8 Nov 2017

Geschlechteridentitäten

Submitted by ebertus

Der aktuelle, höchstrichterliche Beschluß zur Geschlechteridentität, zur Abkehr von der bislang geltenden binären Regelung wird mit Sicherheit noch weiteren Klärungs- und Definitionsbedarf  hervorrufen.

Ich selbst, das sei vorausgeschickt, sehe diese Thematik relativ leidenschaftslos. Mehr noch, und wie bereits mehrfach geschrieben muß ich schon an mich halten, wenn das Geschlecht, gar die geschlechtliche Präferenz ideologisiert werden soll. Insofern scheint mir -mag es missverstehen- der aktuelle Spruch des BVerfG sogar recht zielführend; als Vorschlag in Sachen eines generellen Verzichts auf den personenstandsrechtlichen Geschlechtereintrag bzw. dessen Definition qua Geburt.

Es wird nun Aufgabe des Gesetzgebers sein, diese Vorgabe des höchsten deutschen Gerichts in alle tangierten Gesetze und Vorschriften einzuarbeiten, die reale, faktische Umsetzung rechtssicher zu machen. Sinnvoll und in der Perspektive sehr pragmtisch scheint mir dabei der vom BVerfG aufgezeigte Weg, die Geschlechteridentität gleich vollkommen wegzulassen.

Bleibt es überhaupt bei den zukünftig (vorerst) drei Geschlechteridentitäten?

Wer wollte dieses dritte Geschlecht, unter welchen (nachvollziehbaren) Parametern definieren ...?

Insofern, und das war (mir) aus der aktuellen Berichterstattung nicht konkret zu entnehmen, stellt sich die Frage nach der Definition. Was macht welches Geschlecht (von den dann dreien) aus? Sind es (auch) biologische Merkmale, oder reicht eine subjektiv zum Ausdruck gebrachte Selbstdefinition?

Dürfen die Eltern diese Definition bereits für ein neugeborenes Kind treffen, oder ist für diese Entscheidung Volljährigkeit nötig?

Und wie ist es (später) mit dem Konvertieren? Falls keinerlei biologische Merkmale diese Entscheidung stützen, so ist es aus meiner Sicht dann faktisch eine Art Religion (wahlweise Ideologie); die man auch wechseln kann.

Gegenüber diesen vorgenannten, sehr grundsätzlichen Fragestellungen scheint mir das vom Boulevard gern gehypte Thema der sog. Trans-Toiletten beinahe nebensächlich, sind die Grenzen und Übergänge zukünftig -zumindest in der Theorie- vollkommen offen.

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Quelle und Ausgangspunkt dieser Einlassungen: Telepolis

Kommentare

über geschlechteridentität kann ich nicht viel sagen, da mir das fachwissen einfach fehlt. eigentlich reicht mir schon die geschlechterzuordnung frau oder mann. meinetwegen nun auch diese dritte option, wenn es den ca. 100.000 betroffenen mehr identitäts- und rechtssicherheit bringen sollte. schaden tut es niemanden! aber bitte eine obergrenze für das "geschlechterwahlrecht" einführen, sonst überfordern "wir" uns wie hier bei facebook: 

"Facebook gibt seinen deutschen Nutzern mehr Auswahl bei der Beschreibung ihres Geschlechts. Neben „Frau“ und „Mann“ gibt es unter „benutzerdefiniert“ künftig die 60 Auswahlmöglichkeiten, die unten aufgeführt sind. Sie wurden gemeinsam mit dem Lesben- und Schwulenverband ausgearbeitet."

