27 Nov 2017

Der Glyphosat-Schmidt (CSU)

Submitted by Heinz

Ein EU-Ausschuss hat der Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels für weitere fünf Jahre zugestimmt. Damit endet ein monatelanger Streit – ganz anders für zwei deutsche Bundesminister.

FAZ -> Streit um Glyphosat :

Zustimmung erfolgte gegen den Willen von Bundesministerin Hendricks (SPD)

Das fängt ja gut an mit der «Neuen GROKO»

Mamma Dilemma hat denn auch die Devise ausgegeben: «Grundlage für Verhandlungen ist das Programm der CDU/CSU»

Also:

  • Tot gespritzte Landschaften
  • Billiglohn, damit sich auch der schäbige Mittelstand mal wieder Dienstboten leisten kann
  • Bankenrettung nach Bedarf der Bänkster

SZ:

SPD und Union
Wie das Ja zu Glyphosat die GroKo gefährdet

Fakt ist, daß bis zu einer neuen Regierung die derzeit geschäftsführende Regierung sich an ihre vereinbarte Geschäftsordnung hält und danach war Glyphosat in der EU von der BRD nicht zustimmungsfähig. Dieser Fall zeigt exemplarisch, daß auf Vereinbarungen mit der CDU/CSU kein Verlaß ist – vertragsbrüchiges Pack.

Der Tagesspiegel:


Streit um Glyphosat-Zustimmung
Klientelpolitik von der dümmsten Sorte

«Dumm, dreist und peinlich

Glyphosat gilt einer UN-Studie zufolge als krebserregend, andere Studien widersprechen. Ist die Lage unklar, sollte bei einer Entscheidung für die Verlängerung zumindest die politische Verantwortung eindeutig sein. Das ist gerade nicht der Fall. Solch eine polarisierende Entscheidung in einem politischen Vakuum wie dem derzeitigen zu fällen, zeugt von mangelndem Instinkt und mangelndem Respekt.»

Eine mögliche Neuauflage der GroKo fängt ja gut an.

Die Großmedien rudern volle Pulle, um Mamma Dilemmas Leumund zu retten:

Zeit Online:



Glyphosat: CSU-Minister Schmidt traf Entscheidung "für sich"

Handelsblatt: Datum: 28.11.2017 07:39 Uhr, Update: 28.11.2017, 10:35 Uhr
Glyphosat-Votum ohne Absprache mit Merkel
„So isser, der Schmidt“

Die Welt:


Ja zur Glyphosat-Zulassung
Landwirtschaftsminister Schmidt bestätigt Alleingang in Brüssel

Und die Wahrheit?

Global2000:
Geheime Absprache zwischen EU-Kommission und Glyphosat-Herstellern

FAZ Aktualisiert am


Monsanto und weitere : Glyphosat-Hersteller sind
„tief enttäuscht“ über EU-Zulassung

NTV: Dienstag, 28. November 2017
Merkels RisikospielLässt sich die CSU das nochmal bieten?

Donnerstag soll beim Ersatzkaiser die nächste Runde eingeläutet werden, schau'n mer mal.

 

 

Kommentare

Bild des Benutzers ebertus

dass dies eine sehr bewußte Provokation von Schmidt, der CSU insgesamt war.

Und keine Ahnung, wie die AfD zum Thema Glyphosat steht, aber es ist vollkommen klar, dass die CSU im Lichte der kommenden Landtagswahlen in Bayern Profil gewinnen muss;

bekommt ansonsten das nur wenig vergiftete Angebot, mit des AfD zusammen die nächste Landesregierung zu bilden ...

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Laut neuester Radiomeldungen von NDR Kultur ist das von der CDU/CSU lange vorbereitet worden; bereits im Sommer hatten diese C-Parteien beschlossen, das NEIN der SPD zu übergehen. Danach war diese Provokation ein gezielter Angriff auf die SPD. Wohl hat Merkel den CSU-Schmidt gerügt, doch bisher keine Konsequenzen daraus gezogen – in Bayern nennt man sowas hinterfotzig. Ich weiß nicht, was die SPD jetzt tut; ich würde sofort von der Bundesregierung zurücktreten, weil die Geschäftsordnung verletzt wurde. Im Moment ist die Bundesregierung sowieso nur geschäftsführend im Amt, bis eine neue Regierung gebildet ist.

