28 Jul 2017

Ghostbusters - derFreitag - In eigener Sache

Submitted by ebertus

"Alles so schön bunt hier" verkündete Nina Hagen in ihrem Stück "TV-Glotzer (1976); wohl voll überwältigt von den Wendeerfahrungen, dem Relaunch ihres damals noch jungen Lebens.

Der aktuelle Relaunch des Online-Freitag zum Consumer-Freitag (Richard Zietz) scheint mir dagegen eine mehr als halbherzige Pflichtübung mit vielen bunten, oft auch eher nichts sagenden Kacheln; und der impliziten Aufforderung, doch überall mal rumzuklicken und voller Spannung die Türchen des Sommer-Adventskalenders zu öffnen. Nochmal Richard Zietz:

"Dass es zwischen Freitag-Blogger(inne)n und Freitag-Redaktion die letzten Jahre nicht gerade rund lief, ist eine Binse. Ich neige eigentlich selten dazu, intelligenten Menschen ihre Intelligenz in Abrede zu stellen. Aus diesem Grund komme ich zu dem Schluß, dass die erschwerte Usuabilität im Bereich Userkonto-Überblick und Kommentare lesen/verfassen kein »Bug« ist sondern vielmehr Teil des Konzepts. Mit einem klar erkennbaren Zwischenergebnis: Offensichtlich will man keine kritischen Leser(innen) mehr und schon gar keine der Redaktionskontrolle entglittene Debatten. Dekoration anstatt Diskussion;"

Form follows function könne man das nennen, wird jetzt auch die Form, das Design den zunehmend unverbindlichen (irgendwie linken?) Inhalten angepasst. Neben dem Zietz-Blog gibt es auch noch ein offiziellen Erklärbärenblog; dort ebenfalls schön bunt und pflegeleicht.

Werbeoverkill as usual und auch die Einkipper sind bereits wieder aktiv, haben sofort gecheckt, dass auch der neue Freitag ihnen eine Plattform bietet.

- - - - -

Manchmal scheint es sinnvoller, jedwede sich (scheinbar) anbietende oder gar notwendige Änderung behutsam einzuführen, nicht das bekannte Kind mit dem Bade auszuschütten, keinem medial eher deformierten Zeitgeist hinterher zu laufen. Sprich: als Tiger springen zu wollen, wo es dann lediglich zum Bettvorleger reicht. Nachdem bereits monatelang über die in Arbeit seiende neue Freitagsversion spekuliert, offiziell gar eine Test- bzw. Ansichtsumgebung bereitgestellt wurde - nun das ...!

Wenn seitens der Moderation immer von den Devs (Mehrzahl!) gesprochen wurde, so scheint es mir dann doch lediglich das einsame Werk eines Praktikanten; vielleicht einer Praktikantin - um die gepflegt genderisierte Freitagssprache nicht außen vor zu lassen. Eine zur offiziellen Freigabe offiziell so belassene, sinnfreie Fehlermeldung bereits bei der Anmeldung ist mir in meiner langjährigen Berufspraxis als Programmierer und IT-Admin noch nicht vorgekommen. Wurde das ganze Werk nicht wenigstens einmal mit einem ganz normalen Useraccount getestet? Der Freitag ist doch ein kommerzielles Produkt, oder?

Mir scheint, da wird Kindergeburtstag gefeiert, sind möglicherweise Zauberleerlinge am Werk - und jetzt bitte keinen Tippfehler reklamieren ...

- - - - -

Insofern und mehr als zum Schmunzeln sei hier einmal mehr auf die im Grunde von Daniela Waldmann in 2014 angestoßenen Termiten verwiesen; eine ausdrückliche Non-Budget, Non-Profit Seite, die keinerlei kommerziellen Anspruch hat, auf der weder Werbe-Tracker, noch sog. Social-Media Buttons und auch keine Analyseprogramme verwendet werden. Wer das nicht glaubt mag es (beispielsweise) mit dem Firefox-Addon "Ghostery" gern überprüfen.

In Kurzfassung und weil aktuell wohl wichtiger denn je, hier die vier wesentlichen Punkte optischer und inhaltlicher Funktionalität:

1.
Das Design bzw. das User-Interface der Termitenwebsite ist (und bleibt) an den bisherigen Freitag angelehnt. Links eine Auflistung der neusten Blogbeiträge, rechts eine Auflistung der neusten Kommentare und im Mittelteil werden einzelne Blogbeiträge über einen entsprechenden Anriß hervorgehoben. Oben gibt es -wie bislang beim redaktionellen Freitag- eine dreiseitige Bildershow mit einer kurzen Erklärung rechts neben dem Bild und der Möglichkeit beim Klick auf Bild (oder Text) in den jeweiligen Blogbeitrag zu verzweigen. Und ... man kann, soweit hier angemeldet, die eigenen Kommentare innerhalb von 60 Minuten nach Erstellung noch korrigieren.

2.
Funktional bietet die Termitenwebsite eine leistungsfähige PN-Funktion, bei der nicht nur Dialoge zwischen zwei Usern möglich sind, sondern auch adhoc-Gruppen gebildet werden können, der Diskurs mit mehreren Teilnehmern möglich ist; zeitnahe Benachrichtigung per Mail eingeschlossen. Rein anonyme Anmeldungen sind weiterhin nicht möglich, Trolle, Einkipper und Selbstvermarkter nach wie vor nicht erwünscht und bis auf eindeutig strafrechtlich relevante Äußerungen gibt es hier keinerlei Tabu, keine internen Listen dergestalt, wohin politisch korrekt verlinkt, wer politisch korrekt zitiert werden darf.

