10 Nov 2017

Ehemaliger Nutzer

Submitted by Heinz

Kommentare

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andere werden gegangen.

Die 2009 mit viel Vorschußlorbeeren gestartete FC-Community ist nur noch ein Schatten ihrer selbst; hatte (aus meiner Sicht) zwischen 2010 und 2013 ihre beste Zeit.

Ab dem Frühjahr 2014 übernahmen -wie in den anderen (großen) Medien die Systemfrommen, in dem Zusammenhang zunehmend erkennbar auch die moderationsgestützten Seilschaften; was in der Community dann beinahe zwangsläufig einen Kahlschlag an Meinungspluralismus zur Folge hatte.

Trolle und ein ausuferndes Meldewesen bestimmten nun oft die Szenerie.

Mehrere verschlimmbessernde (technische) Relaunches führten dann bis zu der kürzlich eingeführten Welt von einerseits grellbunten, andererseits nichtssagenden Kacheln, sprich: Leerplätzen.

Aber das kommerzielle Umfeld scheint zu stimmen und die mittlerweile dominierenden Einkipper und Selbstvermarkter nebst der politisch-ideologischen Missionare haben das technisch gesehen eher klapprige Gefährt weitgehend unter Kontrolle.

So what ...

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Ja, hab mir dort sowieso viel Zeit gelassen. Entscheidend war jetzt für mich der Mangel an Kommunikation seit der gehäuften Programmfehler. Die neue Plattform kommt etwas unübersichtlich daher und vor allem mit drei mal so viel Code, als vorher, ohne den Informationsgehalt zu steigern. Dann kommen jeden Tag viele neue Mitglieder dazu, die in aller Regel Eintagsfliegen bleiben – uninteressant.

... ob es an den fotos nach kossok-geschmack liegt?

deinen weggang sehr bedauern. aber du kannst ja jederzeit wieder zurück. manchmal ist eine trennung auf zeit ein guter ratgeber. wie auch immer: du wirst es am besten wissen...lieben gruss!

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Einige von der dFC habe ich schon lange vermißt. Das, was sich jetzt als dFC darstellt, ist es nicht wert weiter beachtet zu werden. Ich suche mir darum in nächster Zeit eine neue Plattform mit entsprechender Reichweite.

...zu deiner Konsequenz, Heinz!
Finde sie verständlich angesichts leerer Hallen, in denen man überwiegend Troll-Gruppen und Gespenstern aber immer seltener Menschen begegnet.

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Würden die Gespenster wenigstens ordentlich geistern,
wäre das ja erträglich und machte auch noch Spaß,
aber sooo ... lieber nicht!

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Weder Troll-Gruppen noch eifrig meldende Blockwarte kann ich beim gelegentlichen Reinschauen erkennen. Mag daran liegen, dass beide Spezies dort kaum noch Futter finden. Die primär das Feld dominierenden Einkipper juckt es eh nicht und die anderen, moderationsseitig eingehegten Guten bleiben weitgehend unter sich.

Der (nun auch ohne Heinz) noch nicht angepasste Rest? Man wird sehen ...

Wer eine ganze Gruppe davon bestaunen möchte, braucht nur einen Blick in die Kommentare zu V. Putins Denkmalpolitik zu werfen.

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ich "trolle" da zurzeit auch noch mit und kann mich nur wundern, wer da so alles aus dem "Nichts" auf der Bühne erscheint und sich austoben darf. Manchmal würde ich mir wünschen, es gäbe eine Eintrittshürde derart, dass zu Kommentaren erst zugelassen wird, wer seinen/ ihren 1ten Beitrag eingestellt hat.

Und für Überraschungen ist dann auch noch Raum, wenn selbst alte "Mitstreiter" Positionen vertreten, die zumindest für mich überraschend sind. Zumal dann von mir noch gefordert wird quasi juristisch zu argumentieren, wenn man einen Rechtler in der Sache sprechen lässt (Link), der sich mal von der Einheitsfront abhebt.

