtlich als persönliche Meinung Harald Martensteins interpretiert, tut das vorsätzlich und hinterfotzig. Schließlich könnte sich Martenstein nur noch auf den §118 BGB berufen, um seinen Namen aus der Diffamierungsliste löschen zu lassen.

Da fallen also Zeilenhonorare an, Anwaltskosten, Gerichtskosten und verkaufte Auflagen – halleluja!

Der Zweck ist darum die gegenseitige Befruchtung – jede*r fickt jede*n.

Bild des Benutzers ebertus

Sauber auf den Punkt gebracht ...!

Zumal der Berliner Tagesspiegel wohl recht gut mit der ZEIT vernetzt ist, deren Alphajournalisten da wie dort veröffentlichen. Und die ZEIT wiederum hat(te) wohl gute Beziehungen zur Kahane-Stiftung, zeichnet außerdem für den "Störungsmelder" verantwortlich, der durch einen dortigen, mit Sicherheit  guten Autor im Rahmen von G20 über die Szene hinaus bekannt wurde.

Ok, dieser und noch ein anderer Guter wurden dann geext, waren ja nie echte ZEIT-Mitarbeiter, nicht wirklich ...

"Wer etwas anderes behaupte, »verunsichere« die Opfer und die Bevölkerung!!!"

habt "ihr" euch immer noch nicht an die "demokratisch- rechtsstaatlichen und alternativlosen" begrifflichkeiten gewöhnt - ihr "gefährder" dieser (zwar faktenbefreiten, aber total(itär) gültigen) deutungen, welche NUR zu eurem wohl und in anbetracht euer unwissenheit ganz klar eure bedingungslose gläubigkeit und blindes vertrauen verlangen?

müssen wir wirklich noch massiver die akten schreddern? laßt ihr uns nur noch die möglichkeiten der 120jährigen sprerrfristen?

"Alles andere seien unhaltbare Spekulationen, »Fliegengesurre in den Ohren«"

>>> macht alle 4 jahre eure kreuzchen und surrt nicht wie lästige fliegen in unsren bereichen herum, ihr könntet dabei pädophil werden - und zwar schneller als ihr denkt ...

" Antwort an @nsuwatch

Richtig so. Man wird nur pädophil von dem Thema u. gefährdet dann die Parteikollegen (Edathy-wenn das nicht aufhört, werde ich Namen nennen)"

https://twitter.com/nsuwatch/status/889818650248704000

https://www.jungewelt.de/artikel/315123.pl%C3%A4doyer-gegen-fliegengesur...

in einem system, was weltweit zu beobachten ist und jeden zuvilisatorischen fortschritt auf mittelaterliches niveau zurückdampfen will. vernebelt wird dies mit dem alleinigen fokus auf die wirtschaft - und scheibar haben die menschen kein großes problem, die gedanken einer maschine zu übernehmen und die bedienungsanleitungen auf ihr eigenes leben zu übertragen. ich kann dazu nix mehr schreiben, denn es scheint von der mehrheit verinnerlicht ...

die dwn haben es global analysiert:

1. " Die Dienste sind in der Lage, selbst einen Angriff durchzuführen und die Spuren so zu verfälschen, dass jemand anders als Täter erscheint. Für Beschuldigte ist es kaum möglich, sich zu wehren. Denn der Hebel ist eine unzulässige Beweisumkehr: Der Beschuldigte muss seine Unschuld beweisen. Der Grundsatz „in dubio pro reo“ ist außer Kraft gesetzt.

2. Der zweite Punkt betrifft die im „Kampf gegen den Terror“ bereits in vielen Ländern, auch im deutschen Strafrecht, eingeführte Praxis, dass die Vermutung einer Straftat ausreicht, um verfolgt zu werden.