Die FDP spekuliert auf einen Zugewinn bei Neuwahlen. Eine SPD, die mal Rückgrat zeigt, kann dabei auch nur noch gewinnen. Die AfD wird noch mal zulegen. Also gibt es bei einer Neuwahl eindeutige Verlierer: CDU/CSU, Grüne, Die Linke – denn mit Glyphosat hat das Dilemma von Mamma Merkel nichts zu tun.

Allerdings haben Neuwahlen einen Haken. Die Fristen sind so kurz, daß Unabhängige Kandidaten keine Chance haben und Parteien, die nicht im Bundestag sitzen auch nicht.

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Muß die SPD auch da noch durch; zur GroKotz ...

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Da bleibt nichts übrig, wenn die sich da wirklich durchschlängeln wollen, warten wir bis morgen ...

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TAZ:  28. 11. 2017: Hendricks-Äußerung zum Glyphosat-Eklat
Verzettelt

Nun scheint die SPD sich wohl auf «Pfeiffen im Wald» zu einigen und ihre Aufmerksamkeit auf die Sprechzettel zu richten.

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...gehört natürlich verboten, aber Bayer hatte immer schon besonders hartnäckige (und leider erfolgreiche) Lobbyisten. Was dieser Schmidt da gemacht hat ist eine Riesensauerei. Ganz sicher hätte er sich das nicht ohne Zustimmung getraut (nicht nur von Seehofer sondern auch von der Chefin).

Hab grade mal schnell geguckt und nur Anti-Glyphosat- Stellungnahmen der AfD gefunden. Z. B. diese hier:https://afdkompakt.de/2017/11/05/bei-glyphosat-verbot-fuer-landwirtschaf...

Kupfer ist dagegen, nach Auskunft mir bekannter Bio-Landwirte, eher unbedenklich.

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ist ein Breitbandherbizid und Kupfer als Kupferkalkbrühe ein Fungizid. Vor allem ist Monsanto nach, wie vor der größte Hersteller von Roundup (Glyphosat). BASF und Bayer könnten von einem Verbot sogar profitieren, weil sie dann andere Herbizide anbieten, die Monsanto nicht hat. Weil die Patente ausgelaufen sind, wird vor allem in China und Indien Glyphosat in großen Mengen produziert.

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...hatte ich nur erwähnt weil im verlinkten Text davon die Rede war. Wozu es verwendet wird hatte ich schon mal irgendwo gehört ;-)

Zur Erinnerung: Ich bin sowas wie ein Gärtner^^

Bild des Benutzers Heinz

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Ich bin auch mal Baumschuler gewesen, konventionell, bio-org, bio-dyn. Auch erinner ich mich noch gut daran, daß mein Onkel in einer Forstbaumschule im Hardwald bei Karlsruhe diese Brühe in den 50er Jahren vorbeugend gegen Pilzkrankheiten verwendet hatte.

Der verlinkte Artikel weist ausdrücklich bereits im Teaser darauf hin, daß da Äpfel mit Birnen verglichen werden – der Meinung bin ich auch, zumal der Einsatz im Bio-Anbau in geringen Mengen auf den Kartoffel- und Weinbau begrenzt ist.

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Dann wären wir schon zu dritt: küren wir jetzt einen Kaiser?

Ich war zwar nie Baumschuler, aber oft genug - als Assi-stent befreundeter Kommunarden einer Baumschule - in solcherlei Kompetenzen tätig unterwegs.

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...stattdessen könnten wir als Nicht-Feudalisten ein Kollektiv gründen? - Ich hätte da schon ein geeignetes Projekt, das eure Beteiligung sehr gut brauchen könnte ;-)

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.....dürfen keinesfalls mit meinen kollektivistischen Neigunge kalkulieren - da kann mein anarchistischer share-holder-value diese privilegierte Arche nur zügig auf die nächste Klippe setzen - natürlich mit viel Vergnügen.

Bild des Benutzers Heinz

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Wozu auch, auf so eine Idee käme ich gar nicht und Kollektiv klingt nach Schwatzverein, in dem jegliche Realität erst einmal zerredet wird. Da ist mir ein Team lieber, das in dem Projekt mit verteilten Aufgaben handelt.

