20 Jul 2018

Quartalsauflagen - auch Du mein Freitag ...

Submitted by ebertus

Klar, der Hype um den bereits wieder ausgeschiedenen, diesen zeitweiligen Herausgeber Jürgen Todenhöfer klingt jetzt ab, geht es beim Freitag um 4,1 Prozent abwärts.

Aus der Distanz gesehen wenig relevant, ist der Freitag als die sich nach meinem Eindruck inhaltlich immer mehr der taz nähernde Wochenblatt doch ein Nischenmedium, wird in der Auflagenhöhe sogar noch von der Jungen Freiheit übertroffen.

Der Fokus des Leidens liegt diesmal auf dem Spiegel; und mehr noch auf dem Stern. Um kaum fassbare 14,6 % geht es beim Stern nach unten; dagegen sind die minus 7,5 % des Spiegel beinahe noch moderat. Gerade beim Spiegel und via seinem von der SZ übernommenen Online-Manager Stefan Plöchinger ging es in den letzten Monaten richtig rund, kommt nun endlich (mal wieder?) ein benutzerfreundlicher Paycontent.

Mag sein, ist das von Plöchinger vorgestellte Konzept etwas freundlicher, gradliniger als bisher. Dumm nur, wenn die Inhalte dann nicht so mitspielen. Wer zahlt schon gern für transatlantisch-systemkonforme Hofberichterstattung?

Beim Handelsblatt und dessen sehr spezifischer Klientel kommt der Paycontent schon besser an; und über die kreative Zählung der sogenannten e-papers wurde ja bereits an anderer Stelle berichtet.

Hart wurde das diesmal auch für die bislang noch nicht so extrem von Verlusten heimgesuchte Sueddeutsche (SZ). Um 3,6 % geht es dort abwärts. Ebenso minus 3,6 % bei der Frankfurter Allgemeinen (FAZ) - die in der Vergangenheit bereits schlimmere Verluste erleiden musste, diesmal vielleicht auf eine Konsolidierung auf niedrigen Niveau hoffen wollte.

Die olivgrüne taz hält sich mit minus 2 % im Rahmen dessen, was das Genossenschaftsmodell erlauben dürfte, während es beim Neuen Deutschland (ND) wieder heftig, um 6,9 % abwärts geht. Bin gespannt, ob und wie sich dieser permanente Aderlass -und wahrscheinlich in Bälde erkennbar- auf die weitere Existenz der Zeitung auswirkt.

Weierhin erstaunlich (für mich) ist das anhaltend und gegen den Trend geringe Minus bei der ZEIT. Diesmal geht es lediglich um 0,8 % abwärts und die Frage scheint mir schon relevant, ob sich der aktuell über die ZEIT und deren Autorin Mariam Lau ergießende Shitstorm in der Zukunft zu steigenden Verlusten führen wird. Wahrscheinlich nicht, weil das Wochenblatt eine hohe Zahl institutioneller Abonnenten haben dürfte, das Beharrungsvermögen dort eher hoch ist.


Ansonsten kurz und bündig hier noch die Links zu den Detaildaten, aufbereitet von MEEDIA:

Überregionale Tages- und Wochenzeitungen

Zeitschriften und Magazine

Regionale Tageszeitungen
 

Kommentare

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Der Link auf die meist mit zeitlichem Versatz gelieferten Daten der Regionalzeitungen wurde im Blog nachgetragen.

Einmal mehr kann sich der Berliner Tagesspiegel  (ähnlich dem im Blogtext erwähnten Handelsblatt) wegen dieser sogenannten e-papers gerade noch im positiven Bereich halten. Der Text bei MEEDIA legt den Schluß nahe, dass man dort und diesbezüglich über weitergehend aufgeschlüsselte Daten verfügt.

