9 Jun 2021

E-Books & A-Books - Ein Tribut an das Alter?

Submitted by Bernd

Das ganz eigene Leben geht weiter, die Technik entwickelt sich. Und es gibt daher persönliche wie technische Gründe, das Thema der elektronischen Bücher wieder mal neu zu betrachten, ggf. Konsequenzen zu ziehen.


Wir lesen viel. Meine Frau eher mehr als ich. Und auch sog. Hörbücher bzw. Podcasts via dem Smartphone sind uns nicht unbekannt. Papierne Bücher kaufen wir überwiegend als gebrauchte Exemplare, selten neu. Und kommt uns das nur so vor, dass die gedruckten Schriften immer kleiner werden?

Mag im Einzelfall schon so sein, aber generell ...?

Vor einigen Jahren bereits hatte ich mich - primär technisch interessiert - mit dem Thema der sog. elektronischen Bücher beschäftigt. War wie Goldgräberstimmung in der Branche, nur merkten viele der potentiellen Kunden relativ schnell, wie sie dabei in ein restriktives, kommerziell lukratives Geschäftsmodell eingebunden werden sollten. Nicht jeder mochte den Windhund auf der kopiergeschützten Rennbahn geben, stattdesen ein bezahltes (E)-Book auch wirklich besitzen.

Also erst mal auftippen lassen, die sog. Early Adopter freundlich belächeln und schlimmstenfalls das Ganze mal mit einem Tablet testen. "Moon Reader Pro" war so ein E-Book-Reader, den ich mir testweise auf mein Android-Tablet installiert habe. Ja ... das funktioniert, nur wo bekomme ich die nun notwendigen Bücher her? Adobe-DRM via Thalia, Weltbild, Hugendubel etc.oder Amazon-DRM sind für mich keine Alternativen, bin ich außerdem gleich noch in deren weitgehend geschlossenem Ökosystem gefangen, muß gar proprietäre Reader (Hardware) kaufen.

Aber zum Testen via einiger weniger, kostenlos E-Books im offenen EPUB-Format hat es mit dem Tablet gereicht; und wurde für zu leicht befunden ... no

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Sieben, acht Jahre später, nach beispielsweise diesem Blogtext  und dem persönlichen Alter mittlerweile einen gewissen Tribut gezollt, da scheint es nun an der Zeit, das Thema neu aufzurollen. Der Adobe-Kopierschutz ist weitgehend Geschichte, das EPUB-Format nebst vieler, auch alternativer E-Book-Shops hat sich durchgesetzt und selbst die nach wie vor kopiergeschützten Kindle-Books via Amazon kann man - wie gerüchtweise zu hören bzw. zu lesen ist - mit etwas Aufwand und technischem Know-How vom Kopierschutz befreien, in ein offenes EPUB umwandeln.

Nun hatten wir vor einigen Wochen die Gelegenheit, einen aktuellen Reader, den natürlich proprietären Kindle-Paperwhite (Amazon) testen zu können. Toll, das Feeling, das Lesen, das persönlich Anpassbare; und nicht zuletzt die griffige Hülle, welche mit einem Magnetverschluß versehen ist, beim Schließen bzw. Öffnen den Reader entweder in den batterieschonenden Schafmodus schickt; oder eben wieder aufweckt. Das brauchen wir auch, möglichst schnell sogar! Aber ...

Nachdem sich vor einigen Jahren mehrere an diesem Geschäftsmodell interessierte Unternehmungen zum Thema versucht hatten, so sind mittlerweile nur noch drei große Player übriggeblieben. Schlußendlich muß das Zusammenspiel von Hardware (den Geräten) und Software (den Büchern) irgendwie in einer Art Symbiose funktionieren. Amazon ist mit seinen Lesegeräten (Kindle) und seiner beinahe unerschöpflichen Quelle an Büchern der absolute Marktführer. Im deutschsprachigen Raum hat sich mit den Geräten von Tolino und dem Zusammenschluß von Thalia, Weltbild und Hugendubel ebenfalls ein leistungsfähiger Verbund entwickelt. Amazon wie auch die Tolino-Allianz bieten ein weitgehend geschlossenes, anmeldepflichtiges Ökosystem dem man sich entweder überhaupt nicht oder nur sehr schwer entziehen kann.