3.
Eine weitere Funktion, welche alle hier angemeldeten User demnächst nutzen können, das ist die Termitencloud auf Basis des Open-Source Projekts "Nextcloud". Erste Tests waren erfolgreich und als Einstieg sollte jede Termite auf einen persönlichen Cloudbereich von 10 Gigabyte zugreifen können. Für einen ersten Eindruck zu den Möglichkeiten einer Cloud im Allgemeinen und zu dem hier eingesetzten Nextcloud im Besonderen sei auf diesen Blogbeitrag verwiesen. Wer ernsthaftes Interesse an einer Cloudspace hat, möge sich bitte per PN melden. Das Einstiegsbild ist über die Startseite im horizontalen Menü rechts über "...Andere/Termitencloud" bereits erreichbar.

4.
Bereits an einem Beispiel umgesetzt ist eine weitere, zukünftig mögliche Funktion, welche in ihrer grundsätzlichen Bedeutung schon 2014, während der ersten Diskussionen zu den Termiten immer mal wieder hochkam: Unter einem gemeinsamen Dach sollen (hier als Subdomain) unabhängig betriebene Webseiten möglich sein. Voraussetzung ist, dass der oder die einzelne Verantwortliche dafür Interesse und ein gewisses KnowHow mitbringt. Als CMS sollte nicht nur das hier eingesetzte Drupal, sondern beispielsweise auch Wordpress möglich sein. Die erste Umsetzung ist ebenfalls über die Einstiegsseite, via "...Andere/Privatausgabe" erreichbar. Es handelt sich dort und bis auf wenige neue Texte um nahezu 1.000 Blogbeiträge nebst vieler Kommentare aus ebertus' Zeit vor den Termiten.

Kommentare

Lieber Bernd,

Du hast Recht mit Deiner Kritik. Ich warte noch etwas ab, was aus diesem kuddelmuddel Relaunch wird.
Die Jungs, die daran arbeiten versuchen ja durchaus einiges zu aendern. Doch die grundsaetzlichen Fehler sind nicht zu beheben.

Mal abwarten. Gut, dass es die Termiten als Alternative gibt.

Gruesse

Bild des Benutzers ebertus

und klar, am Grundsätzlichen wird sich nichts änderen; bestenfalls verschlimmbessert.

Die Termiten gibt es einfach so, warst ja im Mai 2014 mit Daniela & Co. dabei. Manche meinen, man sollte mehr Werbung für die Termiten machen. Das mag ich als der Techniker hier sogar verstehen, wenngleich selbst zu sehr im realen Leben verortet, ich die Plattform von Anfang an eher begleitend zum Freitag verstanden habe.

Wer hier schreibt oder kommentiert, ist willkommen, wer eher passiv dabei ist, meist nur mitliest und vielleicht manchmal die PN-Funktion nutzt ebenfalls.

Insofern und möglicherweise auch eher technisch zu verstehen habe ich die oben im Blog genannten Punkte 3 und 4 angefügt. Alles kann, nichts muss.

Bernd

ist doch nicht nur die formale programmierstruktur ... naja, wer sich um inhalte weniger einen kopf macht, kann dies so sehen - richard zietz (dessen erster beitrag dazu fast im nirvana DADURCH gut vertsekct werden kann und wurde) hat wie auch @mymind und @charlie schulz u. a. wohl vor allen noch ein inhaltliches anliegen - wie einst seine gründer, die nach dem tod von g. gauss wegstrukturiert wurden

doch wenn du auf der seite von kommerz und zeitgeist stehst - also auf der seite der ablenkung von möglichen diskussionen über alternativen zum status quo ... und noch viele deine meinung teilen, wird man dies ja die nächtsten monate und jahre beobachten können ... "das bunte freitags-bild" ... mal schauen, ob kossok auch eine gute zielgruppen- und marktanalyse gemacht hat, damit dann inhalt und form wieder zusammenkommt und sich in klick-geld-zahlen ablesen läßt

ich betrachte das ganze leidenschaftslos ... mit dem rauswurf von daniela dahn bzw. der neubestzung von todenhöfer und dem antideutschen hausmeister im serverraum kann ich nur noch auf sowas wie schadenfreude hoffen ... das wäre für mich die schönste und freudigste überraschung zu diesem ganzen thema

ps. meine leidenschaftlose gelassenheit würde sich kurzfristig in die "reinste freude" verändern ... schaun wir mal

Bild des Benutzers ebertus

Ja, die Kacheln für "Werbung" dürfen ebensowenig fehlen wie die der Einkipper.

Mal schauen, ob (und ggf. wann) Todenhöfer -oder gar Augstein- die Reißleine ziehen. Soviel Kindergarden verträgt auf die Dauer doch kein Mensch; einer mit wenigstens rudimentär noch vorhandener Restintelligenz.

ich hab keine ahnung, was die beiden wollen ... mal basteln sie an einer stelle rum, dann reißen sie die mit ihrem hintern wieder ein ...

... aber ein ist klar: sie wollen viel QUOTE, viel beachtung, viele klicks, viel auflage

Bild des Benutzers ebertus

Für den jetzigen Kindergarden ist wohl ausschließlich der Onlinechef des Freitag verantwortlich.