Der Ansatz missachtet die Grundlage jedes Rechtssystems, wonach im Gesetz Tatbestände formuliert werden, die von einem Gericht objektiv überprüft werden können. Der Richter ist, wie dies Peter Vonnahme, früherer Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, in einem Beitrag für die Deutschen Wirtschafts Nachrichten formuliert hat, „in erster Linie Tatsachenbeurteiler und nicht Hellseher“.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/07/27/us-sanktionen-die...

fazit: die zukunft gehört den hellsehern wie anetta + die deutsche regierung sieht darin einen fortschritt (im unterschied zur französischen)

eine mordserie in deutschland wird trotz des versprechens der kanzlerin "der bedingungslosen aufklärung" unter m.m.n. zweifelhaften bedinungen mit einem plädoyer als "aufgeklärt bezeichnet" ...

ich kann mir nicht vorstellen, dass es auch nur einen einzigen menschen gibt, der sich damit beschäftigt hat, dies glaubt, was da erzählt wird. doch die deutsche jounaille steht stramm und stumm und ohne fragen vor den plappernden autoritäten des landes: das ist ein fakt! und die beweislage im plädoyer wird ihrem namen nicht gerecht - weil es diese einfach gar nicht gibt ... und doch: genauso läuft es auf der bühne - pardon im gerichtssaal - in münchen am 27.7.2017 gerade live und in farbe in den sommerferien des landes ab ... und jeder, der noch nicht in diesem pausenmodus ist und das plädoyer einfach dahinplätschern läßt - wird denunziert

„Eine Existenz von rechten Hintermännern an den Tatorten, die einige Rechtsanwälte ihren Mandanten offensichtlich versprochen hatten, hat sich bislang weder in den seit sechs Jahren laufenden Ermittlungen und der Hinweisbearbeitung, noch in der 360-tägigen Beweisaufnahme, wo wieder jedem Hinweise darauf nachgegangen wurde […], noch in den breit angelegten Beweiserhebungen der zahlreichen Untersuchungsausschüsse bewahrheitet.“

Damit versucht die GBA nunmehr, die fundiert vorgetragenen Zweifel der Nebenklage an der These der isolierten Gruppe sowie die Fragen nach der Verstrickung des Inlandsgeheimdienstes auf eine wilde Theorie von wichtigtuerischen Rechtsanwälten auf Mandantenfang herunterzubrechen. Dies, nachdem sie während der Hauptverhandlung bereits ihre hauptsächliche Energie darauf verwandt hat, die Ablehnung von Beweisanträgen der Nebenklage zu beantragen und lügenden Nazizeugen zur Seite zu springen. Am heutigen Tag ist das Plädoyer der GBA endgültig zu einem Plädoyer um die Deutungshoheit des Prozesses, gegen die Aufklärung geworden"

http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2017/07/27/27-07-2017

... ich merk das in meinem alltag - auch wenn "anetta" dort niemals persönlich anwesend ist. das muß sie ja auch nicht - sie macht ja nur ihren kleinen job in einem großen orchester, das ständig als hintergrund rumtönt ...

... immer häufiger und offensiver outen sich meine mitbürger als blockwarte und hilfspolizisten, sei dies auch nur bei banalitäten festzustellen ... doch sie üben fleißig - zumindest dies merke ich im alltag und bin jedesmal froh, wenn es noch menschen gibt, die nicht davon angesteckt sind und noch einen anderen sinn im leben gefunden haben ...

andererseits kann ja auch die erweckung des "gelüstes" nach denunziation und kontrolle als abschreckendes beispiel betrachtet werden, was dann doch die mehrheit der menschen zum nachdenken bringt ... doch gedanken kann man nicht sehen - nur ihre tatsächlichen resultate: mögen sie lächerliche übungen der banalität bleiben

„Fünf amerikanische Firmen (Chinas Baidu wäre der einzige nennenswerte nicht-amerikanische Konkurrent) haben jetzt schon einen Großteil der Daten auf dieser Welt geerntet und verarbeitet. So haben sie eine so weit fortgeschrittene KI-Leistungsfähigkeit geschaffen, dass sie sich damit die Kontrolle über eine entscheidende globale Infrastruktur gesichert haben. Das ist so, als ob die gesamte Landmasse des Planeten plötzlich fünf großen Banken oder Immobilienfirmen gehören würde und jeder Mensch eine Gebühr bezahlen müsste, wenn sein Fuß die Erde berührt.“

