21 Dez 2017

Zwangswahl in Katalonien

Submitted by Heinz

Katalonien Winteranfang, 2017 Dezember 21.

Vorgeplänkel

Telepolis: 


Zwangswahlen in Katalonien

 

RP Online:

| 09.37 Uhr

Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet

Katalonien wählt neues Regionalparlament
 

 

Augsburger Allgemeine: Katalonien-News-Blog

In Katalonien wird gewählt: Schlangen vor Wahllokalen

 

Merkur: News-Ticker:

Showdown in Katalonien - schon früh hohe Wahlbeteiligung

Aktualisiert:

 

Zeit Online: Wahlen:

Wahlbeteiligung in Katalonien auf Rekordkurs

 

Spiegel Online: Katalonien wählt

Schicksalsnacht in Barcelona

 

Ergebnisse

FAZ: Regionalwahl :


Separatisten bei Katalonien-Wahl in Führung

Zuschauer aus Brüssel

Der abgesetzte Regionalpräsident Carles Puigdemont verfolgte die Wahl aus der Ferne in Brüssel.

Bild: LECOCQ/EPA-EFE/REX/Shutterstock

  • Aktualisiert am

 

Selbst das Sudelblättle mit den großen Buchstaben verzichtet mal auf die Barriere


Schock-Ergebnis aus Barcelona Separatisten gewinnen
Wahl in Katalonien

93 Prozent der Stimmen ausgezählt ++ Schreck für Spaniens Ministerpräsident Rajoy ++ Spitzenkandidaten im Exil oder Gefängnis

 

Wahl-Hammer in Barcelona bevor – und ein echter Schock für Spaniens Ministerpräsident Rajoy!

 

 

DW: Katalonien

Katalonien: Separatisten holen absolute Mehrheit

Für die Separatisten wird die Regionalwahl in Katalonien zum Triumphzug. Nach Auszählung der meisten Stimmen steht fest: Sie konnten ihre absolute Mehrheit verteidigen. Jetzt droht ein neuer Machtkampf mit Madrid.

 

Börse Online:

ROUNDUP/Kein Richtungswechsel in Katalonien: Separatisten weiter an der Macht

 

Finanzen.net
Schau'n wir mal, wie sich der IBEX entwickelt.

 

Focus Online:  Vorläufiges Endergebnis
Separatisten erringen in Katalonien erneut absolute Mehrheit

 

SZ: 


Parlamentswahl in Katalonien
Unabhängigkeitsbefürworter verteidigen die absolute Mehrheit

 

Spiegel Online:

Puigdemont zum Wahlergebnis
"Der spanische Staat wurde bezwungen"

Separatisten in Katalonien
Wahl gewonnen - und jetzt?

 

FAZ: Trotz Euphorie in Katalonien :


 

Telepolis:


"Sieg für die Katalanische Republik über die Monarchie des 155"


Wie weiter?



Die Wahlen in Katalonien geben mir den Glauben an die Demokratie zurück. Wenn eine bürgerliche Mehrheit etwas wirklich will, kann sie das durchsetzen. Doch bis dahin wird es ein lange Weg sein.

Einige Stimmen aus der EU fordern eine Moderation zwischen dem Zentralstaat Spanien und Katalonien. Die EU lehnt das ab mit der Begründung, das sei eine innerspanische Angelegenheit. Das ist es ja auch (eigentlich). Der König Filipe Nummer Sechs war so einfältig, sich auf die Seite der spanischen Nationalisten zu schlagen. Als spanisches Staatsoberhaupt hätte er die Aufgabe gehabt, in diesem Konflikt zu schlichten. Diese Aufgabe hat er fahrlässig verspielt. Die EU ist eine Freihandelszone für Waren, Dienstleistungen, Zahlungen und den Personenverkehr – mehr nicht. Dieser wirtschaftliche Zweckverband hatte einmal politische Ambitionen, die mit dem gescheiterten Verfassungsreferendum begraben wurden. Als politischer Kraft fehlt der EU die demokratische Legitimation durch eine freie, gleiche und soziale Bürgerschaft. Die politischen Verwerfungen durch die nazionale Zentralregierung Spaniens belegt dies eindrücklich.

ARD Tagesschau: Nach Katalonien-Wahl

Juncker fürchtet Nachahmer-Effekt

Stand: 22.12.2017 15:12 Uhr


Will Puigdemont im Parlament kandidieren, muß er nach Barcelona zurückkehren. Dort droht ihm die Festnahme durch die spanische Zentralregierung; sieben Separatisten, die am Donnerstag ins neue Parlament gewählt wurden, sind immer noch in politischer Haft der spanichen Nazionalregierung, oder im Ausland. Diese Stimmen fehlen separatistische Lager, wenn Anfang Februar die Wahl eines neuen Regierungschefs beginnt. Kommt dann bis Anfang April keine neue Regierung zustande, werden automatisch noch einmal Wahlen angesetzt und alles beginnt wieder von vorne.

Die Befriedung Spaniens kann also nur innerhalb von Spanien mit allen beteiligten Regionen auf gleicher Augenhöhe geschehen, indem die spanische Bevölkerung sich eine geänderte Verfassung gibt, mit der Spanien zum Bundesstaat wird und die Regionen zu gleichen und föderalen Gliedstaaten werden.