Wenn du ein Projekt hast, dann hat das einen Zeitplan mit einem Beginn und einem Ende, das haben Projekte so an sich – siehe Fluchhafen Berlin Brandenburg. Weiter hat ein Projekt einen Finanzplan und ein dazu passendes Budget. In aller Regel hat ein Projekt auch einen Zweck.

Von all dem hast du bisher nichts geschrieben, also hast du auch kein Projekt, sondern eine vage Idee, die sich als Fata Morgana erweisen könnte. Vergiß nicht, die Wirtschaftsliberalen (AfD) handeln mit Eigennutz und Moneten.

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...konnte im Juni sein 10jähriges Bestehen feiern. Läuft soweit, nur ich nicht mehr gut, darum braucht es Mitbetreiber (nicht monetär aondern arbeitstechnisch) und/oder jemand, der es weiterführt (im Idealfall beides in Personalunion).

http://www.l-age-bleu.de

 

 

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->

Wenn das keinen Zeitplan hat und keinen Finanzplan (mindestens mit zwei qualifizierten Alternativen), dann ist das kein Projekt, sondern ein Hobbyprogramm. Sowas ist unbefristet und lebt von der Hand in den Mund Strategie.

Bild des Benutzers Raphaela

...ich dir leider nicht widersprechen, Heinz. Vor allem nicht dem Teil mit der "Hand-in-den-Mund-Strategie" ;-) :-/

Bild des Benutzers Heinz

Focus: Mittwoch, 29.11.2017, 07:36
Nach Schmidts Alleingang "Für die Union wird es richtig teuer":
SPD-Mann Kahrs droht nach Glyphosat-Ja mit Konsequenzen

Statt Rückgrat und der Aufrechte Gang scheint bei der SPD jetzt das Große Schachern zu beginnen.

Nach Schmidts Alleingang"Für die Union wird es richtig teuer": SPD-Mann Kahrs droht nach Glyphosat-Ja mit Konsequenzen
Bild des Benutzers ebertus

Infolge der Glyphosat-Abstimmung ist der Tauschhandel [...] eröffnet.

Auch, oder insbesondere in Sachen Flüchtlinge, wie Telepolis  vermeldet. Zum Schmunzeln oder zum Kotzen?

Andererseits: falls es Russland gelingt, die Koalition von IS und US endgültig zu zerschlagen, dann wäre es an der Zeit, dass sich die (zukünftige?) deutsche Bundesregierung für ihr imperiales Mittun entschuldigt, mit der nach wie vor offiziellen Regierung Syriens verständigt und großzügige Aufbauhilfe leistet - in dem Rahmen auch die Rückkehr der Flüchtlinge unterstützt.

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Handel und Wandel; der Wiederaufbau in Syrien wird sicher ein Wirtschaftswunder.

Bild des Benutzers Raphaela

...wird es wohl so kommen (Wirtschaftswunder). Zumal auch die Chinesen mit dabei sind (demnächst mit zwei Spezialeinheiten bei Idlib auch militärisch wie vom russischen Verteidigungsministerium laut Farsnews verlautet).

Ein Video aus Syrien. Marco Glowatzki hat diesen Video-Blog schon länger, verbringt viel Zeit dort und veröffentlicht immer wieder kurze Live-Berichte. In diesem zeigt er u. a. während des Krieges gebaute Hochhäuser in Tartous für Binnen-Flüchtlinge.

https://www.youtube.com/watch?v=4s_XvZtF3dk&feature=youtu.be

 

 

Bild des Benutzers Raphaela

...angemessen, korrekt und erforderlich:

"deutsche Bundesregierung für ihr imperiales Mittun entschuldigt, mit der nach wie vor offiziellen Regierung Syriens verständigt und großzügige Aufbauhilfe leistet "

Aber wann hätte eine globalistische Regierung sich jemals angemessen, korrekt und an den Erfordernissen ausgerichtet verhalten?