androgyner Mensch...androgyn...bigender...weiblich...Frau zu Mann (FzM)...gendervariabel...genderqueer..intersexuell (auch inter*)männlich...Mann zu Frau (MzF)weder noch geschlechtslos..nicht binär weiterePangenderPangeschlechttranstransweiblichtransmännlichTransmannTransmenschTransfrautrans*trans*weiblichtrans*männlichTrans*MannTrans*MenschTrans*FrautransfemininTransgendertransgender weiblichtransgender männlichTransgender MannTransgender MenschTransgender Frautransmaskulintranssexuellweiblich-transsexuellmännlich-transsexuelltranssexueller Manntranssexuelle Persontranssexuelle FrauInter*Inter*weiblichInter*männlichInter*MannInter*FrauInter*MenschintergenderintergeschlechtlichzweigeschlechtlichZwitterHermaphroditTwo Spirit drittes Geschlecht (indianische Bezeichnung für zwei in einem Körper vereinte Seelen)Viertes GeschlechtXY-FrauButch (maskuliner Typ in einer lesbischen Beziehung)Femme (femininer Typ in einer lesbischen Beziehung)DragTransvestitCross-Gender

http://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/facebook-60-auswahlmoeglichkeiten-fuer-geschlecht-13135140.html

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und wie wohl auch vom Gericht ansonsten als obergrenzenproblematisch erkannt:

Im Personenstandsrecht dann besser auf jede geschlechtliche Identität zu verzichten, bestehende Gesetze und Vorschriften, Regularien etc. dahingehend neutral anzupassen; jedwede "Obergrenzen" damit zu vermeiden.

avenidas von eugen-gomringer (quelle: der spiegel)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Auf Deutsch geht es so: "Alleen / Alleen und Blumen / Blumen / Blumen und Frauen / Alleen / Alleen und Frauen / Alleen und Blumen und Frauen und ein Bewunderer".

auf spanisch klingt das gedicht viel schöner und erhabener. aber sollte ich als mann lieber die klappe halten, weil ich sonst nicht auf dem boden der "gutmenschen-bibel" (gg) stehe. es ist zwar kein meisterwerk der poesie, aber es fühlt sich für mich gut an....

anders hier: "Studenten und, wie während der Diskussion zu bemerken war, auch Lehrende der Fachhochschule werfen dem Gedicht vor, patriarchalische Traditionen zu reproduzieren, in denen Frauen zu Objekten reduziert werden. Eine der beiden Frauenbeauftragten der ASH sagte, seit 2013 gebe es Beschwerden darüber. Studenten klagten über „Unwohlsein“."http://www.fr.de/kultur/literatur/sexismusdebatte-spott-und-hermeneutik-a-1383484,0#artpager-1383484-0

...dafür, was ich kürzlich jemandem per mail geschrieben hatte:

"Das RECHT soll als Handlungsbasis und -maxime ausgehebelt werden. Auf globaler wie auf nationaler Ebene.

Strategien der Globalistenwerkzeuge "Intersektionalisten", "Antifa", "Zivilgesellschaft" und Genderisten finden sich u. a. hier:

http://quillette.com/2017/10/29/get-bus-get-shouting-free-speech-rutgers/

http://taz.de/Soziologin-ueber-Konfliktsituationen/!5457161/

die Vermischung realer Straftaten mit Nonsense-Beschuldigungen bei "metoo" geht ebenfalls in diese Richtung:
Subjektive Befindlichkeiten sollen objektiv ermittelbare Rechtskriterien ersetzen. Zersetzung und (weitere) Vereinzelung zählen m. E. zu den Zielen.

Durchsetzbar sind solche Strategien gesellschaftlich m. E. mittel- und langfristig nicht, werden aber noch viel persönliches Leid sowie zerstörte Karrieren und Lebensentwürfe zur Folge haben (die Universitäten z. B. werden von diesen Leuten in vielen Bereichen dominiert).

Diese dekadenten Zersetzungspläne schaden m. E. mittelfristig hauptsächlich ihren Verursachern. Daher betrachte ich sie in erster Linie unter dem Gesichtspunkt "Knieschuß". "

- Ergänzend zu den Durchsetzungsmechanismen und Verflechtungen muß exemplarisch noch dieser Blog-Eintrag von Hadmut Danisch angefügt werden:
http://www.danisch.de/blog/2017/11/09/das-bundesverfassungsgericht-und-d...