Meine Frage, und das gilt generell für alle Medien und soweit sie e-papers anbieten, bezieht sich jedoch nicht nur auf die absoluten Zahlen von Papier-Abos und eben E-Abos. Wichtiger und aussagefähiger wäre es zu erfahren, wieviele dieser ominösen e-papers lediglich eine Ergänzung zu dem eh' unterhaltenen Papierabo sind; und ob das dann doppelt gezählt wird. Zum Handelsblatt liest sich das bei MEEDIA etwa so:

"Der Grund für das Wachstum sind erneut Digital-Kunden, die auch das ePaper abonniert haben: Hier stieg die Zahl von 35.759 auf 44.629 massiv an, während die Papier-Abonnenten-Kartei gleichzeitig und fast die gleiche Zahl schrumpfte."


Hervorhebung von mir. Wenn dann und wie angegeben das Handelsblatt auf gut 90.000 Verkäufe kommt, so spricht aus meiner Sicht Vieles dafür, dass es lediglich rund 10.000 echte, eigenständige Abos für diese e-papers gibt, es sich bei den anderen um die gleichen Kunden handelt, deren Papier- und E-Abos einfach doppelt gezählt werden.

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Die Wahrheit scheint (ist) offensichtlich noch viel grausamer, als es die freiwillig gemeldeten Zahlen wiederspiegeln.

Um drei Ecken kam mir dieser "Hausblog" zur Information, in dem sich der taz-Geschäftsführer redlich um das Pfeifen im dunklen Wald verdient macht. Neben diversen Lesereien im Kaffeesatz der Metadaten dann das Finale:

"Spätestens zur Generalversammlung der taz-Genossenschaft am 15. September sind wir aus dem Loch wieder raus und starten in eine weitere Konjunktur im 40. Jahr des Bestehens der taz."

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Pfeifen im Dunklen
 

Vor 40 Jahren gab es noch keine WochenendTaz. Bull beklagt also nur einen Teilbereich seiner Produktion – so what?

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Statistik
 

Jedes Unternehmen entwickelt sich in einer eigentümlichen Nische. Das Kreditwesen und die Abgaben generieren einen Wachstumszwang. Der kann inflationsbereinigt allerdings nur auf Kostern anderer Untenehmen gehen, oder durch Expansion ins Ausland; denn die Bervölkerungszahl bleibt nahezu gleich ... eine Milchmädchenrechnung. Das versteht sogar Mama Dilemma.

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Kaum geunkt und (weiter oben verlinkt) aus deren Hausblog zitiert ... es folgt sogleich der nächste Streich!

"Die Zeitungen werden am frühen Morgen an die Kioske ausgeliefert, um am Abend zu 90% wieder als Altpapier dort eingesammelt zu werden."

So kann man es jetzt von Geschäftsführer karl-Heinz Ruch  vernehmen; und dürfte nicht nur die taz betreffen. Ich hatte in meinen Beiträgen hier ja immer das Neue Deutschland (ND) als den potentiell nächsten Kandidaten für einen Absturz gesehen.

Dass es jetzt die taz wird ... so what.

Antwort auf ebertus  zum Kommentar taz ... geht noch schneller
 

ist das der wettkampf zwischen "stalinisten" und "antideutschen?"

ich wäre ja bei einer prognose auch eher bei dir gewesen

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Antwort auf marie  zum Kommentar danke für die info
 

Ich gehe mal davon aus, dass die veröffentlichten Quartals-Auflagenzahlen nicht die ganze, grausame Wahrheit abbilden. Die 90% Altpapier von denen Ruch spricht, sie werden in der einen oder anderen Art und Weise auch bei den (noch) zahlenmäßig größeren Medien anfallen. Da hilft absehbar selbst der Trick mit den zum gleichen Abonnenten doppelt (print & e-paper) gezählten Exemplaren nicht mehr.

Man braucht (sich) doch lediglich zu fragen, wie denn die taz und jenseits der treuen Genossenschaftler ihr aktuelles Geschäftsmodell ohne Papier dann weiter betreiben, Mitarbeiter und Sachkosten bezahlen wollte. Pay-Content in jedweder bislang versuchter Spielart ist ja bekanntlich kein Bringer, bestenfalls ein Experimentierfeld für noch leidlich potente Verlage. Aber irgendwann in Bälde werden wohl auch sie die Reißleine ziehen.