Dadurch dass wir ein ausgeklügeltes System von Rechten, Kontrolle und der Befähigung des Einzelnen geschaffen haben – und dadurch neue Konsumentengelüste sowie mehr staatliche Kontrolle –, laufen wir Gefahr, die Demokratie selbst aufzulösen. Die Privatsphäre ist unser einziges Mittel, sie zu retten. Aber um das zu verstehen, müssen wir lernen, die Sprache der Infopolitik zu sprechen und nicht nur die des Rechts, der Wirtschaft und der Verschlüsselungssoftware.“

https://www.rubikon.news/artikel/deine-daten-gehoren-mir

Bild des Benutzers hadie

Dazu passt folgende Meldung:

Das Bundesfinanzministerium führt den Rechtsstreit um die Gemeinnützigkeit von Attac weiter. Im April 2017 hatte das Hessische Finanzgericht festgestellt, dass das Engagement von Attac gemeinnützig ist und unter anderem der Förderung des demokratischen Staatswesens sowie der politischen Bildung dient. Nun hat das Bundesfinanzministerium das Frankfurter Finanzamt angewiesen, beim Bundesfinanzhof Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision einzulegen. Es droht eine jahrelange Hängepartie, bis der Bundesfinanzhof entschieden hat. Inhaltlich will das Frankfurter Finanzamt politische Bildung nur dann als Satzungszweck "Volksbildung" anerkennen, wenn sie sich mit dem Status quo beschäftigt. Die Darstellung von Alternativen sei nicht gemeinnützig. Dies sei den Parteien vorbehalten, heißt es in der Beschwerdebegründung.

http://www.attac.de/neuigkeiten/detailansicht/news/bundesfinanzministerium-behindert-weiterhin-gemeinnuetzigkeit-von-attac/

ist ein tolles beispiel:-) des evolutionären schwachsinns, was immer häufiger und in mittlerweile ALLEN gesellschafts-politischen bereichen zufinden ist ... natürlich ohne jemals beantworten zu können WAS er denn ist und zu welcher zeit (und von wem) er "festgelegt" worden sein - also worauf er sich bezieht

eigentlich finde ich es zeitverschwendung (zumindest für meinen persönlichen erkenntnisstand dazu) mich damit zu beschäftigen ... es zeigt mir nur, dass das ende der fahnenstange des schwachsinns noch lange nicht erreicht ist - jedoch aber auch, dass die unglaublichen perversionen an kreativität sich langsam erschöpfen, weil sie bekannte muster nur noch in neuen varianten wiederholen können

zum glück scheinen sich die menschen (auch dank internet und eben dieser durchschaubaren wiederholungsmuster) suchen und finden können, welche sich zu optimistischen versionen zum status quo gedanken machen - die zeit ihrer aufzählung und reflektion könnte ja nach meinem geschmack schon lange vorbei sein ... um sich um die zukunft gedanken zu machen ... doch der wall gegen die status quo-fraktion wird nur von viel zuwenigen gebaut - die meisten sammlen den ganzen dort produzierten schrott und haben weder zeit noch energie für das, was ich echte alternativen dazu verstehe - attac ist leider reichlich unterlaufen und heiner geißler&co. machen einen guten job bei den spagatübungen zwischen gemeinützigkeit und status quo ... das kommt an - das paßt und ist gewollt ... nur nicht von mir

aber danke, hadie, für diese beispielvariante der unendlichen möglichkeiten in diesem herrschenden system ... was an jeder ecke mein leben einschränkt ... in der ddr waren es nur die mauer, der unendliche konsum und der faschismus, bei denen es grenzen gab ... nun ist die mauer weg und wir leben in der neuen freiheit und der böseste feind ist der russe, naja die hausbesetzer und linke strukturen - selbst castorf an der volksbühne stören den friedlichen status quo der weltmeisterquaker

Bild des Benutzers ebertus

 das Prangerteil der Böllstiftung. Sorry, lediglich passwortgeschützt ...

Und die Zugangsdaten kennen wahrscheinlich nur die Devs, die das Teil jetzt wohl überarbeiten sollen, müssen, dürfen ...

Hat denen vielleicht jemand gesteckt, dass auch der Namensgeber der Stiftung, der gute Heinrich schon mal auf so einer Liste stand; auf der (angebliche) RAF-Sympathisanten entlarvt werden sollten.

Mal schauen, wie lange die Überarbeitung dauert, bei dem Wiki der Kahane-Stiftung schon bald ein Jahr.