Bild des Benutzers Heinz

 

 

Neu Züricher Zeitung

 

Stephanie Lahrtz; 26.10.2017, 12:41 Uhr

Gute Alternativen zu Glyphosat sind dünn gesät

René Höltschi, Brüssel; 8.11.2017, 14:30 Uhr

Die Deutschen tragen die Verantwortung an der Glyphosat-Zulassung
– Merkel rügt ihren Landwirtschaftsminister

Markus Ackeret, Berlin; 28.11.2017, 20:53 Uhr

Der Streit mit der SPD wegen dem Glyphosat
-Entscheid kommt für Merkel zum ungünstigen Zeitpunkt

 

Der Standart

3. Oktober 2017, 18:01,
Nationalrat sagt Nein zu Glyphosat

27. November 2017, 18:08,
EU-Staaten verlängern Glyphosat-Zulassung um fünf Jahre

Birgit Baumann aus Berlin, 28. November 2017, 17:02,
Glyphosat vergiftet die Koalitionsgespräche in Berlin

 

 

Bild des Benutzers Heinz

Nach dem Gespräch der Parteivorsitzenden von CDU, CSU,SPD gestern Abend beim Ersatzkaiser versucht die CDU/CSU aufs Tempo zu drücken, die SPD sondiert erst einmal bei den Mitgliedern.

Zeit Online: 1. Dezember 2017, 9:00 Uhr; Regierungsbildung:
Jusos starten Petition gegen große Koalition

NDR Kultur: 30.11.2017 16:37 Uhr; von Alexander Solloch
Wie man das Land voranbringt

«Ein kleiner Hinweis nur an dieser Stelle. Es gibt noch Menschen, die Kinder haben und Enkel. Sie lieben sie sogar. Sie hätten ganz gern, dass ihnen noch ein bewohnbarer Planet bleibt. Sie sind sanft und langmütig und lassen sich viel – viel zu viel – gefallen. Sie werden nicht immer schweigen, weil sie wissen, dass ihre Kinder sie eines Tages für ihr Schweigen verachten würden. Sie könnten sich erheben. Sie könnten aufbegehren. Jamaika und GroKo und Minderheitsregierung sind nicht die einzigen Denkbarkeiten in dieser Republik. Fragt mal nach in Frankreich. Dort wird das Pflanzen-, Tier- und Menschengift bald verboten.»

Sieh oben: In Österreich wird Glyphosat voraussichtlich auch verboten.

Bild des Benutzers ebertus

nicht nur auf, auch unter dem Tisch systemfrommer Angepasstheit.

Irgendwo gelesen, dass die Grünen nächste Woche einen Antrag zum Verbot von Glyphosat in Deutschland einbringen wollen. Ebenfalls gelesen, dass dieser Antrag wohl nur mit den Stimmen der AfD eine Mehrheit finden wird.

Wird also Zeit, dass wieder eine GroKotz-Ordnung hergestellt wird ...

Bild des Benutzers Raphaela

...unvorhergesehenen Orten trauen sich einige Mäuse auf die Tische: Hab heute morgen in irgendeinem MSM (Welt? Faz?) gelesen, daß die Jusos alle SPD-Mitglieder per Petition gegen die GroßKotz mobilisieren wollen :-B

Ah, grade erst gesehen, daß du den ext schon verlinkt hattest, Heinz. - Die Frage ist: Wie sehen die Chancen dafür?

Zumindest scheint es da Leute zu geben, die a) (zumindest teilweise) tatsächlich Erneuerungspotential hätten und b) für sich selbst beim "Weiter so" keine Chancen mehr auf interessante/lukrative Einflußpositionen mehr erkennen.

Beides sind m. E. gute Zeichen.

Bild des Benutzers ebertus

diesem nur wenig ironischen Text von qPress

"Es gibt ein ungeschriebenes Übereinkommen innerhalb des Bundestages, wonach man grundlegend gegen alle Anträge der AfD stimmen will."

Das dürfte noch lustig werden, ebenso das hier:

"Nun hat allerdings auch die SPD erwogen einen entsprechenden Antrag zu stellen, um das Monsanto-Gift auf nationaler Ebene zu stoppen. Hier bestünde allergrößte Gefahr, dass die AfD einem solchen nationalen Verbot, obgleich von der SPD eingebracht, einfach zustimmen könnte. Das ist brandgefährlich."

Da muss man als Kämpfer wider das neue Böse wohl ganz schön elastisch sein bzw. es auf seine alten Tage noch werden. Schließlich könnte diese AfD jedem Gesetzesentwurf zustimmen, auch mal ablehnen; ganz ohne den Genuss von Glyphosat ...