Antwort auf ebertus  zum Kommentar Nicht nur taz und ND
 

durch puren zufall habe ich von einigen nd-lesern (dies ist ja außer der jungen welt die einzige tageszeitung aus der ex-ddr, die es schon "ewig" gibt) gehört, dass sie mal in den 60er/70er jahren dort ein abo abgeschlossen haben und zu "faul" waren es jemals zu kündigen ... jedoch sind dies keinesfall menschen, für die dies ein "bekenntnis" darstellt - der reine pragmatismus + keine finanziellen probleme ...

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Antwort auf marie  zum Kommentar nd-leser
 

habe ich gekündigt, weil man dort in Sachen Mahnwachen, in Sachen Ken Jebsen, in Sachen, Ramstein etc. durch eine entsprechende Nichtberichterstattung (wahlweise eine diffamierende Berichterstattung) voll auf Systemlinie eingeschwenkt ist, die dortigen Antideutschen (Elsässer war bei der JW auch einer von denen) sich nicht mehr verstecken müssen.

Auch deshalb und weiter unter an Heinz geantwortet, kommen Abo's und ähnlich gelagerte Mitgliedschaften für mich nicht mehr in Betracht.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Mein JW-Abo
 

aber wenn Du den gleichen Maßstab an dein Umfeld anlegst, dürfte es schnell übersichtlich werden und das gilt auch hier für das Forum.

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Antwort auf pleifel  zum Kommentar Hatten wir zwar schon mal,
 

nur anders herum.

So gibt es in meinem Umfeld auch Menschen, die AfD-nahe Positionen vertreten. Diese Menschen werde ich weder entfreunden, noch erschießen, nicht mal ignorieren. Denn das sind ja Verhaltensweisen, die gern und mehr oder weniger ernst gemeint von denen anempfohlen werden, die in einer sehr, sehr übersichtlichen Echokammer leben.

Hatten wir auch hier schon mehrfach ...

Was die Medien im Allgemeinen betrifft, so lese ich schon querbeet, gar querfrontig; um das mal neudeutsch zu sagen. Und schmunzle nicht selten über die zelebrierte, herdentriebige Bigotterie der Qualitätsmedien. Habe dazu gerade zwei Texte im Hinterkopf. Einen wohl von der taz den ich nicht mehr finde, keinen Link gesichert habe, also freihändig referieren müsste. Und einen vom ND den ich gesichert habe und vielleicht noch ausformulieren werde.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Guter Punkt,
 

mich nicht, denn wenn Freunde mit AfD-Positionen anders gewichtet werden, als die jw "in Sachen Ken Jebsen, in Sachen, Ramstein etc. durch eine entsprechende Nichtberichterstattung (...), dann lässt sich leicht checken, dass jw hier und hier und hier und hier und hier (nicht vollständig) über Ramstein berichtet hat (K.J. habe ich nicht geprüft). "Nichtberichterstattung, Systemlinie"?

Und zum letzten Argument ließe sich kritisieren, lesen lässt sich nur, wofür andere gearbeitet haben und da stellt sich mir zumindest die Frage, sollte nicht derjenige der kann, auch dafür bezahlen? Solizahlungen mal außen vor.

 

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Antwort auf pleifel  zum Kommentar Deine Argumente überzeugen
 

Da ich die JW auch online kaum noch lese, aus meinen bevorzugten Lesezeichen entfernt habe, so muß ich auch kein schlechtes Gewissen haben für meine Nicht(mehr)zahlung. Mein Stand zur JW ist somit wohl der von 2016/2017 und die wenigen, noch gespeicherten alten Links führen auf den Paywall. Lese allerdings zur JW  immer mal einen Insider: Hartmut Barth-Engelbart; gern auch Rainer Rupp.