Nachdem Juliane Löffler den neuen Weg alles Irdischen, zum US-Venturecapital (Buzzfeed) gegangen ist, so kann JJK wohl ganz einsam, ganz allein schalten und walten. Nichtmal die berühmten Devs werden ihn daran hindern, sind die bei dem Projekt doch mit einigermaßen trickle down  versorgt.

Und die papiere Auflage läuft doch ganz ordentlich, wie die veröffentlichten Quartalszahlen vermelden.

tztztz ... noch vor magda - wie ungerecht ... naja, dafür ist der beitrag von richard zietz TOTAL verschwunden ... oh, genau diese art von logik und system ... "zweifelhaft" war doch mal der slogan ... oder so ähnlich ...

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kossok? oder ist es magda, die dann kossok anruft?

jedenfalls zeigen die tiefen des freitags reaktionen ...

richard zietz ist plötzlich wieder da - und angelina verschwunden ... wäre nur noch anzumerken, dass die erste debatten-hinweis-seite nur mit wenigen auserwählten bloggern - aber vor allem mit "richtigen" print-autoren beworben wird

ein schönes beispiel, wie pr gegen inhalt platziert wird ... fehlen nur noch ein paar massivere werbeseiten, dann finanziert sich der freitag davon - nach dem vorbild der kostenlosen wochenblättern in den briefkästen ... ach, ich verwechsel da etwas - die digitale fc wird ja von europa gefördert ... aber vielleicht ist ja dann die wirtschaftslobby bereit diese finanzierung zu übernehmen? die schattenwirtschaft von prostitution macht ja auch riesengewinne, ist aber nicht wirklich genderkonform und muß sanktioniert werden ... sagt sich die pc redaktion und zielgruppe und merkt gar nicht, dass selbst schon der ms mit seinen beiträgen und veröffentlichten kommentaren seine "progressiv-linken" versuche nicht ewig pc=regierungsunkritisch glaubhaft lostreten kann ...

... sanktionen sind zwar bei der regierung beliebt, die bevölkerung lehnt sie jedoch mehrheitlich ab und sucht sanktionsfreies vertrauen und ihre eigenen interessenvertreter, was heute schwer zu finden ist ... zumindest der freitag hat diese chance nun endgültig verspielt >>> ich rechne mit einer miserablen wahlbeteiligung und einem ETWA gleichauf liegenden kreuzchenanteil bei linke, grüne, afd, fdp ... die cdu-fans haben kaum nichtwähler und die spd ist ein zermatschtes überraschungsei >>> KEINER von ihnen vertritt die wirklichen interessen der menschen glaubhaft ... wobei ja gerade soviel über GLAUBEN und blindes vertrauen palavert wird >>> möge es jeder in sich selbst finden und nicht in den sprechpuppen ... die chancen sind nicht schlecht!

in diesem sinne DANKE an alle augenöffner und selbstenttarner ...

Bild des Benutzers hadie

Auf dem PC musste ich erst ein paar Mal STRG und Minus drücken, aber besser wirkte die Seitenstruktur des "Freitag" danach auch nicht. Auf dem Smartphone sehen die Seiten mies aus. Einloggen funktioniert, sinnvoll schreiben kann man nur auf der PC-Version, wobei wohl auch wieder HTML-Text verwendet werden kann, habe es nicht ausprobiert. Das Ausloggen ist auch sehr versteckt - unten links Startfeld klicken, dann abmelden, erinnert irgendwie an Windows 98.

Als Konsument bin ich jetzt bei der Online NZZ gelandet und bezahle sogar 1,- € pro Monat für das "NZZ Perspektive" Abo speziell für BRD-Deutsche. Werbespruch: Schweizer Zeitungen sind das neue Westfernsehen.

Bild des Benutzers ebertus

Aber nur für vier Wochen; und jederzeit kündbar ...

Hatte kürzlich bei MEEDIA über dieses Projekt -und ein ähnliches vom Standard- gelesen. Mag sein, dass die Verleger in den anderen deutschsprachigen Ländern im Angesicht der formierten Medien hierzulande eine gewisse Morgenluft schnuppern. Und gerade die Schweizer sind wesentlich weniger den Zwängen von EU, NATO und Euro unterworfen.

Nur weil es ja lediglich für vier Wochen mit dem einen Euro getan ist, so wird das Projekt und wohl absehbar, den Weg alles Irdischen gehen. Die Zahl derer, die allein für den kleinen Newsletter 10 Euro monatlich zahlen können und  das auch wollen, dieses Potential dürfte beschränkt sein.

Über monatlich einen Euro auf Dauer, natürlich jederzeit kündbar, darüber könnte man vielleicht reden ...

Bild des Benutzers hadie

Die Zahl derer, die allein für den kleinen Newsletter 10 Euro monatlich zahlen können und  das auch wollen, dieses Potential dürfte beschränkt sein.

In der Android-Version sind es werktäglich 12 bis 16 ganze Zeitungsseiten, heute 5 Seiten "International", dazu "Debatte" und "Feuilleton", insgesamt etwa 30 Artikel fast ohne "nudging" und Umerziehung. Der Newsletter in der PC-Version verweist aktuell auf teilweise andere freigeschaltete Artikel, komplett bürgerliche Schweizer Qualitätsarbeit. Aber wenigstens fangen sie nicht gleich beim ersten Satz an, die Realität zu verbiegen.