Der dritte, relativ große und technisch ebenso anspruchsvolle Vertreter, zumindest im Bereich der Hardware, das ist die Schweizer Firma Pocketbook. Deren Geräte und soweit technisch vergleichbar sind teurer als die von Amazon oder der Tolino-Allianz, bieten dafür jedoch ein absolut offenes Ökosystem, kann die Hardware in der Regel nicht durch den Verkauf der Bücher querfinanziert werden. Es gibt keinen Anmeldezwang für irgend ein Ebook-Shop, keine nervenden und nicht abschaltbaren "Empfehlungen", dafür das offene EPUB-Format für E-Books und das offene MP3-Format für A-Books (Audiobooks).

Halbwegs vergleichbar in Technik, Preis und Leistung sind aus meiner Sicht der Kindle Paperwhite (2018), der Tolino Shine 3 und der Pocketbook Touch HD 3. Testberichte in aller Breite und Tiefe sind im Netz zu finden, mag der interessierte Leser hier bis zu diesem ersten Fazit unbelastet bleiben und sich umfassend informieren.

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Nun also Butter bei die Fische, habe wir uns gegen einen Anmeldezwang, gegen nervende "Empfehlungen" und damit gegen ein weitgehend geschlossenes, primär kommerziell getriebenes Ökosystem entschieden; also für den/das Pocketbook Touch HD3

Amazon bietet das Teil natürlich ebenfalls an, liegt es mit 152 Euro incl. Versand sogar recht gut im Preisrennen. Dann gleich mal bestellt incl. einer Schutzhülle, die deutlich günstiger ist als alles was für den Kindle angeboten wird, dennoch die bereits weiter oben beschriebenen Funktionen bietet. Drei Tage später kam das Gerät selbst und nach weiteren zwei Tagen die Hülle. Letztere ist unbedingt zu empfehlen, denn dieser Reader ist so leicht und filigran, dass er schnell aus der Hand rutschen kann.

Die Ersteinrichtung ist ohne jeden Anmeldezwang auf das Nötigste beschränkt und nach dem Verbinden via WLan konnte man die aktuelle Firmware runterladen und aktivieren. Wie heute üblich, war nur eine papierne Microeinweisung in Minischrift dabei, konnte man sich jedoch via der angegebenen Supportadresse dann gleich mal die vollständige Anleitung als .pdf runterladen.

Einige Demobücher (alle im E-PUB-Format) wie beispielsweise "Effie Briest" von Theodor Fontane waren dabei, konnte das Lesen sofort beginnen; und dabei die diversen Einstellungen probieren. Schriftgröße und Schriftart, der Zeilenabstand, das Blättern und sich im Inhaltsverzeichnis orientieren sind dabei wohl die wichtigsten Übungen. Was die Technik angeht, so wurde WLan vorerst wieder ausgeschaltet, stattdessen das Gerät via dem im Lieferumfang enthaltenen USB-Kabel mit dem PC verbunden. Diese Verbindung hat zwei wahlweise aktivierbare Funktionen. Erstens kann der Reader damit über USB geladen werden und zweitens hat man über den Dateimanager Zugriff auf die interne Verzeichnisstruktur des Lesegeräts, kann somit eigene Dateien (EPUB, PDF, MP3 usw.) vom PC einfach hochladen. Ein separates Netzteil, mit dem natürlich schneller zu laden ist als via USB, das ist im Lieferuumfang nicht enthalten, kam das Gerät jedoch fast vollständig geladen an. Und zwei geeignete Netzteile mit USB-Anschluß haben wir eh' via unserer Smartphones bzw. dem Tablet.

Ein letzter Test, ehe es dann zum ernsthaften Einrichten und Nutzen geht, das sollte die Hörbuchfunktion betreffen. Also mal so ein sog. Audiobook (diverse einzelne MP3-Dateien) via dem USB-Kabel hochgeladen, den Kopfhörer über den mitgelieferten Adapter (Klinke-Buchse zu Micro-USB Stecker) angeschlossen; und es funktioniert. Wahlweise, haben wir (noch) nicht, kann man wohl auch einen Bluetooth-Kopfhörer anschließen.

