12 Nov 2017

Another Brick in the Wall

Submitted by Redaktion

Der ursprünglich hier stehende Text wurde vom Autor gelöscht. Der Autor ist auf eigenen Wunsch bei den Termiten ausgeschieden
 

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Kommentare

ein lesenswerter vortrag von gerald warnke. nicht alles muss man lesen, aber die ein oder andere folie ist auch für menschen mit gesundem verstand verstehbar und nachdenkenswert.

ps:auf seite 41 mit dem folientitel "so kann man auch mal wandeln im Wandel Wandel" ist der kluge gerald warnke (ganz links) zu sehen und ich in der mitte...mensch waren will man echt "jung"smiley

http://www.fortbildung-personalräte.de/downloads/(4)%20Endfassung%20Strukturwandel%20in%20der%20Schule.pdf

Bild des Benutzers Heinz

da alle Welt noch keinen Taschenrechner hatte.

Bei einer Klassenarbeit Fachrechnen in der Berufsschule gab es eine gemischte Gärtnerklasse mit den Abschlüssen Mittlere Reife, Abitur und Ingenieurstudium. Taschenrechner waren zugelassen. Nach meinem Einwand, daß nicht alle SchülerInnen einen Taschenrechner haben, wurde das Ding ausgeschlossen.

Alle, die den Taschenrechner gewohnt waren hatten nicht unter Vier abgeschnitten.

Meine Hauptkritik  zum Computer in der Schule betrifft vor allem die proprietären Systeme, die mit der Schule einen Standard setzen, von dem die Nutzer (neudeutsch User) nicht mehr los kommen – und von den mit eingefangenen Viren, Würmern, Trojanern auch nicht.

Man könnte es auch Enteignung elementarer Kulturtechniken nennen: Ein weiterer Beitrag der Zurückdrängung von Aufklärung und menschlicher Emanzipation.

Danke für den Link, Jose! Werde ihn später lesen (Dachrinne ist noch nicht sauber, Pause zuende).

Bild des Benutzers Heinz

Mit dem Bildungssystem hat sich die feudale Klassengesellschaft in die pseudodemokratische Gesellschaft gerettet. Bildung ist immer noch etwas, mit dem SchülerInnen lernen, von einer Klasse in die andere Klasse aufzusteigen – das prächt eben sehr nützlich die HIERARCHIE.

Weiter ist das Bildungssystem ein von OBEN verordnetes und von OBEN kontrolliertes System geblieben. Die Digitalisierung in der Schule  wird darum auch nicht aus der Notwendigkeit der Didaktik entwickelt und gefordert, sondern der Schule von außen aufgezwungen, um den Umsatz privater Unternehmen zu steigern und künftigen Umsatz zu sichern – wer einmal ein System kennt, steigt ungern auf ein anderes um.

Besser wäre, wenn die Schulen eigenverantwortlich handeln (können und dürfen) und die Digitalisierung aus didaktischen Notwendigkeiten heraus selbst einführen. Damit entwickeln die einzelnen Schulen ein eigenes Geschäftsmodell, das sich ganz bewußt in den Wettbewerb mit anderen Schulen stellt. Auf diese Weise bleiben die Schulen eigenverantwortlich und lernen in der Vielfalt von anderen Modellen.

nicht alle schulen in hessen, aber einige schulen haben sich für das modell "selbstständige schule" entschieden. über die vor-und nachteile siehe die folie auf seite 22. oder von mir kurz: der staat (land hessen) lässt schon "betreute" autonomie zu. dies geschieht durch den referenzrahmen schulqualität mit kompetenzraster/bildungsstandards und haste nicht gesehen. mit der digitalisierung wird die steuerung/kontrolle (lehrer/schüler) im schulsystem vertieft bzw. optimiert: "Kreativität und Querdenken entfällt, die Software - Optionen geben einprogrammierte Kompetenzen vor. Man lehrt nicht mehr Haltung, sondern verwertbares V erhalten, das ist der Kern der Kompetenzorientierung."http://www.s-oe-s.de/wp-content/uploads/2017/05/Hensinger_SOES_170515_Digitale_Bildung.pdf

aber glücklicherweise gibt es andere stimme, die auf das ganze digi-gedöns schwöööören...https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2017/september/digitalisierung-an-schulen-der-geist-ist-willig-das-wlan-ist-schwach/

Bild des Benutzers Heinz

->

Wenn irgend ein Scheißhaufen hingesetzt werden soll, werden die Bertelsmänner als pseudounabhängige Studienschreiber bemüht. Der Auftrag dafür ist dann bereits so formuliert, daß genau das rauskommt, was beauftragt ist.