(mich persönlich stört diese drittes-Geschlecht-Sache nicht, aber auf dem von HD geschilderten Weg lassen und ließen sich auch noch ganz andere Interessen durchsetzen)

Bild des Benutzers ebertus

und wie geschrieben stört diese drittes-Geschlecht-Sache ebenfalls nicht.

Wobei ich allerdings auch nicht vollumfänglich mit Danisch konform gehe, er oft Richtiges schreibt, aber seine Anti-Gender Tiraden mir schon manchmal als Phobie vorkommen; hat dahingehend vielleicht eine sehr persönliche Historie.

Ich bin da eher -ok, klammheimlich bis schmunzelnd- auf die reale Umsetzung in Sachen tangierter Rechtsnormen, Gesetze und Vorschriften gespannt. Weil eben dieses "dritte" Geschlecht (Gegenteiliges habe ich bislang nicht gelesen) wohl jenseits jeder Naturwissenschaft, jeder Biologie daherkommt, eine rein subjektive Willensäußerung dafür ausreicht.

...irgendwen, mit dem irgendwer anders vollumfänglich übereinstimmt/übereinstimmen kann?

Ganz allgemein betrachtet:
Ein guter Aspekt (alles hat auch eine gute Seite) der gesellschaftlichen Zersplitterung/der Auflösung lange bestehender Meinungs"blöcke" ist doch, daß immer mehr Leute sich in weiteren Kreisen nach interessanten Ideen/Texten umschauen. So finden sich wechselnde "Allianzen" zu bestimmten Themen, auch wo sie bisher "unvorstellbar" gewesen wären. Das befreit das Denken, erweitert den Horizont und bringt die Gesellschaft m. E. insgesamt weiter.

Selbst- oder fremdverordnete Scheuklappen (wie manche gesellschaftlichen Interessengruppen sie gerne institutionalisieren würden) sind anti-demokratisch und kontraproduktiv. Werden sich auch nicht durchsetzen.

Bild des Benutzers pleifel

da müsste es doch eigentlich noch weitere Geschlechterdifferenzierungen geben, denn wenn intersexuelle Menschen (nicht eindeutig feststellbares Geschlecht, was ist nun eindeutig, wo beginnt die Grenze?) als dritte Variante zählt, dann sollte man sich auch von biologischen/ genetischen Grundlagen lösen und gleich den Transgender-Identitäten und den Transsexuellen das gleiche Recht zugestehen, wobei nicht unbedingt eine weitere Differenzierung benötigt wird, aber die dritte Variante gewählt werden kann. Und wer oder was entscheidet außer den Betreffenden noch darüber?

Man kann auch einen männlichen (und umgekehrt) weiblichen Körper haben und sich zumindest zeitweise völlig dem anderen Geschlecht näher fühlen, aus den verschiedensten Gründen. Es kann sich für mich also nur um Kompromisse handeln, um einzelne Menschen vor Diskriminierungen zu schützen. Aber es wird ´ne Menge Probleme verursachen, die jetzt noch gar nicht gesehen werden.

Und wo ordnet man jetzt die sexuellen Präferenzen ein? Gibt es dazu Verbindungen oder habe ich was übersehen?

Bild des Benutzers ebertus

dachte Heribert Prantl in der SZ  (aus eher formalrechtlicher Sicht) darüber nach

"Die Auswirkungen der Neuerung auf das Melde- und Passrecht wurden gesetzlich nicht geregelt (die Auswirkungen auf andere Rechtsgebiete auch nicht)."

"Nun wird aber in sehr vielen Gesetzen ausdrücklich auf das männliche oder weibliche Geschlecht abgestellt. Diese vielen Gesetze, in denen nur von "Männern" und "Frauen" die Rede ist, wurden nicht geändert - das hätte offenbar die Kraft der schwarz-gelben Koalition überfordert. Die neue Rechtslage führt daher nun dazu, dass Rechtsnormen, die ein bestimmtes Geschlecht (also "männlich" oder "weiblich") voraussetzen, auf Personen, für die ein solches Geschlecht nicht eingetragen worden ist, womöglich nicht angewendet werden können."

Wohlgemerkt, dieser Text stammt aus 2013 und die Implikationen dürften nun sehr real werden.