Erstaunlicher noch, da ich heute bei meiner Gesamtsicherung von Beiträgen und Kommentaren feststellen konnte, das sich aus analoger Situation heraus die Argumente ehemals in einem Beitrag fast reziprok ausgetauscht und begründet wurden und das hatte mich wiederum erstaunt.

Was mir das zumindest sagt ist, sich auch selbstkritisch zu prüfen, ob die eigenen "Pros" nicht selbst mal als "Cons" vertreten wurden.

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Der Grat ist schmal, zwischen Wendehals und sich treu bleiben.

Und ob ersteres die irgendwann gewonnene bessere Einsicht signalisiert oder zweiteres dann lediglich Dogmatismus verbreitet, das mag beurteilen wer möchte; wie es gerade passt ...

schau dir doch mal zur überprüfung deiner beobachtung diesen artikel an - ich meine die kommentatoren an

https://www.freitag.de/autoren/ulrich-heyden/putin-weiht-denkmal-zu-poli...

KEINER wurde gesperrt >>> alle sind freitags-nettiquettenkonform, naja, wie die putin-hasser ja schon immer sehr behütet bei kosok kuscheln durften ...

es gibt jetzt wohl klarere aktionen: die gegen ulrich heyden(!) und ich entdecken nur @aussie (danke!!!) und @weinsztein, die sich dieser hatz nicht anschließen, die hier stattfindet ...

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beim neulinken, politisch korrekten Freitag dürften gezählt sein.

Dafür schreibt er jetzt bei Rubikon, was perspektivisch wohl auch mehr Sinn macht, als weiterhin auf diese "irgendwie linke" bereits weitgehend totgerittene Schimäre zu setzen, zu hoffen.

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wenn ich diesen Kommentar früher gelesen hätte, ... ;-)

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Ich überlege gerade, ob ich meine dFC Beiträge hier in die Cloud stelle; wegen der neuen Freitag-Plattform macht das aber viel Arbeit, um den ganzen Werbe-Overhead zu entfernen. Das ist vielfach ineinander verschränkt und nicht mehr so einfach zu händeln, wie bei der alten Plattform.

...evtl. Dateien davon? - Hatte ich früher zu bestimmten Themen und bei längeren Beiträgen abgespeichert. - Die nützen natürlich nur was, wenn man regelmäßig Sicherheitskopien anfertigt BEVOR der jeweilige PC abstürzt (seufz)...

Werbung ausfiltern stell ich mir sehr mühsam vor :-/

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Werde demnächst hier mal ein Tool vorstellen,

mit dem man Dateien und ganze Verzeichnisse vom lokalen PC/Laptop weitgehend automatisiert, EndezuEnde verschlüsselt, in die Termitencloud sichern kann. Das offizielle, von den Programmierern der hier eingesetzten Nextcloud bereitgestellte Tool ist mir zu sperrig und zu unflexibel, nutze ich nicht; und bei Linux dürfte eh Handarbeit angesagt sein.

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Kopien an sich sind nicht das Problem, die habe ich erst einmal auf der FP. Vielmehr will ich nicht den ganzen Werbemüll und die Links auf die unsozialen Netzwerke mit archivieren.

Das Schlank machen kann ich nur  nur auf der Editorebene.

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Die Termitencloud mit FC-Werbemüll; das fehlte noch ...

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Ja, ich habe meine dFC-Artikel auf der Festplaztte gespeichert und dann in der dFC gelöscht; dort steht nur noch der letzte. Ob die Redaktion des Freitag jetzt meinen Account löscht oder nicht, ist mir wurscht.

Den Müll kann man nur auf der HTML-Ebene entfernen und das macht etwas Mühe, weil die Freitag-Plattform inzwischen recht beknackt programmiert ist.

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Pregetter habe ich dort gesehen und der ehemalige FC-Blogger "Benny", mit dem ich nach wie vor in gutem Mailkontakt stehe, er schreibt dort ebenfalls; das Ganze nach meinem Eindruck weitgehend ohne "Einkipper", ohne Selbstvermarkter, ohne systemfromme Missionare und vollkommen ohne Seilschaften mit der Moderation.

Ist wohl einfach die Frage, in wieweit man "Reichweite" gegenüber den ggf. persönlichen Kontakten werten wollte. Ich meine, man kann, man sollte und soweit dahingehend interessiert, beides tun.