Btw. ist es möglich, die einzelnen MP3-Dateien (natürlich in der richtigen Reihenfolge) auch in eine ZIP-Datei packen. Die kann der Pocketreader ebenfalls lesen und abspielen. Ein Hörbuch mit beispielsweise vier CD's und jeweils vielen, vielen einzelnen MP3-Dateien schrumpft dann auf eben nur noch vier ZIP-Dateien. Eine weitere Variante und ganz ohne ZIP habe ich im Netz gefunden. Da wird aus vielen kleinen MP3-Dateien eine große; natürlich ist auch hier wieder auf die Reihenfolge zu achten. Der Vorteil liegt darin, dass es dann eben eine MP3-Datei ist, die auch auf Geräten (beispielsweise meinem Smartphone) abspielbar ist, welche die in ZIP-gepackte MP3's nicht verstehen.

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Abschließend mögen noch zwei Punkte angesprochen werden, welche auch ganz ohne das hier vorgestellte Lesegerät wichtig sein können. Erstens das Lesen/Hören von E-Books/A-Books auf Smartphones, Tablets, PC's oder Notebooks und zweitens der nach wie vor bei Amazon verwendete Kopierschutz für den Kindle; insbesondere dessen Clients.

Natürlich braucht man keine spezielle Hardware zum Lesen von E-Books bzw. zum Hören von A-Books, kann das mit separaten Readern oder Playern, ggf. einem hardwarespezifischen Client (für Kindle-Bücher) auch auf Smartphones, Tablets, PC's oder Notebooks tun. Die Versorgung mit E-Books, gerade auch mit denjenigen im offenen EPUB-Format ist entsprechend groß; wenngleich man sich von dieser Seite  nicht täuschen lassen sollte. Sie ist eher zum Anfüttern gedacht, entpuppen sich und wenn man weiter einsteigt die meisten Angebote dann doch als kostenpflichtig; gerade die von Amazon auch nur mit der entsprechenden Hardware oder einem hochsicheren Client nutzbar. Und wenn man dann ein Buch bzw. die Lizenz es zu lesen erworben hat, so kann es immer noch sein, dass dieses Buch ein unsichtbares Wasserzeichen mit den entsprechenden, bis zum Endkunden nachverfolgbaren Copyright-Informationen enthält. Wenn man dahingehend sicher bzw. anonym bleiben wollte, dann dürfte man E-Books eigentlich nur aus Quellen beziehen, welche keine Anmeldung erfordern.

Für kostenlose A-Books gilt Ähnliches wie im vorherigen Absatz erwähnt, sollte man sich auch von dieser Seite  nicht täuschen lassen. Wer in diesem Bereich kommerziell unterwegs ist, der hat außer zum Anfüttern potentieller Kunden nichts zu verschenken. Historisch gesehen gibt es allerdings einen wesentlichen Unterschied zu E-Books und deren Kopierschutz. Das für Hörbücher nach wie vor eingesetzte MP3-Format hatt sich über die Jahre weitgehend von allfälligen Kopierschutzversuchen freigehalten, ist daher rein technisch gesehen (Amazon mag auch hier die Ausnahme sein) sehr einfach wiederzugeben. Beispielsweise hat sich bei uns über die Jahrzehnte eine stattliche Sammlung von Hörbüchern auf CD angesammelt, die jetzt und soweit noch nicht geschehen nun alle in MP3 umgewandelt werden.

Was die Leseprogramme jenseits der damit gekoppelten Hardware angeht, so ist "Calibre"  für Linux, Windows und wohl auch MacOS das bekannteste, was das E-Book Management betrifft gar leistungsstärkste Programm. Nur liegt die Betonung auf "Management" ist das Lesen lediglich eine Funktion von Calibre, gibt es genau dafür jedoch wesentlich schlichtere, gradlinigere und leichter zu bedienende Programme bzw. Apps. Daher und was Linux angeht, so habe ich mich für Foliate  entschieden, bei Windows (für mich nur noch in einer virtuellen Maschine ab und zu nötig) und insbesondere unter Android setze ich den Coolreader  ein. Letzterer wird zwar aktuell nicht mehr weiter entwickelt, ist die Installation unter Windows auch nicht ganz trivial. Unter Android aus dem Google-Playstore für Smartphone und Tablet geht das mit Installation und Nutzung sehr gut. Lediglich für mein Huawei P40 und ganz ohne Google-Dienste musste ich mir zuerst die richtige APK-Datei im Netz suchen; und dann manuell installieren. Was Hörbücher angeht, von uns bislang eigentlich nur auf dem Smartphone abgespielt, so geht das natürlich mit gängigen Apps wie VLC oder Poweramp; nur sind die dafür vielleicht etwas zu fett, mit zuvielen Funktionen versehen, die man bei Hörbüchern eigentlicch nicht braucht. Eine schlichte, dennoch für den Zweck vollkommen ausreichende Alternative ist der Simple Audiobook Player; kommt (zumindest als APK-Format) ohne Werbung und andere Gimmicks aus, wurde dann gleich mal auf unseren Spartphones eingerichtet.