Bild des Benutzers claudia

>>Dürfen die Eltern diese Definition bereits für ein neugeborenes Kind treffen, oder ist für diese Entscheidung Volljährigkeit nötig?<<
Die Eltern sollten möglichst nichts entscheiden müssen. Das Problem liegt aber zunächst auf einer anderen Ebene: Kinder mit zwischengeschlechtlichen Körpermerkmalen werden immer noch kosmetisch zurechtoperiert und ggf hormonell behandelt, um "Geschlechtseindeutigkeit" vorzutäuschen. Diese Behandlungen, lange vor der Einwiiligungsfähigkeit der betroffenen person gestartet, führen oft zu schweren psychischen Traumata. Manchmal auch zu physischen Problemen, was oft zu einer Verkettung von Nachoperationen führt, (die dann, anders als die Erst-OP, tatsächlich medizinisch iniziert sind). Das hiesst, auch bastelfreidigen Medizynern, die gerne als "OP-Virtuosen" glänzen wollen, sollte keine Entscheidungs"kompetenz" überlassen bleiben.
Als zielführend  sehe auch ich deswegen den Hinweis des Gerichtes, dass auf den Geschlechtseintrag ganz verzichtet werden kann. Damit wäre vom Gesetzgeber ein klares Signal gesetzt, dass Geschlechtszuweisungen im Kindesalter verzichtbar sind. Das wäre auch gut mit GG Art. 2 vereinbar.

Die Frage, wo Grenzen zu setzen wären, wenn beim Eintrag in das Geburtsregister über "männlich"/"weiblich"/unbestimmt zu entscheiden wäre ist sehr berechtigt. Es wird nämlich keine klare  Grenze definiert werden können in der Frage: "Wass geht noch als "männlich"/"weiblich" durch und was muss als "unbestimmt" eingetragen werden? Ausserdem wäre die Schaffung einer "Exotenkategorie" gegenüber dem Wegfall des Geschlechtseintrages eh die schlechtere Lösung.

"Transsexualität" ist davon übrigens nicht berührt, denn sie beruht ja auf einer eindeutigen Selbstzuordnung, nur eben nicht im eingetragenen Geschlecht.

(Da hab ich jetzt zum 2. Mal geschrieben, weil das einkopieren eines Textes nicht funktioniert)

Bild des Benutzers ebertus

und zum Inhaltlichen gleich noch etwas ausführlicher.

Hier lediglich ein technischer Hinweis. Manche Browser blokieren in einigen Konstellationen das herkömmliche copy&paste via rechter Maustaste und dem Kontextmenü. Hilfe bieten diese, alten PC-Nutzern bekannten [Ctrl]-Sequenzen.

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Btw. Claudia ist nicht identisch mir der hier bereits länger dabei seienden Claudia K. - die aktuell auch einen anderen Nick hat.

Bild des Benutzers ebertus

sie beruht ja auf einer eindeutigen Selbstzuordnung ...

Ist richtig und führt dann sofort zu der Frage wer ansonsten zuordnet; und auf welcher medizinisch-biologischen Basis; nach allem was man an ernsthafter Interpretation liest, wahrscheinlich auch darüber keine klare  Grenze definiert werden kann. Es würde schlimmstenfalls sogar auf eine Stigmatisierung hinauslaufen..

Bin daher ebenfalls der Meinung, dass auf einen Geschlechtereintrag ganz verzichtet werden kann, habe das eingangs des Blogtextes so zum Ausdruck gebracht. Welche Arbeit dahingehend auf die Exekutive und die Judikative zukommt, hat Heribert Prantl (siehe meinen obigen Link) bereits vor drei Jahren in der SZ angerissen;

die daraus resultierenden Aktivitäten ganz real und vorort  mal unberüksichtigt gelassen.

Nur sind wir keine Insel; und dieses "wir" meint insbesondere die deutsche Gesetzgebung. Im Reisepass ist nach meinem Wissen der Geschlechtereintrag notwendig und "wir" werden anderen Staaten kaum vorschreiben können, ob und wie diese auf ein "X" (beispielsweise) zu reagieren haben.