Natürlich ebenso Andreas Wehr, den ich durch den Kauf eines seiner Bücher gesponsert habe. Einen diffamierenden Artikel der JW und von den üblichen Verdächtigen zu Jebsen und zur NRhZ nimmt Wehr fachgerecht auseinander. Hier zur Causa und hier die Antwort, nicht mal ein Jahr her. Kein Grund also für mich, das Blatt wieder anzufassen, weder online noch in der Papierform.

Und es ist wohl so: bin in mancher Beziehung leidlich nachtragend. Wer mich einmal ernsthaft für dumm verkaufen wollte, der kommt mir kaum wieder auf das Tablet. .

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar taz ... geht noch schneller
 

Ich bleib bei meinem kooperativen Modell:

Mehrere Zeitungen bilden einen gemensamen kostenpflichtigen Lesezirkel.

Sowas könnte ich abonnieren.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Kostenpflichtig online
 

In der Vergangenheit war ich dahingehend oft Deiner Meinung, was einen moderat kostenpflichtigen Lesezirkel angeht.

Mittlerweile ist auch diese Variante bei mir Vergangenheit, gehe ich für Waren oder Dienstleistungen freiwillig keinerlei Verpflichtungen mehr ein. Es reichen die zwangsweise erhobenen, nicht abwählbaren Kosten. Wenn ich etwas toll finde, dann lasse ich mich auch mal zu einer einzelnen, sehr spontanen Spende hinreißen. Das muß reichen ...

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Ich nicht (mehr)
 

Ist (eigentlich) sein Geld wert. Den finde ich bei der üblichen Abschreiberitis aber nicht mehr in einer einzigen Zeitung. Der Freitag war mal auf einem guten Weg, als alle das gleiche Format hatten: Mitarbeiter, Freie Mitarbeiter, Hobbyjournalisten und Blogger. Die Grundidee war, daß sich alle fördern. Offensichtlich war das zu idealistisch gedacht.

Die Zwangskosten entstehen durch die Hüttensteuer und finanzieren ausschließlich den staatlichen Rundfunk, die «Göbbelsschnauze». Private Medien haben gar nichts davon.

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Guter Journalismus
 

sehe ich das ebenso,

hätte ein ggf. bestehendes Abo wohl spätestens im Herbst 2014 wieder gekündigt; wie damals eben das bei der JW.

Marie und ich waren im Sommer 2014 im Berliner Sprechsaal zu verschiedenen, von Sabine Schiffer organisierten Veranstaltungen. Zu dieser Zeit wurde der Freitag noch als abweichend-positives Beispiel in der sich gerade stromlinienförmig und systemfromm aufstellenden Medienszene hervorgehoben. Darüber hinaus lernte ich an einem der Abende auch die spätere M&R-Chefredakteurin Susan Witt-Stahl kennen. Sie lief mir während der Jahre immer mal wieder über den Weg, zuletzt im Februar diesen Jahres bei einer Veranstaltung mit Moshe Zuckermann. Über den Kauf eines ihrer Bücher habe ich auch Witt-Stahl gesponsert. Dito immer mal ein Exemplar der M&R gekauft, solange es sie noch gab.

Und während besagter Zuckermann-Veranstaltung lernte ich die Macher der von der JW  diffamierten NRhZ kennen, habe denen spontan eine Spende zukommen lassen.

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Zum Freitag
 

Kritiker der Linken?, richtig, bei den Linken selbst! Die Rechten waren intellektuell noch selten eine Herausforderung. Nur, positive Kritik sollte doch eigentlich gemeinsam weiter bringen. Da das offensichtlich nicht gelingt, ließe sich folgern, entweder ist es keine positive Kritik, oder die Kritisierten verstehen sie nicht (bzw. wollen es nicht).   

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Antwort auf pleifel  zum Kommentar Wo finden sich die größten
 

"Die Rechten waren intellektuell noch selten eine Herausforderung."

Jetzt bist Du aber ein wenig hinter der Zeit, ist gerade dies einer der gravierenden Unterschiede, was einerseits den intellektuellen Diskurs und andererseits die Gewaltbereitschaft der neulinken Antifa betrifft.

