Betteln, Containern, Flaschensammeln mit Gewerbeanmeldung

"Zuweilen muss man selbst als professioneller Beobachter sozialpolitischer Irrungen und Wirrungen schlucken. Beispielsweise bei so einer Meldung: »Weil eine Mitarbeiterin des Jobcenters einen Hartz-IV-Empfänger beim Betteln beobachtet hatte, wurde dem Mann ein großer Teil seiner Bezüge gestrichen. Das Betteln ist laut Jobcenter als Beruf oder Selbstständigkeit zu bewerten.« Das kann man diesem Artikel entnehmen: Jobcenter kürzt bettelndem Mann Hartz IV. Da kommt man schon ins Grübeln: Betteln als Beruf oder Selbständigkeit? Gibt es da auch Ausbildungsgänge? Kann man eine geförderte Umschulung machen? Kann man - natürlich nach Vorlage eines Businessplans - eine Existenzgründungsförderung beantragen? Nun mag der eine oder andere an dieser Stelle einwerfen - bitte nicht übertreiben. Dieser Blog soll doch kein Ableger des kafkaesken Schreibens werden. Nun denn, schauen wir uns den Fall einmal genauer an."

Weiterlesen dorten:

Anne Morelli - 10 Thesen zur Feindbildpflege

  1. Wir wollen den Krieg nicht
  2. Das gegnerische Lager ist der alleinige Verantwortliche des Krieges
  3. Der Führer des gegnerischen Lagers hat das Angesicht des Teufels
  4. Wir verteidigen eine edle Sache und nicht spezielle Interessen
  5. Der Feind provoziert wissentlich Greueltaten; wenn wir hingegen Grenzen überschritten haben, geschah dies unabsichtlich
  6. Der Feind benutzt unzulässige Waffen.
  7. Wir erleiden nur geringe Verluste; die Verluste des Feindes sind riesig
  8. Die Künstler und Intellektuellen unterstützen unsere Sache
  9. Unsere Angelegenheit ist heiligen Charakters
  10. Jene, die unsere Propaganda in Frage stellen, sind Verräter

Freies Europa?

Nachdem Carles Puigdemont kein Gesetz Belgiens verletzt hatte, wurde er gegen Auflagen auf freien Fuß gesetzt. Ich sehe diese Auflagen eher als einen Schutz des Staates Belgien, denn als den Vorbehalt einer Straftat. Die aktuelle Wendung hat offensichtlich einige EU-Politiker und ihre medialen Kommentatores etwas irritiert. Derweil geht der Protest gegen die spanische Zentralregierung in Katalonien weiter.

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