 

Vorläufige Aussichten

Spiegel Online: Krise um Katalonien
Freitag, 22.12.2017   20:03 Uhr

Rajoys Schlappe

Ein vorläufiges Fazit
Samstag, 23. Dezember 2017

Die Nazionalisten in Madrid denken gar nicht daran, den spanischen Staat zu befrieden. Die nazionalistische Regierung Rajoy wird so lange nicht einlenken, als die spanischen Wirtschaftsverbände das dulden. Für Katalonien bleibt der passive Widerstand mit dem die wirtschaftlichen Kreisläufe regional gestärkt werden. Ein zentraler Punkt dieser Kreisläufe sind die Banken. Einige Banken haben bereits auf das Kapital der Katalanen verzichtet und sind aus Katalonien abgewandert. Diesen Prozess können die Katalanen intensivieren, indem sie die Bank wechseln – nichts ist einfacher.

 

BK

 

 

BK Titelbild

 

Die autonome Gemeinschaft Katalonien:

Bedeutung und Vergleich zum deutschen System

Kommentare

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wenn er glaubt, dass es eine rein "bürgerliche Mehrheit" ist die in Katalonien etwas ausgedrückt hat.

Auch Linke und selbst ansonsten wahlverweigernde Anarchisten haben ihre Kreuzchen in die Urnen gestopft und sind Bestandteil der Front gegen die Nazionalregierung in Madrid.
Was sich da nun in Katalonien nicht spalten lässt und welche Ziele, mit welchen Mitteln anvisiert werden muss sich erst noch erweisen.

Das die politischen Geiseln aus den Knästen kommen dürfte der erste Konsens sein.

 

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Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Hans-Christian Rößler irrt
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Vermutlich sind weite Teile der autonom anarchistischen Szene Anaphabeten.
Wo hat Rößler etwas von einer «bürgerliche Mehrheit» geschrieben?, in seinem Artikel:

Nach der Wahl droht der Stillstand

jedenfalls nicht.

 

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der Struktur deines Artikel zu folgen, als ich den Satz:

"Die Wahlen in Katalonien geben mir den Glauben an die Demokratie zurück. Wenn eine bürgerliche Mehrheit etwas wirklich will, kann sie das durchsetzen. Doch bis dahin wird es ein lange Weg sein."

dem Hans-Christian Rößler zuschrieb, weil der (oben drüber) verlinkt war.

Irrtum also - kein Analphabetismus mit gruppenspezifischer Zuschreibung!

Strukturierter erschiene es mit übrigens, wenn Text und Verlinkung nicht unüberblickbar durcheinander geschossen (besser von einander trennbar) sind......., Meister.

(und was für seltsame Hiroglyphen erscheinen hier neuerdings, wennste das Fenster zum kommentieren öffnest? - erklärungslos.....)

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Antwort auf fahrwax  zum Kommentar Ich glaubte
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Wenn du (...) diese Hyroglühfen stehen läßt ! also NICHT LÖSCHEN ! hast du eine automatisch erstellte Referenz zum kommentierten Kommentar. Diese hierohischen Glüpfer zu verstecken, damit Karaoken nicht dran kommen, ist in Arbeit.

PS: Danke für den Hinweis zur Struktur, arbeite ich gleich mal um.

PPS: In meiner Schreibe ist die «Bürgerliche Gesellschaft» die gesamte Gesellschaft seit 1919, also seit das Feudalenpack zum Teufel geschickt wurde und die Klassen, Stände- oder Kasten-Gesellschaft abgeschafft wurde. Besonders die sogenannte Linke konserviert die Schreibweise von Karl Marx, der aus der Erfahrung der Klassengesellschaft heraus geschrieben hatte. Karl Marx hatte in seiner Schreibe auch noch klar unterschieden zwischen «Bürgerlicher Gesellschaft» und «Kleinbürgerlicher Gesellschaft».

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In Spanien läuft die Zeit ... bald ab

König Filipe Nummer IV scheint ein Teil des Problems zu sein, wie ein zentralistischer Feudalismus sowieso antidemokratisch ist.

ntv: Dienstag, 26. Dezember 2017

"Nicht gegen die Rechte anderer"
König Felipe verärgert Katalanen

Bereits hier bei den Termiten schon erwähnt, daß die Lösung für Spanien eine föderale Bundesrepublik sein könnte.

ntv: Freitag, 29. Dezember 2017

Zukunft von Katalonien
Oettinger empfiehlt Blick nach Deutschland

 

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Welt: 30.12.2017

Puigdemont fordert Wiedereinsetzung seiner katalanischen Regionalregierung

 

DW: 30.12.2017

Katalonien und das Europa der Nationalstaaten

 

Fazit zum Jahresende 2017

Die bisherigen Aktivitäten in Spanien, Katalonien und in der EU verdeutlichen die antidemokratische Konstruktion der Zentralstaaten und der Freihandelszone EU. Bis diese EU eine politische Kompetenz entwickelt, die von einer demokratischen Mehrheit der europäischen Bürgerinnen und Bürger getragen wird, könnte die Idee von einem friedlich geeinten Europa nicht mehr existent sein.