Was betreutes Wohnen ist, brauchen wir hier bestimmt nicht abzuhandeln, betreutes Beschulen entmündigt genau so schlimm. Kommt also immer darauf an, was daraus gemacht wird, oder gemacht werden darf.

Hierarchie bestimmt immer, was gemacht werden darf.

Davon haben wir noch viel zu viel in DE und ganz Europa. Schau dich in Spanien um, dort darf ein Parlament nicht einmal etwas mehr Autonomie beschleißen, ohne vom Zentraldiktator via williger Gerichte zurück gepfiffen und eingelocht zu werden.

Ich fürchte, der Vergleich hinkt nicht einmal, das ist das immer gleiche Prinzip.

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"Es war vorgestern auf tagesschau.de, da ging es gleich drei Mal um russische Einmischung. Sowohl der spanischen Präsident Rajoy als auch die britische Premierministerin May wollten eine russische Einmischung in die inneren Angelegenheiten ihrer Länder festgestellt haben. Obendrein wurde noch über die USA berichtet, wo sich inzwischen der Sohn des Präsidenten Anschuldigungen ausgesetzt sieht, mit den Russen zusammengearbeitet zu haben."

https://logon-echon.com/2017/11/16/russische-propaganda-7-paranoide-schizophrenie/

Bild des Benutzers ebertus

(logon-echon) bringt es meist gut auf den Punkt.

Zur gleichen Schizophrenie in Sachen alter wie neuer Feindbildpflege äußert sich Dirk Pohlmann. Ein langer Text, der jedoch meiner Meinung nach das Lesen lohnt; für mich und nicht zuletzt, weil so eine Tour auch die meine wäre.

Auf Pohlmanns Film bin ich gespannt ...

Bild des Benutzers fahrwax

......das Gert Ewen Ungar hinter logon-echo steckt - mercie.

Aktuelles von ihm auch beim Freitag (Zufallsentdeckung):

https://www.freitag.de/autoren/marian-schraube/europas-handlanger

"Das Massensterben geht weiter. 26 ertrunkene Frauen am 5.11., zwischen 5 und 50 Menschen am 6.11., 2.992 Tote sind es laut UNHCR per 14.11. im Mittelmeer seit Anfang des Jahres. Sie werden zweifellos die Liste verlängern, die die Künstlerin Banu Cennetoğlu vor einer Woche zusammen mit dem Tagesspiegel und dem Maxim Gorki Theater veröffentlicht hat. Die Liste enthält „33.293 registrierte Asylsuchende, Geflüchtete und MigrantInnen, die aufgrund der restriktiven Politik der Festung Europas zu Tode kamen“.

(Derzeit 0 Kommentare: Perlen vor die Säue!)

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...die, die weit vor der Küste umkommen?

Und warum werden nicht endlich nachhaltige Warnungen an alle ausgesandt, die die gefährliche Reise unternehmen wollen?

Warum werden nicht endlich die falschen Versprechungen von Schleppern und Politikern (siehe u. a. Frau Merkels Werbeauftritt in Afrika) enttarnt, die das Hauptmotiv für die Versuche sind, "das Land wo Milch und Honig fließen" zu erreichen?

Welche Verbesserungen in den Ursprungsländern der Migranten entstehen durch deren massive Emigration von dort?

Wem nützt es, wenn in Mitteleuropa dieselben Probleme entstehen und mittelfristig dieselben Gewalt- und Bürgerkriegsverhältnisse wie in den Ländern, aus denen die meisten Migranten emigriert sind?

Sind die Auswirkungen von Massenimmigration auf die europäischen Gesellschaften, vorne weg den Zerfall der Sozialsysteme, wo vorhanden, völlig zu vernachlässigen?

Und wo sollen die Millionen, die manche weiterhin unkontrolliert und unbegrenzt im - jetzt schon übervölkerten -  D aufnehmen möchten, wohnen? Wovon sollen sie leben? 

Eine Zusatzfrage hätte ich noch: Warum lassen sich Linke immer noch und immer wieder von Neoliberalen dazu bringen, schöne Utopien und Emotionen über ihren Verstand siegen zu lassen?

Bild des Benutzers fahrwax

Wer die Fortpflanzung einer parasitären Lebensweise - sammt seinen individuellen Nachzucht - für den ultimativen & allgemeinverbindlichen Maßstab hält, hat gedanklich-ethischen Nachholbedarf.....