- vielleicht ist es ja schon allein die nato-freiheit -

denn nzz und standard sind ja "solide liberal" - was in d ja von der faz zu erwarten wäre - früher auch von der zeit und sz ... aber einzig der "merkur" als wohl letzte privatgeführte zeitung weicht von der stromlinie ab ...

im standard-meinung ist jetzt auch ein community eröffnet (kostenlos)

ich bevorzuge ja eher die kleinen blogs von paul schreyer, wolf wetzel und jens wernicke zum austausch

>>> einige artikel von rubikon würde ich auch gern diskutieren - und da sie ja frei zu benutzen sind - könnte dies ja hier stattfinden ... zumindest ein anfang, vielleicht haben ja noch ganz andere internetnutzer diesen wunsch

... deshalb ist es besser, sich entweder dem ausland zuzuwenden oder dem innerdeutschen kindergarten

noch eine empfehlung: TIEFSCHLAF

https://www.rubikon.news/artikel/oktoberfestattentat-presse-im-tiefschlaf

Lieber Bernd,

Du hast Recht mit Deiner Kritik. Ich warte noch etwas ab, was aus diesem kuddelmuddel Relaunch wird.
Die Jungs, die daran arbeiten versuchen ja durchaus einiges zu aendern. Doch die grundsaetzlichen Fehler sind nicht zu beheben.

Mal abwarten. Gut, dass es die Termiten als Alternative gibt.

Gruesse

Bild des Benutzers Heinz

Optik einer Zeitung und so ...

 

Eine Zeitung hat zwei wichtige Dinge zu beachten:

1. Den Verantwortlichen im Impressum

2. Das Datum einer Nachricht

Eine Nachricht ohne Datum ist wertlos. Obwohl offensichtlich das Datum falsch ist, wurde das neue Programm veröffentlicht und hat nach einer ganzen Woche immer noch kein ordentliches Datum. Da können wir viel vermuten, ich nehme den naheliegensten Grund:

Das Programm wurde in Indien programmiert und mit dem GoogleÜbersetzer nach Deutsch übertragen.

Bild des Benutzers Heinz

«Wurde das ganze Werk nicht wenigstens einmal mit einem ganz normalen Useraccount getestet? Der Freitag ist doch ein kommerzielles Produkt, oder?»

Das «Werk» wurde vor 3 Monaten zum Kommentar vorgestellt, die «Devs» hatten offensichtlich eine Ausbildung bei VirusSoft. Dort wird auch angekündigt, veröffentlicht – und die einlaufenden Fehler werden pö a pö behoben. Ganz nebenbei hat der neue ReSchlauch drei mal so viel Code übertragen.

«Herr vergib ihnen,
denn sie wissen nicht,
was sie tun!»

Da geht 'ne ganze Menge nicht: der Freitag Community

Bild des Benutzers fahrwax

Da hätten sie vorher besser mal Hermann gefragt........

Für Geld kriegste eben nur käufliches ......... (Pack schreibe ich extra nicht!).

Die nützliche Denkweise der (Zwangs-)Käuflichen:

sie tun so, als wenn sie uns bezahlen - wir tun so, als wenn wir arbeiten.........

 

Bild des Benutzers Heinz

Am Personal wird das eher nicht liegen, sondern an den Vorgaben, also an der Strategie.

Bugs sind in Software üblich, allein schon wegen der Tippfehler, die wir selbst ja auch jeden Tag machen. Da bin ich nicht so streng und gebe der zwischengeschalteten Redaktion (Jan Jasper) ein Fehlerprotokoll – fertig.

Das Problem liegt eher an der nicht verfügbaren Testzeit und an der von VirusSoft übernommenen Strategie, die Plattform zu früh frei zu geben, um eigene Testzeiten zu sparen.

Bild des Benutzers ebertus

Formale (Code)Fehler hatte die Seite nach meiner Erinnerung kaum.

Es war eher das Grundsätzliche, das basale Design, welches vollkommen neben jeder Spur lag. Die Nutzer wurden auf eine Odysee geschickt, bei der kaum eine stringente Struktur oder gar Organisation zu erkennen war. Möglicherweise relativ mobilfreundlich, was das Drücken und Wischen angeht. Habe mir den neuen Freitag bislang weder auf dem Smartphone noch dem Tablet angesehen.

Aber genau das ist auch so ein Punkt, ein wesentlich und eher auf der Metaebene zu verstehen ...

Die Generation Wisch&Patsch ist nicht unbedingt diejenige, welche längere, ggf. anspruchsvolle Texte lesen, reflektieren und dann gar noch umfangreich kommentieren wollte. Dafür ist das mobile Equipment und dessen aktuelle Möglichkeiten auch nicht gedacht. Wichtig ist da eher, dass Bilder responsiv und ohne Verzerrungen angezeigt werden; dito kurze Texte. Also wie jemand schon mal schrieb, die "Ver Twitter ung" des Freitag.

Bild des Benutzers Heinz

Ich hatte Jan Jasper Kosok vorgeschlagen, diese Technik vom Handy und Tablet auf den Desktop zu übertragen.

Alle Bedienelemente auf einer Seitenleiste und daneben das Anzeigefenster. Mal sehen, wann und ob das realisiert wird. Vorerst haben sich die postpostmodernen Designer durchgesetzt, denen die Funktionalität am Arsch vorbei geht.

Der Grundfehler ist wohl, dass ne Platform (plone) benutzt wurde, die eben fuer mobile-blogs gut geeignet ist. Fuer die Abbildung der FC nicht.
Die Community-pages mobile-vertraeglich umzuprogrammieren wollte "irgendwer" vermutlich nicht.

Das ganze ist typisch fuer function follows design Ansatz.