Was Bücher via Amazon betrifft, so geht da nichts ohne einen ganz spezifischen Client. Den kann man sich für Windows und für Android (nicht jedoch für Linux) runterladen und installieren. Jenseits der in diesem restriktiven Rahmen natürlich lesbaren Büchern (soweit man bei Amazon einen Account hat) ist erstmal nichts weiter möglich, weil diese nicht im offenen EPUB-Format vorliegen, außerdem kopiergeschützt sind.

Und damit komme ich hier nun wirklich zum Schluß, einem letzten Hinweis. Die Überwindung eines vom Anbieter bewußt eingesetzten Kopierschutzes ist hierzulande seit einigen Jahren strafbar. Was die rein private Nutzung der ggf. vom Kopierschutz befreiten E-Books angeht, so sind mir zwar keine ernsthaften Verfolgungen oder gar Verurteilungen bekannt, "geknackte" Bücher dann jedoch öffentlich anbieten, sie gar noch kommerziell weiterzuverwerten, das ist auf jeden Fall nicht nur strafbar sondern wird nach meinem Wissen auch konsequent verfolgt.

Unter Vermeidung einer rechtlichen Grauzone wird es daher hier keine "step by step)" - Abhandlung geben, wird lediglich darauf hingewiesen, dass es im Netz natürlich diverse dahingehende Foren mit mehr oder weniger gut funktionierenden Anleitungen gibt. Allen gemeinsam ist jedoch, dass das ganze Unterfangen nicht wirklich trivial ist, ein nötiges Maß an technischem Verständnis erfordert und auch ein Stück weit von Rahmenbedingungen (Hardware, Software, Tools) abhängig ist.

Es soll jedoch nicht verschwiegen, geradezu darauf hingewiesen werden, dass die erwähnte Gesetzeslage den einzelnen ehrlichen Käufer benachteiligt, stattdessen sich E-Books auf dem sog. Schwarzmarkt zu besorgen eher fördert. Wenn ich beispielsweise dieses Buch  bzw. dessen Leselizenz bereits vor einigen Jahren käuflich erworben habe, so ist es auf unserem neuen Pocketreader nicht lesbar, müsste ich zwangsweise einen Kindle kaufen oder eben die Windows- bzw. Android Version des Kindle-Client auf meinem (nicht vorhandnenen) Windows-PC, auf meinem durchaus vorhandenen Android-Smartphone oder Tablet installieren.

No way ... devil


Nachtrag 02.07.2021

Hätte nicht gedacht, dass man sich als älterer Mensch -wie meine Frau eher wenig computeraffin- so schnell auf Neues einlassen kann. Gestern kam nun der bereits Anfang der Woche bestellte neue, zweite E-Book-Reader, dieser hier. Natürlich wieder ein offenes System und technisch weitgehend identisch mit dem ersten, dem oben genannten Touch HD3. Jedoch und das war mein Wunsch, statt mit dem Bildschirm von 6 Zoll nun mit einem von 8 (exakt 7,8) Zoll. Einen Tick schwerer als der Touch HD3, aber es geht nun bei gleicher Schriftgröße etwas mehr auf die Seite. Und damit, vielleicht ein Manko der Version mit 6 Zoll, werden hier auch die von mir gern gelesenen, eher seitenorientierten PDF's besser dargestellt.

Gleich anfangs und nur für das allfällige Systemupdate kurz mit dem WLan verbunden, den Lesestoff danach bequem per Kabel und Dateimanager vom PC auf den Pocketreader übertragen. Die Bedienungsoberflächen der beiden Geräte sind identisch, waren daher die bisher schon bei dem Touch HD3 als sinnvoll erkannten Einstellungen schnell auf dem neuen Gerät nachgeführt.