Brüder & Schwestern habe ich jedenfalls noch nie in ausreichender Anzahl um mich gehabt - sicherlich ein Mentalitätsproblem - ersaufen und verhungern lassen, damit mein Arsch und meine Gene verfetten halte ich für keine tragfähige Perspektive.

Noch Fragen?

Bild des Benutzers ebertus

Habe den dort schon lange nicht mehr gesehen.

Bild des Benutzers fahrwax

...hat da Feinheiten eingesetzt - darüber hab ich Ungar entdeckt.

https://www.freitag.de/autoren/donmotz/mausfelder-plus-paulsen

Bild des Benutzers fahrwax

.....wurde vom ehemaligen Autor gelöscht, weil ihm Halbverdautes aus nach Identität suchenden Kreisen reaktionär zum Kotzen brachte.

Kein Einzelschicksal..........

Bild des Benutzers Raphaela

...von Genderisten und Schneeflöckchen? ;-)

Die Leute, von denen du offenbar denkst, sie "suchten nach Identität" gehören überwiegend zu denen, die sich über ihre eigene schon länger im Klaren sind. Diesbezügliche Probleme sehe ich öfter (qed) bei Leuten, die sich für "Linke" halten, aber nicht bemerken, daß sie mit neoliberal verpassten Narrenkappen plus Scheuklappen durch die Gegend laufen.

Bild des Benutzers fahrwax

.....das die Klugheit voller Zweifel steckt, die Dummheit aber alles so genau weis........

Bild des Benutzers Raphaela

...grade in einem Freitag-Text gefunden:

" Wer sich mit dem Souverän gemein macht, spielt nach dessen Regeln." (das nennt man *Demokratie*, die soll also besser weg?)

"Und dazu gehört auch die Abgrenzung des Staatsvolks und -territoriums – inklusive deren Verteidigung."

(wie ärgerlich und störend aber auch! Also ebenfalls weg damit...)

"Verweise auf die Staatsräson, auf „geltendes Recht“, auf den common sense, sind schale Argumente, wenn es darum gehen soll, eine emanzipatorische Perspektive für alle zu schaffen."

(geltendes Recht und konsensuelle Entscheidungsfindung bzw. - je nach Interpretation von "common sense" - gesunder Menschenverstand, sind also auch lästige Störfaktoren, müssen also ebenfalls ausgeschaltet werden).

- Linke (oder "Linke"?) haben es also aufgegeben (oder sollen es aufgeben?) Politik auf Basis demokratischer und konsensueller Entscheidungsfindung zu machen? Zwang gegen die Mehrheit ist also der bessere Weg, "das Gute" TM durchzusetzen? Diktatur 2.0 im Interesse der allein seligmachenden Ideologie? Für die ja auch "Philantropen" wie Soros stehen? Aber weiterhin vorgeblich im Sinne von "Demokratie" und "Menschenrechten" reden? - An welche Strategien und Narrative erinnert das bloß?

Und dann noch "emanzipatorische Perspektive für alle" ...Im Interesse neoliberaler Möchtegern-"One World"-Herrscher und im Gleichschritt mit deren islamistischen Kopfabschneider- und freie-Rede-Abschaffer-Fußtruppen. Klar, da kann´s ja nur in eine "emanzipatorische" Richtung ("Perspektive") gehen...Nur leider nicht für "alle": Opfer müssen eben wohlwollend in Kauf genommen werden, wenn´s um die (gerne auch gewaltsame) Durchsetzung der wahren und schönen "guten" Utopien geht...

Aber sich über die "widerborstigen", "dummen" , "modernisierungsunwilligen" Wähler wundern, die sich der Zerstörung von Staat und Demokratie nicht unterwerfen wollen...

Je mehr von solchem haltlosen Irrsinn ich lese, desto erleichterter bin ich, mit solchen "Linken" nichts mehr gemein zu haben. 