Einerseits hier im kleinen Kreis die Kontakte pflegen und auch schon mal ganz reale Aktionen, Meetings etc. durchziehen und bei Interesse die von der Plattform bereitgestellten Tools (PN, Cloud, interne Bogs, Subwebsite) nutzen.

Andererseits über offene Plattformen Neues entdecken, ggf. neue Kontakte knüpfen, Anregungen bekommen.

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Im Moment bin ich sowieso etwas beschäftigt mit meinem eigenen Projekt und die termiten bleiben als persönlicher Kontakt ohnehin erhalten. Unser Anliegen ist Vernetzung und daran halten wir fest. Alle Medien, die sich eine Barriere in den Weg bauen, werden belanglos bleiben.

Fisch & Fleisch als Blog-Community. Erfahrungen und Einschätzungen:
1. Technologisch eins a, Usability eins a. Text reinhämmern (kopieren...), Tags vergeben und freischalten. Schneller geht`s nicht. Schöne Übersicht über die Anzahl der Aufrufe des Blogs, verbesserungswürdige Kommentarfunktion, etwas unübersichtlich...
2. Einer bestimmten Empathie bedarf diese Community nicht, ist sie doch eher auf dem Niveau von Bild und Welt - mehr Bild als Welt. Schwere Themen, wie sie auf der Freitag selbstverständlich sind, werden auf F&F gerne mal übersehen, also mit 50 Views und 0 Kommentaren beglückt.
3. Themenschwerpunkte: Katzenthemen (Katzen, Hunde, Tiere aller Art...), Landwirtschaft, Männer, Frauen; Mainstreamthemen, allerdings nur mit Ausnahme Artikel der Güte von Pregetter, der sich derzeit auch mehr auf ein Ösipolitikbashing konzentriert.
4. Community: eher eine Richtung bornierte, alternde Österreicher und Deutsche, die ihre gemachten Lebenserfahrungen mit aller verbaler Gewalt verteidigen und sich im Mainstreamkorsett geschmeidig bewegen können.

Also eher ein Kaffeeklatsch für neoliberale Konsumenten als für Menschen mit Verstand.

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für's mal wieder reinschauen und diesen schnellen Überblick.

Wenn man an entsprechender Reichweite interessiert ist -für sich gesehen nicht falsch- dann wird man zwangsläufig Kompromisse beim (subjektiv) verstandenen Niveau eingehen müssen. Die Elfenbeintürmler bleiben ansonsten unter sich, und deren Zahl ist mittlerweile bei dem kommerziell aufgestellten Freitag sehr überschaubar.

Das Problem der Großdenker (meine Erfahrung, erst bei der SZ und dann beim Freitag), dass sie bei Widerspruch -manchmal auch einfach so- auf eine persönliche, oft unter die Gürtellinie greifende, nicht selten prollige, manchmal vulgäre Art der (Pseudo)Diskursführung nebst jedweder ebenfalls persönlicher Zuweisungen übergehen. Aber immer mit Nivauu ...

Im realen Leben fasse ich derartige Figuren nur mit der bekannten Kohlenzange an; meist auch nur einmal ...

Dem Betreiber der Termiten-Website und auch mir als technischem Admin ging es hier einfach darum, einen Mehrautorenblog bereitzustellen (was technisch nicht ganz trivial ist), der darüber hinaus inhaltlich weitestgehend offen sein soll. Auch wenn diese Domain in Panama (nicht im EU-Land Östereich)  registriert ist, so meine ich schon, dass ein gewisser straf- oder auch zivilrechtlicher Rahmen eingehalten werden sollte. Da braucht es keinen Heiko Maas und keine Kahane-Stiftung.

Und diese inhaltliche Offenheit meint wirklich das gesamte, hierzulande nicht erkennbar verbotene Spektrum.

Was die verwendete Sprache betrifft, so bin ich im Zweifelsfall eher auf eine ironische, bei Bedarf auch schon mal sarkastische Formulierung geeicht; darüber hinaus bleibt mir dann nur der oft schmunzelnde Rückzug.