Mal sehen, was aus dem gegenwaertigen Nutzer-Aufstand noch wird. Mir scheint bereits jetzt versucht die Redaktion, Community-Beitraege (selektiv natuerlich) in den redaktionellen Teil des Freitag zu integrieren. Die Diskussion von Beitraegen kriegt einen kw-Vermerk. (kann wegfallen)

Ich warte noch ab.

Bild des Benutzers ebertus

in Sachen des eingesetzten CMS

Plone ist für das Intranet, für Firmennetze und Learning-Plattformen (Top-Down) mit Sicherheit gut geeignet und wohl auch recht sicher. Allerdings verfügt es nur über wenige Themes (Oberflächen/Userinterfaces), nur wenige Module zur funktionalen Erweiterung und jenseits tiefgreifender Programmierung somit kaum Möglichkeiten für kostengünstige Anpassungen.

Außerdem verwendet dieses CMS weder das gängige  PHP noch MySQL, sondern dahingehend beinahe schon proprietäre, exotische Werkzeuge. Anstelle eines voll ausgestatteten Admin-Backends ist die Kommandozeile für allfällige Eingriffe wohl das notwendige Übel.

Sprich: So wie es ist, so wird es absehbar bleiben.

Gute Zusammenfassung  nebst partiellen Vergleich mit Drupal, dem CMS der Termitenwebsite.

Kann mich irren, aber die bisherige Version der Freitagsseite wurde möglicherweise auch unter Drupal entwickelt, welches in der hier eingesetzten Version 7 bereits responsive Themes kennt, die optimierte Bedienung für mobile Geräte erst ab der aktuell ausgerollten Version 8 verfügbar sein soll. Und da geht es zu wie bei Plone: bislang nur wenige Themes, nur wenige Module zur funktionalen Erweiterung.

Btw. Dass es bei der Anmeldung Fehlermeldungen gab (noch gibt?) erschließt sich mir insoweit, weil die Benutzeraccounts und insbesondere die Passwörter bei den verschiedenen CMS ganz unterschiedlich codiert und verschlüsselt sind. Möglicherweise waren nur die Usernamen (ggf. Mailadressen) übertragbar und bei den Passwörtern lief/läuft ein Logging mit, wo aus den (mehrfachen) Eingaben dann versucht wird, das Passwort zu extrahieren. Wer weiss ...

Bild des Benutzers Heinz

Einmal Plone, immer Plone.

Der bisherige Freitag war auch in Plone geschrieben, siehe:

/plone_javascript_variables-cachekey-c0ff9e3100205da9c2f2d460a.js

/* Merged Plone Javascript file
 * This file is dynamically assembled from separate parts.
 * Some of these parts have 3rd party licenses or copyright information attached
 * Such information is valid for that section,
 * not for the entire composite file
 * originating files are separated by - filename.js -
 */
Bild des Benutzers Heinz

Plone ist auch das CMS der HU zu Börlin.

sehr schönes foto:-)))

>>> ein gespenst geht um in europa

... aber in völlig neuer interpretation dieses gedankens ... und sehr treffend visuell dargestellt (der mangel des ursprünglichen gespenst/geistes war ja die ausschließlich verbale beschreibung ... das konnte ja nichts richtiges werden)

>>> nun der schillernd-geistige gegenspieler ... gruselige faszination 2017

Bild des Benutzers fahrwax

Ich liebe dieses Gespenst seeehr - freue mich immer total, wenn es mir irgendwo begegnet.

 

Es war wohl gerade aus Hamburg entkommen.....

Für die Herrscher wird es immer dann gefährlich, wenn die Beherrschten ihre Angst verlieren.

und sieht sehr angstfrei aus ... und läßt sich niemals fangen ...

hier auch ein schöner text, der dir gefallen könnte:

" Die US-amerikanische Black-Lives-Matter-Bewegung hat es mittlerweile geschafft, die Abschaffung der Polizei zu einem ernstzunehmenden realpolitischen Vorschlag ins Spiel zu bringen. Stattdessen schlagen Aktivistinnen und Aktivisten umfassende Entkriminalisierungen, unbewaffnete, community-basierte Interventionsteams zur nachbarschaftlichen Konfliktschlichtung, die radikale Verbesserung der sozialen und kulturellen Infrastruktur und vor allem die radikale Demokratisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse vor. Wenn wir die Möglichkeit geschaffen haben, über die Bedingungen unseres Lebens selbstbestimmt zu entscheiden, dann werden wir auf Gewalt als Medium der Konfliktschlichtung – und somit auf die Polizei als Institution manifester Gewalt – mehr und mehr verzichten können."

http://www.fr.de/kultur/gewaltmonopol-die-polizei-als-risiko-fuer-die-de...

Bild des Benutzers fahrwax

Die haben den Mechanismus der Hersch-Teiler mittig im Focus, weil sie über ihre Ghettohaltung mittels Knüppelgarden nicht hinwegsehen können.

Linke Kernkompetenz eben: keine 'Eroberung des Gewaltmonopols' sondern seine Beseitigung.

Hier sieht es leider deutlich schlimmer aus.