Ergänzung: Die Ähnlichkeiten von solchen "Linken" (wie dem Autor der o. g. Zitate) und Daesh-Islamisten/Salafisten wird immer deutlicher: Beide verfolgen eine extreme Ideologie, wollen ein "Menschheitsparadies", das "alle" "glücklich machen wird" (sobald sie sich dieser Ideologie erstmal unterworfen haben), beide schert das, was die Mehrheit möchte, einen Schei* und beide betrachten "unumgängliche" Menschenopfer bei der Umsetzung als unbedeutenden Verlust. Und vor allem, bemerken BEIDE Gruppen nicht, daß sie an den Strippen neoliberaler Globalisten hängen, die sie als perkekte (perfekt verblendete) Werkzeuge benutzen.

https://www.freitag.de/autoren/lfb/gefluechtete-zur-heimatsonne-zur-freiheit

Bild des Benutzers ebertus

"Dabei fiele es leicht, sich gegen die Abschottungspolitik zu stellen"

wollte ich schon nicht mehr weiterlesen, habe den Artikel dann doch überflogen; nicht gefunden, was leicht -oder weniger leicht- dann sehr konkret, exekutiv umsetzbar gegen die Abschottungspolitik zu tun wäre.

Außer dem üblichen Kalauer mit Lafontaine, bei den Grünen dann schon eher zutreffend; falls sie in Jamaika ankommen sollten. Bis auf die erkennbar trojanischen Pferde unterstelle vielen Linken, auch dem Autor dieses Freitags-Artikels kaum Dummheit; eine deutliche Naivität dann jedoch schon.

Daher und oft bereits geschrieben, (leider?) nach wie vor wahr:

Weder Lafontaine, noch die AfD sind in der politischen Exekutive in diesem Lande. Weder Lafontaine noch die AfD schließen Deals mit lupenreinen Despoten und Warlords. Weder Lafontaine noch die AfD zäunen das Mittelmeer und bis hoch in den Balkan mit bis zu sechs Meter hohen Natodrahtverhauen ein. Weder Lafontaine noch die AfD organisieren und exekutieren Abschiebungen in die blühenden Landschaften von Afghanistan et al.

Ok, zumindest zum letzten Punkt ist auch die institutionelle Linke in Thüringen, Brandenburg und Berlin beteiligt. Wäre also leicht, die dortigen Koalitionen infrage zu stellen, aufzukündigen, oder?

Wenn Abschottung und Abschiebung nicht sofort aufhört!

Leichter noch sind allerdings die das gute Herz erleichternde Artikel wie dieser im Freitag ...

Bild des Benutzers fahrwax

Ausgrenzen & abgrenzen - wüsste ich nur warum mir das so bekannt vorkommt......

Hauptsache das Feinbild ist ordentlich poliert.

Bild des Benutzers Raphaela

...ist im Zusammenhang mit Politik ein wichtiger Begriff sondern *extrapolieren":

"Im Gegensatz zum Interpolieren wird beim Extrapolieren ein Wert oder ein Zustand außerhalb, aber aufgrund von bekannten Zuständen, ermittelt. Für den allgemeinen Sprachgebrauch kann extrapolieren als eine Erschließung eines gleichbleibenden Trends oder Verlaufs in der Zukunft verstanden werden."

https://neueswort.de/extrapolieren/

Letzteres verweigern Linke und "Linke" weiterhin beharrlich. Stattdessen polieren sie an ihren Rechtfertigungen für die Abschaffung von Demokratie, Staaten und (Staats-) Bürgerrechten herum. Allerdings erfolglos: Die leuchten genauso wenig wie die von Herrn Soros, seinen Konsorten und deren anderen Fußtruppen (wie z. B. den "Brüdern und Schwestern" des Daesh)

 

Bild des Benutzers fahrwax

......war jetzt echt nicht nötig deine Texbausteine noch einmal extra zu polieren.

Werden ja auch nicht schöner von der vielen Rumschrubberei.

 

Bild des Benutzers Raphaela

Wo? - Konstruktionen aus nicht tragfähigen Ideologie-"Bausteinen" seh ich eher woanders ;-)

Bild des Benutzers Raphaela

Ein weiteres Nazi-Versteher-Projekt ("Ukraine verstehen") von Atlantikern mit Soros-Geld zur Verteidigung des "Konzept der liberalen Demokratie mit Weltoffenheit und internationaler Zusammenarbeit". 

Bestimmt setzen sich auch die verdiente Maidan-Aktivistin Marieluise Beck und ihre Kumpels ganz doll für weitere "internationale Zusammenarbeit" zwecks Offenhaltung der europäischen Grenzen ein. - Gratulation allen Linken/"Linken"zu diesen neuen Mit-Brüdern und -Schwestern auf Seiten "der Guten" TM!

Es wächst immer stärker zusammen, was zusammen gehört ;-)

http://taz.de/Gruene-Ex-Politiker-gruenden-Think-Tank/!5463620/