...wäre es gewesen, das Kriterium "Geschlecht" bei Betroffenen erstmal frei zu lassen (z. B. bis zu ihrem 18. oder 14. Geburtstag).

Eine Gefahr der Dekonstruktion der (Mehrheits-) Geschlechter "weiblich" und "männlich" wird m. E. noch zu wenig beachtet: Mit diesem Urteil ist die politische Macht zur Normierung von Menschen ein großes Stück voran gekommen. M. E. liegt es nahe, dabei auch an KI zu denken und die Versuche hinsichtlich "optimierter" Soldaten, Arbeiter für bestimmte Risikobereiche sowie die (weitere) Heranzüchtung von Chimären (für Transplantationszwecke z. B.)
Nimmt man nun die weitere Entkoppelung von Fortpflanzung aus dem natürlichen Kontext in Richtung Reproduktionstechnik dazu (Bemühungen und Erfolge sind ja zu beobachten (z. B. "Elter1", "Elter2", etc) finde ich das ziemlich erschreckend.

Hat jemand mal ernsthaft geglaubt, Investitionen in Reproduktionstechniken würden unternommen, um "armen Kinderlosen" "zu ihrem Glück zu verhelfen"? - Wer sowas glaubt, glaubt auch (immer noch) Kriege würden "für Demokratie und Menschenrechte" geführt.

Bild des Benutzers ebertus

mag ich nicht immer konform gehen; mit seiner Wortwahl oft ebenfalls nicht.

Aber was er hier, in seinem aktuellen Blogtext schreibt, das adressiert genau die von mir im Blog angesprochene Frage:

"Wer wollte dieses dritte Geschlecht, unter welchen (nachvollziehbaren) Parametern definieren ...?"

Wäre natürlich starker Tobac ...

"Und der sagt nun, dass der Beschwerdeführer „Vanja” von dem, was das Bundesverfassungsgericht da geurteilt haben will, nicht betroffen wäre. Das, was der hat, würde unter das, worüber die entschieden haben, nicht fallen."

... maße mir dazu keinerlei Urteil an, bleibe darüber hinaus jedoch bei meiner Frage.

Bild des Benutzers claudia

Wie oben schon geschrieben, eine klare Grenze zwischen weiblich/intersexuell/männlich kann nicht definiert werden. Abweichungen von den beiden Normgeschlechtern sind um so häufiger, je geringer sie ausfallen. In der Mitte befinden sich die selteneren Fälle. Mit drei "Geschlechtern" schafft man eben zwei Grenzen, deren Übergänge auch wieder fliessend sind. Genau deswegen plädiere ich ja für den Wegfall der amtlichen Geschlechtseintragung.
In einer Diskussion im Rahmen des Deutschen Ethikrates vor ca. 10 Jahren schlug ich als "Kompromiss" vor: Wenn ein kompletter Wegfall des Geschlechtseintrages ins Geburtsregister nicht durchsetzbar wäre, könnte überlegt werden, im PStG das Eintragungsgeschlecht als provosorisch zu kennzeichnen.
Manchmal wird eine zwischengeschlechtliche Körperentwicklung erst in der Pubertät auffällig, dann wäre der unbürokratische Weg zur Selbstentscheidung, vor Allem auch hinsichtlich medizinischer Behandlungen offen. Vor der Pubertät so wenig wie möglich festlegen, das ist eigentlich mein wesentliches Anliegen.

Bild des Benutzers Raphaela

"könnte überlegt werden, im PStG das Eintragungsgeschlecht als provosorisch zu kennzeichnen."

Genau wie dieser Absatz:

" Manchmal wird eine zwischengeschlechtliche Körperentwicklung erst in der Pubertät auffällig, dann wäre der unbürokratische Weg zur Selbstentscheidung, vor Allem auch hinsichtlich medizinischer Behandlungen offen. Vor der Pubertät so wenig wie möglich festlegen, das ist eigentlich mein wesentliches Anliegen. "