"Die LINKEN?  Die meisten total verpeilt. Sie sind zum großen Teil derart von der individualfaschistischen Ideologie durchdrungen das sie ihre Zeit damit verschwenden immer neue Minderheiten mit individuellen Eigenarten aus der Gemeinschaft zu identifizieren, isolieren und dann unter Schutz zu stellen. Sie übersehen das die echte Gemeinschaft, dass WIR, keine Zersplitterung  in fragwürdige Untergruppen sexueller Orientierungen oder ähnlichem zulässt. Sie spielt in einer Gemeinschaft keine Rolle. Man gehört dazu oder eben nicht. Selbst das Ur-Thema der LINKEN, die soziale Gerechtigkeit, wird durch ihre Ideologie ad absurdum geführt, lehnen sie doch die echte Gemeinschaft, Grundlage derartiger Gerechtigkeit, als RECHTES Gedankengut ab. Es bleibt daher ein Rätsel wie innerhalb eines gesellschaftlichen Gebildes aus lauter ICH’s echte soziale Gerechtigkeit erwachsen soll?"

Die Krise unserer Gesellschaft, ist eine Krise unserer Wahrnehmung.

Bild des Benutzers Heinz

Meditation heißt «Wahrnehmen, was ist,» also Physik und nicht Metaphysik. Mit Metaphysik kann die Physik zwar erklärt werden, ihre Regeln gedeutet, nicht aber verändert werden. Die Ideologen aller Fraktionen kennen aber nur ihre Metaphysik, nicht die Physik.

Das Dilemma der Gesellschaft kann folglich nur durch Meditation der Einzelnen behoben werden.

Bild des Benutzers fahrwax

Meditation = Beförderung der Wahrnehmung?

Ohne Kommunikation (Abgleich der individuellen 'Bilder' - Wahrnehmungen) wird das aber nichts: das Dilemma bleibt erhalten.......

Nur so ein Gedanke, lieber Heinz.

Bild des Benutzers Heinz

Mit etwas Übung löst sich der Knoten, üben muß aber jede(r) selbst ... und das kann dauern.

Bild des Benutzers fahrwax

Knoten lösen sich und (zack) bilden sich neue.

"Üben muß aber jede(r) selbst" halte ich für eine zeitgeistliche, der "korrekten" Wortwahl entsprechende Knotenbildung. Ungefähr so wie das Neger-Unwort - ein geschicktes Manöver zur despektierlichen Frontenbildung.

Wer sich für "besser" hält, lässt das schick und jedenfalls "Links" raushängen.

Solcherlei modische Übung bildet oft  Schwarzgeldkonten in der Schweiz und macht aus rassistiscen Mädchen (die dreiste Alice ist gemeint, nicht du!) gern durchgestylte Heroen mir Denkbremse - alles zum Erhalt der bestehenden Unordnung. Die Teile- und Herrscherei in modischer Verkleidung ebend.

Nicht jeder Pfurz aus verrufenem Mund ist gleich ne' revolutionäre Innovation, wollte ich damit nur sagen......

Aber mir geht sowieso (fast) nie etwas schnell genug......., scheiß Schicksal.

die "zeit" hat gnädigerweise in einem äußerst "umstrittenen bereich" christine und frido mann "zugestanden", dass sie sich frei äußern dürfen - denn sie hat nix in den händen+im kopf, was diese beiden in das lager der esoteriker und verschwörungstheoretiker schicken könnte ... und auch für sippenhaft mit diesen "volksfeinden" reicht es über eine rhetorische nachfrage hinaus nicht aus.

"Die Quantenphysik lässt den Schluss zu ... " " ... dass schon das Denken die Realität verändert"
"Frido Mann: Die Botschaft lautet: Leben ist Austausch, ständige Veränderung. Stillstand ist der Tod.
Die materialistische Weltsicht ist am Ende, die strikte Trennung von Geist und Materie. Das Beschwören der einfachen Schwarz-Weiß-Lösungen. Die Quantenphysik hat technisch bereits die Welt verändert. Keine Elektronik, keine moderne Medizindiagnostik wäre ohne Quantenphysik möglich. Man muss sich das vorstellen: Quantenphysik ist verantwortlich für 40 Prozent unseres Bruttosozialproduktes. Und jetzt sind die Gedanken dran.

Christine Mann: Die Quantenphysik lehrt uns, dass jeder Beobachter Teil der Wirklichkeit ist, die er beobachtet. Je nach Versuchsanordnung zeigen sich die Elementarteilchen anders. Wir sind nicht die unbeteiligten Beobachter, die die objektive Wirklichkeit erkennen, sondern unser Denken, unsere Fragestellung verändern die Realität."

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2017/03/frido-mann-christine-mann-quanten...

"Das Postulat der klassischen Physik, wonach sich alle physikalischen Messwerte zumindest im Prinzip exakt bestimmen lassen, weil sie in der Natur objektiv vorliegen, war damit fundamental verletzt. "

http://www.spektrum.de/news/90-jahre-heisenbergsche-unschaerferelation-q...

"Die Geehrten haben eine Tür zu einer unbekannten Welt geöffnet, in der Materie seltsame Zustände annehmen kann."

http://www.lvz.de/Nachrichten/Wissenschaft/Physik-Nobelpreis-geht-nach-G...

wenn ich mir die forschungen der gegenwärtigen quantenphysik anschaue - so haben sie selbst die quantenmechanik überholt und erweitert. es wurde wissenschaftlich BEWIESEN, dass nicht nur teilchen, sondern auch wellen in unserem universum unterwegs sind ... und natürlich für uns nicht so einfach zu sehen sind ... im labor jedoch schon ... und dafür gab es den nobelpreis ...