Noch schlimmer, so dürfte die AfD als Oppositionsführerin und bei Neuauflage der GroßKotz die drei anderen Oppo-Parteien immer wieder in Gewissensnöte bringen.

Zum Schmunzeln ...

Bild des Benutzers Heinz

->

Lustig wird das darum, weil Anträge auch so formuliert werden können, daß sie genau das fordern, was die GroKo gerade haben will. Denn was in der Politik im Schwange ist, plärrt das Politpersonal über die direkten, indirekten, sozialen und unsozialen oder  konformen Medien sofort aus.

Bild des Benutzers ebertus

im Namen des/der staatsräsonal gebotenen Guten.

Ich hätte da einen Vorschlag: Alle Anträge, Gesetzesvorlagen etc. welche die mit Sicherheit kommende GroßKotz oder die anderen, guten Oppo-Parteien einbringen, sie müßten um eine Art salvatorische Klausel ergänzt werden. In dieser Klausel, auch vollkommen sachfremd zum jeweiligen Antrag, sollte dann eine Formulierung enthalten sein, welcher die AfD keinesfalls zustimmen wird.

Ansonsten und wie bei qPress vermutet, wird das brandgefährlich ...

Bild des Benutzers Heinz

->

( ... )

... mußt du dich selbst verändern.

Ge-oder Verbote des Staates sind die eine Sache. Das Glyphosat gibt es auch in Kleinpackungen für Hobbygärtner. Darum hilft Aufklärung, den Verbrauch zu reduzieren.

Wenn die Basis nicht mitspielt, gibt es kein Spiel.

Bild des Benutzers fahrwax

Nur die Meinung vom Eifelphilosophen zum Thema Individualisierung von allem und Jedem - der Aufspaltung damit sich nur nichts ändert:

"Nur … es ist ja nicht der Krieg Reich gegen Arm, der den jetzigen Weltkrieg bestimmt. Der Mythos vom Krieg Reich gegen Arm ist nur einer, der seinen Zweck erfüllt: die Menschheit zu spalten … und zwar zu einem Zeitpunkt, wo es am ungünstigsten für die Armen ist. Es gibt noch andere Mythen, die uns spalten sollen und auch spalten, andere Kriege – wie den Mann gegen Frau, Fleischfresser gegen Veganer, blonde Germanen gegen dunkle Horden aus dem Morgenland, edle Flüchtlinge gegen den rassistischen Mob, aufrechte Gutmenschen gegen die rechte Brut, Prediger der einzigen Wahrheit gegen Esoteriker, Heilpraktiker und Homöopathen, aufrechte Schwule gegen unnatürliche Homophobe oder stramme Genderisten gegen jene Idioten, die glauben, es gäbe nur zwei Geschlechter auf der Welt – anstatt 60, der hehre stolze Arbeiter von Siemens (bevor die Werkschließung bekannt geworden ist) gegen den faulen Hartzer. Wir können diese Liste endlos weiter führen (der Kampf des nordischen Herrenmenschen aus USA und Großbritannien gegen den bösen Slaven: also Nato gegen Russland – sollten wir schon noch nennen, weil er ja schon seit Jahrhunderten läuft) – doch ich will diese Gedankengang nicht künstlich aufblähen."

https://www.nachrichtenspiegel.de/2017/12/01/die-luege-vom-krieg-reich-gegen-arm-und-der-wirkliche-weltkrieg/

Bild des Benutzers Heinz

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Schlecht, daß dein Schreiberling nichts von P/V-Semaphoren versteht; denn eine volle Tasse kann man nicht füllen.

Bild des Benutzers fahrwax

......kenne nur 'Flasche leer'.

Trainierst du jetzt auf Rätselonkel?

Bild des Benutzers Heinz

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Der von dir gepostete Eifelphilosophenartikelschreiberling klaubt sich die Bezeichnung Konsument, Verbraucher aus einem allgemein üblichen Kontext heraus, verbiegt sich ins Negative und läd sie mit der aktuell existierenden Wirtschafspolitik auf. Die Argumente sind zwar alle nicht falsch, haben in der wirtschaftlichen Gleichung von Produktion = Verbrauch nichts zu suchen. Anders ausgedrückt, wenn die Produktion nicht verbraucht wird, kannst du sie in die Tonne kloppen, wenn das Lager überquillt.

Auch leere Flaschen werden vorher gefüllt.