Muss mich mal selber loben, habe dieses Teil  bereits 2011 verfasst.

Vorher, gern zugegeben, waren (für mich) Rechte eher die springerbestiefelten, intellektuell unterbelichteten Glatzen. Mittlerweile, mein ganz persönlicher und sehr subjektiver Eindruck, haben sich die Rollen weitgehend vertauscht. Die neue, globalisierte, neoliberalisierte, transatlantisierte, durchgenderisierte und nicht wenig gewaltbereite Linke hat sich weitgehend in ihrer Echokammer verfangen, während die sogenannte neue Rechte, während die sogenannten Identitären zunehmend den intellektuellen Diskurs bestimmen.

Der Stand von Sezession  auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse -davon konnte ich mich überzeugen- war gut frequentiert und deren Schriften wie die schnöde Existenz einzelner Protagonisten ringen selbst der ZEIT einen gewissen Respekt ab. Ja, ok, von Mariam Lau ..!

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Antwort auf ebertus  zum Kommentar Intellektuelle Rechte
 

Ich sach mal nix dazu

FAZ: Steve Bannon : Ein Schurke für Europa

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Antwort auf Heinz  zum Kommentar Rechts Intellektueller Import
 

den ich mit seinen Beziehungen eher als Bindeglied und Macher sehen würde, denn als Intellektuellen.

Nur was nützt es, diese Leute zu dämonisieren? Das mag früher erfolgreich gewesen sein, als die Medien ausschließlich von den sogenannten 200 Reichen kontrolliert ihr Propagandamodell (Noam Chomsky) verbreiten konnten. Heute wirkt Dämonisierung vielfach kontraproduktiv und sorgt erst recht dafür, von den verbotenen Früchten zu probieren.

Was dann, wegen der offensichtlichen Wirkungslosigkeit von guten Ratschlägen und Ermahnungen, beinahe zwangsläufig zu immer mehr Zensur, spiegelbildlichem Rassismus und Ausgrenzung zunehmend größerer Bevölkerungsschichten führen muß.

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dass auch die Deutsche Welle die Kommentarfunktion abstellt.

Im Gegensatz zum Tenor der Erklärung und eingebettet in das kleine Bildchen zur Eröffnung, so bin ich eben nicht der Meinung, dass dies allein den bösen neurechten Kommentaren geschuldet ist. Es ist ebenso der neulinke Rassismus, der durch schräge Vergleiche die Schrecken und Greultaten der Dritten Reiches relativiert und damit verharmlost.

"Hitler next door" als inflationär eingesetzte Zuweisung - der ich mich ganz bewußt verweigere.

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Klar, die minus 7,5 Prozent beim Spiegel müssen bestraft werden, sind jedoch die noch übrig gebliebenen zahlungswilligen Leser mit Werbung und Propaganda (vice versa) bereits genug gestraft. Daher wird nun alternativ(los) mal der Trainer ausgewechselt. Beim Qualitätsholz nennt er sich Chefredakteur.
 

"Ansonsten mit im Boot sind Barbara Hans (aktuell Chefredaktion Spiegel Online) und Ullrich Fichtner, ein Spiegel-Reporter. Sie ist m.W. verantwortlich für "Spiegel+", also die Umwandlung von Spon zu einer Dauerwerbesendung für Paywall-Inhalte aus dem Printspiegel. Und ich glaube auch für Bento, ich befürchte sogar für die Bentoisierung von Spon insgesamt. Ihre Regierungszeit zeichnet sich durch mehr Kolumnen, mehr Lifestyle und jetzt auch Podcasts und einen Newsletter ("Spiegel Daily") aus. Ich habe nichts gegen Podcasts, aber wenn ein Laden wie Spon Podcasts und Facebook-Funktionalität für alte Menschen anbietet, dann sagt mir das, dass die sich als sinkendes Schiff sehen."


schreibt Fefe und verlinkt eingangs gleich mal auf eine andere Dauerwerbesendung.