was dies PRAKTISCH für uns und unser leben bedeutet liegt jedoch im bereich der fantasie ... wie jedoch diese real nachgewiesenen "fantasie-wellen" der gedanken auf die teilchen der "klassischen" materie einwirken und diese VERÄNDERN - und das es die überhaupt gibt!!! - lag schon lange in der luft und wurde nun ENDLICH! bewiesen (und ich hab jetzt sogar die naturwissenschaft auf meiner seite, wenn ich über meine "intution" spreche :-)))

aber viel wichtiger ist, dass die "selbsternannten HERRSCHAFTEN" in allen lebensbereichen nun EINDEUTIG in ihren lügen+ verdummungspropaganda-blasen zum platzen gebracht werden können ... und nicht mehr wie zu zeiten von galileii von der existenz einer scheibe und den "ungläubigen" was von teufelsbesessenheit erzählen können - auch wenn sie dies in ihrer primitiv-gefährlichen art (alternativlos) noch immer versuchen - z.b. in dem sie die polizeigewalt bei g20 propagandistisch "wegzaubern" und dafür die einzig große gefahr der "linksextremen gewalt und ihrer unterstützer" wellenartig in unsere köpfe zu pusten versuchen ...

" Die materialistische Weltsicht ist am Ende, die strikte Trennung von Geist und Materie. Das Beschwören der einfachen Schwarz-Weiß-Lösungen. Die Quantenphysik hat technisch bereits die Welt verändert. Keine Elektronik, keine moderne Medizindiagnostik wäre ohne Quantenphysik möglich. Man muss sich das vorstellen: Quantenphysik ist verantwortlich für 40 Prozent unseres Bruttosozialproduktes. Und jetzt sind die Gedanken dran." ... sagte frido mann in dem an fahrwax verlinkten artikel in der "zeit" ... die DENKER!!!

Bild des Benutzers Heinz

«wenn ich mir die forschungen der gegenwärtigen quantenphysik anschaue - so haben sie selbst die quantenmechanik überholt und erweitert.»

>>> heißt: die relativitätstheorie u.a. physikalische gesetzmäßigkeiten sind natürlich nicht widerlegt - doch schon heisenberg ahnte, was die quantenphysik heute bestätigt hat: die schwerkraft ist und bleibt gültig - ABER - (ich sag es mal mit meinen worten) nur wenn es sich um teilchen der matierie handelt ... die nachgewiesenen wellen sind jedoch genauso existent, wie die teilchen >>> es gibt also ein größeres system = quantenphysik und die quantenmechanik ist nur ein teil davon d.h. es existieren physikalische gesetze, die von ihr bisher nicht erfaßt und bewiesen werden konnten

ein ganz populäres beispiel ist PLACEBO = es wirkt durch gedanken (wellen) und ist in teilchen (substanz) nicht erklärbar ... jetzt jedenfalls schon ... ebenso ist es bei der meditation = die konzentration von gedanken VERÄNDERT krankheitsbilder ...

alles wäre durch die quantenmechanik nicht möglich ... aber jetzt ist eine neue tür aufgestoßen ...

Bild des Benutzers Heinz

Deine Uhr geht etwas langsam, was du mit «jetzt» bezeichnest, begann gleich nach der Quantenmechanik auch bereits vor fast 100 Jahren mit der Quantenphysik , zugegeben, die Esoterik hat das sehr viel später aufgegriffen.

"Zu Einsteins Ehrenrettung muss auch gesagt werden, dass die entscheidenden Experimente, die Bohrs und Heisenbergs Position letztlich bestätigten, erst lange nach Einsteins Tod durchgeführt werden konnten und dass der als "Bohr-Einstein-Debatte" berühmt gewordene Disput die moderne physikalische Forschung wesentlich vorangebracht hat. "

http://www.spektrum.de/news/90-jahre-heisenbergsche-unschaerferelation-q...

Bild des Benutzers Heinz

Einsteins Ehre muß nicht «gerettet» werden, alle nach ihm haben auf Einsteins Erkenntnissen aufgebaut. Gleiches gilt für Kant, der (noch) von einem objektiven Weltbild ausgehen konnte. Erst in jüngerer Zeit wurde die Integrale Theorie entwickelt – Maik hatte damit an der HU habilitiert.

dazu könnte seine frau erhellendes beitragen - genauso wie das persönliche und wissenschaftliche umfeld dieser beiden

hab grade mal kurz in die fc geschaut ... und genaue daten gibt es da immer noch nicht ... aber das logbuch hat ja eine reihenfolge ... denkt man sich jedenfalls ... bis man bemerkt, das magda dort schon beiträge kommentieren BEVOR diese im logbuch als "neuer beitrag" erscheinen^^

Bild des Benutzers ebertus

wie es ansonsten für ein professionelles Enterprise-System nun mal Stand der Dinge ist.

Gerade für global aufgestellte CMS ist das localizing  (Sprache, Date&Time, Umlaute etc.) ein Standardtask, der heute eigentlich kein Problem mehr darstellen sollte. Außer vielleicht bei Plone ...? Bei deren Follower ...?

Entsprechende Fixes in Form von Modulen (siehe meinen obigen Kommentar an Reinhard) wird es da und mangels Masse wohl kaum geben. Also müssen die berühmten Devs ran, das Problem via der eher nicht so gängigen (wenngleich wohl tollen -ehrlich) Programmiersprache namens Python fixen. Aus meiner Sicht und mit der Kenntnis mehrerer Programmiersprachen nebst MySQL gesegnet, ein eher kleines Problem.

Bis dahin bleibt es ein skurriles, eher nicht dokumentensicheres Outing von hoher Professionalität.

