5 Mai 2018

China bringt's

Submitted by Heinz

Nun hat Trier auch ihren Karl Marx. Das Geschenk der VR China an den Geburtsort des Spiritus Rektor des Kommunismus wurde heute zum 200. Geburtstag von Karl Marx eingeweiht.

Zum Festakt der Einweihung haben sich viele Politiker gemeldet, auch Juncker aus dem steuerlichen Schurkenstaat Luxemburg natürlich.

DW: 200. Geburtstag von Karl Marx: Festakt in Trier

Spiegel Online: Ein Mega-Marx für Trier

Und selbstverständlich hat der Marxismus-Leninismus ML nix mit Karl Marx zu tun – nie nicht.

 

Kommentare

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Heinz, diese ganze negative Aufregung um Marx ist ein dicker Hund. Juncker als Bock zum Gärtner und Nahles, usw. usf. kann man alle vergessen.
Kritik an Marx ja, vor allem an der "Diktatur des Proletariats" und auch an seinem autoritären Verhalten in Öffentlichkeit und Privatleben. Die Kapitalismus-Kritik und Historischer Materialismus jedoch sind bis heute unübertroffen.
LG an die schöne Peene-Mündung, H.

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Antwort auf costa.esmeralda  zum Kommentar Marx
 

"In China befinden wir uns in einigen Bereichen im Hyperkapitalismus. Bei der Aufteilung der politischen Macht, der sozialen und der Steuergerechtigkeit. Die Arbeiter haben in den Unternehmen nichts zu sagen. Hinzu kommt, dass in allen kapitalistischen Ländern Asiens hohe Steuern auf Erbschaften erhoben werden. Ausgerechnet in China gibt es keine Erbschaftssteuer. Das soll Kommunismus sein?"

Thomas Piketty in

http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Piketty-Das-Ende-des-Kapitalismus-wird-kommen

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und weil er passt auch hier mal rein  (war weiter unten in einem anderen Blog/Kommentar bereits verlinkt.

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Was bei Karl Marx trotz einiger Wiedersprüche im «Das Kapital» bis heute Bestand hat, finden wir in den Schulen der Ökonomie wieder; so bei den Postkeynesianern, siehe Joan Robinson:

OXI: Mit Keynes und Marx und darüber hinaus:
Joan Robinson und eine ausstehende Revolution

Metropolis: Grundprobleme der Marxschen Ökonomie

Da muß sich heute niemand mehr durch die verschlungenen Begrifflichkeiten von Karl Marx hindurch winden, die der Ausdrucksweise des 19. Jahrhunderts geschuldet sind. Karl Marx ist nicht aktuell, sondern in der feudalen Gesellschaft antiquiert. Wer sich trotzdem durch «Das Kapital» quälen will, tut das, um sich mit der Denkweise und mit dem Verlauf der Erkenntnis von Karl Marx auseinander zu setzen, um den geschichtlichen Prozeß zu verstehen, in dem Karl Marx sich selbst befunden hatte.

Heute sind wir in der digitalen Gesellschaft angekommen und haben eher ein Problem mit Komplexität, das einige Politiker immer noch mit altem Wein in neuen Schläuchen beherrschen wollen – sie werden scheitern.