Was die Verwaltung der E-Books angeht, so ist das oben genannte Calibre auch unter Linux das Tool der Wahl. Gerade gestern habe ich entdeckt, dass man Artikel von Wikipedia nicht nur -was bisher schon ging- als PDF runterladen, sondern nach Installation eines Plugin bei Calibre auch direkt, ohne Umweg über PDF als EPUP konvertieren kann. Habe das gleich mal an diesem Artikel über Franz Kafka  getestet. Neben den Büchern selbst kann man sich so eine schöne Dokumentation zu eben diesen Inhalten aufbauen. Und das -ebenso wie die Bücher selbst- muss nicht permanent, nicht mehr am Netz hängen, sprich: "aktualisiert" werden können. Gerade bei Wikipedia weiss man ja mittlerweile, welcher jeweils passend gemachten Ideologie deren gesellschaftspolitisch relevante Aussagen folgen.

Was nun die Inhalte selbst angeht, so habe ich zuerst und eher zum Aufwärmen "Das Handbüchlein der Moral" vom griechischen Philosophen Epiktet gelesen. Diesen hatte ich bereits via dem oben ebenfalls erwähnten Coolreader auf meinem Smartphone angefangen, dann aber und soweit meine Frau den/ihren Reader mal freigegeben hat, auf dem Touch HD3 weitergelesen

Ernsthaft -und vielleicht liegt hier nun gerade meine Faszination an den neuen Spielzeugen- verband sich in den letzten Wochen genau diese Technik mit zwei Inhalten, die mit dem Einsatz von nur wenig Fantasie (Verschwörungstheorie) aktueller kaum sein könnten. "Der Process" von Franz Kafka, vor einigen Monaten als Papierbuch gekauft und wegen der kleinen Schrift noch nicht gelesen, der ward nun als E-Book innerhalb weniger Tage beinahe verschlungen. Anschließend noch "Das Schloß", wohl unvollendet und ebenfalls von Kafka.

"Kafkaesk", diesen Zustand, den wir gesellschaftspolitisch seit Februar 2020 erleben, den verstehe ich jetzt noch wesentlich konkreter als bisher.

Kommentare

da ist bei mir immer der "adobe reader" die Nummer eins ... nachdem das e-book zB. mit calibre in ein PDF ungewandelt wurde. Egal welches Betriebssytem: Kostenloses Werbungsfreies Lesen ohne Nagging und Co. - also ohne Intertnetverbindung - mit einer Benutzertfreundlichkeit, die ihres Gleichen sucht, zB. dem Nachtmodus : weiße Schrifft auf schwarzem Grund - ist akufreundlich und wenn neben einem schon jemand schlafen möchte und das Buch ist so gut, dass man es dennoch nicht aus der Hand legen möchte ...kein Problem: Nachtmodus.
Bei Kompatibilitätsproblemen bekommt man den DRM Schutz eines e-books übrigens mit der passenden freeware immer weg ... auch wenn es drum geht die an sich zu vermeidenenden "audible" Dateien in mp3s zu wandeln.

Bild des Benutzers Bernd

Der Adobe Reader ist doch ein Stück Software. Abseits des PC, gar im Bett brauchst Du also ein Notebook, Tablet oder Smartphone, auf dem der Reader läuft. Richtig?

Das haben wir auch getestet, insbesondere mit unserem 10-Zoll Tablet. Allerdings nicht mit PDFs, sondern mit EPUBs und den genannten Apps "MoonReader" bzw. "CoolReader" incl. Nachtmodus etc. Das geht schon, nur war uns das Tablet (im Bett) einfach etwas zu groß, zu schwer, eben zu klobig; das Notebook sowieso. Vielleicht sollte es lediglich ein 8-Zoll Tablet sein.

So ein separater, offener, eben auch offline zu nutzender Reader dagegen, jenseits von Kindle bzw. Tolino hat uns dagegen sofort überzeugt; wurde dann der genannte "Pocketreader Touch HD 3"

klar, hab dafür jetzt seit Jahren ein "cheapness" Samsung Teil, 10" und nicht zu schwer - zum Lesen ganz gut und ich kann mir den Text angenehm groß machen, sodass ich keine Brille brauche :-)). Offline sowieso , denn ich hab da nur meine PDFs drauf, die ich vom Rechner rüberschiebe. Das ganze andere sinnfreie Brimborium des unsäglichen Adroidsystems habe ich weggelöscht oder ausgestellt. Ich will damit ja nur lesen.
Echte Bücher sind zwar irgendwie schöner, haptisch angenehmer, aber wer kann die schon noch alle bezahlen ?