Bild des Benutzers Heinz

Vermutlich kommt ein Geometer auf eine endliche Zahl an km. Mißt er um jedes Sandkorn herum, wird die Grenze länger, Mißt er um jedes Molekül des Sandkorns herum, wird das schon unendlich. Mißt er um jedes Atom und um jedes Elektron herum, wird das größer, als unendlich :-)

So ungefähr mußt du dir das vorstellen, wenn die sog. Devs die Vielzahl der Fehler einzeln reparieren müssen, statt funktionierende Module eines CMS zu verwenden – nehmen wir einmal an, dieser Part wird von der EU gefördert, weil es eine Zusammenarbeit mit dem Entwickler von Plone gibt.

Bild des Benutzers hadie

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für die Bestätigung meiner Abo-Kündigung. Ausschlaggebend für letztere war der Artikel "Lindner versucht sich durch seine Russland-Aussagen bei der Wählerschaft anzubiedern" von Benedict Neff am 6.8.2017. Das ist genau das dumpfe Propaganda-Getrommel, dem ich hier entgehen wollte. Neff kann Meldung und Meinung keine drei Sätze lang auseinander halten.
Kein Gedanke daran, dass Lindners Äußerungen sachpolitisch gut begründet sein könnten, oder dass man zum Krim-Referendum völkerrechtlich anderer Meinung sein könnte.
Auch Ihre Meinungsmache zu "Nord Stream 2" ist teilweise schlimmer als die deutscher Mainstream-Medien. Für derartiges muss ich nicht unbedingt noch bezahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Bild des Benutzers Heinz

Einen derart einschneidenden Schritt mußt du feiern. Wie wär's mit einem Sahneeis für das eingesparte ABO?

Ich verfolge diesen ganzen Hickhack seit Jahren ohne Abo und schau mich demnächst mal hier in der nächsten Stadtbücherei um, was ich dort so alles Online lesen kann.

Bild des Benutzers ebertus

ist es wie mit den Parteien, den Blogs; eigentlich mit allem ...

Insofern gebe Dir recht, das für kleines Geld mal ausprobiert zu haben; aber auch Heinz in seiner Ablehnung eines Abos, einer pauschal zu erteilenden Absolution, nun doch bitte wenigstens für qualitativ hochwertige  Meinung etwas zu zahlen.

Bild des Benutzers Heinz

Wenn ich mich einmal dazu durchringe, wieder Mitglied in einer Stadtbücherei zu werden, um die OnLeihe zu nutzen, zahle ich ja auch. Den Zeitungen steht es frei, einen eigenen LesePool zu bilden, um deren Zeitungen zu lesen. Das wollen die aber alle nicht, sondern alle wollen ein eigenes Abo verkaufen und damit alle anderen ausschließen.

Dazu sage ich: Strategie und Gegenstrategie zwingt die mit ihren Auflagen in die Knie.

Bild des Benutzers pleifel

so verstehe ich es wenigstens, für eine Leistung anderer zu bezahlen, wenn die auch ehrenamtlich erbracht wird. Und wen "bezahlen" stört, kann ja dafür "schenken" einsetzen. So lese ich Rubikon mit Gewinn und dann aber nicht für lau! Wie Bernd völlig übereinstimmend schreibt: "bitte wenigstens für qualitativ hochwertige Meinung etwas zu zahlen."

Bild des Benutzers ebertus

Und das gilt beileibe nicht nur für Zeitungen und Zeitschriften.

Die Erfahrung von Hadie ist da schon wichtig, früher oder später kaum zu vermeiden. Es war am Beispiel des Verweigerns, des Ignorierens, gar des Diffamierens der (neuen) Friedensbewegung, der Alternativen Medien etc. ein Grund, warum ich nach Jahren mein Soliabo der JW gekündigt, stattdessen dann direkt, u.a. für KenFM gespendet habe.

Und dennoch gehe ich nach wie vor gern in die JW-Ladengalerie, zahle ebenso gern dort ggf. Eintritt für mich interessierende Veranstaltungen. Darüber hinaus sind gebraucht gekaufte papierne Bücher für meine Frau und mich das Informationsmedium schlechthin, soweit es grundsätzlicher wird, über den Tag hinaus geht, alternative, gar kontroverse Sichtweisen gefragt sind.

Letztens habe ich für einen Euro (plus drei Euro Versand) ein Buch von Matthias Matussek "Als wir jung und schön waren" gekauft und bereits die ersten 100 Seiten gelesen. Seine Art zu schreiben mag ich, wo er doch eher ein Konservativer (böse: ein Neurechter), ein gläubiger Katholik, ein Antifeminist usw. ist; alles nicht so mein Ding. Und Matussek steht gar auf der neuen Prangerliste der Böll-Stifftung. Genau deshalb scheint er (mir) wichtig zu sein ...

Bild des Benutzers ebertus

beim Freitag reingeklickt, das hier gefunden:


Köstlich, zum Schmunzeln ...

Unsere Alphabloggerin findet sich auf dieser neuen, nicht nur optisch verwirrenden, voll verkachelten Website offensichtlich nicht mehr wieder; zumindest nicht dem Rang gemäß gewürdigt. Man sollte ihr als Ausgleich zunehmend einen Platz im Print einräumen. Dann kann sie echte Westmark verdienen; auch wenn die aktuell in Euronen ausgezahlt wird.

Aber immerhin, lediglich blöde Wurstigkeit, keine ernsthaft böse Absicht ...